JOblogt

31.01.2009 um 14:03 Uhr

Justizopfer Klaus Z.

von: JOblogt

Bundesverdienstkreuzträger Klaus Z. wurde für 23 Jahre langes und beharrliches Steuerbescheißen bei einem nicht verjährten Schaden von fast einer Mio. € zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einem Bußgeld von einer Mio. verurteilt. Klaus Z., ein Mann mit einem Jahreseinkommen von 5 Mio. Euro klagt, das gegen ihn geführte Verfahren sei ungerecht gewesen. Darunter habe sein Vertrauen in den Rechtsstaat sehr gelitten.
Klar doch, schließlich ist Klaus Z. kein Hartz IV Empfänger, der schon verfolgt, angeklagt und verurteilt wird für so gemeingefährliche Straftaten wie Nichtanzeige von Geldgeschenken der Großeltern an ihre Enkel oder eines zu „hohe" Nebenverdienstes.

Aber zur Beruhigung Herr Klaus Z.: Es bleibt nach wie vor Armen wie Reichen verboten, nachts unter Brücken zu schlafen.

30.01.2009 um 17:28 Uhr

Zur Landtagswahl in Hessen

von: JOblogt

 Die Maus erklärt wer der Herr Koch ist

Der Herr Koch ist aus Hessen und von der CDU. Das muss auch so sein, denn keine andere Partei würde ihn nehmen. Naja, vielleicht schon ein paar kleine Parteien, aber die sind nicht mehr demokratisch. Koch fühlt sich sowieso ganz wohl, wo er ist, denn er kommt nämlich aus dem rechten Flügel der CDU.

Nein, das ist kein echter Flügel, ist ja 'ne Partei. Das sind einfach Leute aus der CDU, die gerne jeden Taschendieb für Jahre einsperren wollen, die Bevölkerung am liebsten vollständig überwachen würden und Ausländer nicht mögen. Oft haben sie auch viel Geld auf ihrem Konto, können sich aber nicht mehr erinnern, woher das viele Geld kommt.

Herr Koch und die Spenden


Roland Koch hatte auch eine Spendenaffäre. Hört sich komisch an, aber das ist Mode in der CDU.
Mit den Spenden ist das so. Manche Leute oder Unternehmen haben viel Geld. Damit sie noch mehr Geld bekommen, wollen sie weniger Steuern zahlen oder Staatsaufträge erhalten. Und damit die Parteien die Steuern für die Reichen senken, spenden die Reichen viel Geld. Besonders viel Geld bezahlen sie an die CDU und die FDP, über 80% aller Großspenden.
Und wenn die reichen Leute weniger Steuern zahlen, müssen die armen Menschen mehr zahlen. Macht aber nix, weil die haben ja nicht gespendet. Die armen Menschen sollen aber auch gar nicht wissen, wer Geld in die Politik fließen lässt. Kann man aber kaum verhindern, denn die Parteien müssen veröffentlichen, von wem sie Spenden erhalten. Und da man auf Spenden auch Steuern zahlen muss, machte das die CDU nicht. Zumindest teilweise nicht, denn es gab da sog. „schwarze Konten", die Geld von der CDU für den Wahlkampf enthielten, von denen aber das Finanzamt nichts wusste und von denen man auch nicht weiß, woher sie kamen. Und das ist eine Spendenaffäre.

Herr Koch und die Studiengebühren


Neulich hat der Herr Koch in Hessen Studiengebühren eingeführt, damit nicht mehr jeder studieren kann. Das findet er aber nicht schlimm, denn Studierende zahlen eh keine Spenden. Diesen fiesen Plan haben SPD/Grüne/Linke im Landtag gestoppt. Die Studenten haben sich gefreut. Herrn Koch hat das aber mächtig geärgert und der Herr Hahn von der FDP auch. Die FDP will nun Herrn Koch zum Ministerpräsidenten wählen, wenn er wieder Studiengebühren einführt. Klingt beschissen aber schwarz/gelb ist so.

