~ Panta Rhei ~

08.07.2010 um 11:39 Uhr

Überall & Nirgends, Alles & Nichts

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Manchmal glaube ich wirklich, dass ich ein Alien bin. Zu Besuch auf der Erde, alle vorstellbaren Gefühle in einem überdimensional großen Eimer sammelnd.

Das ist etwas, was ich mit Worten schwer erklären kann.

Jede Emotion, die ich empfinde, jeder Schmerz, der zu mir kommt ist mir willkommen. Als wäre dieses Gefühl für Versuchszwecke in mir, zum Mitschreiben, zum Sammeln von Erfahrungen. Zur energetischen Aufzeichnung. Zum Mitbringen nach „Hause“. Wo immer das auch ist. Ich gehe soweit zu behaupten, es gäbe kein Gefühl auf der Welt, welches mir fremd ist. Ich kann mich in jegliche Form von gebundener Energie einfühlen. Das ist irgendwie eine Gabe. Das ist aber auch seltsam manchmal. Weil es so verdammt vielfältig ist. Weil so breitgefächert. Weil so zerstreut auch irgendwie. Chaos. Und ein Ziel bekomme ich kaum anvisiert. Ich nehme alles mit, was da ist. Kann es aber nicht halten. Es kommt und geht. Und diese Tiefe an Gefühl, die geht mir so manches Mal einfach verloren. Kurz und intensiv. Aber nicht beständig. Ich finde auch keine Schublade aus „gut“ und „schlecht“. Das würde vieles vereinfachen. Es ist einfach so. Und ich treibe schmetterlinglike durch die Gegend. Vielleicht bin das ich. Vielleicht ist es änderbar. Aber ich stelle gerade einfach fest. Eine Notiz.


~~~

Ich nahm eine Mitfahrgelegenheit nach Hause wahr. War hundemüde und wollte nur schlafen. Keine Lust auf die übliche Fragerunde Wo-kommstn-her-was-machste-so. Bloß kein Small-Talk. Wir sehen uns erfahrungsgemäß nie wieder und für mich ist das reine Energieverschwendung. Wenn sich ein Gespräch aus dem Moment heraus entwickelt, und da wirkliches Interesse ist, wenn da etwas ist, was uns kurz auf einer Linie schwingen lässt - ja, dann von mir aus auch über Dies & Das erzählen. Dieses Mal aber war ich zu gebeutelt für oberflächliche Gespräche. Tja. Und dann passiert etwas, was ich nun gar nicht erwartet hätte. Eine rege Diskussion und Austausch von Meinungen über die wichtigsten Dinge im Leben. Woran glaubst Du? Was hältst Du von Religionen? Und -zack- wurden alle eingebunden in das Gespräch. Ich und zwei Mitfahrer und der Fahrer. Unser „Spielleiter“. Da war wirkliches Interesse an anderer Menschen Ideale, Meinungen, Gefühle, Glauben, Leben. Ich war verblüfft, wie spannend die Diskussionen und das Aufnehmen von anderen Ansichten waren. Wie mich der frische, anregende Wind von ambitioniertem, gefühltem Wissensaustausch wacher werden ließ. Und dann fühle ich in mir diese Ambivalenzen. Die Schwierigkeit mich an diesen Gesprächen zu beteiligen. Durch mein Erleben von Perspektivwechseln ist bei mir einfach alles möglich. Ich kann in jeder Religion, in jeder Ansicht etwas Logisches für mich finden. Das KANN eine Diskussion für andere äußerst uninteressant machen, weil es einfach kaum Reibungspunkte gäbe. Aber dennoch gibt es da den Reibungspunkt, dass es einfach kaum jemand versteht, dass ich mich in alles hineinversetzen kann. „Wenn Du eine Erfahrung nie gemacht hast, wie willst Du das denn nachfühlen können?“ Und ich weiß nicht wie - aber ich kann. „Du glaubst vielleicht zu können!“ Ja vielleicht, aber wo ist der Unterschied? Und wer sagt, dass ich nicht schon Hunderte Male hier war und jedes Gefühl schon einmal erlebt habe? wenn wir schon beim Philosophieren sind…. Wenn ich nur die Geschichte eines Jeden kennen würde, so würde ich auch seine Beweggründe für die Dinge verstehen. Aber was der Mensch nicht versteht, das lehnt er oftmals ab. Es ist einfacher. Definitiv.

Für Einige sieht das vielleicht so aus, als hätte ich keine Meinung. Was aber so nicht stimmt. Und dann versuche ich das im Vorhinein mit der ersten Perspektive, die für mich in diesem Moment stimmig ist zu überdecken. Dann sagt jemand etwas dazu und dann kann ein Gespräch plötzlich in so viele verschiedene Richtungen gehen, dass ich manches Mal überfordert bin, mich für eine zu entscheiden. Diese Wahl der Möglichkeiten….

