Island

05.10.2007 um 23:28 Uhr

7. und 8. Tag

Für den 6. und 7. Tag gibt es hier nur einen Kurzbericht, da ich außer beim Blönduvirkjun keine Fotos gemacht habe, obwohl ich es jetzt, für eine Stelle der Rückfahrt, durchaus bereue!

 

Am nächsten Tag steht nur ein Besichtigungspunkt, das Blönduvirkjun, auf dem Programm. Es liegt am Beginn des Hochlandes, dort wo es zur Kjölur abgeht. Von der Leistungskapazität ist es mit Abstand das größte der bisher besuchten. Auch hier gibt es wieder eine Ausstellung; ein Bauer der Umgebung hat Kühe gemalt mit Wasserfarben, für jeden Tag des Jahres eine!! Also finden sich hier 365 Kühe in möglichen, aber auch unmöglichen Situationen wie zum Beispiel in einer Badewanne voller Milch. Nett!!Sonstige

 

 

Das Kraftwerk selbst ist sehr beeindruckend, das ständige Vibirieren und Summen und die riesigen Ausmaße, als wir in den unteren Teil des Kraftwerks gefahren werden. Nur eins enttäuscht unseren englischen Kollegen. im Erwärmekraftwerk bkamen wir heißen Grog, im Kröflu ein t-Shirt, im Laxá eine Mütze - und hier? Nur Wissen, aber das ist doch auch schon was, nicht wahr, James?Fröhlich

Anschließend fahren wir noch ein Stück ins Hochland hinein um den Stausee anzuschauen, für mich wieder einmal beeindruckend die Weite und Stille1

 

Anschließend steht eine recht lange und intensive Besprechung des weiteren Projektvorgehens auf dem Programm, zu dem alle Länder etwas beitragen können. Auch der Termin des nächsten Treffens wird festgelegt.

Abends gibt es dann im Hotel noch eine Einladung der örtlichen Schulbehörde und der kommunalen Vertreter, ich muss eine Rede halten, was ich gar nicht so gut finde! Das Essen ist dafür aber köstlich, wieder ein 3-Gänge-Menü!

Am nächsten Morgen gibt es einen herzlichen abschied und danach fahren wir zurück Richtung Keflavik - ohne größere Vorkommnisse bis auf eins! Das Wetter ist diesig und sehr bewölkt, aber zum Glück trocken.

Am Anfang der Holtavörðuheiði kommt mir ein lichthupender Polizeiwagen entgegen. Ich stoppe sofort mit einem etwas schlechten Gewissen

- weiß ich wirklich, dass ich nur 90 km/h gefahren bin?-

und begrüße ihn daher mit einem besonders freundlichen Goðan Daginn. sofort rattert er in isländisch los und ich verstehe nur etwas von: großes Haus - Straße - Achtung und frage mich wirklich, ob das so richtig sein kann.

Er gibt mir daher auf Anfragen nochmal alles auf Englisch durch und tatsächlich: wir sollen vorsichtig fahren, denn ein Schwertransporter mit einem großen Haus kommt uns auf der 1 entgegen! Nun ja, irgendwo auf den Höhen der Heide erscheint auf der Gegenfahrbahn tatsächlich ein großes Haus, ein sehr großes Haus urplötzlich im Nebel und zwingt mich dazu, fast den Abhang am Seitenstreifen runter zu fahren!

Aber wir kommen schlussendlich doch gut in Reykjavik an, wo unsere französichen, englischen und italienischen Kollegen den Nachmittag mit einem Stadtbummel verbringen wollen und nachdem wir unseren Schulleiter am Flughafen, die Koffer der Italienerinnen im Hotel Keflavik und die Mietwagen wohlbehalten abgeliefert haben, treffen wir alle an der Hallgrímskirkja wieder. Heike und ich haben inzwischen ziemlich Hunger und verschwinden erstmal beim Chinesen. Danach statten wir Magga und Mundi noch einen kurzen Besuch ab, die zwei freuen sich riesig uns so völlig unerwartet auftauchen zu sehen.Irgendwann geht es dann zurück zum Motel Alex, wo die anderen schon auf uns warten und dann gönnen wir uns noch ein Bad im hoteleigenen Hotpot mit dem Leichtbier aus dem Bonús.

Ich habe diemal eine Hütte geordert, sehr praktisch und auf jeden Fall empfehlenswert. Irgendwann kurz nach 11 breche ich nochmal Richtung Flughafen auf. Der Flug vom Hahn ist pünklich und gegen 12 kann ich meinen Mann in die Arme schließen!

 

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