Herr Koch und der Rest der Welt

Den amerikanischen Bundesstaat Wisconsin findet  Herr Koch toll, dort verliert nämlich jeder jeden Anspruch auf Sozialhilfe, wenn er einen Job ablehnt oder nach gewisser Zeit keine Arbeit gefunden hat. Das würde der Herr Koch auch gerne in Deutschland so machen. Damit wäre dann Hartz IV noch perfekter. Dann würden viele Menschen auf der Straße landen. Macht aber nix, da ist ja genug Platz denkt sich Herr Koch.

Herr Koch und der böse Wolf

Der Herr Koch erzählt gerne Märchen. So zum Beispiel das Märchen von den jüdischen Vermächtnissen die sich als Schwarzgeld entpuppen.

Aber das Märchen vom „Bösen Wolf und den 7 Geißlein" mag Herr Koch besonders. Seine Lieblingsfigur ist der kreidefressende Wolf, der vortäuscht, die herzensgute Oma zu sein.

Kreide schmeckt scheußlich, das weiß Herr Koch. Deshalb trinkt er in Zeiten wie diesen Weichspüler. Denn sein Kinderknast „Hänsel und Gretel" und der „Knüppel aus dem Sack" gegen Arbeitslose sollen zu Wahlzeiten unter der Decke bleiben. Keiner soll merken, was Herr Koch im Schilde führt. Ganz schön clever der Märchenonkel Koch. Nur schlaue Menschen wissen: Wo Koch draufsteht ist Koch drin.

Herr Koch und seine mächtigen Freunde bei den Banken

Herr Koch hat reiche und mächtige Freunde: die Bankmanager. Sie hausen in den Türmen der Großbanken in Frankfurt. Man nennt sie auch „Bangster" weil ihnen jedes Mittel Recht ist um gigantische Renditen zu erzielen. 25 und mehr Prozent sollen es sein. Das geht aber nicht so einfach. Dazu brauchen die Bangster Niedriglöhne, Tarifdumping, Sozialabbau und keinen Mindestlohn. Da hilft ihnen Herr Koch gern, sehr gern sogar.

Neulich haben sich die Bangster aber verzockt und viele Milliarden Euros versemmelt. Herr Koch hat dann im Bundesrat mitgeholfen, dass für die Bangsters 480 Milliarden Euro (das ist eine Zahl mit zehn Nullen) Staatsknete bereit stehen. Ganz schön viel Kohle. Da haben die Bangsters sich gefreut, denn sie können sich in Zeiten wie diesen auf Herrn Koch verlassen. Nur blöd dass das Geld aus Steuergeldern kommt, also Geld ist, das euere Mama oder euer Papa zahlen müssen.

Im Übrigen ist den Bangstern und Herrn Koch Geld egal, solange genügend davon auf ihr Konto oder in die CDU Parteikasse fließen.

Koch geschreddert! -
Schöne Aussichten für den Wahltag

Die bisher einzige Biographie die über "Kotz" Koch jemals erschien hat der Verlag aus dem Programm genommen. Der 331 Seiten starke Koch-Schinken ist nicht mehr Lieferbar.

Die Restexemplare werden wenige Tage
vor der Wahl geschreddert und zu Dämmplatten verarbeitet. So leistet Koch, wenn auch ungewollt, einen Beitrag zur Energiewende.

Zum Ergebnis der Landtagswahl in Hessen

Viel lieber hätte ich gesagt:

Und tschüß, Roland:
Ohne Koch geht's besser!

Da uns Hessen aber leider der Lügenbaron und „brutalstmögliche Aufklärer" nicht erspart bleibt, widme ich ihm folgende Zeilen:

"Lieber Gott, schenke doch,
dem Roland Koch ein großes Loch.
Lass ihn reinfallen und mach's zu - dann ist bei uns in Hessen Ruh..." (frei nach OTTO)

Was die hessische Landtagswahl mit Fußball gemeinsam hat
und was nicht

Es ist wie beim Fußball: Eine Mannschaft, in der ein Mannschaftsteil die auf das eigene Tor schießt, weil er die Spielführerin loswerden will, hat keine Gewinnchancen. Nur beim Fußball fliegen danach die Spieler, die aufs eigene Tor schießen, aus der Mannschaft.