Und dann nehme ich mich aus den Gesprächen raus, weil mir die Wahl so schwer fällt und weil ich merke, wie viel wieder geredet wird um sich darzustellen. Dann werde ich des Redens und der Wortehin- und herschieberei müde. Dann laugt mich ein Gespräch aus. Dann habe ich Lust zu Beobachten. Zu Erspüren. Die anderen im Kontext mit mir. Was sie in mir auslösen, was ich in ihnen auslöse. Dann möchte ich fühlen und gefühlt werden. Aber das bleibt gerade bei mir unbekannten Menschen oft aus. Vielleicht auch nicht. Kann ja sein, dass etwas in ihnen nachhallt  oder sich etwas in ihnen erinnert fühlt


Und jetzt bin ich wieder an einem Punkt, wo ich noch tausend Wörter schreiben könnte… in tausend Richtungen…

Und ich teile mich in tausend Seelenanteile und verbinde mich mit dem Wissen über mir….

*Silence*

 

20.05.2010 um 11:25 Uhr

Geburt und Synthese

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

Heute ist ein neuer Tag und ich gehe mit einem guten und starken Gefühl in diesen, neuen Tag. Ich gebäre praktisch Neues…
Wir wachsen zusehends und weil das so schnell geht, bleiben wir vielleicht manchmal noch in unseren alten Ich’s, die die wir uns gegenseitig zeigen und spiegeln, stecken.
Ich fühle meinen enormen Sprung, den ich innerlich gemacht habe. Mit und durch mir wichtigen Wegbegleitern.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wir uns dazu animieren uns immer wieder neu zu sehen. Und wir das als Synthese in die irdische Form bringen. Alte Gedankenstrukturen werden zu Gefühlen und bleiben dort stecken. Wir glauben dann, was wir fühlen. Überprüfen wir jedoch vorher diese eingefahrene abgegriffene Struktur und begegnen uns stattdessen neu. Wir kramen soviel in Altem umher – meistens unbewusst. Deshalb wünsche ich mir das Vergangene loszulassen, ~sein~zulassen und uns dadurch auch offener zu begegnen. Lasst uns jeden Moment neu gebären und synthetisieren.

 

10.04.2010 um 12:36 Uhr

Eine Nacht im März

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Fuehle kaltes Wasser auf meiner Haut, tauche hinein und fuehle meinen Körper, fuehle mich.
Die Luft streift in ersten fruehlingsmilden Zuegen ueber mich. Die Wärme, die meinen Ruecken hochkraucht lässt mich erschauern. War ich so zeitig im Jahr schon mal anbaden, ohne vorher sauniert zu haben?

Sitze am Feuer und atme die geräucherte Luft. Durch das lodernde Licht erblicke ich Schneeglöckchen und Krokusse um mich herum sammeln. Und weil die Liebe da ist, gebe ich ihnen Namen.
Ich greife nach einem Stueck Holz, welches man mir entgegenhält und fuehle diesen starken Sog. Die Energie ist mächtig und fordert mich zum Tanz auf. Zum Tanz mit Frau Birke. Der Frau des Waldes, zu der ich mich so hingezogen fuehle.
Dazwischen schaltet sich mein Verstand ein und kommt sich vor wie in einer Therapiegruppe, weil plötzlich alle ein Stueck Holz in den Händen halten, es streicheln und daran schnuppern. Dummerweise spreche ich diesen Gedanken aus und der Zauber ist wieder verschwunden. Gelächter fuellt nun die Stille.

Der Fokus wandert. Mal ist er in mir, mal in der Gruppe und dann sehe ich wieder alles von weit weg, das Ganze im Blick. Dann fliegen Gedanken umher, die ich auffange und zurueck sende. In einem Moment weiss ich mit jeder Faser, worum es hier, ueberall, im Leben und darueber hinaus geht. Kristallklar. Ich darf ihn nur nicht versuchen zu greifen und festzuhalten. Dann ist er weg. Er möchte nur beobachtet und gesehen werden.

Ich gehe einen Schritt ueber meine Angst hinweg, trotze vorsichtig der Illusion und gehe diesen dunklen, ellenlangen Weg, auf dem alles gleichzeitig passieren kann. Zwischen Phantasie und Realität. Und umgekehrt. Wer weiss schon, was was ist? Ich laufe auf Pfaden der Erinnerung. Seltsam. Interessant. Intensiv. Surreal und doch wieder wahrhaftig. Schritt fuer Schritt. Bewusst und klar. Herausfordernd. Mut macht mich stärker. Uns. Alle.

Ich liege im Bett und esse Schokolade, als wuerde ich es zum ersten Mal in meinem Leben tun. Wow! Diese Suesse. Dieser Schmelzvorgang fasziniert mich. Und plötzlich sind da diese Bilder vor meinem Auge. Sie reichen der Erkenntnis die Hand. Der Geschmack sind aneinandergereihte Bilder aus der Vergangenheit. Der Geschmack sind Erinnerungen.
Unbeschreibbar, aber so klar und einleuchtend.

