Island

30.06.2011 um 13:03 Uhr

Fantastisch

Donnerstag

30.6.

5. Tag


Um sechs Uhr dröhnt schon die Stimme des Kapitäns durch die Lautsprechen und fordert uns höflich auf die Kabinen zu verlassen. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt, Island ist in Sicht. Es hat etwas sich Island von dieser, sehr ungewohnten Seite und Sicht zu nähern. Insgesamt ist mir das Reisen dieser Art sehr sympathisch, Zeit ist das, was man braucht und was einem gegeben wird. Tut einfach gut.

In Seyðisfjörður geht alles recht schnell und unkompliziert, nachdem wir unsere Kindergartengruppe, sprich das Deck mit dem Falken gefunden haben. Irgendwie habe ich das mit den Tierbezeichnungen auf den Decks verpennt und wir brauchten ein paar Fehlversuche, bis sich unser Auto zeigte.

die Auffahrt aus dem Fjord ist schon wunderbar, es zeigen sich hier und da ein paar blaue Löcher am Himmel und die Landschaft zeigt sich noch sehr schneeig.

In Egilsstaðir gehen wir Kaffee trinken, treffen nochmal Leute vom Schiff und dann geht es Richtung Dettifoss. Zuerst über das alte Teilstück der 1 und ein Stopp in Möðrudalur ist natürlich auch drin. Hier passieren immer lustige Sachen. Diesmal fragt ein Tramper ob wir ihn mitnehmen können. Geht ja leider nicht, weil das Auto so voll ist, aber er schaut sich Hans genau an und fragt , ob sie sich schon mal über den Weg gelaufen sind. Das ist unwahrscheinlich, weil er in Wien wohnt. Erst draußen, als Hans die Karte für zwei Holländer zum Erklären des Weges holt, sieht der Tramper, dass unser Autoaus Trier kommt. Dort war sein erste Engegement als Schauspieler ind er Tufa und jetzt erscheint es denkbar, dass die beiden sich dort über den Weg gelaufen sind.

Leider haben wir die letzte Tanke verpasst und müssen so erstmal nach Reykjahlið. Danach geht es zurück auf die östliche Seite der Jökulsá und zum Dettifoss.

Irgendwie ist er mir mächtiger in Erinnerung, 21 Jahre ist es nun her. Wir schauen noch kurz beim Hafraglisfoss vorbei und entscheiden uns dann für ein Bad in Lundur, wo ich vor zwei Jahren schon mal war. Dort sind wir die einzigen Besucher, schade eigentlich, denn es ist so schön im HotPot zu dümpeln und den Vögeln im benachbarten Wäldchen zuzuhören. Überhaupt erscheint mit Island irgendwie menschenleer. Ich hatte das große Drängeln erwartet, aber es sind erstaunlich wenig Touristen unterwegs, jedenfalls hier im Norden. In Ásbyrgi erwarten uns blauer Himmel und Wärme und das Essen mit Jozes Wein ist im Sonnenschein schnell zubereitet. Das Zelt steht und es ist alles für die Nacht vorbereitet. Vielleicht gehen wir noch ein wenig im Abendsonnenschein spazieren.

 

 

 

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