Seitensprung - die letzte!
Am Sonntag Morgen sah der Hafen von Perros-Guirec bei Sonnenschein schon viel einladender aus, das Frühstück schmeckte da doppelt so gut.
Das Wetter ließ uns auch die herbe Enttäuschung des Vorabends etwas verschmerzen. Wir hatten nämlich in einer Zeitung die Ankündigung für ein Fest-Noz in Prat gefunden. Prat ist ja nicht weit, aber im Dunkeln war es eine elende Sucherei im ganzen Dorf - ohne Erfolg. Im Gemeindesaal fand ein Bingoabend oder so ähnlich statt und weitere Veranstaltungsräume waren nicht ausgeschildert. Wie ich jetzt hinterher festgestellt habe, war das Fest-Noz in Prat erst am nächsten Tag und das am Samstag fand in Plénevan, direkt neben Perros-Guirec statt!
Da wir morgens noch Zeit hatten, gab es noch eine Rundfahrt an der Cote-de-Granit-Rose. Unterwegs gab es immer wieder Fotostopps
und später in der Bucht vor der Grande-Ile einen längeren Aufenthalt, als wir die Kite-Surfer am Strand beobachten wollten, die mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit über die Wellen sausten.
Recht bedauernd musste ich mich vom Atlantik verabschieden, wohl wissend, dass ich ihn in drei Monaten vom Norden aus wiedersehen werde. Hans dirigierte das Auto nun landeinwärts auf die Mont d'Arret zu, eine für die Bretagne einsame und wilde Gegend.
Mittendrin gibt es das kleine Örtchen Huelgoat, in dem eine steinerne Überraschung und ein hübscher Ortskern auf uns wartete - es wird auch einen weiteren Besuch wert sein!!


Auf dem weiteren Weg nach Chateauneuf nahmen wir noch den ein oder anderen Hinkelstein mit
und pünktlich zum 5-Gänge-Menü waren wir an unserem Zielort. Nach dem Essen gab es gleich einen Verdauungsspaziergang

zum Saal Ar Sterenn und danach bis abends bretonische Musik und Tänzen bis zum Abwinken.
Der Renner war diesmal die Gavotte, jedes 2. Stück war eine, aber es gab auch ne Menge von Tänzen, wo wir nur staunend am Rand gestanden haben. Nun ja, man muss auch noch Fernziele haben
Hier gibt es jetzt ein paar Impressionen in bewegter Form.

