JOblogt

28.02.2009 um 18:51 Uhr

Erkenntnisse über Vegetarier

von: JOblogt

Vegetarier sind Menschen, die ihre Wurst beim Gärtner kaufen.
Es stellt sich die Frage: Gibt es auch eingefleischte Vegetarier denen alles Wurst ist.
Vegetarier leben übrigens auch nicht länger, sie sehen nur älter aus - wobei nicht alle, die ins Gras beißen, auch Vegetarier sind
.

28.02.2009 um 11:07 Uhr

Die Folgen der Enthaltsamkeit

von: JOblogt

Die Pläne von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zum Ausbau von Kindergrippen kommentierte vor wenigen Monaten der Augsburger Bischof Walter Mixa, sie würde Frauen zu „Gebärmaschinen" degradieren.

Jetzt hat der katholische Oberfundi erneut verbal zugeschlagen. Bei einem CSU Empfang vergleicht er Abtreibungen mit dem Holocaust. Immerhin Mixa leugnet den Holocaust nicht wie es Piusbruder Williamson. Aber andererseits ist es schon erstaunlich, was erzwungene Enthaltsamkeit mit Gehirnen so anstellt.

27.02.2009 um 17:26 Uhr

Haarige Zeiten

von: JOblogt

Täglich neue Hiobsbotschaften zur Wirtschaftslage. Jetzt hat die Krise auch das Friseurhandwerk erwischt. Zumindest die Friseure in Oberammergau.
Auf einem Plakat an jedem Theaterhaus in der oberbayrischen Gemeinde ist folgender Aufruf zu lesen:

„Alle weiblichen und männlichen Mitwirkenden und alle Kinder, die an den Passionsspielen 2010 teilnehmen, werden vom Spielleiter und der Gemeinde Oberammergau aufgefordert, sich ab Aschermittwoch die Haare, die Männer auch die Bärte, wachsen zu lassen."

Was für eine Spätfolge nach fast 2000 Jahren:
Das Friseurhandwerk in Oberammergau verliert Kunden und muss darben, nur weil Jesus keine moderne Kurzhaarfrisur tragen wollte.

27.02.2009 um 11:18 Uhr

Das U-Boot von Gregor Gysi

von: JOblogt

Beim politischen Aschermittwoch der FDP in Passau, der Partei der Betuchten für die Freiheit, die Freiheit zwischen Angebot und Nachfrage ist, rief Parteichef Guido Westerwelle mehr oder weniger offen zur Wahl der Linkspartei auf.
Originalton Westerwelle: „Es ist ein Riesen-Unterschied, ob nach der Bundestagswahl Herr Lafontaine was zu sagen hat, oder ich was zu sagen habe."
Skandal: Guido Westerwelle ein glasklares U-Boot von Gregor Gysi.

 

26.02.2009 um 19:02 Uhr

Seehofer und der Vatikan

von: JOblogt

Ganz im Geiste von Franz-Josef Strauß: Horst Seehofer sorgte beim politischen Aschermittwoch seiner Partei in Passau, mit der Aussage „Häftlinge aus Guantanamo aufnehmen? Wir sind doch nicht das Sozialamt der Welt" für Schenkelklopfer und Jubelstürme bei seiner bierseeligen Trachten tragenden Anhängerschar.

Wie aus den Kreisen der bayrischen Staatskanzlei noch nicht zu hören war, will Seehofer den Vatikan überreden, dass er alle Guantanamo Häftlinge der USA aufnimmt. Da würden die sich fast wie in Bayern fühlen. Der Chef des Vatikans ist schließlich ein Bayer, die Gewänder des Papstes, auch Ratzefummel genannt, und die seiner Bischöfe sind im Grunde auch Trachten. Aber. und das sei der ausschlaggebende Punkt: Der Vatikan hat viel Erfahrung im Umgang mit Fundamentalisten.

26.02.2009 um 08:52 Uhr

Erfahrung aus dem Karneval

von: JOblogt

Der Alkohol macht Deutsch zu unserer ersten Fremdsprache.

25.02.2009 um 09:50 Uhr

Die Kleinen hängt man...

von: JOblogt

Heute am Aschermittwoch gehen mir zwei Meldungen von gestern durch den Kopf.

Die Vorstände der HSH- Landesbank haben in einem Anfall von Größenwahn sich mit Wertpapieren verzockt und 2,8 Milliarden € Schaden verursacht. Der Steuerzahler wird hierfür zur Kasse gebeten.

In Berlin wird eine 50ig jährige Kassiererin mit 31jähriger Betriebszugehörigkeit gefeuert, weil sie zwei Leergutbons im Wert von 48 und 82 Cent entwendet haben soll.

Drei Schlussfolgerungen:

  1. Die Kassiererin hätte ihren Job nicht verloren, wenn sie 2,8 Milliarden € unterschlagen hätte. Obendrein wäre der Steuerzahler für den Schaden aufgekommen.
  2. Wer nur Tatverdächtig ist, ist schlecht dran. Besser ist es, wenn klar nachgewiesen ist, dass man die Tat vollbracht hat.
  3. Es ist was faul im Staate D:. Zumwinkel zum Beispiel muss jetzt auswandern und in einer gottverlassenen Gegend, hoch über dem Gardasee in einer alten Burgruine hausen und mit elenden 92.000 € Rente seinen Lebensabend fristen. Solche Zukunftsaussichten hat die Berliner Kassiererin offensichtlich nicht.

