Inchens chaotische Welt

03.12.2009 um 23:52 Uhr

Stimmungsaufheller

von: InchenG   Kategorie: looking at: myself

Diesen Song habe ich vor einigen Wochen eher zufällig entdeckt, aber er gefiel mir sofort (obwohl die Literatur in den letzten Jahren im prozentualen Anteil an meinem Leben der Musik viel abgenommen hat bzw. durch textlastige (und somit ausschließlich deutsche - weil mein Englisch einfach nicht gut genug ist um den Text sofort intuitiv zu verstehen - Ausnahmen bestätigen die Regeln) Stücke ersetzt wurde).

http://www.youtube.com/watch?v=KRy8N1P1EUI

Und für mich ist er optimal, wenn ich negative Stimmungen mal nicht durch passende Musik unterstützen, sondern dagegen angehen will! :)

06.07.2009 um 00:34 Uhr

Hintertüren in der Entscheidungsfindung

von: InchenG   Kategorie: looking at: myself

Oft sage ich: ich muss mir das noch überlegen, ich muss noch darüber nachdenken, ich teile dir meine entscheidung so bald wie möglich mit, etc..

In letzter Zeit ist mir aber aufgefallen, dass das eigentlich fast immer (in 80 - 90% der Fälle) eine Ausrede ist; ein Hintertürchen, das ich mir offen halten will. Denn eigentlich habe ich meine Entscheidung da fast immer schon getroffen. Wahrscheinlich war/ist das auch schon länger so, nur dass mir das bis jetzt nie so klar war.

Es ist wohl so, dass ich mir einfach möglichst lange diese Hintertüren offen halten will, damit ich möglichst lange doch wieder zurück kann, meine Meinung wieder ändern kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Denn ich hatte ja gesagt: "Ich überleg's mir noch!"

Morgen, im Laufe des Tages, muss ich dann allerdings eine Hintertür schließen, zwischen meiner Mutter und mir, und ich freue mich da überhaupt nicht drauf.

31.10.2008 um 02:11 Uhr

Feiertagsvergesslichkeiten

von: InchenG   Kategorie: looking at: myself

Vorhin beim Bäcker:

[...]
Inchen: (Auf) Wiedersehen.
Verkäuferin: Schönen Feiertag noch.
Inchen: Ja, danke gleichfalls ...
...
vor dem Laden:
Inchen (in Gedanken): Feiertag ...? oO

Tja, wenn sie nichts gesagt hätte, wäre ich wohl morgen zum Einkaufen marschiert (obwohl ichs vielleicht vorher doch an den TV-Programm-Veränderungen gemerkt hätte) und hätte mich dann über verschlossene Geschäfte gewundert.
So weiß ich, dass ich mal wieder zum Lidl am Neustädter Bahnhof pilgern werde (der ja auch an Sonn- und Feiertagen immer auf hat und unter der Woche auch länger als die meisten anderen - und, obwohl ich weiß, dass die armen VerkäuferInnen gleich wieder schimpfen werden, es herrscht Bedarf - Sonntag isses in dem Lidl immer gerammelt voll, geht man jedoch an einem 'normalen' Einkaufstag zu 'normalen' Einkaufzeiten hin, herrscht gähnende Leere ...).
Das mit dem vergessenen Feiertag ist mir vor einigen Jahren schon mal mit dem Buß- und Bettag (den wir ja nur noch hier in Sachsen frei haben) passiert - da stand ich allerdings schon in der City und wunderte mich noch ausgedeht über dunkle Geschäfte und dass so wenige Menschen nur unterwegs waren, als mir endlich ein Licht aufging ....
Das kommt wohl dabei heraus wenn man phasenweise mit zu wenigen Mitfeiertagshabern kommuniziert.

ein phasenweise in manchen Dingen sehr vergessliches Inchen

p.s.: Für alle, die sich jetzt fragen: Welcher Feiertag? (weil es sie nicht betrifft) ==> bundesländerabhängige Feiertage

p.p.s.: Mir Sorgen zu machen beginne ich aber erst, wenn ich irgendwann Weihnachten vergessen sollte - bei der Vorankündigungsspanne. ^^