Ich sitze am Wasserfall und spiele gedanklich mit den Elementen. Wasser. Feuer. Erde. Luft. Fragen und Antworten kommen zu mir - durch mich hindurch - von allein.
Das Wasser plätschert. Wo kommt das Wasser her? Aus den Weltenmeeren? Ist Wasser ein Ding, oder mehrere? Ich fuehle mich wieder, wie ein neugieriges Kind und es macht Spass, dieses Spiel zu spielen. Ich weiss, dass alles miteinander verbunden ist, aber ich mag die Art mit Gedanken zu jonglieren und von allen Seiten zu beleuchten.

Ich fuehle mich auf zwei Ebenen. Auf der körperlichen und der energetischen Ebene. Mir ist klar, dass Kälte und Wärme nur Energie ist und ich diese nur als dieses empfinde, wenn ich mich auf dieser Ebene befinde. Schmerz ist hier nicht vorhanden. Wärme und Kälte haben dieselbe Energie. Energetisch gesehen kann mir nichts geschehen. Ich kann unter Wasser atmen und im Feuer nicht verbrennen. Mir wird bewusst, dass es hier diese zwei Ebenen gibt. Polaritäten und das aus beider Sicht betrachtet, alles existiert und nichts lebt ohne das andere. Es gibt die biologische, wissenschaftliche Seite, die sich auf die körperliche Ebene bezieht und Menschen, die sich fuer diese Seite entscheiden. Menschen, deren Wahrheit nur auf dieser Ebene basiert. Und die spirituelle Seite, fuer die sich andere Menschen ausschliesslich verschreiben. Beides ist existent. Beides ist wahr. Das ist klar. Aber ich kann das gerade so sehr fuehlen, weil ich zwischen beiden Welten hin und herswitchen kann. Und erst zusammen ergibt das die gesamte Wahrheit. In einem Moment frieren mir die Finger ab, im nächsten ists nur eine Welle von Energie. Der Perspektivwechsel macht Spass und ist lehrreich. Wenn ich das verstehe, dann kann ich die ganze Welt verstehen...


17.02.2010 um 11:32 Uhr

Angst

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Die Angst ist verschwunden, wenn du ihr deine volle Aufmerksamkeit gewidmet hast.


*Krishnamurti

 


Da kribbelts richtig unter der Haut, so sehr kann ich diesen Satz nachfühlen...

21.01.2010 um 14:29 Uhr

Der Knackpunkt, die Diskrepanz, der Konflikt ~ und die Lösung ~

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

„Wir sind keine menschlichen Wesen, die spirituelle Erfahrungen sammeln,

sondern spirituelle Wesen, die menschliche Erfahrungen sammeln!“

21.01.2010 um 12:03 Uhr

Zwiegespräche mit dem Selbst

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Erstaunlich, wie alles immer zu einem scheinbar perfekt passenden Moment passiert… Als würde alles automatisch darauf hinlaufen.
Die Zeit ist nun reif, also passiert alles um uns herum ganz magisch so, dass es für jeden genau jetzt ins Leben passt und diese erschaffene Situation allen sichtbaren oder unsichtbaren Beteiligten etwas Anderes lehrt… oder vielleicht im Grunde genau das gleiche nur in einer anderen Verkleidungen. Es läuft alles auf dasselbe hinaus, nur knallt sich ein Jeder andere Herausforderungen ins Leben… Wenn uns doch an vielen Ecken nur mehr Verständnis und Toleranz (bäh, was ein abgegriffenes Wort!) für unsere gewählten Missionen durchdringen würde…

Es gibt soviel Stoff, der mich zum Nachdenken anregt in letzter Zeit… Ich verarbeite und begebe mich auf den Weg der Klarheit. Viele verstrickte Knäule aus zwischenmenschlichem Hier und Da liegen zum Aufdröseln bereit. Das schafft Emotionen. Ganz menschliche Emotionen. Und die geraten in Konflikt mit der achso-universellen Spiritualität. Und auch hier wieder: Verständnis, Gelassenheit (welch neues Zauberwort für mich!), Akzeptanz. Kein Kämpfen, sondern annehmen. Es ist wie, es ist. Ich bin, wie ich bin. Und jeder der versucht mich bewusst oder unbewusst zu manipulieren (ein hartes Wort, aber das passiert ganz oft sehr subtil), damit ich in ihr Lebens-Schema passe, der trifft derzeit noch auf Rebellion und Ablehnung. Genug der Verbiegung. Ich bin auf dem Weg mich selbst zu entdecken und zu lieben. Krumme Rücken stehen mir nicht. Ich stehe für mich und meine Bedürfnisse ein. Ein Überstülpen macht uns eng. Ich möchte meine Erfahrungen sammeln dürfen, ganz egal, wie „falsch“ sie in anderen Augen betrachtet werden. Ganz egal, ob ich vielleicht Schmerz empfinden werde. Ich lebe und wachse. Lieben ohne Bedingungen. Lieben, weil wir in unserer Essenz gesehen und verstanden werden. Weil wir wissen, wer wir sind. Und nicht, weil ich will, dass Du so und so bist, weil das doch schließlich so sein muss. Wenn die Liebe an etwas gebunden ist, dann deutet das auf einen Mangel an etwas in uns hin. Dann möchten wir etwas kompensieren, ein Loch im Innern mit Hilfe vom Außen stopfen. Ich verurteile das keinesfalls. Die gebundene, polare Liebe ist sicher oft auch notwendig und hilfreich unsere inneren Löcher erst zu entdecken. Sie gespiegelt zu bekommen und dann seine eigene Kraftquelle finden, die uns von innen heraus heilt und nährt.

