~ Panta Rhei ~

31.07.2010 um 23:44 Uhr

Ich bin dann mal weg...

von: Tigerschnute   Kategorie: Urlaub

Ab morgen gibt es Müsli in den Highlands...

29.07.2010 um 11:32 Uhr

Regeln

Mir fällt es so wahnsinnig schwer mich an bestimmte Regeln zu halten. Gerade, wenn ich merke, dass es um Prinzipien geht und die Situationen selbst nicht individuell beleuchtet werden, dann macht mich das kurz wirklich ärgerlich und traurig.

Nach meinem Mittagseinkauf, treffe ich beim Vorbeigehen zwei Kollegen im Mittagslokal draußen sitzend, die mich zu sich bitten. Platz war genug und ich gesellte mich zu Ihnen. Ich genieße ganz gern mal die private Gesellschaft, zwischen den Arbeitszeiten, auch wenn sich das in Grenzen hält. Aber der Moment war da und ich aß meinen Imbissfraß mit meinen Kollegen, die ihr Kantinenessen genossen. Es dauerte keine Minute, da stürmte Herr Oberkellner zu Tisch und verwies mich des Restaurants. Auf die Frage Warum (die ich mir natürlich selbst beantworten konnte) wiederholte er nur, dass das nicht geht. Das versteh ich einfach nicht! Ich versteh es nicht. Weil ich mit meinem Hintern ein Stück Holz belegte, welches sowieso frei war und nen Döner aß, bei dem jeder weiß, dass dieser hier nicht zu bekommen ist? Wo ist das Problem? Wen stört das? Das stört das Prinzip! Das ungeschriebene Gesetz. Das stört den „Das darf man einfach nicht. Das gehört sich nicht!“-Ton.

Warum darf ich nicht barfuß durchs Büro laufen? Warum werde ich zurechtgewiesen, wenn ich 2 Minuten vor Arbeitsbeginn auftauche? Warum muss ich alle Risiken einer Reise vorher einkalkulieren? Wo ist das Problem, wenn ich nachts um drei auf einer unbefahrenen Straße bei Rot loslaufe? Warum darf ich nicht am Arbeitsplatz essen? Warum stört es, wenn ich mitten auf dem Betonboden liege, wenn mir einfach danach ist? Warum darf ich nicht anziehen, was ich will, obwohl es keinen Kundenverkehr bei uns gibt? Warum darf ich da nicht durch, obwohl doch Platz ist? „Aber wenn das alle machen, oje oje…!“ Warum muss ich Dinge erklären können? Warum werde ich schief angeguckt, wenn ich barfuß durch den Regen tanze? Warum denken so viele Menschen gleich an Drogen, wenn ich mich meinen Bedürfnissen hingebe und nicht den ungeschriebenen Regeln anpasse?

Ich kenne die offiziellen Antworten, aber ich verstehe sie nicht! Ich fühle sie einfach nicht...

28.07.2010 um 11:50 Uhr

Was willst Du eigentlich?

von: Tigerschnute   Kategorie: SpiegelHerz

Ich bin verwirrt. Herr SpiegelHerz hat mich gestern offiziell verwirrt.
Das ist ja nun kein neuer Zustand. Die Verwirrtheit in mir ist kein Zustand, der mich verwirren würde. Bisher hab ich mir nur immer etwas Greifbares mitnehmen können aus der Gruppe. Aber diesmal hat er wohl etwas tief in mir getroffen, was meinen Verstand irritiert. Ich bin in eine Ablehnungshaltung gegangen, weil ich mich in etwas hineingepresst gefühlt habe. Dabei hat er nur eine Facette von mir gespiegelt. Ich schwirre zu viel im Geistigen da oben rum. Ich winde mich und gehe nicht in die Dichte der Emotionen. Ich bin nicht greifbar. Und das war für mich schlecht greifbar. Ich nicht in den Emotionen??? Iiiich?? Pah! Ich kann sehr wohl emotional sein. So!

Aber das war ich nicht. Ich habe mit geistigem Abstand betrachtet, aus meiner so liebgewonnenen Beobachterposition. Diese Position macht es mir nämlich auch möglich, mich aus bestimmten Emotionen zu winden. Den Fisch, den man nicht halten kann, der Wassermann, den man nicht greifen kann. Ich kann mich zwar hier und da einfühlen und sehr mitfühlen, aber ich lasse es nicht in meinen Emotionalkörper. Zumindest in dieser speziellen Situation. „Ich weiß, dass diese unangenehmen Erfahrungen für etwas gut sind“ und so weiter blabla… Ich weiß immer schon alles und lasse mir da nix sagen. Aber so kommen wir hier nicht weiter, Mädel. Ich bin so abstrakt und unkonkret. Ich muss hier aber nichts abstrahieren. Mädel, wo bist Du? Werd konkret und fühl Dich mal in einen italienischen Bauarbeiter rein. Unverblümt, ungeschmückt, raus ausm Bauch und rein in die Welt. Komm auf die Erde. Hau raus, was Du eigentlich willst! Ich glaube so manches Mal möchte mich Herr SpiegelHerz packen und schütteln. Ich glaube so manches Mal möchte ich gepackt und geschüttelt werden! Dann fängt er an übertrieben mit mir zu berlinern, weil intellektuelles Geschwafel im Dialekt einfach albern klingt.
 