13.10.2008 um 15:10 Uhr

Unpraktisch veranlagt

von: InchenG   Kategorie: looking at: myself

Jetzt, wo das Männe wieder weg ist, fällt mir auf wie praktisch veranlagt er im Vergleich zu mir manchmal oft ist, er denkt an Dinge, die sich in meinem Hirn selten länger als ein paar Millisekunden halten, bevor sie wieder vergessen sind.

Zum Beispiel hat er immer eine neue Toilettenpapierrolle hingestellt, wenn die alte leer war/wurde - ich vergesse sowas immer - in dem Moment, wenn ich aus der Badtür trete, hab ichs vergessen, obwohl nur zwei Schritte bis zum Flurschrank zu tun wären. Aber ich vergesse es bis zum nächsten Mal und kehre zu der Aufgabe zurück, bei welcher ich auch immer unterbrochen wurde. Oder ich fange eine neue Sache an, die mir gerade eingefallen ist ... aber das ist ein anderes Thema.

Die leeren Rollen stehen allerdings immer noch auf der Waschmaschine, die hat er nicht weggeräumt , obwohl er das bei sich zu Hause macht. ;)

Also sind Männer nur praktisch, oder nicht, oder nur manchmal ...?

 

ein in dem Zusammenhang wohl noch mehr wichtige Fragen dieser Welt klären müssendes Inchen

01.04.2008 um 22:21 Uhr

Träume

von: InchenG   Kategorie: looking at: myself

Seit einigen Tagen träume ich so viel wie schon lange nicht mehr. Vielleicht seit überhaupt. Jedenfalls soweit ich mich erinnern kann.^^
Das ist überhaupt die größte Besonderheit an diesen Träumen der letzten Tagen: ich erinnere mich an ziemlich viele. An Details teilweise und Personen, die darin vorkamen. Manchmal reicht die Erinnerungen nur bis zum nächsten bewussten Umdrehen (und davon gab es in manchen Nächten der letzten Tage einige), manchmal bis zum endgültigen Aufwachen und somit bis ich wach genug war, um das ganze schriftlich festzuhalten.
Es gab wirre Träume, aus denen ich ständig aufgewacht bin (auf eine langsame, fast lautlose Art in die Wachheit hinübergeglitten, also kein Albträume), verrückte Träume (ohne Sinn (und Verstand)), Träume die so schönsinnig, leidenschaftlich und einfach nur wunderschön sind, dass manfrau eigentlich gar nicht wieder daraus auftauchen möchte.
Träume von RL-Menschen und VL-Bekannten (manche sind ja auch beides ;)), von geliebten Wesen und Personen für die manfrau mehr übrig hatte als einst gedacht, von fast fremden, familären, verfeindeten. Manchmal wechseln sie auch von N8 zu N8 ihre Rollen oO.

Es gab eine Zeit, vor einigen Jahren, da habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema Traumdeutung befasst, allerdings ist aus dieser Zeit kaum noch etwas übrig geblieben (außer zwei Bücher zu dem Thema), so dass ich sie nicht mal deuten könnte wenn ich es wollen würde.
Aber manche Träume muss man auch gar nicht deuten, die versteht man so. :)

ein manchmal Tag und Nacht nur vor sich hinträumen wollendes Inchen

12.03.2008 um 04:13 Uhr

Rekord an Verwirrtheit

von: InchenG   Kategorie: looking at: myself

Eben/vorhin mal wieder einen neuen Rekord an Verdus(s)eltheit/Verpeiltheit/Wirrkopfheit/Chaoskopfheit (Namen dafür fänden sich sicher noch viele mehr) aufgestellt:

