Bin noch hier
Ob ich heute noch dazu komme, den gestrigen Tag zu dokumentieren, wage ich zu bezweilfeln. Nur so viel:
wir sind von Bakkagerði über Egilsstaðir nach Djúpivogur gefahren und haben dort auf dem Zeltplatz übernachtet - natürlich alles bei strahlendem Sonnenschein.
Heute sieht der Himmel grau aus und ich habe die ersten Regentropfen gesehen. Im Osten sind wir noch bei Sonnenschein abgefahren, aber je weiter wir gegen westen kamen um so grauer wurde der Himmel. Und hier in Smyrlabjörg gibt es jetzt auch die ersten Regentropfen. Mein Zelt steht in Vagnsstaðir, aber ich lasse es mir heute gut gehen und genieße dasausgezeichnete Buffet hier im Hotel.
Wir sind heute morgen sehr früh gegen sechs, sieben Uhr von zwei Schweizern geweckt worden, die anscheinend ein Vergnügen daran haben, mit ihrem Autotürenknallen die Leute zu wecken. Jedenfalls ist an Schlafen nicht zu denken, weil alle paar Minuten wieder die Tür geräuschvoll aufgemacht und zugeknallt werden muss. Trotzdem liege ich bis kurz vor acht im Schlafsack, bis wir uns dann endlich für ein Frühstück entschließen. Darum sind wir schnell wieder auf der Straße und haben noch Zeit, einen Abstecher ins Jökulsá í Lóni-Tal zu machen - Stafafell
hat übrigens wieder als JuHe auf! Dort sindfahren wir abenteuerliche Wege, von denen ich schon glaubte, das es sie in Island nicht mehr gibt.
Bei Werner gibt es eine Tasse Kaffee und etliche interessante Diskussionen, wir machen noch einen Abstecher zum Wikingerdorf - leider ist Durchfahrt und-gang verboten, ich setze Rosa in Hafnarnes ab und bin wieder allein on the road.
Eigentlich wollte ich ja in Haukafell

bleiben, aber es ist eine düstere Stimmung und ich wäre ganz allein. Ein wunderschöner Zeltplatz, aber in keiner Weise ausgeschildert und daher auch menschenleer. da es bei Smyrlabjörg keine Zeltmöglichkeit gibt, lande ich in Vagnsstaðir, aber komme nochmal zum Essen zurück. Und ich freue mich hier Ulla zu treffen!

LG Ulla