~ Panta Rhei ~

06.04.2013 um 09:23 Uhr

Aufgewacht

 

Geht wahre Liebe so tief, dass sie Fluch und Segen gleichzeitig ist?
Dass sie alle Ecken Deiner Seele berührt?
Dass sie alle Emotionen gleichzeitig hervorzaubern kann?
Dass sie dich an den Rand des Abgrunds treibt und du springst…
Dass du Grenzen erkennst… sie überschreitest und erkennst wer du bist?
Dass innerer Wachstum niemals aufhört?
Dass du tiefstes Leid erfährst… und größte Freude?
Dass du gemeinsam alles erlebt hast und es doch immer wieder spannend bleibt?
Dass du ständig auf Reisen in dir selbst bist und doch in einem Gefühl angekommen bist?
Dass man sich tierisch auf die Nerven geht und zofft, um dann dankbar dafür zu sein, dass es jemand schafft, dich zur Verzweiflung zu bringen?
Dass Demut ganz eng mit Wertschätzung und Dankbarkeit verschmilzt und du endlich erkennst, dass du genauso wie du bist richtig bist… Der Vorhang ist gefallen.

… And I love you once again …

 

08.07.2011 um 11:56 Uhr

Der Baum des Lebens

 

Ein sehr nachhaltiger Film voll mit schwerem Stoff und sagenhaften Bildern. Stille, die jede Pore öffnet. Ein einziges Kunstwerk. Ich wusste nicht, was ich von dem Film halten soll. Hin- und hergerissen... verstehend, warum Menschen vorzeitig das Kino verlassen... aber selbst zu gefesselt und mitgenommen auf einer philosophischen Reise. Kein Popcornkino. Nachdem mich der Film nun nach drei Tagen immer noch einholt und ein intensives Gefühl hinterlässt, hab ich nun beschlossen, dass hier ein eindrucksvolles Meisterwerk - mit sagenhaften Schauspielern und tiefbewegender Musik kreiert wurde - welches weit über den Horizont hinaus geht............. ~~~

 

09.11.2010 um 10:20 Uhr

Netzwerk

 

Als Erstes möchte ich heute Morgen danke sagen für die liebevollen Worte von Angelmagia und dem Feuerkind und die Geste des Awards.

Angelmagia, liebes Lichtwesen, ich besuche Dich seit vielen Jahren so gern in Deiner Blogheimat und bin fasziniert von Deinem hellen Wesen und Deiner Ausstrahlung. Du fühlst Dich so leicht und leuchtend zwischen uns allen an und dafür möchte ich Dir danke sagen. Danke für Dein Sein!

Feuerkindlein, Du bist hier so reingeschneit und nun verwoben mit dem Hier. Du hast Deinen Anker geworfen und bringst Festigkeit in die Mitte. Ich mag Deine authentische und neugierige Art mit dem Leben und dem Hier umzugehen. Du fragst mit kindlichen Augen und wandelst die Antwort als Frau. Du bist offen für Neues und doch stehst Du mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Das gibt mir irgendwie Halt. Danke Dir dafür!

Ich werde keinen Blogaward verleihen, auch wenn ich die Geste, jedem seine Besonderheit vor Augen zu halten sehr schätze. Ich mag dieses Netzwerk in seiner Gesamtheit, wie das Meer. Ich kann die einzelnen Tropfen sehen, fühlen und schätzen, die es nährt, aber ich mag keinen Tropfen besonders hervorheben, weil jeder seinen Platz hier hat.

Und das erinnert mich daran, was sich mir in meinem Traum heute Nacht zeigte. Es war alles so gefühlsintensiv, deshalb fällt es mir schwer, das mit dem Verstand zu greifen und in Worte zu pressen. Aber ich wäre nicht Schnute, wenn ich’s nicht trotzdem probieren würde… ;)

