~ Panta Rhei ~

21.11.2007 um 15:32 Uhr

Abschied

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

Stimmung: unendlich traurig
Musik: James Blunt - Carry you home



Manchmal muss man Entscheidungen entgegen seinem Gefühl treffen.
Dass ich das einmal sagen würde, wer hätte das gedacht?


Warum?

Vielleicht weil das Gefühl zwei Seiten hat?
Das Momentane und das Zukunftsorientierte.

Momentan möchte ich, dass Du bleibst.
Zukunftsorientiert ist es besser wenn Du gehst.

Ich gehe mit einem schweren Herzen, aber einem guten Gefühl.
Dem Gefühl etwas erschaffen und gewonnen zu haben.
Ich gehe mit Liebe
Und ich gehe aus Liebe

Und sei nicht böse mit dem Universum.
Schmerz ist auch ein Katalysator der Liebe

Ich danke Dir…
Für alles, was Du bist!

Mein Goldschatz am Ende des Regenbogens…


(Jetzt weiß ich nicht mehr warum Du gehen musst…)

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenpicture_it schreibt am 21.11.2007 um 15:38 Uhr:-Umarmung-

    Der Rest steht schon woanders und gilt hier gleichermaßen...
  2. zitierenBruder_A schreibt am 21.11.2007 um 16:14 Uhr:Ich weiß auch nicht, warum ich gehen muss. Es ging in dieser Situation einfach nicht mehr alles nebeneinander, es lag nicht wirklich an unseren Gefühlen zueinander. Das macht es so vertrackt und schwierig.
    Aber ich reiche Dir meine Hand. Die Zeit heilt viele Wunden und manchmal, wenn auch selten, treffen sich zwei Sterne wieder auf Ihrem Weg durch das Universum. Wenn die Anzeihungskraft groß genug ist, um den Raum zu überwinden. Daran glaube ich fest. Wer weiß, was nach Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren ist.
    Aber ich weiß auch nicht, warum ich gehen muss, mein Goldschatz am anderen Ende.
  3. zitierenTigerschnute schreibt am 21.11.2007 um 16:43 Uhr:Ich wünsche uns die Kraft, diese Tage, Wochen, Monate zu nutzen und den klaren Blick nicht zu verlieren. Und ich wünsche uns die Kraft unserer Herzen immer an die Sterne zu glauben! Jetzt, wo Du mir die Sterne gezeigt und den Blick für das Universum geöffnet und beleuchtet hast, kann ich alles viel besser wahrnehmen. Danke für Dein so schönes Licht!
  4. zitierenBruder_A schreibt am 21.11.2007 um 17:02 Uhr:Ich spiegele im Wesentlichen Dein schönes Licht wider und das der Menschen, die mir leuchten. Wie ein tiefer glatter See, der in der Abendsonne glänzt. Mit meinem breiten Blick verliere ich die Sterne nie aus den Augen. Und Dein schönes Licht behalte ich in meinem Herzen, da kann es schimmern, solange es möchte. Das wärmt mich und ich gebe Dir hiermit alle meine Liebe und schönen Gedanken auf den Weg, der nun vor Dir liegt. Du bist nicht allein. Und ich bin nicht allein, mein kleiner Engel. Ich danke Dir.
  5. zitierenSchneckisara schreibt am 21.11.2007 um 17:08 Uhr:warum trennt ihr euch denn?
    das klingt alles irgendwie traurig...
  6. zitierenminatina schreibt am 21.11.2007 um 20:11 Uhr:Oh Mann, das ist so unglaublich traurig: Man liebt sich und kann den anderen doch nicht weiter auf seinem Weg mitnehmen. Aber es muss weiter gehen, denn das tut's ja immer. Ich denk an Euch beide!
  7. zitierenZwischenweltler schreibt am 21.11.2007 um 20:51 Uhr:Wenn ich diese romantischen Kommentare so lese, denke ich, hier läuft der falsche Film. "Cut!" - "Neue Klappe!" - "Wir machen die Szene noch mal!" ...
    Nein, so läuft das nur beim Dreh.. leider nur beim Dreh. Im realen Leben bleibt ein Bruch ein Bruch. Und die Gründe bestehen nun mal nicht nur aus Romantik sondern auch aus handfesten rationalen Argumenten. Leider! Ja, leider! Denn ich bedauere das zutiefst.

