~ Panta Rhei ~

26.09.2010 um 16:01 Uhr

Symphonie für die Seele

 

Mit diesem Kracher starte ich heute meinen Tag. Er durchbricht die Sphäre und drückt mich durch die Herzmuskeln ins Irdische und erhebt mich gleichzeitig in andere Ebenen, in denen Flügel wachsen. Klassik verbunden mit Metal berührt alle Zellen in mir. Ich tanze, ich schwelge, ich leide, ich genieße, ich atme, ich lebe, ich bin... voll und leer zugleich... alles gleichzeitig. Alle Polaritäten beginnen zu wackeln und zu zappeln. Erst auf einer Seite, dann auf der anderen, dann wird alles gesprengt und nichts ist von Bedeutung - es gibt keine Seite mehr. Es gibt nur noch. Ewigkeit.

Und das alles innerhalb weniger Minuten eines Songs. Nicht nur eine musikalische Symphonie. Auch eine Symphonie des Lebens.

 



 
Und jetzt geh ich frühstücken...


22.09.2010 um 23:40 Uhr

Musikalischer Herbst

von: Tigerschnute   Kategorie: Konzerte

 

 

Also ich bin dann mal im Herbst ein klitzekleines bisschen verplant ;)

Und nicht zu vergessen... Er hier:

Oh, mir ist so Herbst.
Und Vollmond.

 

22.09.2010 um 10:10 Uhr

Eine lange Nacht - so kurz.

 

Ganze Grand Canyons unter den Augen und ein Herz voller Sehnsucht. Wird es etwa gerade Herbst? Endlosschleifen drehen schwindelige Runden in meinem Kopf und hämmern gegen meine Brust.

In der Nacht erzählt mir jemand seine tiefsten Gefühle. Jemanden, den ich persönlich nicht kenne und das schon viele Jahre lang.
Ich bin da, lausche seinen Worten und fühle seinen ganzen Schmerz, wie er tief in ihm nach oben kraucht und wie ein Vulkan wartet, dass er endlich ausbrechen darf. Bricht er aber nicht und das ist unerträglich für ihn. Ich kann es in jeder Faser fühlen… Stattdessen fügt er sich Schmerz von außen zu, damit er fühlt, dass er lebt. Presst gegen seine Wunden, um sich wieder zu spüren. Die scheinbar tote Hülle will er durchbrechen… Das ist wie eine Sucht. Aber seine Kontrolle verbietet es ihm, lösende Ventile in sich zu finden – sich in sich fallen zu lassen. Aber es dauert nicht mehr lange, ich rieche das. Er hält dem eigens auferlegten Gewicht nicht mehr lange stand. Schmerzen im Rücken und in den Knien deuten auf Last und Beugung – und das schon seit so langer Zeit.. Entweder er bricht irgendwann zusammen, läuft Amok oder überschreitet die Schmerzgrenze immer weiter… Vielleicht findet er aber auch wieder seinen Weg ins Licht…. Denn ich fühle nicht nur den Schmerz. Ich fühle auch die ganze Schönheit und Wärme, seine Weichheit und Sensitivität hinter der Resignation, hinter der Aggression. Eigentlich ist da für mich gar keine Aggressivität. Er erzählt zwar davon, aber ich sehe sie nicht. Sie ist ein Anteil -ja. Ein Anteil seiner Sensibilität und Angst vor Zerbrechlichkeit.

Er vertraute sich mir an, fühlte sich irgendwie aufgehoben und ich ließ mich sinken. In mich. Und für ihn gleich ein Stück mit…

Ich kann dieses Gefühl ausbrechen zu wollen so gut verstehen…. Wenn doch noch auf andere Art, aber irgendwas in mir verbindet sich mit den Menschen und fühlt. Ohne das es schwer wird. Ich weiß, es ist nicht meins und so bin ich einfach nur da – präsent… bin bei ihm, ohne mich zu verlieren… und lausche…

Mir ist heute nur nach Seufzen zumute….
Und nach Endlosschleifen....

Unendlichkeit.

 

 

22.09.2010 um 02:47 Uhr

Heimat

Ich bin so gebannt. Berührt. Das ganze Universum klingt und schwingt. Es geht tief. In die tiefsten Schichten.
Alles hat seinen Platz. Seine Form. Seine Dynamik.
Ein Wunder.
Die Erde ist voller Wunder...
Das Leben ist so.... *seufz*

Und diese Stimme greift.
Sie greift in etwas Großes,
was ich nicht fassen kann.