Ok. Das Thema der Woche ist also tatsächlich Klarheit. Ich möchte direkter werden. Ich möchte sagen, was ich möchte. In liebevoller Klarheit. Und kein „Ich fühle mich von Dir nicht ernst genommen, weil ich mich nicht ernst nehme“ sondern ein offenes „Stopp. Das geht mir zu weit!“

Stopp mit der Analyse und voll fett rein in den handgemachten Bauarbeiter-Slang, Alter.

Mach ick ma ne Ansage, wa!?



Klingt einfach. Ist aber für mein verzetteltes Wesen zu komplex.
Oft probiere ich rum und muss erst gucken, was ich eigentlich will. Ich kann mir so vieles vorstellen. Ich möchte möglichst viele Erfahrungen machen, dass ich gar nicht weiß, welche zuerst oder welche ich vielleicht schon hatte. Das Mädchen, welches 20 Mal auf die heiße Herdplatte fast und dann irritiert ist, weil sie immernoch heiß ist und sie das eigentlich gar nicht will... Da hat mir Herr SpiegelHerz nun aber wirklich etwas mit auf den Weg gegeben. Das erste Bild, was kommt, das nehme ich.

26.07.2010 um 12:10 Uhr

Nah und fern - Fernweh. Heimweh!?

von: Tigerschnute   Kategorie: Urlaub

 

Schottland ist gerade wieder ganz weit weg. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen am Ende der Woche schon dort zu sein. Das letzte Wochenende war so fern von meinem Leben hier. Es existierte nur das Jetzt. Und das war wahnsinnig intensiv. Ich habe das Gefühl, ich war wochenlang weg… Es könnten auch 3 Lichtjahre gewesen sein und jedes Mal, wenn ich hier wieder lande, erinnere ich mich an dieses Hier, als wäre es gestern gewesen. Es gab weder Gestern noch Morgen und das ist es was mich in anderen Sphären weilen lässt. Das ist es auch, was die Zeit so illusorisch macht. Das Leben, in welches ich gestern zurückkehrte war zwar irgendwie fühlbar, aber es war wie ein ferner Traum. Wie ein Parallelleben. Es intensivierte sich noch dadurch, dass ich allein fuhr und Menschen wiedersah, die ich nicht alltäglich um mich habe. Das war ein Wochenende nur für mich… und mit Menschenkindern, die mein Herz weiter machten und mich mit ihrem Herzen verbinden ließen. Seelenverwandte. Überall Seelenverwandte. So stell ich mir das nach dem Tod vor. Ich kehre an einen Ort zurück, an dem ich mich zu Hause fühle, Seelenverwandte wiedertreffe und das Leben, welches ich gerade führte sich ganz weit weg anfühlt. Und wenn ich dann wiederkomme, dann war es, als wäre ich nie weg gewesen. Wenn ich mich weiter in diesen Gedanken hineinfühle, dann verwirrt das meinen Verstand. Welches Leben ist nun die „Realität“, die „Wirklichkeit“? Vielleicht stecke ich hier in einem sehr langen Traum fest und das wahre Leben findet für mich ganz woanders statt? Ich sehne mich nach diesem Ort, welches sich nach zu Hause anfühlt. Manchmal fühle ich mich, als würde ich eine große Weltreise machen, weit weg von zu Hause, um Erfahrungen zu sammeln, um sie danach mitzubringen und von den fernen Orten zu erzählen, an denen ich gewesen bin. Auf dem Weg treffe ich vertraute Seelen, die sich ein Stück wie Heimat anfühlen… Sie begleiten mich einen Moment lang und ich sie. Ich weiß, dass sie gerade auch ein Abenteuer er~leben… Eines das sich Leben nennt.

Und dann war ich erstaunt, wie sich meine Wunschgedanken materialisieren. Manchmal auch erst ein Jahr später (wenn du dir also etwas von Herzen wünscht, dann mit Zeitangabe. In der Ebene, in die du etwas hineinwünschst, existiert die Zeit nicht…). Ich erinnerte mich daran, wie ich eine Situation beobachtete und mir vorstellte, wie sich dieser Moment wohl anfühlen mag. Ich schickte anscheinend einen stillen Wunsch los, denn dieses Mal (ein Jahr später) erfüllte er sich. Ich durfte es erleben. Nach außen hin mag es gewirkt haben, als wäre das eine unangenehme Erfahrung, aber in mir drinnen fühlte sie sich an, als wird gerade etwas heil…

Ich kann noch kaum Worte für das ganze Wochenende finden. Ich möchte weinen und lachen, hüpfen und schreien, schwelgen, sehnen und träumen, und ich möchte zurück…

 

23.07.2010 um 13:39 Uhr

Hello Scotland

von: Tigerschnute   Kategorie: Urlaub

Musik: „Das Wandern ist des Schnute’s Lust, das Waahaaaandern…“ *träller*

Man mag es kaum glauben, wenn man den Titel liest, aber ich flieg nach Schottland.

