Novembergrau
Oh Spieglein, Spieglein an der Wand,
im Frühjahr schaute ich gespannt
und hoffnungsvoll in dich hinein.
Doch, ach, der helle Sonnenschein
zeigt’ mir ein faltig’ Bleichgesicht
im gnadenlosen Märzenlicht.
Im schmeichelnden Novembergrau
da seh’ ich sie nicht so genau,
die Falten, denn das trübe Licht -
normalerweise mag ich’s nicht -
verbirgt barmherzig allerhand,
dem Spieglein, Spieglein an der Wand.
im Frühjahr schaute ich gespannt
und hoffnungsvoll in dich hinein.
Doch, ach, der helle Sonnenschein
zeigt’ mir ein faltig’ Bleichgesicht
im gnadenlosen Märzenlicht.
Im schmeichelnden Novembergrau
da seh’ ich sie nicht so genau,
die Falten, denn das trübe Licht -
normalerweise mag ich’s nicht -
verbirgt barmherzig allerhand,
dem Spieglein, Spieglein an der Wand.

Ein nachdenklicher Gruß,
Emily
das freut mich sehr, dass Dir meine Gedichte gefallen(ja, es sind meine eigenen Texte,)und dass sie Dich sogar inspirieren ist Super.
Herzliche Grüße
Xenia
Im Frühling war ich noch voller Hoffnung, Träume und auch Lebensmut
Im Sommer da bin ich schnell gealtert, weil mein Herz im Geiste ruht
Im Herbst da mußte ich begreifen,ich bin wie tote Asche auf der Glut
Im Winter wächst die letzte Hoffnung, vielleicht wird doch noch alles gut?
Liebe Grüße,
Emily
Dein Gedicht hat mich an eine Situation in meinem Leben erinnert: Es war ein strahlender Sommertag, alle Menschen, dennen ich begegnete waren fröhlich und ausgelassen, nur ich war sehr, sehr traurig... aber das ging vorbei.
Was mir an Deinem Gedicht besonders gut gefällt, ist der Hoffnungswunsch in der letzten Zeile. Man könnte ihn noch positiver formulieren:
"Im Winter wächst Hoffnung, es wird ganz bestimmt alles gut!"
Und ich hoffe, dass Dir noch viele Gedichte so gut gelingen wie Dein obiger Text!
Herzliche Grüße
Xenia
ich freu' mich sehr, dass Dir dieses Gedicht gefallen hat. Ich dachte mir, dass man auch einem grauen Novembertag etwas Positives abgewinnen kann ;)
Liebe Grüße
Xenia