In einem Moment ist alles da… ganz klar… im nächsten bekomm ich Kopfsummen und möchte gar nichts mehr sagen, nicht mehr drüber reden oder schreiben, umherlabern und „Wissen“ austauschen. Soviel Worte, die um uns herum kreisen und nach denen wir schnappen und greifen um irgendwo gehört und angenommen zu werden. Manchmal überfordert mich das… dann möchte ich nur da sein, nur leben, nur machen, mich nur inspirieren lassen. Philosophieren kann ein anstrengendes Hobby sein. Jetzt gerade ist es das.

Und warum?
Ich hab mir den Text jetzt noch mal durchgelesen. Eigentlich wollte ich ganz woanders hin…
Warum überfordert mich das also? Weil der Text von Zwiespalt nur so strotzt. Wenn etwas zu sehr ins Extreme geht, dass keine Armbreite mehr dazwischen passt, dann ist keine Balance, keine Mitte zu spüren. Ich stecke in einem Zwiespalt aus Spiritualität und Polarität. Der spirituelle, wissende Teil in mir möchte Freiheit, bedingungslose Liebe, Weisheit, Akzeptanz (der Teil, der hier schreibt). Der weltliche Teil sucht Nähe, Bindung, Halt und Sicherheit (der Teil, warum der andere Teil überhaupt hier schreibt). Dazwischen gibt es eine Lücke, die klafft und für Spannungen sorgt. Der spirituelle Teil wächst und wächst und damit auch die Aufgaben in der Gesellschaft. Genau in diesem Moment, habe ich keine Idee, wie ich das in Einklang bringen kann. Es schwankt. Alles bewegt sich. Gleich ist es wieder anders. Drei Augenblicke später gibt es ein Zeichen und ich weiß wieder was los ist. Oh man, ich ver-wirre mich selbst.

Ich hab soviel zu sagen, soviel Input und Eindrücke prasseln auf mich ein. Mir wird’s fast schon schwindelig. Aber kein Wort kann gerade das zeichnen und manifestieren, was meine Wahrnehmung vermittelt.

Deshalb geh ich jetzt kurz leben und meinen Geist entspannen…

und komme gleich wieder...

 

19.01.2010 um 15:40 Uhr

Schattentanz

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

Seifenblasen und Schattensprünge sind manchmal untrennbar miteinander verbunden.
Ein großer Hops da und ein kleiner Hüpfer hier. Manchmal nur ein Katzensprung und doch grault’s uns davor, als wär’s ein Riesenmonster, welches da lauert. Wenn wir vorher schon wüssten, dass dieses hässliche Monster aus unserer Phantasie sich in Wahrheit in ein flauschiges Wohlfühl-Wattewesen verwandelt, dann wären wir um einige Aufregung und Herzkasper ärmer im Leben. Und jeder weiß, dass das nur zu unserer Gesundheit beitragen kann.

Manche von uns sind allerdings Adrenalinjunkies und brauchen den täglichen Kick.
Ich bin auch eine Abenteurerin und schaffe mir gern mal ein paar selbsterschaffene Schattentanzdramen. Oft unbewusst… Doch nach und nach enthüllt sich der Schleier des Grauens und plötzlich wird’s langweilig. Dann brauch ich neue Abenteuer. Vielleicht mal den Sprung aus einem Flugzeug wagen?

 

 

 



12.01.2010 um 15:03 Uhr

Geistreiches zur Geisterstunde

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

Philosophieren kann ich am besten im Halbschlaf.
Da wird’s Hirn einfach lahm gelegt und der Intellekt funktioniert nur noch zuckartig. Nach müde kommt doof und doof ist nicht gleich dumm. Doof kann ein Segen sein.
Die Stimme wird lallender und die Traumwelt ist schon mit einem Fuß in der Realität und wird plötzlich fassbarer. Der Wandel, der sich da jede Nacht vollzieht ist immer wieder aufs Neue faszinierend. Besonders wenn man mitten im Sprechen einschläft und das Unterbewusstsein die Führung übernimmt. Da sehe ich plötzlich Bilder, die vielleicht nicht so ganz direkt etwas mit dem Gesagten zu tun haben und die werden kommentiert. Dass mein Gegenüber plötzlich in Staunen oder Gelächter ausbricht, wundert mich dann schnell wieder wach. Manchmal werd ich auch mitten im Sprechen wieder hellwach und realisiere, was ich da gerade Spannendes kommentiert habe. Entweder ich bin dann peinlich berührt oder aber kichere in meinen müden Körper, der dann für ca. 2 Minuten wieder wachgerüttelt wird. Dann kannst du für ungefähr eine halbe Minute deine Chance ergreifen mich nach einem Termin in der Hierwelt zu fragen, denn danach ist’s wieder vorbei mit dem Tagesgeschehen.