Mein Herz vibriert.
Tanzt.
Schreit.
Sehnsüchtelt.
Weint.
Melancholiert.
Nach Heimat.
Zerspringt vor Glück.
Und kennt den Weg.
Nach Hause...

 
Ich sinke.
In mich.
Hinein.

22.09.2010 um 01:58 Uhr

SpiegelHerz real~life

von: Tigerschnute   Kategorie: SpiegelHerz

 

Nun gut, fahren wir also in diesen Irish Pub und kippen uns ein/fünf Guinness zwischen Herz und Darm.
Wir hatten noch satte zwei Stündchen bis zum Beginn und kurvten so durch die Straßen, auf der Suche nach Essen und fanden dann spontan mal den Kudamm nicht. Bitte? WIR FANDEN DEN KUDAMM NICHT! Geboren und aufgewachsen in der großen Stadt...  Da müssen wir erst nem Schweizer Touristen (Guten Tach, lange nicht mehr um mich gehabt...), die Karte aus der Hand reißen, um den Weg wiederzufinden. Er kicherte in seinen Schweizer Bart, während er nach seinem Hotelweg suchte. Wir finden also nicht nur nicht mehr den Weg besoffen nach Hause, sondern schon nüchtern auf der Hinfahrt versagen wir in Ortologie. Das soll uns erstmal wer nachmachen. Nach ner halben Stunde Verspätung, fanden wir dann so ein kleines Häufchen Band in der Bar, mitten im Einkaufscenter. Folkrock. Stand in der Zitty. Soll DER Hit sein. Nur nicht hier. Soll voll die Lücke zwischen Johnny Cash und Co. füllen. Na denn wohl eher ne Lücke in Co. Hm... Wenn da schon keine Action, Stimmung und Gefühl aufkommen, dann muss sie eben selbst herbeigeführt werden. Und so kam es plötzlich, dass eine Situation gefunden wurde, die prima in Emotionen getunkt werden konnte. Ich sah uns plötzlich gegenseitig mitten aufm Kudamm anbrüllen. Wow! Was war das? Wo kommen plötzlich all diese zusammengeknüllten Emotionen aus mir her? Zwischendurch sah ich schon, wie Du Dir das Lachen nicht verkneifen konntest, weil Passanten dem Schauspiel Aufmerksamkeit schenkten. (Das haben wir heute doch schon mal geschafft. Mit einer Heilbehandlung mitten aufm Kotti...) Uns ist es einfach egal, wo wir gerade ~sind~ Wir beide haben uns heute mächtig gespiegelt und ich bin so überrascht darüber, dass ich brüllen kann und darüber, dass wir uns immer so schnell wiederfinden. Das wir Wandeln können und reflektieren. Das wir unser Herz wiederfinden um es miteinander zu vereinen - um UNS ineinander zu fühlen. Und dass wir all diese Emotionen einfach verpuffen lassen können. Im nächsten Moment. Einen neuen Moment gebären .. Mit wackeligen Knien und leichtem Heiserkeitsansatz fuhren wir Arm in Arm nach Hause.... Und schätzten uns... Das Anschreien tut mir leid. Aber es tat auch gut. Ich wollte das nicht so stehen lassen. Und ich wollte Dich und die ungeklärte Sache nicht einfach so stehen lassen. Dann hätte sich da was aufgebauscht und ich hätte womöglich projeziert und Gedankenkino gespielt. Und mit nem Grummeln wären wir nach Hause fahren... Hm, Du bist mir so wichtig. "Wir" ist mir wichtig. Wenn das kein SpiegelHerzAbend in voller Aktion wahr....

 

21.09.2010 um 18:37 Uhr

Spontan (oder: Pläne haben kann jeder!?)

von: Tigerschnute   Kategorie: SpiegelHerz

Naja. Folkrock ist doch gerade auch ein Spiegel meines Herzens...

20.09.2010 um 19:41 Uhr

Fliegend...

von: Tigerschnute   Kategorie: Urlaub

 

Ich liebe es zu fliegen... zwischen Himmel und Erde... sage ich jedes Mal "Hallo"...

Hallo zur Melancholie...

  

 

Das federleichte Fliegegefühl wurde mir das ganze Wochenende geschenkt...

So frei und leicht und so Ich.



 

 

Und die Endorphine tanzten mit mir Hand in Hand die Berge hinauf und ließen mich das Glück berühren....

 

 

Geschmeidig wie ein Vogel... vom Wind getragen...


Vom Jetzt zum Augenblick.

  

 

Vom Moment zum Hier.