24.02.2009 um 21:01 Uhr

Neuer Job für George W. Bush

von: JOblogt

Gewöhnlich gut unterrichtete Eidgenossen haben noch nicht bestätigt, dass der ehemalige amerikanische Präsident George W. Bush als Berater für die schweizerische Sterbehilfeorganisation Dignitas tätig wird. Das würde passen, denn während der Amtszeit von George nahm die Selbstmordrate in den USA massiv zu.
Bei uns in Deutschland hat Sterbehilfe keinen Markt, das erledigt die Gesundheitsreform.

24.02.2009 um 08:20 Uhr

Merkel naggisch

von: JOblogt

Viel Wirbel um nackte Tatsachen im Karneval. Nach dem Streit in Mainz um eine Nonne im Nacktscanner erhitzte eine barbusige Merkel-Figur auf einem Motivwagen des Kölner Rosenmontagszuges die Gemüter.

Obwohl der Modellbauer es gesichts- und figurmäßig mit der Kanzlerin gut gemeint hat, fiel der Wagen der Zensur zum Opfer. Er wurde erst freigegeben, als die Blößen von Angela Merkel mit einem Bikini verdeckt wurden.

Frau Merkel ist auch nur eine Frau und ist mächtig sauer nach dem Hickhack um ihre Figur. Wie in Berlin noch nicht zu erfahren war hat sie im Kanzleramt ihren Bikini in die Ecke geworfen und ihren für Sommer geplanten Badeurlaub an der Costa del Sol storniert. Die spanische Regierung hat sofort reagiert: Das Nacktbadeverbot wurde wieder aufgehoben.

23.02.2009 um 10:50 Uhr

Sex mit dem/der EX

von: JOblogt

Finanzkrise, das ist doch nichts Neues!" hat mir ein guter Freund letzte Woche gesagt. Er hätte er schon seit Jahren in seinem Portemonnaie. Richtig, in Zeiten wie diesen hat man es nicht leicht. Mit dem Bezahlen verplempert der Mensch das meiste Geld - und das ist oft knapp. Deshalb hier mal ein Spartipp für alle Singles für den Rest der tollen Tage:  Sex mit dem/der EX!

Sex mit dem/der EX erspart jedenfalls die hohen Investitionen und den Stress der sonst die beim Anbaggern auf Euch zukommt. Kino- oder Konzertkarten, teuere Cocktails an der Bar und die überteuerte Rechnung beim angesagten Szene-Restaurant könnt ihr getrost vergessen. Wenn das Geld wieder mal knapp ist, einfach den Rufnummerspeicher des Handys benutzen um „alte" Bekannte zu reaktivieren. Man spart die hohen „Vorspielkosten" und kann ohne zeitraubendes und quälendes Gebalze gleich zum Punkt kommen. Mit etwas Glück sogar auch zum Höhepunkt.
Dann mal los: Sparen ist angesagt - Für diesen Tipp erwarte ich keine Dankbarkeit, aber wenn ihr 50 % des so Ersparten auf mein Konto überweist, wäre das angemessen. Außerdem übernehme ich für Risiken und Nebenwirkung keine Verantwortung. Fragt da lieber Euren Apotheker.

22.02.2009 um 11:35 Uhr

Karneval

von: JOblogt

Einfach mal den Text eines bekannten rheinischen Karnevalliedes von Hans Jonen und Jupp Schmitz aus den 50iger Jahren. Mehr sag ich, mit Blick auf meinen Blog von gestern, heute nicht:

Trinke die Freude, denn heut ist heut
Das was gefreut, hat noch nie gereut
Fülle mit Leichtsinn dir den Pokal
Karneval Karneval
Hast du zum Küssen Gelegenheit
Mensch dann geh ran mit Verwegenheit
Sage nicht nein, wenn das Glück dir winkt
Bald das Finale erklingt
Am Aschermittwoch ist alles vorbei...

21.02.2009 um 10:56 Uhr

Die Zeit ist heiß - oder auch nicht

von: JOblogt

Eine Meinungsumfrage ergab, dass die Hälfte aller Frauen Karneval dem „schnellen Sex" in Form eines ONS nicht abgeneigt sind. Wie sich heute, gerade noch rechtzeitig vor Rosenmontag herausstellte, gab es bei der Ermittlung dieses Umfrageergebnisses eine Computerpanne, die einen Zählfehler verursachte. Genau das Gegenteil ist richtig!

20.02.2009 um 14:41 Uhr

Ein dummes, riesiges A....loch!

von: JOblogt

Philipp Mißfelder (29) ist einer der Lieblingsenkel von Helmut Kohl. Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, der Nachwuchsorganisation der Christdemokraten, der auch dem Präsidium der Bundes-CDU angehört, ist ein gern gesehener Gast beim Altkanzler in dessen Hütte im pfälzischen Oggersheim.