Es war genau das Gefühl in der Gesamtheit, welches ich vermittelt bekam. Ich war unterwegs – astral – und im Nachhinein fühlt sich das an wie ein Auftrag. Klingt komisch, aber es war unglaublich real. Immer wieder gab es alltägliche Dinge, mit deren Sinn ich mich zu beschäftigen versuchte und Entscheidungen vor denen ich stand. Aus der höheren Perspektive sah alles so banal aus. Ich wurde irgendwie aus meinem Körper rausgeschossen, das konnte ich richtig fühlen. Und als ich von dort aus betrachtete, zeigte sich mir immer wieder ein Wort: W e s e n. Dieses Wort überdeckte alles. Alles mit dem ich mich zuvor noch zu beschäftigen versuchte. Mit diesem Wort schwang ein unglaublich universelles Gefühl mit. Ich fühlte das W e s e n aller Dinge und jedes Einzelnen. Nichts anderes war wichtig und doch war dieses Nichtsanderes genau das: Das Wesen. Ich hörte die Worte flüstern und spürte das un-end-liche Gefühl nachdem ich regelrecht wieder „zurückgeschossen“ wurde. Ich wurde wieder hineingepresst in meinen Körper, mit dem ich dennoch immer verbunden bin. Das fühlte sich ungefähr so an, als würde ich fallen. Mein Herz schlug schneller und ich erschrak sogar ein bisschen. Augenblicklich war ich wieder hier. Noch benommen vom eben Erlebten. Ich war nicht gleich wach, aber ich fühlte die andere Ebene und meinen sprechenden Geist. Er sinnierte schon über die Unglaublichkeit, des eben Ge-wesen-en. Und das Gefühl überlagerte den Verstand. Ich konnte alles verstehen, aber nicht erklären. Genauso ist das, wenn man mit dem Herzen versteht. Mit allen Zellen, mit Haut und Haar…

 

07.11.2010 um 16:27 Uhr

Wunderbare Begegnung

 

Wunder stehen nicht im Widerspruch zur Natur.
Wunder stehen im Widerspruch zu unserem Wissen zur Natur.

Augustinus

 



Ich habe gerade „Das letzte Einhorn“ zum ersten Mal gesehen.
Zum ersten Mal. Und es ist durch und durch der perfekte Moment.
Es steckt soviel Wahrheit in diesem märchenhaften Film, dass es mir Tränen in die Augen treibt. Dieses Wesen berührt mich in seiner wahren Größe. Mit seiner Schönheit, seiner Reinheit, seiner majestätischen Anmut, seiner Liebe und seiner Verzweiflung wieder Kontakt zu uns herzustellen, da es vergessen wurde. Es wurde vergessen an Wunder zu glauben und dadurch vertrieben. Wenn wir in die Tiefe gehen, den Mut haben uns unseren Ängsten (dem roten Stier) zu stellen, erfahren wir wahre und fabel-hafte Wunder. Mit Ehrfurcht vor dem Leid, welches wir dadurch erfahren (durch die Liebe zu anderen Menschen), können wir die Gnade erfahren. Die Gnade der Liebe und des Lebens. Mensch zu sein bedeutet manchmal zu vergessen, wer wir wirklich sind… Wenn wir jedoch immer in Kontakt mit unserem Wesen sind, dann fühlen wir die Wahrheit. In uns. Nichts bleibt unvergessen. Wir nehmen Kontakt auf… mit Wundern… und sie dürfen wieder geschehen… Wunder sind unsterblich…


Es berührt mich unendlich, Dich durch diesen Film gefühlt zu haben. Ich danke Dir für Deinen Besuch heute Nacht, Deine Nachricht, dass es Dir gut geht und für die wunderbare Begegnung, die ich durch Dich erfahre.

 

22.09.2010 um 02:47 Uhr

Heimat

Ich bin so gebannt. Berührt. Das ganze Universum klingt und schwingt. Es geht tief. In die tiefsten Schichten.
Alles hat seinen Platz. Seine Form. Seine Dynamik.
Ein Wunder.
Die Erde ist voller Wunder...
Das Leben ist so.... *seufz*

Und diese Stimme greift.
Sie greift in etwas Großes,
was ich nicht fassen kann.

Mein Herz vibriert.
Tanzt.
Schreit.
Sehnsüchtelt.
Weint.
Melancholiert.
Nach Heimat.
Zerspringt vor Glück.
Und kennt den Weg.
Nach Hause...

 
Ich sinke.
In mich.
Hinein.

