~ Panta Rhei ~

02.02.2007 um 10:31 Uhr

Aktion neuer Mensch

Stimmung: lebendig
Musik: Røyksopp - What else is there

…so mein neues Leitmotiv.
Es ist als ob sich alles um mich herum ändern muss. Ich brauche regelrecht Neues um mich herum. Und wie automatisch fließt es in jeden kleinen Zipfel meiner Alltäglichkeit. Ob es nun meine Wohnung ist, die ich komplett umräumen will oder meine Ernährung, die ich beinah unbewusst umstellte, oder aber einfach nur die Krankenkasse und der Stromanbieter, die ich mal eben austauschte.

Und ich kann gar nicht richtig sagen, womit das eigentlich alles begann.
Ob nun mit diesem wundervollen Silvester, das mir neue Tore öffnete, nach meiner Kiefer-OP, die mich einen Hauch anders aussehen und fühlen lässt oder aber mit meinem neuen finanziellen Fluss, der sich so beruhigend anfühlt.
Nachdem mein neuer Familiengeist geweckt wurde? Oder mit dem Beginn meines engen und völlig anderem Verhältnisses zu meiner lieben Mama? Selbst meine liebste Kommunikationsübungsfreundin (hihi) wurde wieder zu mir geführt. Auch meine liebe Kollegin, die mir eine der wichtigsten Bezugspersonen und Freundin geworden ist, ist meinem Herzen viel näher, als ich es jemals vermutete. Und mit einem mir sehr wichtig gewordenen Brieffreund scheint es als knüpfte ich neue Muster. Es zeichnet sich eine so wohlige Form ab, die ich noch nicht erkennen kann, die aber in ihren Konturen wunderschön ist. Mir ist, als kenne ich dieses Muster schon mein ganzes Leben lang, als könnte ich jeden Winkel genau erspüren und malerisch erfassen, aber in der Realität sehe ich nur die Umrisse, die andeuten, was alles wundervolles dahinter steckt. Dieses Gefühl lerne ich gerade auf einer völlig neuen Ebene kennen und genießen.
Vielleicht ist es auch der viele kulturelle Urlaub, der mir bevor steht und mich schon im Vorhinein total aufregt.

Oder ist es vielleicht doch mein neues Reiki-Ziel, dass ich anpeile?

Vollkommen egal, wo alles begann. Wahrscheinlich wurden die Wege schon vor meiner Geburt skizziert.
Ein Faden webt den nächsten. Ich bin, was ich tue... Alles fließt...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenZwischenweltler schreibt am 02.02.2007 um 11:28 Uhr:Oftmals ist es nur ein winzig kleiner Schalter - irgendwo in den Tiefen unserer Seele versteckt -, den wir einfach umlegen müssen, und schon kommt eine Lawine neuen Lebensgeistes ins Rollen.
    Dann entdeckt man sich neu; bekommt eine Ahnung von dem, was noch vor einem liegt; ist voller Vorfreude und Energie; der Horizont wird plötzlich weiter.
    Und vielleicht fragt man sich dann, weshalb man diesen Schalter nicht schon früher entdeckt hat. Denn der rückblickende Eindruck, in der Zeit vor dem inneren Umbruch ein Stück Lebensqualität verschenkt zu haben, läßt sich nur schwer ausblenden.
    Vorbestimmung? .. So recht kann ich nicht daran glauben. Liegt denn nicht das gesamte Universum in uns selbst? Sind es denn nicht hauptsächlich unsere Denk- und Verhaltensweisen, die bestimmen, wie gut oder schlecht wir mit unserem eigenen, ganz persönlichen Universum umgehen, und damit auch vorzeichnen, ob wir uns wohlfühlen und entfalten können in unserer Haut?
    Ich bin überzeugt davon, daß es noch eine ganze Reihe dieser versteckten kleinen Schalter in mir gibt. Deshalb begebe ich mich nur zu gerne auf eine Entdeckungsreise in mir selbst. Auch wenn es anstrengend ist, es lohnt sich.
  2. zitierenTigerschnute schreibt am 02.02.2007 um 15:33 Uhr:Mir kommt es eben gar nicht so vor, als hätte ich einfach nur einen Schalter umgelegt. Und ich frage mich auch nicht, warum das alles nicht schon früher passiert ist. Ich brauchte diese Zeit davor ganz intensiv. Ich weiß, dass auch diese Zeit der inneren Vorbereitung super wichtig war. Ich fühlte mich nie, als hätte ich ein Stück Lebensqualität verschenkt, auch jetzt im Nachhinein nicht.