Manchmal erzähl ich dann von türkisenen Buntstiften, die keine Buntstifte sind, weil sie ja schließlich nicht bunt sondern türkis sind (logisch!). Oder ich frage ob die nichtabrasierten Barthaare, die in mein Gesicht pieksen überhaupt einen Antrag für ihr Dasein ausgefüllt haben – nicht dass sie sich ohne Asyl hier aufhalten (gerade die Schwarzen, bei denen es am meisten auffällt...). Manchmal wird’s aber auch höchst(!) tief(!)gründig und da sprechen scharfsinnige Erkenntnisse aus mir, die vorher nicht mal einen Antrag ausgefüllt haben. Die kommen dann einfach und ich staune selbst. Dann entwickelt sich ein zauberhaftes, von der Nacht getragenes, füllendes Gespräch, welches von mir zu meinem Gesprächspartner balanciert wird. Welches sich aufbaut, wie eine lichte Energiekugel und sich dann um uns legt und wärmt. Ich erinnere mich von meinem knallharten Alltag aus gesehen, an diese Watteweichheit und dieses Nachklingen in mir. Es trägt mich mystisch durch die zähe Arbeitswelt und macht es alles etwas sinnvoller hier.

Die Erinnerung daran macht lebendig. Egal ob’s nun um Türkisstifte und Asylbarthaare oder um den Sinn unseres Lebens hier geht.

In diesem Sinne: Gute Nacht!

 

02.04.2009 um 14:20 Uhr

Bedingungslose Liebe

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches


Meinem Blog muss wieder ein bisschen Leben eingehaucht werden, da er von der Vom-Aussterben-bedrohten-Liste verbannt werden möchte.

Deshalb möchte ich hier etwas mit Euch teilen, was nicht unreflektiert wieder davonziehen sollte, wie ich finde.


Frag 50 Menschen nach ihren Definitionen über die Liebe und Du wirst womöglich 50 verschiedene Antworten erhalten. Dabei ist Liebe nichts, was der bedingte menschliche Geist durch persönliche Meinungen entdecken könnte. Der menschliche Verstand kann Ansichten und Haltungen zur Liebe haben, doch nur ein spirituelles Bewusstsein vermag Liebe zu ~erkennen~

Liebe ist nicht Abhängigkeit, nicht Schwärmen, nicht Sentimentalität, nicht Sehnsucht und nicht Begierde. Beziehungen, die auf diesen Faktoren gegründet sind, bleiben gezwungen und können jederzeit auseinanderbrechen.

Wahre Liebe beginnt nicht mit einem Gefühl. Sie beginnt mit einem klaren Bewusstsein, einer tiefen Bewusstheit, wodurch man sich selbst und den anderen spontan tief verstehen kann.

Wenn dann hiervon Gefühle ausgehen, sind dies berechtigte und natürliche Früchte des anfänglichen Verstehens. Auch Zärtlichkeitsbedürfnis und Anziehung werden so entstehen. Doch wenn die Gefühle zuerst entstehen, dann handelt es sich nicht um wahre bedingungslose Liebe, sondern lediglich um deren schwachen Abglanz. Vielleicht ist es Begierde, vielleicht Leidenschaft, vielleicht auch der Versuch vor sich selbst davonzulaufen.

Bedingungslose Liebe kann sich nicht auf Wünschen und Begierde gründen. Manchmal fragen sich Menschen: „Ich habe ein starkes Verlangen nach einer bestimmten Person des anderen Geschlechts, die aber nicht erwidert wird. Wie kann ich mich von dieser Qual befreien?“

„Versuche zu erkennen, dass Deine Sehnsucht nicht auf wirklichen Werten des anderen Menschen gegründet ist. Vielmehr geht sie von Deiner eigenen unrealistischen Vorstellung über den anderen aus. Dieser Mensch steht für irgendetwas, was Du gerade brauchst. Vielleicht Stärke, Sicherheit oder Zuneigung. Doch dieses Idealbild ist nur eine Vorstellung in Dir, von der Du fälschlich annimmst, sie wäre Wirklichkeit geworden. Wenn einem das gelingt, dann wird man erstaunt sein, wie ganz anders einem diese scheinbar ideale Persönlichkeit plötzlich erscheint. Jener Mensch hat sich nicht geändert; doch Du und Deine Sichtweise haben sich geändert!“




Das sind die für mich bekannten Leuchtmomente. Momente in denen alles still steht und sich doch alles gleichzeitig bewegt. Tiefes universelles Verstehen ohne die Mithilfe des Verstandes. Ein Gefühl, das vielleicht für eine Sekunde anhält und sich doch ewiglich in Dein Bewusstsein brennt. Und willst Du es greifen, so schwindet es. Gibst Du ihm Raum, so dehnt es sich aus…

Ich bin sehr dankbar dafür, dass sich mir solche Momente offenbaren. Ich weiß, das vielen Menschen dieser Zugang versperrt ist und es viel Arbeit braucht, um diesen wieder zu befreien. Trotzdem bleibt ein Seelenwunsch offen, der immer mal wieder vorbeischaut und von Zeit zu Zeit um Antwort bittet... Der Wunsch nach der Begegnung mit einem Seelenpartner, an dem diese bedingungslose Liebe wachsen kann…

16.12.2008 um 09:40 Uhr

Kristallklar

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches


Vermutungen türmen sich hinter der Fassade, die wir mühselig errichtet haben.