14.09.2010 um 13:26 Uhr

Haargenau

 

Offen und ehrlich zu sein, bedeutet nicht unbedingt, dass ich meiner Friseurin mein Leben offenbaren muss, wenn sie mich nach meinem Befinden fragt.

Aber es bedeutet auch nicht, es nicht zu tun.


Ich war gern Symbol für meine Haarkünstlerin. Ich hab sie gern erinnert und ich hab mich gern erinnern lassen.
So schön mal jemandem in dieser Branche zu begegnen, der die gleiche Sprache spricht. Nicht nur mit Worten.

Und so schön mal jemandem zu begegnen, der genauso Vertrauen in seinen Weg hat und mal nicht mit Sicherheitsnetzgedanken umfangen ist und um sich wirft. „Na klar, kündige Deinen Job, wenn Du es in Dir fühlst! Du musst nicht wissen, was danach kommt.“

Ja, genau! Denn Danach wird sich erst offenbaren, wenn es soweit ist. Erst wenn Danach zum Jetzt geworden ist, kennen wir Danach wirklich!

Danke für diese Begegnung!
Eine Begegnung, die das erste Mal wichtiger war, als das Ergebnis meines Haarschnitts.

 

14.09.2010 um 11:31 Uhr

Einblicke

 

Ich muss immer an diesen Abend denken…

Du zeigst mir ein Stück Deines Wesens… und ich find Dich auf einmal wunderschön.
Verletzlich, sensibel, offen und nah, groß und hell… und so stark.
Die Dickhaut stellt sich als Dünnhaut heraus.

(Denn eigentlich sind Dickhäuter in Wahrheit ganz fein und zerbrechlich.)

Ich kann es selbst herausfinden, aber dadurch, dass Du es mir zeigst -Du mir Dein Zutrauen gibst- schenkst Du mir etwas von Dir. Und dieses Geschenk geht tief. Es rührt mich und lässt mich in ganz andere Sphären denken, als ich mich bisher traute.

Ich erinnere mich an Zeiten, in denen ich stocksteif neben Dir saß und mich nicht traute zu blinzeln. Wir waren so gefangen in uns. In Unsicherheit und Angst. Wir waren damals noch nicht wir. Wir wurden zu unseren eigenen Masken.

Heute kann ich es kaum fassen, dass sich unsere Wege immer mal wieder kreuzen. Nicht zufällig auf der Straße, sondern immer initiiert. Mal von Dir, mal von mir. Geführt von einem Traum, einer Stimme oder einem Gefühl.

Und dieser Abend war voller Magie. Hasen hoppelten über die nächtlichen, städtischen Wiesen. Es lag Zärtlichkeit in der Luft. Ich konnte jede Bewegung fühlen. Und trotz des Stadttrubels, legte sich eine Ruhe um uns und hüllte uns in einen zeitlosen Raum. Ewigkeit…. Da war sie wieder….

Deine Hand umfährt meinen Hals, die Fingerspitzen berühren meinen Nacken. Dort verweilen sie für etwas mehr als drei Sekunden… und verraten mir, dass es mehr ist, als nur eine Abschiedsgeste… Ich fühle meinen Wert. Ich fühle mich geliebt… Und ich lächle Dir offen in Deine strahlenden Augen.


Ich muss immer an diesen Abend denken…
Ich möchte mich immer an diesen Abend erinnern.

 

15.07.2010 um 15:27 Uhr

Die Gedanken sind frei

Sie kam wie aus dem Nichts und blieb… in meinen Gedanken. Sie traf mich unvorbereitet.

Ich stellte mir vor, wie ich die Freundin bin, die sie da gerade berührte und wie sich ihre Hände wohl anfühlten. Weich, intensiv, durchdringend. Dieser versunkene und beinah schüchterne Blick während sie etwas auf den Arm ihrer Freundin malte, flüsterte mir ein Kribbeln in den Bauch. Sie hat etwas Geheimnisvolles ohne dabei unnahbar zu wirken. Sie war wie warme Karamellsoße, die sich um meine Haut schmiegte. Manchmal streifte ihr Blick mich sogar sacht und ich fühlte mich ertappt, ohne jedoch meinen Blick abzuwenden *Ich habe gelernt, dass meine beobachtenden Blicke nicht aufdringlich wirken und ich irgendwie jedes Mal die Erlaubnis bekomme, für einen Moment Besucher sein zu dürfen*.