    Es gibt einige Dutzend Arten der Liebe, und so paradox es uns zunächst erscheint, diese Vielfalt bringt es mit sich, daß man hin und wieder "aneinander vorbei liebt". Die Gefühle füreinender sind stark, aber dennoch merkt man, daß etwas Grundlegendes nicht paßt. Und obwohl man die Tragweite dieses grundlegenden Faktes spürt, bekommt man ihn nicht in Worte gefaßt. Das - dieses Bewußtmachen der Gründe - schafft man erst später, oftmals viel später, nämlich dann, wenn die Gefühle endgültig eingeschlafen sind. Dann kommt die Klarheit. Dann sieht man, daß es nicht funktionieren konnte. Dann weiß man, daß die Entscheidung richtig war.

    Ich hatte im letzten Jahr das Glück, endlich einen Schlußstrich im obigen Sinne unter eine Beziehung ziehen zu können, die mich wahnsinnig geprägt hat und auf gleiche Weise wie bei Euch zerbrach. Fünfzehn Jahre habe ich nach diesen Schlußstrich gesucht. Fünfzehn Jahre brauchte ich, um wirklich zu verstehen, weshalb man sich trotz gegenseitiger Liebe aus rationalen Gründen trennte. Fünfzehn Jahre - eine verdammt lange Zeit, aber doch ein gutes Gefühl, endlich völlige Klarheit zu haben.
    Und ich wünsche mir heute aus gegebenem Anlaß nichts sehnlicher, als daß Ihr es in viel kürzerer Zeit schafft, diese Klarheit zu erlangen.

    Ich drücke Euch beide und wünsche Euch von ganzem Herzen alles Gute!
  8. zitierenNimien schreibt am 22.11.2007 um 06:51 Uhr:Mein erster, spontaner Gedanke war: Wenn ihr euch so liebt, dann trennt euch doch nicht, um Himmels willen! Es fällt es mir schwer, angesichts eurer Worte nachzuvollziehen, was schwerwiegend genug sein könnte, eine so kostbare Verbundenheit, wie ihr sie miteinander hattet, zu lösen. Aber natürlich fehlt mir der entscheidende Einblick, und ihr habt euch eure Entscheidung gewiss nicht leicht gemacht habt. Zwischenweltler hat es eigentlich sehr schön beschrieben mit den unterschiedlichen Facetten der Liebe: Es gibt Facetten, die sich wunderschön anfühlen, aber auf Dauer nicht tragen.

    Ich wünsche euch beiden viel Kraft in dieser Zeit des Abschieds und der Tränen! Von Herzen alles Liebe!
  9. zitierenGalahad schreibt am 22.11.2007 um 19:12 Uhr:Hm... wir haben uns ja damals auch "in Liebe" getrennt, weil wir dachten, dass es ein "UNS" nicht geben kann und die Trennung das Beste für den jeweils anderen(!) ist.

    Das Ergebnis ist bekannt...

    Alles Liebe für euch beide!
    Danny
  10. zitierensternenschein schreibt am 24.11.2007 um 02:26 Uhr:Das ist der Dualismus der entgegengesetzten Gefuehle, die zur gleichen Zeit durch die Seele toben und sie fast zerreissen. Es widerspricht sich scheinbarund doch auch nicht. Es ist so eindeutig klar und scheint doch so verkehrt.
    Irgendwie weiss man, man koennte anders, und doch auch nicht.
    Am Bahnsteig steht der Zug, die Durchsage kommt, *Zurueckbleiben bitte*. Wie gerne waere man noch schnell hineingesprungen, doch etwas haelt einen zurueck, die Tueren schliessen sich. Der Zug faehrt langsam an, und durch die beschlagene Scheibe sieht man schemenhaft das traurige Gesicht des anderen, wie es sich immer schneller werdend mit dem Zug, dem man hinterherschut entfernt.
    Und irgendwo faellt ein Stern vom Himmel..
    Aber Woelfe sind stark, sie folgen ihrem Instinkt. Sie ueberstehen auch einmal eine laengere Fastenzeit..und ein Wolf vergisst nicht, nie!
    Ich verstehe nicht was ich hier lese. Denn es sind die schoensten Liebeserklaerungen, die man nur lesen kann.
    Obwohl ich dieselbe Situation genauso erlebte, und mich frage, wann wird man wissen was richtig war..
    Lasst Euer Licht fuereinander leuchten..am Ende des Regenbogens..damit ihr Euch nicht ganz verliert.
    Alles Liebe Euch zwei..

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