Der arme Poet und die Reiselust
Sommerzeit ist Urlaubszeit,
wieder fahren viele Leut’
überall im Land umher,
in die Berge und ans Meer.
Die sich solchen Luxus leisten
fühl’n sich g’scheiter als die meisten,
reisen um die Welt sogar,
schön verteilt auf’s ganze Jahr.
Warum reist der Mensch so gerne?
Weshalb zieht’s ihn in die Ferne?
Reisen muss ihm wichtig sein,
blieb’ er sonst ja wohl daheim.
Mancher Dichter auf der Welt
sich die Frage gar nicht stellt,
denn sein Buch er deshalb schrieb,
weil er nicht zu Hause blieb.
Doch ein Dichter ohne Geld,
den die Reiselust befällt,
sattelt seinen Pegasus,
der verschafft ihm den Genuss
eines Flugs in Lyrikhöh’n.
Könnt’ es ihm denn besser geh’n?
Kostenfrei und grenzenlos,
diese Reisen sind famos.
Was man braucht? Nur Phantasie!
Alle Dichter haben sie.
wieder fahren viele Leut’
überall im Land umher,
in die Berge und ans Meer.
Die sich solchen Luxus leisten
fühl’n sich g’scheiter als die meisten,
reisen um die Welt sogar,
schön verteilt auf’s ganze Jahr.
Warum reist der Mensch so gerne?
Weshalb zieht’s ihn in die Ferne?
Reisen muss ihm wichtig sein,
blieb’ er sonst ja wohl daheim.
Mancher Dichter auf der Welt
sich die Frage gar nicht stellt,
denn sein Buch er deshalb schrieb,
weil er nicht zu Hause blieb.
Doch ein Dichter ohne Geld,
den die Reiselust befällt,
sattelt seinen Pegasus,
der verschafft ihm den Genuss
eines Flugs in Lyrikhöh’n.
Könnt’ es ihm denn besser geh’n?
Kostenfrei und grenzenlos,
diese Reisen sind famos.
Was man braucht? Nur Phantasie!
Alle Dichter haben sie.