In meiner Phantasie stellte ich mir vor, wie ich sie mutig und souverän ansprach.
Abgesehen von ihrer Anmut, die mich verzauberte und gleichzeitig davon abhielt irgendwas Phantasiertes in die Tat umzusetzen, würden alle scheinbaren Umstände dagegen sprechen und ein seltsames Gefühl in Richtung „Realität“ zu blicken bleibt.

Aber in meiner Phantasie ist es, als hätte ich es getan, wenngleich eine Sehnsucht in mir geblieben ist.

 

01.07.2010 um 16:41 Uhr

Sichtweise

Und dann ist da wieder diese totale Wärme, Nähe und Liebe zu spüren, die mir Halt gibt und mich fühlen lässt, alles richtig gemacht zu haben – auch wenn ich sooft daran zweifle. Und dann verfliegt die Wut und mir ist die Sicht der „Anderen“ schnurzpiepegal. Weil das zählt, was wir wirklich, wirklich füreinander sind.

~*~Ich sehe Dich~*~




 

21.06.2010 um 12:21 Uhr

Momentaufnahme


Als ich mich keiner Worte mehr bedienen wollte, als ich mich nur noch hingeben wollte, berührtest Du mich und ich fühlte das wie einen warmen Trost. Mit diesem Gefühl und Deiner Hand auf meinem Arm glitt ich in einen Dämmerzustand. Die Geräusche um mich herum dumpf, die Sonne auf meinem Rücken wärmten mein Gefühl… Und ich fühlte irgendwann Deine Hand nicht mehr. Als ich nachspüren wollte, war sie ein Teil von mir. Ich fühlte diese Abgrenzung aus Du + Ich nicht mehr. Deine Hand, war Teil dieses Moments. Genauso, wie die Sonne Teil unseres Universums ist.

 

21.06.2010 um 09:40 Uhr

~Verbunden~

Eigentlich wollte ich erzählen, dass wir immer eine Verbindung haben, auch wenn wir die Nähe gerade mal nicht fühlen. Und ich fand Dich plötzlich in meinen Gedanken wieder – als mein Beispiel. Ich sagte, dass es mit Dir genauso sei: Wir sind verbunden, selbst wenn wir uns gerade nicht nah fühlen. Als ich das aussprach, fiel plötzlich etwas von mir ab. Eine Mauer, die ich mir Drumherum baute, um Dich fern zu halten. Plötzlich atmete ES auf. Durch das gesprochene und dabei gefühlte Wort wurde etwas in mir heil. Und ich könnte schwören auch in Dir. Lange habe ich mich gefragt, wann ich einen Impuls bekomme, wieder Kontakt mit Dir aufzunehmen, aber es ist soviel passiert mit Dir und mit mir in der letzten Zeit, dass ich die Liebe nicht mehr als rein empfand und ohne ein reines, authentisches Gefühl, wollte ich mich nicht bei Dir melden… Erst nach einem Traum, der mir etwas aufzeigte und einer wichtigen Reflektion danach, fand ich intuitiv diese Worte und ich gab ihnen Raum. Ich spürte nach, wie gut sich dieser Satz in mir anfühlte und sogleich empfand ich allumfassende Liebe und Verbundenheit…. und den Impuls, Dir das mit~zu~teilen~

Ich wollte damit nichts Bestimmtes bezwecken, nicht aus einem Grund oder einer Erwartung heraus, schrieb ich Dir das. Auch dass Du nicht antwortest, ist nicht schlimm für mich. Ich weiß, dass es für alles den richtigen Moment gibt. Und diesen Raum gebe ich Dir genauso, wie ich ihn mir nehme.

31.05.2010 um 16:19 Uhr

Ich habs getan!