Projektionen finden einen schmerzhaften Anker in unserer Umwelt.

Die Haken, die wir auswerfen, treffen an empfindlicher Stelle.

Mit Wucht erhalten wir recht bald die Resonanz unseres Tuns.

Ein Zusammenhang ist nur schwerlich zu erkennen.

Deshalb angeln wir weiter nach der Schuld der Anderen.

Innere Ordnung schafft Klarheit und Verständnis.

Lasst uns in unseren Gewässern nach Unreinheiten fischen!

Lasst uns unsere inneren Kanäle reinigen!

Mit Geduld, Mut und Ausdauer spiegeln wir uns schon bald in der Schönheit unserer Welt.

~Der Schönheit unserer Herzen~

13.10.2008 um 10:31 Uhr

Aus der Mitte des Herzens lauschen - ein Zitat

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches


Heart enthält 4 Wörter:

- Ear
- Hear
- Heat
- Art

“Aus der Mitte des Herzens lauschen“ verlangt von uns, dass wir nicht nur ein Ohr haben, sondern mit unserem ganzen Wesen hören; es ist Energiearbeit, und die Hitze in den Händen einer Heilerin ist eine mächtige Form von Energie. Mit realen, ganzen Menschen zu arbeiten ist ein heißblütiges Unterfangen, das heißt, es ist, vor allem anderen eine Kunst.

Wahrnehmung ist der visuelle, äußere Anteil der Intuition, Einsicht ist der kontemplative, innere Anteil der Intuition. Es ist „Ein-Sicht“; es ist das innere Sehen des Selbst und des Andern. Ein visionärer Mensch ist jemand, der dem vertraut, was er außen wahrnimmt und was er innen fühlt, und beides gleichermaßen achtet. Viele Menschen können der Teile gewahr sein; andere können das Ganze im Bewusstsein halten; doch sehr wenige Menschen können der Teile und des Ganzen gewahr sein.

Jedem kann gewünscht werden, dass sich der Weg nach innen zeigen wird, der Weg nach außen und einen Weg, die beiden zu verbinden.



Hugh Mine aus dem Buch
"Aus der Mitte des Herzens lauschen"


Schon sehnsüchtig erwartet, das Buch heute auf meinem Tisch. Juhuu.

10.10.2008 um 10:54 Uhr

Zitat der Woche

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

„Wenn Du Dich verliebst, spürst du intuitiv, dass die Welt um dich herum voller Magie ist.
Wenn du aber erst erkennst, dass das gesamte Universum voller Magie ist, verliebst du dich in die Welt.“

 

 


 

 

30.05.2008 um 13:53 Uhr

Innerer Frühling

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Liebe ist ohne Schmerzen
Sie ist Blühen
Sie ist Segen


Ein Spruch auf meinem Teebeutelzettelchen, der nun schon lange an meinem Monitor klebt.
Manchmal, wenn ich es brauche, fordern diese Zeilen meine Aufmerksamkeit. Unbewusst wandert mein Blick darauf und verweilt einige Sekunden…. und ich erinnere mich wieder.

Sie ist Blüüühen…
Sie ist Seeegen…


Na dann wachse mal kleines Blümchen, verteile Deinen lieblichen Duft. Betöre! Verzauber!
Hinweg mit Zweifeln, die das Blühen blockieren.
Hinweg mit Ego-Spielchen, die den Segen hindern.

Herbei mit Vertrauen und Klarheit!
Herbei mit Dir, mein innerer Frühling!

 

07.02.2008 um 21:18 Uhr

Leben nach der Geburt!?

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Im Bauch einer Schwangeren waren einmal zwei Embryos. Der eine hieß Skeptiker und der andere Christ. Eines Tages ergab sich folgendes Gespräch:

Der kleine Skeptiker fragte: "Glaubst du wirklich an ein Leben nach der Geburt?" Darauf der kleine Christ: "Ja klar glaube ich an ein Leben nach der Geburt! Hier im Bauch ist doch nur die Vorbereitung auf das eigentliche Leben, das uns nach der Geburt erwartet."