Und das schon nächste Woche. Wir haben dann doch mal mit einer kleinen Vorbereitung begonnen. Schließlich soll das ein Wanderurlaub in der Wildnis werden. Spontaneität gut und schön und bei mir GANZ GROß geschrieben, aber wenn ich drei Tage vorher lese, wo ich überall ertrinken, verknacksen, mich verlaufen und im Nebel verschlungen werden kann, dann berührt sogar mich das und ich möchte für mein Überleben etwas Vorsorge treffen. Vorsorge -> *örks* *schüttel* Dieses Wort ganz unbefangen ohne komische Gefühle auszuschreiben gelingt mir noch nicht schwindelfrei. Schließlich bin ich doch ein Glückskind und die Sonne wird mich zwei Wochen lang verwöhnen und die Wege ergeben sich spontan vor Ort (diesen Satz habe ich gerade übertrieben gesungen). Das ist eine Einstellung, die bisher wunderbar funktioniert hat. Und selbst wenn es plötzlich waagerecht und in strippenform in mein Gesicht regnet. Na und? Ich liebe und sammle Erfahrungen aller Art und irgendwie passt sowieso immer alles zusammen. „Na und?“ könnte so manches Mal mein Lebensmotto sein.

Nun habe ich aber wieder Stück für Stück erfahren dürfen, welche Vorteile mit einer Planung (iiieeh!) verbunden sind. Ich fühle nämlich so etwas wie Vorfreude. Die hat sich bisher eher sehr zurückgehalten. Alles war so ungewiss, alles war so abhängig. Ich wusste gar nicht auf was ich mich jetzt eigentlich gefühlsmäßig einstellen soll. Es gab lange weder Weg noch Ziel und nur grobe Ideen oder Wünsche. Es sollte eine Gruppenreise werden, obwohl mir so sehr die Erfahrung nach Alleinreisen war und immer noch der Wunsch in mir schlummert. Aber es sollte immer etwas Individuelles bleiben und wenn einer lieber nach links, als nach rechts oder drei Minuten länger an einer Blume schnüffeln möchte, oder einen anderen Rhythmus hat, dann sei es ihm freigestellt. Von sechs Menschenkindern gingen wir aus. Aus sechs wurden dann schnell fünf. Gut, meistens ist’s immer plus/minus einer, wenn man das so lange im Vorhinein entscheidet. Ein menschlicher Puffer, sozusagen. Aber dann war es dem einen zwischenmenschlich zu bunt, einer wurde plötzlich arbeitslos und wieder einer wachte mit einem Bauchgefühl auf, lieber nicht mitzukommen und am Ende waren’s nur noch drei. Interessant, dass wieder der harte Kern „überlebt“ hat. Ist zwar noch eine Woche, aber jetzt wo jeder Hunderte von Euros für Ausrüstung bezahlt hat, werden wir schlimmstenfalls auch mit Angina Pectoris losziehen.

Gestern ging es dann also in ein Outdoorgeschäft. Wer da schon einmal war, weiß Bescheid. Und wer Abenteuerreisen liebt hat bestimmt eine Idee davon, wie das dort abläuft. Eigentlich wird das Haus halb leer gekauft und es bleibt kein Taler für den Urlaub übrig. Was da plötzlich alles gebraucht wird! Selbstabwaschbare Teller, Wasserfiltertabletten, Strippchen, Schutzgitter, Bänder aller Art, Folien, Hüte mit Netzen. Schutz hiervor und davor, Vorsorge überall und überhaupt. Das braucht ihr AUF JEDEN FALL! Das ist UNVERZICHTBAR. Jahaaa, wenn ihr dann plötzlich in einen Schneesturm… im August…und so… und ach diese erdnussgroßen Killer-Biiienen in Schwärmen mit tödlichemVirus… und dieser Nebel des Grauens… und diese…. *murmel, murmel* …stechen… Angst… Tod… Gefahr… Hilfe….  Halleluja! Auf so was muss man erstmal kommen. Achso, übrigens… ich finde das ein klitzekleines bisschen übertrieben ;)

Aber es hat so Spaß gemacht in Gedanken schon mal Probe zu reisen. Auch wenn alles ganz anders kommt. Ich bin gedanklich schon mal losgestiefelt und hab die Weite und Einsamkeit gefühlt. In meinen NEUEN super Wanderschuhen! Ich habe eingesehen, dass Turnschuhe und Badelatschen nix für schottische Highlands sind…

Ein Reisebericht wird folgen. Hier oder -wenn ein Schutzgitterchen gefehlt hat- in der Zeitung.