„Irgendwann“ war einfach plötzlich da.
In meiner Phantasie hab ich zum Lesen überall Kerzen angezündet, mich in meine Kissen gekuschelt, mit sanfter Hintergrundmusik untermalt. In meiner Vorstellung war es ein Moment, der uns verbindet: Nach dem Konzert, nach unserem Treffen, nach einem Satz, einem Wort von Dir…

Aber es war kein augenscheinlich besonderer Moment. Es war nur ein Gedanke mit dem dazu passenden Gefühl, welches mich plötzlich erfasste. Auf einmal war es da. Ganz tief. Und ganz klar. Ich stand einfach nur unter der Dusche von einem Treffen zum nächsten frisch machend. Der Vorgang an sich hatte natürlich nichts damit zu tun. ;) Es war plötzlich Raum für Dich und Raum für ~Uns~ Ohne Vorankündigung. Ohne bestimmten Grund. Er war einfach da, der Moment…

22.04.2010 um 09:23 Uhr

Das Erste...

 

...was ich morgens erblicke ist das hier:


Dazu stelle man sich jetzt bitte noch ein unglaublich knuddeliges Schnurren und wippende Pfoten vor.

Und ich kann trotzdem nicht aufstehen!
Nee. Moment. Der Satz ist irgendwie falsch...


Deshalb kann ich morgens nicht aufstehen.
Das schick ich meinem Arbeitgeber. Wer da kein weiches, weites Herz bekommt, dem kann schwer mehr geholfen werden...

 

19.08.2009 um 10:30 Uhr

Ein schwerer Schritt zur Leichtigkeit

Ein neuer Tag.
Die Luft, die mir auf dem Fahrrad entgegen weht, scheint heute irgendwie anders zu schmecken. Die Sonne wärmt meine müden Glieder. Sie lächelt. Sie lächelt mich an. Und ich lächle zurück mit liebevollen und ebenso warmen Gedanken. Mein Herz ist weit und frei. Es ist leichter geworden über Nacht… und reiner. Es schenkt mir sogar ein Kribbeln. Sagt mir danke. Und Dir! Es flüstert dankbar in Deine Richtung, verbindet sich noch mehr mit Dir. Ich lausche noch Deiner Stimme, die irgendwie anders klang in ihrem Ausdruck. Reife, Mitgefühl, Selbsterkenntnis und Liebe schwangen in ihr. Sie erzählte mir von Dir. Sie erzählte mir von uns. Nichts, was mit einem Lachen überdeckt werden musste. Nichts, was verborgen blieb. Selbst Deine Unsicherheit wirkte plötzlich aufrichtig. Es gab kein Platz für Versteckspiele. Wir gaben uns Raum. Wir sprachen endlich aus, was Monate zwischen uns schwebte und immer dicker wurde. Rosapink gefleckte Elefanten. Immer pinker und immer fetter. So grell und fett, das wir lieber blind werden wollten. Doch je mehr wir die Augen davor verschlossen, desto schwerer und auffälliger wurden sie. Jetzt haben wir sie umarmt und geachtet und sie stehen nicht mehr zwischen uns. Versperren nicht mehr die Sicht.

Auch wenn ich Dich immer mit meinem Herzen sah -auch in Momenten in denen es mir schwer fiel- so hast Du mich Dir endlich gezeigt. Ein letztes Stück, was ich an Dir schätzen darf. Ein weiteres Stück, welches mir die Intensität und Tiefe zwischen uns erlaubt zu leben.

Dafür danke ich Dir sehr!

 

18.08.2009 um 10:56 Uhr

Traumfänger

Ich habe heute Nacht geträumt.
Wie ungewöhnlich! *haha*

Ich habe von einem Mitblogianer geträumt, mit dem ich ganz selten etwas zu tun habe sonst…

Seltsam.

Wir waren uns so nah und vertraut.
Ich hab sogar das Aussehen wahrgenommen und sein Wesen gefühlt, obwohl ich ihn noch nie sah (geh ich mal davon aus...)

Verbundene Grüße an den Besucher in meiner Welt!

Vielleicht weißt Du, dass ich Dich meine...

 

31.07.2009 um 11:22 Uhr

Ballonfahrt

Gibt es einen schöneren Start in den Morgen??













