Zeitweise getrennte Wege
Sonntag, den 18. 7. 13. Tag
Der Morgen erwartet uns mit einer Überraschung – Sicht fast Null. Dichter Nebel hüllt die Landschaft ein und unsere Zelte sind außen ganz klamm. Wir lassen es gemütlich angehen und verbringen erstmal ein Stündchen im Schwimmbad. Gegen 11 brechen wir auf in Richtung Varmahlið, auf einen kleinen Abstecher bei Ásdís. Dort ist es ein weniger netter und die Sonne kommt stellenweise durch.
Rosa möchte gern für ihren Chef Junghengste anschauen, er braucht für seine Herde Blutauffrischung. Also nimmt uns Elvar mit auf die Weiden und wir verquatschen die Zeit mit Pferdedingen und Fotos machen. Àsdís ist ja witrklich eine total liebe und nette, die uns gleich einlädt zum bleiben.
Aber unsere Pläne sind etwas anders:
zuerst möchte ich nach Gásir um Marianne noch einmal zu sehen

und danach bringe ich Rosa nach Akureyri, wo sie zwei Nächte verbringen und die Stadt kennenlernen will und ich düse weiter nach Mývatn. Über der Stadt hängt auch der kalte klamme Hochnebel, und ich hoffe in Richtung Südosten besseres Wetter anzutreffen.
Und wirklich, je weiter in die gewünschte Richtung desto blauer der Himmel.
Am Mývatn selbst ist es wunder-, wunder, wundervoll, ein phantastisches Licht und nur minikleine Wölkchen, die sich an den Bergen aufhängen.
Ich beziehe den Platz auf dem vor 24 Jahren schonmal Gelas und mein Zelt standen,
Bjarg – direkt am See und leiste mir dann hier im Hotel Reynihlið ein feines
Abendessen.
