It's a long way to........ Húnavellir
Samstag, den 17.7., 12.Tag
Die Sonne – wie soll es auch anders sein – weckt uns wieder und nach einem Frühstück und Plausch mit der benachbarten Schweizer Familie packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns so langsam auf in Richtung Südosten. Nach einem Fototermin am HotPot direkt am Meer,
etlichen Fjordumrundungen und atemberaubenden Ausblicken auf das glitzernde Meer und den blauen Himmel,
dem Besuch des heißen Wasserfalls,
und einem kleinen Abstecher nach Reykhólar passieren wir Bjarkarlundur und fahren wieder über die neu eröffnete Straße über die Töllatunguheiði.
Diesmal geht es am Ende aber nicht in Richtung Hólmavík, sondern nach rechts ab Richtung Staðarskáli. Leider zieht dichte, hochnebelartige Bewölkung und ein scharfer Nordwind auf und das Thermometer sinkt auf 8°.
Eigentlich wollten wir ja bei Staðarskáli zelten, aber der Gedanke an einen ungeschützten Zeltplatz, der den Wettergewalten ausgesetzt ist, macht uns frösteln und ich denke an den Platz bei Húnavellir, wa wir sicher in der Lobby des Hotels für dern Rest vom Abend Zuflucht finden werden vorm ins Bettgehen. Außerdem lockt der Gedanke an das tolle Schwimmbad dort.
Also nehme ich noch einem etliche km unter die Reifen und siehe da, je weiter östlich desto blauer der Himmel und milder die Temperaturen.
In Húnavellir kochen wir uns nach dem Zeltaufbau noch schnell ein Abendmahl und dann gönne ich mir, obwohl es draußen durchaus auszuhalten ist, ein Glas Rotwein in der Lobby, bevor mir wieder die Augen zufallen.
Reine Fahrtstrecke heute 379 km – viel zu viel, mach ich nicht nochmal!
