Back in Town
Zurück für ein paar Tag an Ellis' heimischem Rechner. Zeit das ein oder andere los zu werden .... (allerdings abhängig davon in wie weit mich Ellis schon eingeplant haben, inwiefern Jackie Zeit hat und wie sehr mich die Aufgabe, die ich nach einem Vorstellungsgespräch bekommen habe, um meine Fähigkeiten zu testen, schlauchen wird.
Gestern Hinfahrt im ICE, mit Umsteigen in Leipzig, letzten 13 Minuten mit Regionalzug.
Beide ICEs waren nicht übermäßig voll, man fand gute Sitzplätze (ohne direkten Nachbarn) und mir blieb somit das Hoch-und Runterwuchten meines Trekking-Rucksacks auf bzw. von der oberen Ablage erspart.
Ausnahmsweise waren beide ICEs trotz der recht sommerlichen Temperaturen mal nicht auf Kühlschranktemperaturen heruntergekühlt, sondern trotz ärmellosem Oberteil angenehm erfrischend. Und der Hitzeschock beim Umsteigen hielt sich dadurch dann auch in Grenzen.
Auf Zugfahrten generell gibt es immer jede Menge interessante Dinge und Leute zu beobachten. Gestern handelte es sich dabei um:
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einen rummlümelnden lautmitpfeifenden und zwischenzeitlich auch mitsingenden mit typischen Walkmann-Kopfhörern (jedenfalls hatte mein erster Walkman anfang der 90er solche) ausgestatteten Mitreisenden, der nicht mehr so jugendlich war wie Verhalten und Musik (ich hab zwar keinen Song erkannt, aber hörte sich gut an) zunächst vermuten ließen
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eine nicht sichtbare Telefonstimme, die ein Handygespräch auf japanisch (oder etwas ähnlichem) führte und ihre Lautstärke immer der des pfeifenden Mitreisenden anpasste
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ein sich daher nur bedingt auf die neu Ausgabe des mobil-Magazins konzentrieren könnendes Inchen (ich überblättere den größten Teil zumeist, lese nur die Teile die mich interessieren, so dass es für eine Zeit meist reicht - in diesem Fall einen Artikel über Jodie Foster und ihren neusten Film und die Buchempfehlungen)
Am Ende bzw. jeweils kurz vorm Umsteigen bekam ich trotzdem meine ach so geliebten Kopfgänsehautschauer, die das erste Mal vor etwa 17/18 Jahren auftauchten und die ich unter anderem von angenehmen Erzählstimmen, Nackenkraulungen, Windboen und eben bei Zugfahrten, aber immer nur kurz vorm Aussteigen aus besagtem Zug, bekommen habe.
Gerade aber bei den Zugfahrten ist das erst seit wenigen Jahren so und ich mache mir Gedanken über mögliche Ursachen: Gleisbett (Vielleicht andere Vibrationen?), emotionaler Hintergrund (Eigentlich würde ichgerne weiter fahren. Viel weiter!), Klimaverhältnisse (ICE-Temperatur- und -Sauerstoffregulierung ist wahrscheinlich auch eine Wissenschaft für sich), die Veränderung an sich (manchmal hab ich damit Schwierigkeiten), ....
Irgendjemand noch andere Theorien, Ideen, ...?
ein in den nächsten Tagen sicher noch das ein oder andere aufzuarbeiten habendes Inchen
Nachtrag: Und irgendwann wurde dann das Halbzeitergebnis eines aktuellen EM-Spiels durchgesagt: Ein besonderer Service für die Kunden der Deutschen Bahn. Na da schau an!