Der kleine Skeptiker war damit nicht einverstanden: "Blödsinn, das gibt es doch gar nicht! Ein Leben nach der Geburt, lächerlich, wie soll das denn bitte aussehen?"

Darauf der Christ: "Es wird alles heller sein. Du wirst mit deinen Augen wunderbare Dinge sehen können, die du dir jetzt nicht einmal vorstellen kannst, und wir werden mit unseren Beinen in einer, uns noch unbekannten Welt, herumlaufen und mit dem Mund essen."

Da unterbrach ihn der kleine Skeptiker: "Mit dem Mund essen? Geht's noch? Schau her! Was meinst du, wozu du diese Nabelschnur hast? Und die ist viel zu kurz, wo willst du denn damit hinlaufen? Willst du etwa mit den Beinen laufen?"

"Nach der Geburt wird eben alles anders zugehen." meinte der kleine Christ. Doch der kleine Skeptiker erwiderte: " Es ist doch so, das noch keiner von "nach der Geburt" zurückkam. Mit der Geburt ist alles zu Ende. Ende - aus. Es gibt kein Leben nach der Geburt! Der Sinn des Lebens besteht darin, sich hier so lange und so gut wie möglich zu behaupten."

Da sagte der kleine Christ: "Nach der Geburt werden wir unsere Mutter sehen! Darauf meinte der kleine Skeptiker: " Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte, deine Mutter?" Der kleine Christ lachte fröhlich als er sagte: " Erstens ist sie auch deine Mutter, ob du das glaubst oder nicht und sie ist überall. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein."

Darauf entgegnete der kleine Skeptiker: "Ach hör doch auf! Von der Mutter habe ich noch nie etwas gehört. Warum lässt sie uns dann hier allein? Wo ist sie denn? Ich glaube nur, was ich sehe!"

Da sprach der kleine Christ: " Deine Augen funktionieren noch gar nicht. Sehen wirst du sie dann - glauben musst du heute. Wenn du genau hinhörst, dann kannst du sie manchmal singen oder sprechen hören. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt. Ich spüre Mutter's Liebe heute schon und das macht mich gewiss, dass das Leben nach der Geburt noch viel intensiver wird!

05.02.2008 um 12:15 Uhr

Live Version 3.0

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Das Leben spielt komisch Spiele. Zumindest, wenn man sich inmitten eines befindet. Mittendrin fällt es schwer zu verstehen. Fällt es schwer zu begreifen und die Begegnungen zu analysieren. Da kann man nur kämpfen oder genießen, aus der Situation heraus reagieren – ohne nachzudenken. Versucht man zu hinterfragen, erhält man vielleicht Schlüsselwörter oder Geheimcodes, die oft wie ein wirres Rätsel wirken. Mit viel Übung, schafft man es vielleicht zu knacken. Vielleicht erkennt man Schemen von Zusammenhängen. Aber glasklare Antworten, setzen Erfahrung und eine Prise Weisheit voraus.

Betritt man dann eine andere Spielstufe oder ein neues Spiel, versteht man plötzlich das zuletzt Erlebte und der Zugangscode zu Level 2 wird wie automatisch aktiviert. Ein Zusammenhang wird klar. Wir erkennen plötzlich, auch ohne vorherige Analyse. Alles macht plötzlich einen Sinn.

Klar wird, wir alle sind unsere eigenen Programmierer. Wir bestimmen die Optionen, den Schwierigkeitsgrad und die Schnelligkeit. Je nach äußeren Einflüssen passen wir uns dem schaffbaren Rhythmus an, zumindest im Idealfall. Sind wir unaufmerksam erliegen wir vielleicht auch dem Drachen. Allerdings nicht ohne Vorwarnungen und -je nach Aufmerksamkeitsgrad- mehr oder weniger eindeutigen Zeichen.

Wer also immer schön wach, aufmerksam und intuitiv durch das Spiel namens Leben streift, dem bleiben die Zeichen nicht verborgen.

Lasst uns spielen!

31.01.2008 um 10:34 Uhr

Bleibend

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Die Zeit steht still mit Dir.
Und doch nimmt sie die Zeigerbeine in die Hand und rennt davon.
Einige Stunden empfunden wie ein flüchtiger Augenblick.
Flüchtig, aber nachhaltig.
Glasklar, aber doch verschwommen beim späteren Hinsehen.

Und das Schönste: völlig komplexfrei!
Danke! :)

21.01.2008 um 10:24 Uhr

Lass uns reden!

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

Ich stelle fest, es wird zu viel interpretiert, als kommuniziert.