Nein, ich bin voller Vertrauen und jetzt kann ich auch das Abenteuer und das Kribbeln in mir fühlen.

 

21.07.2010 um 10:41 Uhr

Tabula Rasa

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

 

Ich spürte wie starr ich an wunden Punkten noch bin, wie wenig Bewegungsfreiraum ich habe, wie komprimiert ich bin. Ich fühlte diese Starre in mir wieder hochkommen. Und ich war überrascht über diese geballte Kraft. Sie ließ mich im gesamten Körper erzittern und nahm mir den Atem (wenn ich nicht atme, dann bin ich ein Stück unsichtbarer – und ich habe früh üben dürfen unsichtbar zu werden). Da war so gar keine Bereitschaft in mir zu schauen. Ich war blind und eng. Mein Blick kreiste ums Ego. Das arme Ego, wie es schreit. Und ich fühlte mich so im Recht! Ich war so sicher. So sicher, dass ich mich über Dich stellte um mich einmal nicht unterlegen zu fühlen. Ich war so in Ablehnung mit Dir, weil ich diesen Teil in mir so ablehnte. Ich brauchte ganz lange, bis ich wieder fühlen konnte, dass es noch andere Wahrheiten gab, als meine. Das ein Bild nicht nur aus meinem Bild besteht um ein Gesamtbild zu sein. Das es kein Recht und kein Unrecht gibt. Keine Schuld auf dieser oder jener Seite. Und jetzt sehe ich, dass dieser Prozess wichtig war. Dass durch diese Starre Weite geboren werden konnte. Das wir unseres Wertes bewusst wurden, unserer Besonderheit. Ich spüre erst jetzt, dass ich Dich vermisst habe…

Gerade eben noch dachte ich, wir sehen uns nie wieder.
Jetzt sitzen wir hier, schauen uns auf Augenhöhe in unsere Seelen und lieben einander neu.

Wir sind nie geboren und nie gestorben - alte Seelen, die sich immer wieder treffen um zu lernen…


*Danke*

15.07.2010 um 15:27 Uhr

Die Gedanken sind frei

Sie kam wie aus dem Nichts und blieb… in meinen Gedanken. Sie traf mich unvorbereitet.

Ich stellte mir vor, wie ich die Freundin bin, die sie da gerade berührte und wie sich ihre Hände wohl anfühlten. Weich, intensiv, durchdringend. Dieser versunkene und beinah schüchterne Blick während sie etwas auf den Arm ihrer Freundin malte, flüsterte mir ein Kribbeln in den Bauch. Sie hat etwas Geheimnisvolles ohne dabei unnahbar zu wirken. Sie war wie warme Karamellsoße, die sich um meine Haut schmiegte. Manchmal streifte ihr Blick mich sogar sacht und ich fühlte mich ertappt, ohne jedoch meinen Blick abzuwenden *Ich habe gelernt, dass meine beobachtenden Blicke nicht aufdringlich wirken und ich irgendwie jedes Mal die Erlaubnis bekomme, für einen Moment Besucher sein zu dürfen*.

In meiner Phantasie stellte ich mir vor, wie ich sie mutig und souverän ansprach.
Abgesehen von ihrer Anmut, die mich verzauberte und gleichzeitig davon abhielt irgendwas Phantasiertes in die Tat umzusetzen, würden alle scheinbaren Umstände dagegen sprechen und ein seltsames Gefühl in Richtung „Realität“ zu blicken bleibt.

Aber in meiner Phantasie ist es, als hätte ich es getan, wenngleich eine Sehnsucht in mir geblieben ist.

 

14.07.2010 um 12:00 Uhr

Hitze ist auch nur Energie...

von: Tigerschnute   Kategorie: SpiegelHerz

… deshalb war ich gestern spiegelherzen.
Ich wollte es richtig, auch wenn die Aufregung mich immer wieder zurückdrängen möchte. Ich fühle diese Aufregung und denke, sie ist wohl einfach Teil des Abends. Willkommen Aufregung. Schön, dass Du da bist. Ich übe diesen Satz mit allen Negativitäten, bis ich es mehr und mehr glaube.

Wir dehnten uns aus. Spürten die Dichte des Raumes, die Fülle und die Spannung. Ich genoss diese Unendlichkeit und wurde Teil dessen. Wie ein Fisch, der allzeit mit dem Wasser und dessen Reichweite verbunden ist. Das Gefühl hört nicht einfach am Körper auf. Es geht weit darüber hinaus. So hätte ich Stunden verbringen können. Herr SpiegelHerz sagte dazu, ich bin sinnlich mit der Gegenwart und lutsche den Moment genüsslich wie ein Bonbon.

