Island

08.04.2009 um 01:09 Uhr

1. und 2.Tag

Seljalandsfoss, 7.4.09

Es ist es hier so voll wie im Sommer, Island außerhalb der Saison scheint zu boomen. Zumindestens, was die Tagesausflüge von Reykjavik angeht, denn die Gästehäuser und Hotels auf dem Land scheinen noch leer zu sein. Núpar ist übrigens ein wunderbarer Ort, in Sichtweite zu Hveragerdi gelegen, aber weit genug weg.

Gestern Abend sind wir dort wohlbehalten angekommen, nachdem wir Flug, Autoübergabe und erste Einkäufe problemlos überstanden hatten. Die Fahrt über die Hellisheidi war nicht so ganz ohne, es regnete schon von Anfang an durchgehend und dann auch recht heftig. Auf den Höhen verwandelte sich das Wasser dann recht schnell in dicke Schneeflocken und auf der Straße in eine geschlossene Schneedecke. Wir sind übrigens in einem Dodge unterwegs, so eine schicke Schleuder mit Versinksitzen und einer wunderbaren metallic blauen Farbe, also genau das Richtige für zwei alleinreisende Damen! Allerdings mit einer nicht ganz wintertauglichen Bereifung! Mir war dementsprechend erst dann wieder wohl zu Mute, als wieder in der Niederung Núpar erreichten. Dort lag und liegt allerdings kein Schnee mehr! Der Regen trommelte die ganze Nacht auf das Dach unseres netten Ferienhäuschens und so blieben wir schön drin und versuchten unseren JetLag ;-) zu überwinden. Leider haben wir das mit der hauseigenen Steuerung des HotPots nicht so ganz im Griff, das Wass ist lau und bei 2° Außentemperatur nicht einladend genug gewesen.

Den Tag verbringen wir im Südland, die übliche Route, die uns nach Dyrholaey, Vik, Skogar und zum Seljalandsfoss führt. Das Wetter dabei: zuerst regnerisch, am Dyrholaey

 

stürmisch mit Regen und später mild mit Aufheiterungen. Es ist daher noch recht hell und auch noch nicht so spät, als wir dann zurück in Hveragerdi sind und wir entschließen uns daher noch ein Stück ins Reykjadalur zu wandern. Das ist eine ganz ausgezeichnete Idee, denn uns erschließen sich Thermalfelder und eine Menge heiße Quellen.

 

In Núpar zurück machen wir noch ein paar Bilder von der Heißwasserversorgung und wundern uns über den extremen Druck, dem die rostigen Teile dort ausgesetzt sind, das ganze ding schwankt bedrohlich hin und her. Der HotPot ist immer noch ein LauPot und als sandra dann duschen will, tröpfelt das heiße Wasser auch nur noch aus der Leitung. An der heißen Quelle sind inzwiswchen einige Isländer versammelt und palavern, was sie tun sollen, etwas ist wohl wirklich nicht in Ordnung. Irgendwann verschwinden sie und mit ihnen auch der Dampf, der die thermalen Aktivitäten anzeigt, die Quelle ist zur Ruhe gegangen.

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