Inchens chaotische Welt

06.03.2009 um 23:10 Uhr

Männer und Frauen

von: InchenG   Kategorie: Zitiertes

"Eine Frau wundert sich oft, was ein Mann so alles vergisst - ein Mann staunt, woran sich eine Frau alles erinnert."
~ Mark Twain

02.11.2008 um 16:51 Uhr

Der richtige Anfang

von: InchenG   Kategorie: Zitiertes

Ich liebe einfach Bücher, die schon mit solch erkenntnisschweren Sätzen beginnen:

    "Bereits im Augenblick seiner Geburt fängt der Mensch an zu sterben. Dennoch leugnen die meisten Leute das geduldige Werben des Todes, bis sie spät im Leben schwer krank wahrnehmen, dass er an ihrem Bett sitzt."

    - Dean Koontz "Todeszeit"

11.06.2008 um 00:12 Uhr

Leben mit dem Tod

von: InchenG   Kategorie: Zitiertes

"Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

[...]

Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur.
Doch mit dem Tod der andern muß man leben."

- Auszug aus einem Gedicht von Mascha Kaléko

10.06.2008 um 16:16 Uhr

Wer braucht schon Sex

von: InchenG   Kategorie: Zitiertes

"Wer braucht schon Sex, wenn er Software haben kann."

- aus "Landleben" von John Updike

13.04.2008 um 04:46 Uhr

Ich mag die Ruhe hier

von: InchenG   Kategorie: Zitiertes

"Ich mag die Ruhe hier zwischen all den Bäumen,
als ob es den Frieden auf Erden wirklich gibt."
 

03.03.2008 um 01:58 Uhr

Abenteurer im Abgesicht des Todes

von: InchenG   Kategorie: Zitiertes

Stimmung: schlafwandlerisch

"Wer möchte im Ernst unsterblich sein? Wer möchte bis in alle Ewigkeit leben? Wie langweilig und schal es sein müsste zu wissen: Es spielt keine Rolle, was heute passiert, in diesem Monat, diesem Jahr: Es kommen noch unendlich viele Tage, Monate, Jahre. Unendliche viele, buchstäblich. Würde, wenn es so wäre, noch irgendetwas zählen? Wir bräuchten nicht mehr mit der Zeit zu rechnen, könnten nichts verpassen, müssten uns nicht beeilen. Es wäre gleichgültig, ob wir etwas heute tun oder morgen, vollkommen gleichgültig. Millionenfache Versäumnisse würden vor der Ewigkeit zu einem Nichts, und es hätte keinen Sinn, etwas zu bedauern, denn es bliebe immer Zeit, es nachzuholen. Nicht einmal in den Tag hinein leben könnten wir, denn dieses Glück zehrt vom Bewusstsein der verrinnenden Zeit, der Müßiggänger ist ein Abenteurer im Angesicht des Todes, ein Kreuzritter wieder das Diktat der Eile. Wenn immer und überall Zeit für alles und jedes ist: Wo sollte da noch Raum sein für die Freude an Zeitverschwendung?"
 
aus 'Nachtzug nach Lissabon' von Pascal Mercier