Und da sich die Anreise, dank S-Bahn-Irritationen und Pampaqualitäten, etwas schwierig gestaltete fuhren die Löwin und ich schon einen Abend zuvor ins Brandenburgische Land. Nach einer abenteuerlichen Wanderung zwischen Breeennnnesseln und Diesteln *autsch*, zwei zerstochenen Beinen und Armen später, fanden wir auch den perfekten Ort zum Wildcampen am Fischerteich… Mit Sonnenuntergang und perfekter Prognose für den Geburtstagsmorgen meiner lieben Löwin. Mit Revuepassierenlassen des vergangenen Lebensjahres, Bewusstwerdung wieviel Wandlung und Veränderung es beinhaltete und Versiegelung der Wünsche für das nächste Jahr mittels Feuerritual. Alles wie bestellt. Und ich habe tatsächlich 3 Wochen lang dieses Geburtstagsereignis verschwiegen. Ich bin ja so stolz auf mich!

Das wäre dann jetzt der 3. Sonnenaufgang in meinem Leben, an dem ich aktiv und ganz bewusst teilnahm. Die Nacht durchmachen güldet allerdings nicht. Man muss dafür schon freiwillig seine Kuschelkissen verlassen haben. Den Preis des nächtlichen Aufstehens um 3.45 Uhr zahlt man jedoch gern bei solch einer einmaligen Traumreise.

Das Faszinierendste und der große Unterschied zum Sonnenuntergang:
Die Stille. Dieser Frieden und die neue Frische, die einen umgibt. Alles erwacht und der Schatten des Vortages verblasst durch die Regeneration über Nacht. Für was so eine Erdrotation doch alles gut ist…

Wir wurden nach unserer Jungfernfahrt sogar vom Piloten persönlich getauft. Mit Erde, Feuer und fürstlichem Sekt. Ein Taufspruch wurde aufgesagt und zum Abschluss gab es einen Adelstitel und die jeweilige Urkunde auf der uns das Stück Land unter uns, welches wir überflogen, geschenkt wurde.

Wolkenfee Schnute, die die Rehe übers Land rennen sah und Burgfräulein Löwin, die in den Sonnenaufgang fuhr, genossen den Tag mal wieder in Zweisamkeit… Alles höchstromantisch. Das gibt es auch mit seiner besten Freundin – trotz ohne knutschen… ;)

16.07.2009 um 19:09 Uhr

Ich bin ein Held!

Jahaaa! So ist das.
Ich habe nämlich einen Schmetterling gerettet!
Und das war ja soooo... hm... eigentlich eine sogenannte "Banalität" um die ich ein großes Geheimnis machen könnte und hunderte von Menschen anlocken mit Unterhaltungsprogramm und Vorbands und so. Aber das mach ich dann das nächste Mal. Versprochen! :)

Jedenfalls. Dieser Schmetterling.
Er flatterte ganz aufgeregt und nervös immer wieder gegen die Scheibe meiner Haustür. Klar, will ins Licht der kleine Racker. Und da dachte ich, spiele ich heute mal den Lichtbringer. Näherte mich mit meiner ruhigen Hand dem zittrigen Flatterwesen und es war als wäre meine Hand irgendwie magnetisch. Er floppte förmlich auf meinen Finger und blieb da ganz entspannt und ruhig sitzen. Nur seine kleinen Flügelchen bewegten sich im Takt zu meinen sanften Worten. Ich sah ihm nach wie er sich durch die Tür zur nächsten Blüte freisauste und musste von ganz innen drinnen lächeln. Im selben Moment durchkreuzte eine junge Frau die hindurchgelächelte Bahn zwischen mir und Flatterli und lächelte ebenso lieblich zu mir zurück.

Sagt was ihr wollt, das war magisch und das I-Tüpfelchen meines heutigen Tages.

04.02.2009 um 11:26 Uhr

Weil es mir auf dem Herzen liegt…

Du lagst mir im Arm heute Nacht.
In meinem Traum.
Aber die Gefühle, die wir dabei hatten, sind ungeträumt.
Sie sind echter, als die momentane Realität.
Sie sind frei von Stolz.
Frei von Aufwiegungen, wer wen zuletzt angerufen hat.
Es waren unsere Seelen, die sich so nah, so vertraut sind, als wir gerade mit dem Kopf versuchen zu verstehen.