Da ist eine starke, königliche und gleichzeitig sanfte Seele, die ihre Schönheit, Reinheit und Klarheit durch ihre messerscharfen Augen dringen lässt. Sie erinnert mich an einen Puma.
Da ist diese zarte, fast zerbrechliche Seele, die nach über 30 Jahren gerade erst in ihren Körper inkarniert. Sie lebte die Jahre zuvor mit beinah purem astralem Wesen, hochsensibel, feinfühlig wie ein Orakel, geschmückt mit einem hauchdünnen Körperkleid, des Sterbens allzeit bereit. Jetzt beginnt sie langsam sich zu fühlen und das Irdische zu erleben. Das bringt auch den Schmerz in den Körper und die Polaritäten. Da zeigt sich Eifersucht. Eifersucht, in Richtung strahlende Königin der Gruppe, die immer gesehen wird und um deren Präsenz viele kreisen. Auch Herr SpiegelHerz. Hier darf sie eifersüchtig sein. Hier darf sie ihre Gefühle leben, ohne sich in ihnen zu verlieren. Und dann sagt sie diese Dinge zur majestätischen Königin und trifft auch bei ihr einen Punkt. Aber alles mit so liebenden sehenden und spielerischen Augen betrachtet, in einem Raum, der weit ist, der Platz hat für alle Emotionen. Keine Verdrängung, einfach da sein lassen. Diese glitzernde Kristallfrau war für mich so schön, so zerbrechlich, sie sprach so bedacht, so unglaublich zart, dass ich Gänsehaut bekam.

Und da ist Miss Mystery.
„In Dir sprudelt’s wie in nem Kochtopf." So ein Schnellkochtopf mit wackelndem Deckel. "Da will was raus. Was für eine erhöhte Energie.“ Und alle sind neugierig, was da wohl drin ist. Inklusive mir. Ich sage „Alles und Nichts“ Herr SpiegelHerz fragt sich mit den anderen Damen „Was ist mit ihr? Was ist da los?“ und nennt mich Mystery, als hüte ich ein großes Geheimnis. Er fordert mich auf das zu sagen. Ich bin Mystery. Ich. Bin. Mystery. Hm. Ja, ich fühl mich wohl mit.
Und dann mach ich einen Spalt vom Kochtopf auf und es sprudelt. Wohin weiß ich gar nicht so genau. Herr SpiegelHerz hat immer ein Auge für die Richtung in die es wohl möchte und berührt da wo es kitzelt oder wehtut, oder froh macht.

Und da gab es diesen Moment. Diesen Moment an dem die Worte zu ende waren und nur noch Fühlen anwesend war. Warme, tränenerfüllte Augen trafen in meine und eine Herzensverbindung berührte uns tief. Da war es wieder, dieses unbändige Mitfühlen für die Geschichte des Anderen. Blindes verstehen würde man das hier nennen. Ich sage lieber wortloses Sehen.

*Ich sehe Dich* bekam wieder seine tiefe Bedeutung. Wir sahen uns. Wir segneten uns.
Ich hab soviel Schönheit gesehen an diesem Abend.
Und die Umarmungen zum Abschied wurden ein bisschen enger, als die Male zuvor.

12.07.2010 um 13:29 Uhr

Ein Gebet für den Golf von Mexiko

Masaro Emoto, der japanische Wissenschaftler der die wundervollen Fotos der Wasserkristalle macht, ruft zu einer weltweiten Unterstützung für das durch die Ölkatastrophe geschädigte Meer und alle seine Wesen auf.
Vielleicht erinnert ihr euch, Emoto rief nach der Tsunami-Katastrophe ebenfalls dazu auf, für die Reinheit des Wassers zu beten. Millionen von Menschen beteiligten sich daran und zum großen Erstaunen aller "Fachleute" blieben die erwarteten Seuchen und Epidemien im betroffenen Gebiet gänzlich aus.
Das Gebet stammt von Masaro Emoto und wurde aus dem Englischen übersetzt. Er sagt dazu: Unsere vereinte Energie, die durch das tägliche Sprechen des Gebetes mehrmals am Tag entsteht, kann buchstäblich die Zerstörung die passiert, umlenken. Wir müssen nicht wissen wie, wir müssen nur erkennen, dass die Kraft der Liebe größer ist als jede andere aktive Kraft im heutigen Universum.
Masaru Emotos Heilungsgebet für den Golf:

Ich sende die Energie der Liebe und Dankbarkeit dem Wasser und allen
lebenden Kreaturen in den Golf von Mexico und seine Umgebung.
Den Walen, Delphinen, Pelikanen, den Fischen, Muscheln, Plankton,
Korallen, Algen und allen Lebewesen....
Es tut mir leid,
Bitte vergib mir,
Danke
In Liebe

