Island

28.12.2010 um 20:35 Uhr

3. Tag - Mit Timberbush Tours durchs Hochland

Der nächste Tag sah uns sehr früh auf unsere Taxis warten, denn wir hatten eine Tagestour ind die Highlands gebucht. Die Mitfahrer waren pünktlich, der Bus war pünktlich und so starteten wir im Dunkel. Unser Fahrer Gary war sehr freundlich, erzählte viel zu der Strecke, machte Witze, welche nicht immer jeder verstand und schaffte es, uns den ganzen Tag zu unterhalten, ohne aufdringlich zu werden oder es langweilig werden zu lassen.
Der erste Stop war dann Tressachs Mill, mit Hamish, dem Highlandcattle und Kaffee. Die Strecke führte dann an der Burg vorbei, wo Monty Pythons Ritter der Kokosnuss zumTeil gedreht wurden. Leider ohne Stop ;(
Der nächste Stop war dann Speanbridge Mills. Dort gab es  kleine Probiergläschen mit gutem Whisky (viele kleie ergeben ein großes, wie wir feststellen konnten), eine kleine Webausstellung, einen großen Shop und viele Biersorten. Da musste natürlich ein Tasting veranstaltet werden, was wir auch gut überstanden. Mein Tipp: Skull Splitter mit 8,5 Perzent.

Nach mehreren Fotostops kamen wir den Ziel, entlang LochLinneyLochLochyLochOiLochNess, näher.
Wir waren erstaunt, dass nur die Gipfel mit Schnee bedeckt waren, liegen doch die Highlands viel nördlicher als unsere Region. Viele Glens und Lochs wollten gesehen werden. Die Augen kamen nicht zur Ruhe und die Kamerachips wurden voll belastet. Faszinierend der Kontrast zwischen den Gegenden mit schwarzen Bergen und dann wieder die rollenden hellen Erhebungen. Schafe wurden gesichtet, Pferde in Decken, schwarze Rinder und einiges Rotwild.

Vor Loch Ness wurden etliche an Urquhart Castle rausgelassen (Wie hieß die Burg vor dem Erdbeben, als ihr Name noch ganz war?),

 

der Rest fuhr durch bis Loch Ness.

Wir wussten zwar, dass es groß ist- aber so groß hatten wir doch nicht erwartet. Dann tuckerten wir eine schöne Stunde auf dem Loch umher, leider hatte Nessie unsere Verabredung verschlampt, so dass es zu keiner Sichtung kam. Aber schön war es doch, vor allem als dann die Abenddämmerung einsetzte.

Die Heimfahrt fand wieder im Dunkeln statt, doch Gary verschönte sie, mein Kompliment  nochmals an ihn.

Und dann waren wir zu müde, um noch ins Pub zu gehen.

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