Ich stand in der Küche am Spülbecken, fischte mit der rechten Hand im Spülwasser nach der Spülbürste (ich finde sie entweder immer gleich oder es dauert ewig, obwohl das Becken ja so groß eigentlich nicht ist) und während meine Hand während meine Hand da so im trüben fischte, meldete sich mein Hirn: moment mal. (Das tut es oft!)
Da müsste noch ein Pfanne sein in dem Becken, ein mittelgroße flache Pfanne, der Grund nämlich für das Suchen der Spülbürste. Ich wollte die Pfanne abwaschen, weil ich Hunger auf Bratkartoffeln hatte (jaa, um DIESE Uhrzeit: mein Schlafrhythmus ist zur Zeit mal wieder arg durcheinander/verschoben).
Mein Hirn fing an zu arbeiten: bist du dir sicher, dass die Pfanne im Becken war?
Mein Blick wanderte zum Abtropgestell - vielleicht hatte ich sie ja schon abgewaschen.
Hirn: Vielleicht war sie gar nicht drin!
Mein Blick schweifte(schwiff???) umher ... dann wollte ich mir am liebsten die Hand vor die Stirn schlagen. Ging nur nicht, weil ich keine freie Hand hatte. Die rechte Hand war pitschnass im Spülwasser (soo groß war das Verlangen dann doch nicht) unterwegs und in der linken Hand ... hatte ich die Pfanne! D'oh!

ein mit einem furchtbar schlechten Kurz- und Kurzstzeitgedächtnis gestraftes, dafür aber ein ganz passables Mittel- bis Langzeitgedächtnis (besonders für Zahlen) besitzendes Inchen

03.01.2008 um 23:31 Uhr

Ich brauche mein Chaos

von: InchenG   Kategorie: looking at: myself

Egal wie verpeilt und vertäumt ich sonst auch durch die Gegend renne, aber DAS ist mir schon lange nicht mehr passiert(wenn überhaupt). Eben wollte ich zum Netto noch ein paar Getränke einkaufen (die Vorräte gehen langsam zur Neige) und schon ein paar Zutaten (die ich ich nicht mehr da habe) für die Suppe morgen besorgen; ich war auch schon dort, hatte mir nen Wagen geholt und stand in der Gemüseabteilung und wollte mir gerade ne Tüte für den Wirsing suchen, als ich mehr zufällig nachgeschaut habe, ob mein Portemonnaie sich dort befand, wo es hingehört (was zwar hin und wieder woanders ist, aber den Kontrollgriff nach Schlüssel und Portmonee hab ich eigentlich spätestens seit ich alleine wohne drin - was auch schonmal dazu geführt hat, dass ich aus Gewohnheit die Wohnungstür abgeschlossen habe und den Besuch, den ich gerade hatte somit eingeschlossen habe ^^) und danach alle Taschen (und im Winter sind das viieeele) durchsuchen musste, aber kein Portemonnaie zu finden war. Gott sei Dank viel mir dann wenigstens ein, dass ich heute Nachmittag eben dieses aufgeräumt/ausgemistet hatte und es da dann wohl irgendwo in der Wohnung liegen gelassen haben musste.
Da ich keine EC-Karte habe und auch überhaupt keine will, musste ich dann unverrichteter Dinge wieder abziehen (und ich HASSE es einen Laden zu verlassen ohne was gekauft zu haben und wenns was kleines für 50ct ist - und mit Wagenkam das natürlich doppelt doof) und den Einkauf auf morgen verschieben.
Worauf ich hinaus will: manchmal ist es besser ein Chaos zu belassen wie es ist (für mich) , und das gilt nicht nur für Portmonees. Denn wenn ich mal in einem Aufräumwahn meine gesamte Wohnung zum Gänzen gebracht habe, finde ich oft, ach, eigentlich fast immer, manches bis vieles nicht mehr (gleich) wieder, während ich mich in dem Chaos vorher hervorragend zurecht gefunden habe.

eine gerne mit etwas mehr oder weniger Chaos lebendes und es auch meistens beherrschendes Inchen