Wir richten diese Bitte an Menschen, von denen wir glauben, dass sie
Willens sind, sich an diesem Gebet zu beteiligen, um eine Absicht der Liebe und der Heilung zu setzen, die so groß ist, so überwältigend, dass wir ein Wunder bewirken können im Golf von Mexico.
Wir sind nicht machtlos. Wir sind machtvoll. Unsere vereinte Energie wenn wir dies Gebet täglich sprechen, viele Male täglich, kann buchstäblich die Macht der Zerstörung kippen, die dort regiert.
Wir müssen nicht wissen, wie - wir brauchen nur anzuerkennen, dass die Kraft der Liebe größer ist, als jede andere Kraft, die heute in diesem Universum aktiv ist.
Bitte schließt euch uns an, indem ihr oft dies Gebet von Emoto wiederholt.
Und fühlt euch frei, dies zu kopieren und um unseren Planeten Erde
zu senden. Lasst uns Verantwortung übernehmen und unsere Vergebungs - und Reinigungsarbeit machen. Tragt es weiter Danke !
Anmerkung:
Das Sprechen dieser Anrufung bedeutet auch, dass du die Mitverantwortung anerkennst, die du und wir alle tragen. „Bitte vergib mir“ heißt, wir alle sind mitverantwortlich an dem, was dort geschieht. Kehre um in die Liebe, die du in Wahrheit bist und schenke all den Geschöpfen, die auch durch unseren Konsum leiden, deine Erkenntnis, dass du aussteigst aus einem System, dass dich mitschuldig macht am Leiden der Wesenheiten in den Meeren. Wegschauen war Gestern. Heilung findet heute statt im Hier und Jetzt.

08.07.2010 um 15:34 Uhr

Nichts.

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

 

Heute sehe ich Dein Foto vor mir.
Und es passiert.
Nichts.

Es.
passiert.
nichts.

Nicht mal die Erinnerung löst irgendwas in mir aus.

Dass ich für Dich mal soviel Nichts empfinden würde, hätte ich nicht gedacht. Mit einem Mal war alles weg, was mein Gedankenkonstrukt in Gefühlen aufgebaut hat. Krach. Aber ohne Staub zu hinterlassen. Eine Illusion hinterlässt eben keinen Staub.

Obwohl Du damals mit einem Maschinengewehr auf Seifenblasen geschossen hast. Das konnte die zarte Blase gar nicht erfassen. Sie sollte sich angewidert fühlen, aber sie war nur erleichtert, dass irgendwas geschah.

Jetzt weiß ich, Du hast mich wohl doch nur erinnert. Ich hab mich wohl doch nur an eine Vorstellung geklammert.

Dass Du eigentlich jemand anderes bist und ich Dich eigentlich nicht kenne, wollte ich damals nicht sehen. Ich ahnte es, aber es war mir egal zu diesem Zeitpunkt.

Es war ein Aufflackern eines besonders gleißenden Lichtes in mir. Ein Strohfeuer.
Kurz, aber intensiv.

 

08.07.2010 um 11:39 Uhr

Überall & Nirgends, Alles & Nichts

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Manchmal glaube ich wirklich, dass ich ein Alien bin. Zu Besuch auf der Erde, alle vorstellbaren Gefühle in einem überdimensional großen Eimer sammelnd.

Das ist etwas, was ich mit Worten schwer erklären kann.