  

 

 

Von Engelwesen umgeben...

 

 



Und auf dem Rückweg nochmal in seinen buntesten Farben beleuchtet...


Von einer süßen Sehnsucht begleitet...
Und einem runden Gefühl...

Verpackt in einer Endlosschleife.

Fliegend.

 

 

16.09.2010 um 15:24 Uhr

Weißes Plus auf rotem Hintergrund

von: Tigerschnute   Kategorie: Urlaub

 

Ich bin dann kurz mal gucken, wie die Schweizer die Löcher in den Käse bekommen

;-)

 

16.09.2010 um 10:06 Uhr

An einem ganz besonderen Sommertag...

 

Nach ganzen vier Wochen Zelt und Draußensein, freute ich mich darauf endlich mal wieder das Keramikklo zu benutzen, mein Bett zu bekuscheln und meine müden sommergefüllten, urlaubswander- und festivalbenutzten Glieder zuhause(!) mit Schlaf zu füllen.
Ich saß im Auto auf dem Weg nach Hause und hatte gerade Brida ausgelesen. Ich war noch in dieser magischen Zauberwald-Stimmung, obwohl ich von einem wilden Metalfestival kam. Nach dem letzten Satz, legte ich das Buch auf mein Herz und spürte dem Gefühl nach, ohne darüber nachzudenken. Ich seufzte und fühlte, wie es sacken wollte. Ich kann nicht einmal mehr genau sagen, was auf der letzten Seite genau steht, aber ich kann dieses Gefühl immer wieder abrufen…

Zuhause angekommen, drängte mich mein Schlafdefizit sofort alles abzuschmeißen und genau da liegen zu lassen, wo es gerade hinfallen wollte. Ich war kaputt. Glücklich kaputt. Und ich wollte nur noch schlafen.

Was dann passierte, ist mit Worten schwer zu beschreiben.
Ich könnte es Traum nennen, aber etwas in mir sagt, dass es kein Traum war. Dazu war ich zu bewusst. Ich war in einer Art Zwischenwelt oder –raum – auf der Schwelle vom Sichtbaren zum Unsichtbaren. Ich kenne diese Art von Träumen. Sie finden immer in meinem Zimmer statt. Und ich hangel mich in so einer Art Schachteltraum von einem Traum zum nächsten. Ich bin bewusst und möchte meistens aufwachen, weil mir dieser Zustand irgendwie einen Schauer über den Rücken jagt und mich gefangen hält. Dann wache ich in meinem Bett auf und denke ich bin wach, aber irgendetwas Ungewöhnliches passiert – jemand ist da oder überall liegt Zeug in meiner Wohnung…- dann weiß ich, dass ich immer noch träume. Das ist unheimlich, gruselig und faszinierend zugleich.

An diesem Tag hab ich mich wie gelähmt gefühlt. Und ich habe irgendwie diese Lähmung genutzt um energetisch zu wandeln. Ich war in der geistigen Welt. Im ersten Teil des Traumes hab ich meine Ängste mich blockieren gespürt. Ich bin einem Meister begegnet, der mich in eine Bibliothek führen und mir altes, heiliges Seth-Materlial zeigen wollte. Ich hatte Angst durch die Tür zu gehen, weil ich fürchtete etwas zu entdecken, was ich nie wieder vergessen kann. Ich hatte Angst meinem Schatten zu begegnen. Ich kam in den Raum und der Meister holte ein riesiges, altes, magisches Buch. Dann spürte ich meine Lähmung und wie ich ohnmächtig wurde. Der Meister sagte zu mir, ich solle mal fühlen, wovor ich weglaufen möchte. Und anders als sonst bei einem Ohnmachtstraum, blieb ich bei Bewusstsein und versuchte mich meinen Ängsten zu stellen…

Im zweiten Teil, wachte ich in meinem Zimmer auf… Ich war da, aber mein Körper noch nicht. Unglaublich schwer, das in Worte zu fassen. Es zeigten sich mir Formen und Farben und ich fühlte eine starke Vibration überall. Ich wollte meinen Arm heben, aber der Körper war in seiner Schlaflähmung und zu schwach und müde, geistig war ich aber voll aktiv und bewusst. Weil es also körperlich nicht ging, tat ich das energetisch. Es war wie in einem Film. Ich sah meine Aura. Ich sah meinen Arm als leuchtende Energie. Bailey lag neben mir und ich streichelte ihn. Das war unglaublich eindringlich. Bei jeder Berührung hörte ich Töne. Es war keine Melodie. Es waren aneinandergereihte Töne einer Berührung. Man kann also das Streicheln nicht nur fühlen, sondern auch hören! Das war unglaublich. Ich hab gespürt, wie sich mein Kater dabei fühlte, gestreichelt zu werden. Ich war so sehr verbunden mit ihm. Ich war er, er war ich. Wir waren eins. Und ich weiß jetzt deutlich wie nie, warum ich mit offenen Augen schlafe. Das ist meine Brücke vom Sichtbaren zum Unsichtbaren. Ich sah das Bild an meiner Wand, auf dem ein Gesicht zu sehen ist und in meiner Traumwelt, sprach dieses Gesicht zu mir.