Ich muss lernen.
Wir müssen lernen.
Lernen loszulassen.
Denn ich fühl mich immer noch festgehalten.

Du verstehst das im Moment vielleicht nicht.
Aber eine Kontaktaufnahme, die erwartet wird, kann ich Dir gerade nicht geben.

Ich brauche Zeit.
Aber Du sollst wissen, egal was ist,
Egal, was noch zwischen uns steht und geheilt werden muss:

~Ich hab Dich lieb!~
Und es wird niemals weniger!

 

 

09.10.2008 um 16:49 Uhr

Strahlenschutzbunker? Nein!


„Hallo!?“

„Hi Sweetie, ich bins!“


Und Du strahltest.
Wie schön, Dich zum Leuchten zu bringen. Wie schön uns gegenseitig zu erfüllen. Ein spontaner Besuch und der Abend gestaltet sich ganz anders, als die Gedankenformen es einem vorher gesagt haben. Die letzten Wochen Revue passieren lassen, die letzten Jahre ins Bewusstsein zurückkitzeln, zurücklehnen, genüsslich schweigend den Moment vertiefen um dann wieder belebt drauflos zu plappern. Hätten wir ein Messgerät für inneres Strahlen, es hätte am Abend seinen Höhepunkt erreicht.

Du Gute, ich halte es jetzt schon ganz fest.
Wie schön, dass wir das Besondere erkennen und benennen können.

Erst wenn es vorbei ist, wissen wir was wir hatten?
So ein dämlicher Spruch. Ich spür es täglich.

 

09.10.2008 um 10:41 Uhr

Aus der Mitte des Herzens lauschen

Ich saß so da mit Dir – Du am Fußende, ich auf der Kopfseite – Du öffnetest Dich, warst in Deiner vollen Präsenz, rund und vollkommen, im Reinen mit Dir, mit mir, mit der Welt. Du hörtest mir zu mit beiden Ohren und ganzem Herzen. Du hörtest nicht nur die Wörter, die plötzlich fast schon ungewollt aus mir sprudelten. Du schenktest mir für einige Stunden Deine ganze Aufmerksamkeit, mit jeder Faser und das auch noch mit Freude. Wie selten muss das sein, wenn man sich dabei so ungewohnt wohl fühlt. Wie wenig schenkt man jemandem unangestrengt seine ganze Aufmerksamkeit, ohne das Bedürfnis zu haben, seine Geschichten loszuwerden? Wie schwierig ist das geworden, innerlich einen Schritt zurück zu treten und zu lauschen, ohne dabei sein Dasein zu vergessen.

Bei meinen Behandlungen spüre ich dabei die Resonanz des Körpers, der Seele, wie sie sich mehr und mehr vertrauensvoll in meine Hände fallen lassen und manchmal sogar richtig aufbäumen. Wie gut es jemandem tut, ihn in voller Bewusstheit einfach nur zu halten. Diese Ausbildung, war das Beste was ich machen konnte. Dort trainiere ich unter anderem und vor allem meine innere Aufmerksamkeit für andere Individuen und dabei gleichzeitig auch für mich selbst. Ich komme in einen völligen Bewusstseinszustand, der mich meine Umwelt besser und ganzer wahrnehmen lässt. Ich werde klarer und mache einen großen Schritt mehr zu mir selbst.

Du mein Lieber, bist schon lange bei Dir angekommen und gibst Raum für die Menschen in Deinem Leben. Ohne viel darüber zu sprechen, führst Du mich in kürzester Zeit zum Wesenskern. Plötzlich ploppten in mir alle noch offenen und wichtigen Themen innerhalb kürzester Zeit in mir auf, wie ein Chatfenster. Ich sah, wo die Dinge im Verborgenen liegen, wo noch Baustellen und Einbahnstraßenschilder prangen. Es war beinah wie eine Selbstreflektion. Wie in meinen Behandlungen begleitest und trugst Du mich, wohin es mich tragen wollte.

Insofern muss ich mich nun bei Dir für Deine Behandlung bedanken! Und das nächste Mal schweige ich und lasse Deinen Körper erzählen, was er erzählen möchte. Ein schöner Energieaustausch mit uns; ein Segen Dich zu meinem inneren Kreis zählen zu dürfen!