Jede Emotion, die ich empfinde, jeder Schmerz, der zu mir kommt ist mir willkommen. Als wäre dieses Gefühl für Versuchszwecke in mir, zum Mitschreiben, zum Sammeln von Erfahrungen. Zur energetischen Aufzeichnung. Zum Mitbringen nach „Hause“. Wo immer das auch ist. Ich gehe soweit zu behaupten, es gäbe kein Gefühl auf der Welt, welches mir fremd ist. Ich kann mich in jegliche Form von gebundener Energie einfühlen. Das ist irgendwie eine Gabe. Das ist aber auch seltsam manchmal. Weil es so verdammt vielfältig ist. Weil so breitgefächert. Weil so zerstreut auch irgendwie. Chaos. Und ein Ziel bekomme ich kaum anvisiert. Ich nehme alles mit, was da ist. Kann es aber nicht halten. Es kommt und geht. Und diese Tiefe an Gefühl, die geht mir so manches Mal einfach verloren. Kurz und intensiv. Aber nicht beständig. Ich finde auch keine Schublade aus „gut“ und „schlecht“. Das würde vieles vereinfachen. Es ist einfach so. Und ich treibe schmetterlinglike durch die Gegend. Vielleicht bin das ich. Vielleicht ist es änderbar. Aber ich stelle gerade einfach fest. Eine Notiz.


~~~

Ich nahm eine Mitfahrgelegenheit nach Hause wahr. War hundemüde und wollte nur schlafen. Keine Lust auf die übliche Fragerunde Wo-kommstn-her-was-machste-so. Bloß kein Small-Talk. Wir sehen uns erfahrungsgemäß nie wieder und für mich ist das reine Energieverschwendung. Wenn sich ein Gespräch aus dem Moment heraus entwickelt, und da wirkliches Interesse ist, wenn da etwas ist, was uns kurz auf einer Linie schwingen lässt - ja, dann von mir aus auch über Dies & Das erzählen. Dieses Mal aber war ich zu gebeutelt für oberflächliche Gespräche. Tja. Und dann passiert etwas, was ich nun gar nicht erwartet hätte. Eine rege Diskussion und Austausch von Meinungen über die wichtigsten Dinge im Leben. Woran glaubst Du? Was hältst Du von Religionen? Und -zack- wurden alle eingebunden in das Gespräch. Ich und zwei Mitfahrer und der Fahrer. Unser „Spielleiter“. Da war wirkliches Interesse an anderer Menschen Ideale, Meinungen, Gefühle, Glauben, Leben. Ich war verblüfft, wie spannend die Diskussionen und das Aufnehmen von anderen Ansichten waren. Wie mich der frische, anregende Wind von ambitioniertem, gefühltem Wissensaustausch wacher werden ließ. Und dann fühle ich in mir diese Ambivalenzen. Die Schwierigkeit mich an diesen Gesprächen zu beteiligen. Durch mein Erleben von Perspektivwechseln ist bei mir einfach alles möglich. Ich kann in jeder Religion, in jeder Ansicht etwas Logisches für mich finden. Das KANN eine Diskussion für andere äußerst uninteressant machen, weil es einfach kaum Reibungspunkte gäbe. Aber dennoch gibt es da den Reibungspunkt, dass es einfach kaum jemand versteht, dass ich mich in alles hineinversetzen kann. „Wenn Du eine Erfahrung nie gemacht hast, wie willst Du das denn nachfühlen können?“ Und ich weiß nicht wie - aber ich kann. „Du glaubst vielleicht zu können!“ Ja vielleicht, aber wo ist der Unterschied? Und wer sagt, dass ich nicht schon Hunderte Male hier war und jedes Gefühl schon einmal erlebt habe? wenn wir schon beim Philosophieren sind…. Wenn ich nur die Geschichte eines Jeden kennen würde, so würde ich auch seine Beweggründe für die Dinge verstehen. Aber was der Mensch nicht versteht, das lehnt er oftmals ab. Es ist einfacher. Definitiv.

Für Einige sieht das vielleicht so aus, als hätte ich keine Meinung. Was aber so nicht stimmt. Und dann versuche ich das im Vorhinein mit der ersten Perspektive, die für mich in diesem Moment stimmig ist zu überdecken. Dann sagt jemand etwas dazu und dann kann ein Gespräch plötzlich in so viele verschiedene Richtungen gehen, dass ich manches Mal überfordert bin, mich für eine zu entscheiden. Diese Wahl der Möglichkeiten….

Und dann nehme ich mich aus den Gesprächen raus, weil mir die Wahl so schwer fällt und weil ich merke, wie viel wieder geredet wird um sich darzustellen. Dann werde ich des Redens und der Wortehin- und herschieberei müde. Dann laugt mich ein Gespräch aus. Dann habe ich Lust zu Beobachten. Zu Erspüren. Die anderen im Kontext mit mir. Was sie in mir auslösen, was ich in ihnen auslöse. Dann möchte ich fühlen und gefühlt werden. Aber das bleibt gerade bei mir unbekannten Menschen oft aus. Vielleicht auch nicht. Kann ja sein, dass etwas in ihnen nachhallt  oder sich etwas in ihnen erinnert fühlt


Und jetzt bin ich wieder an einem Punkt, wo ich noch tausend Wörter schreiben könnte… in tausend Richtungen…

Und ich teile mich in tausend Seelenanteile und verbinde mich mit dem Wissen über mir….

*Silence*

 

05.07.2010 um 23:40 Uhr

Zur Nacht...

Mond(sehn)süchtig

 

02.07.2010 um 09:37 Uhr

Verstandesgefühl!? Gefühlsverstand!

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

Einfacher ist es nicht, aber schön ist es trotzdem…

Wenn der Verstand sich dem Gefühl unterordnet…

Ist das jetzt emotionale Intelligenz?

 

01.07.2010 um 16:41 Uhr

Sichtweise

