~ Panta Rhei ~

15.04.2008 um 15:58 Uhr

Ich geb dem Schicksal Input!

 

Die Gedanken kreisen wieder in eine Richtung. Sortieren schon noch ungeschehene Dinge.
Es ist wieder soweit: Ich bin Feuer und Flamme!

Alles dreht sich um eine Sache.
Eine Sache, die schon da war. Eine, die ich schon auf meinen Jahresblock 2008 skizzierte. Dann im Geiste wieder durchkritzelte… Dann kam wieder alles ganz anders. Und dann zerplatzten Träume, die aber offensichtlich noch nicht gut genug schmeckten. So isse, die Schnute. Gestern noch so. Und heute schiebt sie das Schicksal in eine ganz andere – nein, in die ursprünglich gewollte(? wer weiß das schon?) – Richtung. Das Schicksal? Wirklich? Nein. Das glaube ich kaum. Daran malte ich ganz allein. Ich bringe die Ströme dahin, wo sie fließen können. Und wie! Und das Schöne an dieser schnutigen Mentalität: Ich brauch gar nicht viel zu tun. Ha! Der unerbittliche Wille und eine dicke Überzeugung reichen schon…. Die Entscheidung fiel mal wieder völlig bodenlos – völlig bauchig und herzig, aber die Naturgesetze helfen artig dabei alles schön umzusetzen. Und genau da ist das gute Schicksalswesen nicht weit. Genau so ist es: Ich entscheide und Herr/Frau Schicksal tut den Rest!

Eigentlich ganz leicht – bis hierhin zumindest. Jetzt kommt der schwierigste Teil: Selbstdisziplin. Die hab ich nun nicht gerade gepachtet… Wie soll ich mich zur Selbstdisziplin disziplinieren, wenn mir jegliche Disziplin fehlt? Ein Teufelskreis. Aber vielleicht auch eine Zwickmühle. Oder eine Einbahnstraße!? Völlig wurscht! Denn auch das wird schon! Meine Überzeugung hat mehr Schwung, als diese… na ja… Sie wissen schon!

Also wenn ich eines gelernt habe, dann, dass sich alles irgendwie von alleine regelt, wenn man nur stark genug von einer Sache überzeugt ist. Da bedarf es nicht mal einer ausgeklügelten Organisation. Nur so als Tipp am Rande, für so planungsunfreudige Menschen, wie mich. Denn immer wenn mein Herz nicht hundertprozentig für etwas schlug, dann war es meistens nicht der richtige Weg… oder NOCH nicht der richtige Weg.

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenZwischenweltler schreibt am 15.04.2008 um 17:24 Uhr:Ich glaube, das Geheimnis der Selbstdisziplin liegt darin, aus den vielen lodernden Fackeln ein gleichmäßiges Feuer zu zaubern. An heißen Strohfeuern verbrennt man sich, auch wenn sie schnell wieder verlöschen. Was Du brauchst, ist eine stabile Glut, an der Du dich wärmen kannst und die nicht so schnell wieder auszugehen droht.
    Aber wenn Du jetzt auf der Hundertprosicher-Seite bist, bekommst Du das mit der Selbstdisziplin auch gebacken. Da bin ich mir sicher. (..und für andere Fallstricke gibt es Messer ;) )

    Liebe Grüße Dir! Ich bin schon gespannt auf Details.
  2. zitierenShadowfax schreibt am 15.04.2008 um 17:53 Uhr:Das ist doch klasse - sich etwas vornehmen und dann klappt dat schon, nur überzeugt sein sollte man schon...hmm..ja das ist wohl der haken, leider ist man selten anfangs so sicher...oder es fehlt der mut? aber doch, einfach zielstrebig und selbstsicher auswählen und losgehen und blos nicht ins zweifeln kommen....
    ja wie sag ich immer...es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht
  3. zitierensternenschein schreibt am 16.04.2008 um 01:59 Uhr:Den Weg zeichnen, den Rest macht das Schicksal..selbst wenn es der Zeichnung nicht gerade ähnlich sieht, so ist es genauer betrachtet wohl doch das was wir wollten.Oder das Herz war nicht wirklich dabei und davon überzeugt.
    Selbstdiziplin kann förderlich und nützlich sein, sie kann aber auch hindern.
    Liebe Grüsse
  4. zitierenTigerschnute schreibt am 16.04.2008 um 14:26 Uhr:Hm, das hast Du gut erkannt, lieber Zwischenweltler… ich tendiere zu Strohfeuern – das passiert mir doch häufiger. Aber ich möchte das auch eigentlich nicht abstellen, weil ich mich gern voll und ganz begeistert in neue Dinge stürze. Was sich daraus entpuppt steht ja noch nicht geschrieben… und wird man wohl nie wissen. Sparflamme ist keine Alternative für mich. Und wenn ich etwas wirklich möchte, dann erreiche ich das auch. YES! :)

    Details sind noch in der Backphase, wenn sie schön knusprig gebräunt sind, bekommst Du einige Häppchen, versprochen! :)


    Ja, Shadowfax, eigentlich ist es einfach… Der Mensch macht es sich nur gern sooo verdammt schwer. Vielleicht um dann eine gute Geschichte erzählen zu können, oder weil Leid oft so viel einfacher ist als wirkliches Glück zu empfinden? Wer weiß… Fest steht, wir sind die Bäcker unseres Lebenskuchens, wir sind die Produzenten unseres Filmes, wir sind die Herrscher unseres Königreichs… (Hier passt fast schon wieder ein „Amen“ hin… hihi)

    Die Selbstdisziplin kann hinderlich sein – so sehe ich das auch, lieber sternenschein.
    Manchmal einfach seinen Gelüsten nachgehen, anstatt sich selbst anzuketten… Die Balance macht’s mal wieder aus.

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