Meistens, wenn ich so einen intensiven Traum habe, kündigt er sich schon vor dem Einschlafen an. Ich höre dann Stimmen, die zu mir sprechen und immer lauter werden. Oft kommen sie in Verbindung mit körperlicher Übermüdung.

Dieser Traum war wirklich eine Tür zu etwas…
Und Brida half mir dabei…

 

14.09.2010 um 13:26 Uhr

Haargenau

 

Offen und ehrlich zu sein, bedeutet nicht unbedingt, dass ich meiner Friseurin mein Leben offenbaren muss, wenn sie mich nach meinem Befinden fragt.

Aber es bedeutet auch nicht, es nicht zu tun.


Ich war gern Symbol für meine Haarkünstlerin. Ich hab sie gern erinnert und ich hab mich gern erinnern lassen.
So schön mal jemandem in dieser Branche zu begegnen, der die gleiche Sprache spricht. Nicht nur mit Worten.

Und so schön mal jemandem zu begegnen, der genauso Vertrauen in seinen Weg hat und mal nicht mit Sicherheitsnetzgedanken umfangen ist und um sich wirft. „Na klar, kündige Deinen Job, wenn Du es in Dir fühlst! Du musst nicht wissen, was danach kommt.“

Ja, genau! Denn Danach wird sich erst offenbaren, wenn es soweit ist. Erst wenn Danach zum Jetzt geworden ist, kennen wir Danach wirklich!

Danke für diese Begegnung!
Eine Begegnung, die das erste Mal wichtiger war, als das Ergebnis meines Haarschnitts.

 

14.09.2010 um 11:31 Uhr

Einblicke

 

Ich muss immer an diesen Abend denken…

Du zeigst mir ein Stück Deines Wesens… und ich find Dich auf einmal wunderschön.
Verletzlich, sensibel, offen und nah, groß und hell… und so stark.
Die Dickhaut stellt sich als Dünnhaut heraus.

(Denn eigentlich sind Dickhäuter in Wahrheit ganz fein und zerbrechlich.)

Ich kann es selbst herausfinden, aber dadurch, dass Du es mir zeigst -Du mir Dein Zutrauen gibst- schenkst Du mir etwas von Dir. Und dieses Geschenk geht tief. Es rührt mich und lässt mich in ganz andere Sphären denken, als ich mich bisher traute.

Ich erinnere mich an Zeiten, in denen ich stocksteif neben Dir saß und mich nicht traute zu blinzeln. Wir waren so gefangen in uns. In Unsicherheit und Angst. Wir waren damals noch nicht wir. Wir wurden zu unseren eigenen Masken.

Heute kann ich es kaum fassen, dass sich unsere Wege immer mal wieder kreuzen. Nicht zufällig auf der Straße, sondern immer initiiert. Mal von Dir, mal von mir. Geführt von einem Traum, einer Stimme oder einem Gefühl.

Und dieser Abend war voller Magie. Hasen hoppelten über die nächtlichen, städtischen Wiesen. Es lag Zärtlichkeit in der Luft. Ich konnte jede Bewegung fühlen. Und trotz des Stadttrubels, legte sich eine Ruhe um uns und hüllte uns in einen zeitlosen Raum. Ewigkeit…. Da war sie wieder….

Deine Hand umfährt meinen Hals, die Fingerspitzen berühren meinen Nacken. Dort verweilen sie für etwas mehr als drei Sekunden… und verraten mir, dass es mehr ist, als nur eine Abschiedsgeste… Ich fühle meinen Wert. Ich fühle mich geliebt… Und ich lächle Dir offen in Deine strahlenden Augen.


Ich muss immer an diesen Abend denken…
Ich möchte mich immer an diesen Abend erinnern.