Und dann ist da wieder diese totale Wärme, Nähe und Liebe zu spüren, die mir Halt gibt und mich fühlen lässt, alles richtig gemacht zu haben – auch wenn ich sooft daran zweifle. Und dann verfliegt die Wut und mir ist die Sicht der „Anderen“ schnurzpiepegal. Weil das zählt, was wir wirklich, wirklich füreinander sind.

~*~Ich sehe Dich~*~




 

01.07.2010 um 14:40 Uhr

One Year ago...

von: Tigerschnute   Kategorie: Urlaub


Gestern lag ich da so im Park und die Bilder zogen im Dämmerzustand vor meinem inneren Auge vorbei. Ich staunte darüber, Irland im Traum gesehen zu haben. Und im nächsten Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen: vor genau einem Jahr ging unser Flieger auf die grüne Insel.

Und ich erinnere mich so gern an unseren Urlaub...



Auf den Cliffs of Moher - die so steil waren, dass uns schwindelig wurde. Ich wollte Möwe Jonatan sein.



Der Gang in die Freiheit...





Die lustige Kuhkonferenz. Wer beobachtet hier wen?



*Hach*



Ein typischer Ire ;) (Er trag das T-Shirt ganz zufällig!)



Diese magische Ruine, in der wohl jemand mal dieses Lied: http://www.youtube.com/watch?v=IyCRJmerW1Q klimperte, denn es schwirrte mir immer wieder im Kopf herum...



Der Himmel berührte die Erde.


In der Ruine... und aus der Ferne eine gebärende, schreiende Kuh - das war beinah unheimlich



Kontraste



Romantisches Dinner auf einer Wiese, auf der das Pferd Luise zu Hause war und schnaubend und fußschabend ins Zelt gekrochen kam. Man hatten wir Schiss und flohen im Dunkeln eins, zwei, fix mit Zelt unterm Arm und kichernd auf den nebenliegenden Weg. Auf dem morgens ein Auto vor uns hupte... ;)



Selbst Scheiße ist in Irland schön!



Auf dem Hundekuschel-Schlossplatz.

 

Unser Highlight der besten Campingplätze der Welt: Mitten aufm Flughafen, zwischen Bar und Kinderparadies, hinter Klimaanlage und unterm Großbildfernseher. Der schmunzelnde Kommentar der Security: "Sowas hab ich auch noch nie gesehen. Hätte ich doch einen Fotoapparat dabei" Wie gut, dass wir hatten. Kurz vorm Akkuaus - das letzte Bild auf der Rücktour.



Vor einem Jahr... Und ich zehre immer noch von den Erinnerungen...

01.07.2010 um 13:16 Uhr

Drahtseilakt

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

Es passiert gerade alles gleichzeitig.
Ich empfinde das gerade sooo schwierig die Balance zu finden, niemandem weh zu tun und trotzdem bei mir zu bleiben. Einen Spagat von Dir zurück zu Dir zu machen, ohne mir selbst etwas zu zerren. Ich habe das Gefühl alle Fäden gleichzeitig in die Hand bekommen zu haben und doch nichts ausrichten zu können. Es ist was ins Rollen gekommen. Und ich kann es nicht aufhalten. Möchte es eigentlich auch nicht, denn es ist wohl nötig und war vorauszusehen. Es war kein Dauerzustand. Und ich hab mich gefragt, was passieren wird…. Jetzt ändern sich die Formen. Passen sich an. Und diese Veränderung tut weh. Vor allem, wenn der Halt von Menschen fehlt, die ich anders eingeschätzt hätte. Mehr Weitsicht und Einfühlungsvermögen drang zu mir. Jetzt wird mir schmerzlich bewusst, dass diese Menschen, nicht einen My tiefer gucken, als ich gedacht hätte. Sie sehen, was sie sehen. Wenn der Mensch etwas nicht versteht, lehnt er es ab. Ich bin so traurig darüber, verurteilt zu werden, aufgrund von Buschfunk und Fehlinterpretationen. Ohne unsere Geschichte zu kennen wird ein Urteil gefällt und sich abgewendet. Nein, ich bin nicht traurig. Ich bin gerade schweinewütend. Vielleicht auch gegenüber mir selbst. Weil ich mich so getäuscht habe. Weil ich mich so ungerecht behandelt fühle. Und weil mir das was ausmacht. Mich macht es wütend, dass ich mich wütend fühle……… Und dazwischen sind wir. Wir, die sich lieben und irgendwie brauchen. Wir, die die Balance suchen. Mit Herz und Offenheit. Es ist ein artistisches Kunststück, für alle gleichzeitig genug Nähe herzustellen, dass sie jedem von uns gerecht wird. Und doch ist nichts einfach „herzustellen“. Es ist da, oder nicht. Folge ich also dem Da oder Nicht, darf ich niemals vergessen mich umzugucken. Und dabei trotzdem nicht ins Wanken kommen. Es hat was Vierdimensionales. Ich glaube gerade bin ich vom Hochseil herunter gefallen. Zusammen mit Dir. Und trotz all der Zerrissenheit und all dem Hier-und-Da-sein: Ich würde nichts anders machen…

Eure Freunde sagen, ich tue euch nicht gut. Weil es nicht in die Form passt, die sie kennen.
Im Moment bin ich mir aber selbst gar nicht mehr sicher, wie gut ich euch wirklich tue...

Ich animiere mich gerade selbst mehr in mein Herz nach Wahrheiten zu schauen. In mein Herz, nicht in den Schmerz.

01.07.2010 um 10:45 Uhr

Reflekt~tion Part II

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

Durch das Glitzern Deiner Augen, sehe ich aber auch Dich.
Und ich spüre all den Schmerz in Dir. Einzeln.
Und mit jeder Träne, weine ich eine für Dich mit.

Das Schlimmste ist zu spüren, wie Du Dich fühlst. Vermischt mit der Angst ein Stück Ewigkeit zu verlieren.

Trennung, wo keine Trennung ist.

Ich habe nie so stark Verbundenheit und Trennung auf einen Haufen gefühlt…