Gerade zu Beginn einer neuen Bekanntschaft und das „Beschnuppern“ einander erfordert viel Fingerspitzengefühl und das Erlernen der Sprache des Anderen. Manchmal klappt das auf Anhieb. Manchmal bedarf das keiner großen Worte. Aber es gibt Menschen, an deren Schwingungsfeld man sich erst gewöhnen muss… wenn man denn möchte. Und wenn man dies spürt, dann ist das Aussprechen von Bedenken A und auch O. Geschieht das im kleinen Kämmerlein mit sich selbst sind Missverständnisse und Fehlinterpretationen vorprogrammiert. Er denkt, dass sie denkt, dass er denken könnte, sie würde denken… Eine Spirale ohne Ausgang. Und eigentlich reagierten doch beide aufeinander. Dann wird der Rückzug vorgezogen, weil ja keine Signale mehr erfolgten. Und schon bleibt etwas Unausgesprochenes im Raum. Es verblasst vielleicht mit der Zeit, aber es wird sich ewig unerledigt anfühlen… Schade… Wenn man doch nur offener mit seinen Gedanken und Zweifeln umgegangen wäre…

Da kann man nur noch all seinen Mut zusammenkratzen und mit dem Finger auf den dicken Elefanten im Raum zeigen – ja, auch wenn es zu spät zu sein scheint. Es kann immerhin abgeschlossen werden. Und… wer weiß? Vielleicht ist es auch nie zu spät…

05.11.2007 um 13:43 Uhr

Wieder am Anfang

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

Eine Äußerung -und sei sie nur im Scherz- eine Äußerung eines Themas dessen Wunde tief sitzt und schwer heilend ist, und man befindet sich wieder am Anfang. Als hätte man nichts, aber auch gar nichts gelernt. Wo ist das Raubtier in mir, wenn ich es brauche? Eine schwere Prüfung.

So schwer nicht nachzugeben.
So schwer zu sich zu stehen.
So verdammt schwer mal nicht in alte Schemen zu rutschen.
Und –ja– es ist schwer tief an sich zu arbeiten, zu kämpfen und seine Sensibilität unter Kontrolle zu bekommen.

Auch wenn es immer leichter ist, diese Situationen anzunehmen und zumindest teilweise umzuwandeln, ist es doch jedes Mal als stünde man wieder am Anfang…

Auch wenn ich sie mir nicht wegwünsche, steht mir meine Emotionalität manches Mal mächtig im Weg.

21.10.2007 um 20:13 Uhr

Was ein Danke vermag

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

inspiriert von angelmagia

Ein Danke gibt Kraft und Hoffnung
Ein Danke hüllt Dich in helles Licht - lässt Dich erstrahlen

Ein Danke erhält alles Leben
Ein Danke berührt Dein Herz, zeigt, was es in sich trägt
Ein Danke streichelt Dich zart und schenkt ein Stück Geborgenheit

Ein Danke öffnet die Herzen aller Lebewesen
Ein Danke verbindetWelten
Ein Danke wird von allem was lebt, verstanden

Ein Danke schenkt Lächeln

Nur EIN Danke, hat tausend Mal mehr Kraft, als hundert negative Gedanken!


Für was bist Du dankbar?
Und was ersehnst Du Dir?
Ist es nicht erstrebenswert, sein Augenmerk auf das zu legen, was ich habe und nicht auf das, was ich nicht habe?


Ein Danke von Herzen bedeutet in Liebe zu sehen

~ Danke ist Liebe ~



Wasserkristallfotografie von Masaru Emoto
Reaktion auf Danke

22.08.2007 um 10:46 Uhr

Momentaufnahme

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

„Du schaust sehr tief und siehst viel“, sagte er.…

Und ich spürte wieder, wie weit ich in die Seele blicken konnte.
Ich kannte ihn nicht, aber einen Moment lang spürte ich alles von ihm.
Diese Wolke, die über ihm schwebte und seine damit verbundenen Sorgen.
Seine Tiefgründigkeit, die er mit einem Gedicht zum Ausdruck brachte.
Dieses Gedicht untermalte er mit zärtlicher Stimme, die er in die Nacht hauchte.
Es war ein romantisches Gedicht und doch fühlte ich seine Schwermut.
Unter seinem Ärmel ragten Spuren der Verletzung hervor.
Ich hätte ihm gern geholfen.
Aber heute und hier stand das nicht zur Frage.

Ich spürte auch, wie er mich sah. Und ich ließ ihn sehen.
Kaum ein Wort bedurfte unserer Blicke.
Es wurde doch gesprochen.
Aus Gründen der Höflichkeit und Konversation.
Seine Stirn war nach außen gewölbt und verriet mir die vielen Fragezeichen in seinem Kopf, in seinem Leben.

Menschen drückten sich an mir vorbei.
Forderten seine Arbeit.
Und plötzlich….
-SWITSCH-
Setzte er wieder seine Maske auf.

Unser Energieaustausch stoppte.
Es war vorbei.

Ein Glücksgefühl begleitete mich mit nach Hause.
Für ein paar Minuten, sah ich in die Seele eines Fremden und spürte die starke Macht der Energie.
~Meiner Energie~

Und das nicht nur einmal an diesem Abend…