 

10.09.2010 um 11:51 Uhr

Veränderungen

von: Tigerschnute   Kategorie: Lebensphasen

 

Ich bin gerade verliebt in die ganze Welt. Alles kribbelt und bewegt sich, tanzt und schlägt Purzelbäume in mir. Da macht es auch gar nichts, dass Autofahrer mir wütend hinterher hupen oder Sprühregen waagerecht in mein Gesicht klatscht. Auch, dass ich so früh aufstehen muss stimmt mich nicht länger muffelig, als innerhalb der Zeit des Aufstehens. Emotionen, die kommen und gehen. Letzte Woche um diese Zeit bin ich durch das ganze Spektrum menschlicher Emotionen innerhalb weniger Minuten gegangen. Trotz, Resignation, Wut, Trauer, Erleichterung. Ich hab sie alle einmal durchgefühlt und spürte, wie ich mich entscheiden kann. Als stünde ich in einem Baumarkt in dem mir alle möglichen Wandfarben gezeigt werden und ich mich letztendlich für eine dieser Farben entscheide. Ich wusste, wenn ich mir eine dieser Emotionen näher betrachte – heranzoome – dann werde ich zu dieser; dann identifiziere ich mich mit ihr und steigere mich hinein. Dieses bewusste Beobachten schenkte mir Freiheit, Abstand und einen klaren Kopf. Es konnte eine Ebene tiefer sinken, weil ich nicht aus einer Emotion heraus handelte. Mein Herz durfte sprechen und einen Impuls in die Richtung geben, in die es gehen soll. Auch mit dem Durchleben einer dieser Emotionen, wäre ich wohl in die für mich bestimmte Richtung gegangen. Allerdings hätte ich dann nicht aus meiner Mitte heraus entschieden, sondern vom Außen über das entscheiden lassen, was Innen sowieso da ist. Ich hätte mich vielleicht getriebener gefühlt... So fühle ich mich nun gestärkt und klar und weiß, wohin ich möchte. Vielleicht entscheide ich mich nicht bewusst für das "Ziel"… Aber ich kann meinen Romweg wählen und die Umstände bestimmen und fühle mich dem Leben nicht so ausgeliefert. Auch wenn ich weiß, dass selbst dann alles seinen Sinn hat.

Mein Traum ist schon bald zu Ende geträumt und ich fühle nur noch Erleichterung, Motivation und Umbruchfreude.

 

06.09.2010 um 17:24 Uhr

Die Befreiung der Arbeit

Nichts beschäftigt mich gerade mehr!

 

Ich will endlich raus aus dem Kontroll-Laden. Das ist der Teil meines Lebens, in dem ich mein ganzes Sein unterdrücken muss und funktionieren muss... und es reicht!!!

Die neue Zeit kommt... und ich freue mich, Zeuge sein zu dürfen und diesen Wandel mitzuerleben, auch wenn es wirklich gerade schmerzt...

03.09.2010 um 12:18 Uhr

I have a Dream

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

 

Ich träume. Gerade jetzt habe ich das Gefühl zu träumen. Aber ich bin hellwach. Es ist auch kein Tagtraum, den ich da habe. Es ist dieses Leben, welches ich hier führe und welches nicht in das wache Leben passt. Selbst wenn ich schlafe, bin ich wacher. Wenn ich schlafe, träume ich. Und wenn ich träume, dann bin ich echt. Dann bin ich Ich. Sogar in meinen Träumen bin ich oft wacher und bewusster – luzid. Aber gerade jetzt, da schlafe ich – ohne zu schlafen. Ich träume ein Leben, welches nicht zu mir passt. Ich lebe einen Traum. Aber nicht im Sinne von Ich-habe-alles-was-ich-mir-wünsche. Im Sinne von Ich-sehne-mich-nach-allem-was-ich-mir-wünsche. Ich bin hellwach. Und ich träume. Ein Routinetraum. Wenn ich hier einmal gehen sollte…. Ich werde gehen. Und ich werde mich vielleicht sogar noch einmal umdrehen. Nur um zu gucken, ob ich gerade wach werde.

Letztens habe ich erlebt, wie es sich in der Zukunft anfühlen wird, wenn ich nicht mehr hier bin. Ich fühlte, was ich einmal fühlen werde. Und dieses Fühlen sagte mir, ich habe alles nur geträumt. Ich habe tief und fest geschlafen. Und dann werde ich sagen können: Jetzt bin ich wach! Und bewusst. Und ich werde leuchten. Von innen. Und es wird mein Außen erreichen. Mit dem Herzen. Mit all meinen Zellen. Ich hör sie schon kribbeln und ich spüre sie schreien.