Island

08.07.2011 um 18:24 Uhr

Kaum visuelle, dafür Geruchserlebnisse

Freitag

8.7.

13. Tag


Island im Nebel


Wir wachen morgens auf, der Blick nach draußen zeigt das gleiche wolkenverhangene, neblige Wetter wie gestern - leider! Das Auto ist schnell gepackt und wir brechen zu unserer ersten Touretappe bis zum Sólheimajökull auf. Marion ist erstaunt über die Veränderungen an der Gletscherzunge, den starken Rückgang, die schwarze Ascheschicht auf dem Weiß, die Toteislöcher. Wir wandern ein wenig am Eis entlang und beim Rückweg treffen wir auf zwei nette Mountaineers, die hier auf ihre Kunden warten. Der junge Mann erzählt uns noch, dass das Eis pro Jahr 100 m!!! zurück geht.

Auf der Rubbelstrecke zurück zur 1 kommt uns eine Karawane deutscher Senior-Wohnmobilisten entgegen, leider keine sehr freundlichen.......

In Vík gibt es nur einen kurzen Stopp zum Einkauf und zum Eisessen und eine Pause am Strand und dann geht es schon weiter über den Myrdalssandur. Gleich zu Beginn fallen uns die Múlakvisl auf, weil sie extrem nach Schwefel stinken, so dass wir sogar die Fenster schließen müssen.

Leider sieht man von der wunderbaren Strecke kaum etwas, Berge und Meer verhüllen sich stark im Nebel. Deshalb gibt es auch keine Stopps, wir fahren durch bis Hvóll, wo wir gegen 1 eintreffen.

Pech gehabt, denn das Hostel öffnet erst wieder um vier. So geht es zurück nach Kirkjubæjarklaustur und dort gibt es erstmal ein Mitagessen. Dann planschen wir eine Stunde in dem wirklich empfehlenswerten Schwimmbad herum. Es kostet kein Zehntel der Blauen Lagune, hat zwei heiße Töpfe, davon einer besonders heiß und lange Bahnen zum Schwimmen, die Rennibraut nutzen wir allerdings nicht.

Zurück am Hostel können wir einchecken und weil ich doch von der anstrengenden Fahrerei sehr müde bin, lege ich mich ein wenig nach einem Glas Baileys hin ;-). Marion scheucht mich irgendwann nochmal zu einem Spaziergang hoch, aber der inzwischen einsetzende Regen und die Kälte treiben uns ziemlich schnell ins Haus zurück und in die Federn.

 

 

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