    Vorbestimmung in gewisser Portioniertheit. Nur als eine Skizze, als eine Struktur. Was für ein Bild aus dieser Skizze wird, entscheiden wir mit unseren Denk- und Verhaltensweise, wie Du schon sagtest. Wir sind diesem verschwommenem Muster nicht unterworfen.

    Diese Entdeckungsreise ist auf jeden Fall eine aufregende Safari, die nicht jeder erleben möchte, aus Angst vor Konfontration mit dem Löwen in sich. Deshalb ist diese Tour immer eine mutige und von mir sehr bewunderte Sache! So viele Menschen beißen lieber andere Löwen, nur um nicht aufdecken zu müssen, was im Verborgenem liegt...
  3. zitierenZwischenweltler schreibt am 02.02.2007 um 16:45 Uhr:Wenn ich das so lese, muß ich Dir neidlos zugestehen, daß Du offenbar diesen Neuanfang deutlich eleganter hinbekommst.
    Ich bin da ja damals in diese Workaholic-Geschichte hineingeschlittert, weil ich mir eben viel zu wenig Gedanken über mein Dasein gemacht hatte. Ob Vorbestimmung oder Fremdbestimmung - ich habe es nicht registriert. Und dann war da plötzlich dieser eine Gedanke: "Das kann doch nicht alles sein. Warum tust du dir das eigentlich an?" - das war der Schalter. Was dann kam, war tatsächlich ein allmähliches Fließen in neue Gedankenkreise und völlig neue Empfindungen. Aber am Anfang stand ein Trigger.
    ... Na ja, das ist nun auch bereits wieder Geschichte. Mir geht es vielfach besser seit dem. Trotzdem denke ich, daß der eine oder andere Schalter immer noch in mir wartet, einfach umgelegt zu werden.

    Ich wünsch Dir ein zauberhaftes Wochenende!
  4. zitierenTigerschnute schreibt am 03.02.2007 um 13:05 Uhr:Naja so elegant war das auch alles nicht. Ich hatte letztes Jahr und davor zwischendurch wirklich üble Durchhänger - wenn man sich meinen Blog mal rückverfolgend durchliest. Das war teilweise wirklich nicht sehr motivierend. Und bei mir war es so, dass ich immer wusste, dass etwas großes passieren MUSS. Ich wusste, dass ich in einer Warteschleife hänge. Und ich wusste wohl irgendwie auch, dass die Zeit noch nicht reif für mich war. Jetzt umso mehr. Auch wenn ich mir das nicht eingestehen konnte und wollte. Aber ich hatte immer eine große Portion Hoffnung in mir und auch immer mal wieder lichte Tage dazwischen, dass ich nie total eingebrochen bin. Da kommt mir mein Optimismus sehr zu Gute. Wäre ich ein Schwarzmaler, wäre ich nicht so schnell aufgestanden und dann hätte es diese Veränderung niemals gegeben.

    Deshalb ist alles gut so, wie es war. Dieser unabdingliche Lernprozess ist wohl lebensnotwendig... Bei jedem auf eine andere Art und Weise und doch im Grunde ähnlich.

    Ich freue mich sehr, dass Du Deine Schalter jetzt so sehr wahrnimmst und Dich an deren Umschaltung übst!
    Ich hoffe ein bisschen daran Anteil zu haben!

    Mit den liebsten Grüßen zum Wochenende,
    Deine Tigerschnute :)
  5. zitierenTigerschnute schreibt am 06.02.2007 um 12:13 Uhr:Endlich, die Lady in meiner guten Stube! Und bald auch wieder in ihren heimatlichen Pforten! Wie schön! Für einen kleinen Besuch bleibt da sicher keine Zeit, aber für einen kleinen Gedanken immer!

    Ich freu mich jedenfalls über einen Austausch der universellen Art mit Dir – wo auch immer!
    Danke für Dein bedingungsloses Dasein im letzten Jahr, Du hast mir manchmal schon über spitze, große Steine geholfen!

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