Island

31.07.2009 um 21:37 Uhr

Forellen!!!!!!!

18.Tag, 31.7., Freitag


Heute ist ein recht ereignisloser Tag. In der Nacht werde ich dreimal wach, weil das Zelt laut im Wind flappt, aber ich schlafe gleich wieder ein. Kalt ist mir übrigens nicht geworden! Um 8 stehe ich dann endgültig auf, lasse mich mit Frühstück verwöhnen und unterhalte mich mit diversen Leuten. Mit einer, Gundi aus Wien, deren Tochter zum Reiten ist und deren Mann und Schwager den Gletscher besteigen wollen, lade ich zum Angeln ein. Zuerst ist Wurmsuche angesagt, was bei dem trockenen Boden recht schwierig ist. Außerdem gibt es nicht die fetten wie sonst immer. Auch der Flusslauf ist eine Enttäuschung. Der Wasserstand ist ungewöhnlich niedrig und algen haben den sonst so kalten, klaren und schnell fließenden Fluss erobert. Von Forellen weit und breit keine Spur.

Erst als wir über die alte Grenze am Zaun hinausgehen, werden die Kolkstellen für Forellen entsprechend tief und tatsächlich stehen dort an zwei Stellen recht kapitale Brocken.

Wir laufen also zurück und fragen Johanna, ob wir auch dort angeln dürfen. Wir dürfen.

Diesmal fahren wir mit dem Auto bis unten hin und platzieren uns an entsprechender Stelle.

Mit der Wurftechnik haperts immer noch und so furtet Gundi auf die andere Seite, bekommt von mir die Angel rübergereicht und ich dirigiere sie an die entsprechenden Stellen. Sie kann durch den Überhang nämlich nicht direkt auf die Forellen schauen. Mit meinen Anweisungen versucht sie ihr Glück, aber die Forellen sind wenig interessiert.

Wir geben auf nach zwei Stunden vergeblichen Wurmbadens, auch weil der Wind immer stärker geworden ist, das Wasser kräuselt und uns die Wärme am Körper entzieht. Immerhin gab es die Forellen dja nun mal wenigstens zum Anschauen!!!

 

Danach sind wir beide erstmal so groggy, dass wir ein wenig ruhen. Ich entschließe mich danach ins Schwimmbad zu gehen. Dort gewinne ich die neueste Erkenntnis für meine Liste: das Verhältnis deutsche zu Isländer im Lýsuhólslaug beträgt etwa 20 : 1!!!!!


Auf Lýsuhóll gibt es übrigens inzwischen eine Katze, Mysla genannt, die aber nach meinen Untersuchungen ein Kater ist. Ganz schön frech, der Kleine. Er hat auch schon Kämpfe mit meinem Zelt ausgetragen und schließlich oben drauf gesessen.

    

 

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenHans schreibt am 01.08.2009 um 07:59 Uhr:Ich sehe schon, ohne mich gibts keine Forellen. Da muss ich doch wohl nächstes Mal wieder mit kommen
    Ich wünsche dir noch viel spaß für die letzten Tage da oben.

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