7. Tag
Ein sehr schöner angenehmer Tag liegt hinter mir. Ich schlief sehr gut und wachte so gegen 8 Uhr auf. Meine beiden Mitreisenden wollten und wollten nicht richtig wachwerden, so dass ich um halb zehn dann allein 'richtung Keldur fuhr.. Keldur kenne ich ja noch nicht, aber leider war es wegen der Schäden durch das Erdbeben im Frühjahr geschlossen. Nun ja, die fahrt allein war es wert! Beeindruckt haben mich vor allem die kilometerlangen Hecken um Gunnarsholt herum.
Nach Frühstück und Postkartenschreiben brachen wir dann richtung Osten auf. Während ich bei Keldur noch durch Regenschauer gafahren war, lockerte die Bewölkung im Osten immer mehr auf. Am Seljalandsfoss ging dann bei strahlendem Sonnenschein A.s Kamera kapputt und die beiden fummelten die ganze Zeit daran herum, während ich mir in aller Ruhe die Welt und die beiden von der anderen Seite des Wasserfalls anschaute.
Dýrhólaey und Vík habe ich diesmal bei Sonenschein erlebt und meine kurze Ruhepause auf dem Treibholzstamm in der Wärme war schon besonders.
Auf dem Weg dorthin versuchten wir auch noch einen dieser Eissturmvögel zu retten, die unterwegs zum 'Meer waren. Zum Dank bespuckte er mich mit einer sehr übelriechenden öligen Flüssigkeit!!!
Der Rest des Tages verbrachten wir mit langen Gesprächen zum Teil im Kaffi Langbr´k, zum Teil beim Abendessen in unserem Gästehaus.