Kohl stört sich offensichtlich nicht daran, dass Mißfelder ein Anschieber für diskriminierende Stimmungsmache ist. Bereits 2003 holte der feiste Yuppie zur verbalen Attacke aus und kritisierte, dass sich zu viele alten Menschen ihre künstlichen Hüftgelenke von der Krankenkasse bezahlen ließen. Klassenmedizin nennt man so was!
Politiker wie Mißfelder sind das Holz aus denen die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise gemacht ist. Mißfelder ist ein Mistredner: Ein aufrechter „Christ"demokrat, voller Nächstenliebe und dem „rechten" Durchblick.

Weil die CDU einen existenzsichernden Mindestlohn verhindert, gibt es viele Menschen die Vollzeit arbeiten und trotzdem auf Hartz IV angewiesen sind.
Am vergangenen Sonntag, in der westfälischen Provinz, wähnte sich "Mistfelder" unter Freunden, und hinterließ bei einem CDU Frühschoppen seine neuste assozialen Absonderung. Dieses mal gegen Hartz IV Empfänger. „Die Erhöhung von Hartz IV sei" so Mistfelder „ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie.". Sollte der dumme Bürger eigentlich begreifen. Wir brauchen das Geld für unsere notleidenden Banken und deren Vorstandsmitglieder viel, viel dringender.

20.02.2009 um 11:08 Uhr

Heinz ist 100

von: JOblogt

 Heinz Erhardt, der grandiose Wortakrobat, Humorist und Meister des anarchistischen Wortspiels könnte heute seinen 100. Geburtstag feiern. Zu seinem Wiegenfest hier mein persönliches Lieblingszitat von Heinz Erhardt:

In meinem Leben geht alles normal zu -
nur meine Hose nicht.


Heinz, du lebst in den Herzen aller, die du mit deinem Humor zum Lachen gebracht hast, weiter!

 noch´n Gedicht : Es ist ein eher unbekanntes Werk von Heinz Erhardt in der muffigen Adenauer Ära verfasst. Daraus wird deutlich: Heinz war von einer humanistischen Gesinnung geprägt. Um wirklich menschlich zu sein, muss man Humor besitzen.

Flecke

Gott, voller Weisheit, hehr und mild
schuf uns nach seinem Ebenbild
Gewiß, wir Menschen sind gescheit,
doch wo ist uns're Menschlichkeit?
Erscheint uns jemand edel, groß,
so täuscht das: er verstellt sich bloß!
Erst wenn er Böses tut und spricht,
zeigt er sein wahres Angesicht! -

Um obiges nun zu beweisen,
laßt alphabetisch uns verreisen,
dann kann man sehn, was so geschah!
Wir fangen vorne an, bei A!

A (Amerika)

Amerika, du Land der Super-
lative und dort, wo James Cooper
zwar seinen »Lederstrumpf« verfaßte,
man aber die Indianer haßte,
weshalb man sie, halb ausgerottet,
in Reservaten eingemottet,
sich dafür aber Schwarze kaufte,
sie schlug und zur Belohnung taufte,
doch heute meidet wie die Pest,
sie aber für sich sterben läßt -
wie beispielgebend stehst du da
für Menschlichkeit! O, USA!

B (Briten)

Jedoch auch sie, die vielen Briten,
die Schott- und Engländer, sie bieten
für unser Thema Menschlichkeit
so manchen Stoff seit alter Zeit!
Nur waren's statt Indianer Inder,
die sie ermordeten, auch Kinder;
und ähnlich Schreckliches erfuhren
danach die Iren und die Buren,
die man durch den Entzug des Fetts
verschmachten ließ in den Kazetts!
Jedoch bei Völkern, welche siegen,
wird sowas immer totgeschwiegen...

C (Christen)

Dann wäre da, bar jeden Ruhms,
so manche Tat des Christentums,
die, eben wegen seiner Lehre,
am besten unterblieben wäre!
Man denke da zum Beispiel an
Inquisition zuerst und dann
an Waffensegnung mit Gebeten,
um andre Gläubige zu töten!
Auch dieses: lieber Menschenmassen
verelenden und hungern lassen,
statt man Geburtenreglung übe -
auch das zeugt nicht von Menschenliebe!

D (Deutschland)

Nun: Wollt ihr, daß im Alphabet
es mit dem D jetzt weitergeht?
Ist es nicht besser, wenn ich ende?
Wascht nur in Unschuld eure Hände
und greift, kraft eigenen Ermessens,
zum güt'gen Handtuch des Vergessens...

Doch hilft das Waschen nicht und Reiben:
Die Flecke bleiben!

19.02.2009 um 16:21 Uhr

Cybersex

von: JOblogt

Eine Studie des „Harris Interactive" im Auftrag des Chipherstellers Intel brachte Unglaubliches zu Tage. Fast jeder dritte Mann (30 Prozent) würde demnach eher zwei Wochen lang auf Sex verzichten als sich freiwillig für den gleichen Zeitraum vom Netz abklemmen zu lassen. Und sogar jede zweite Frau verzichtet lieber auf Sex als aufs Internet.
Werden wir alle zu einem Volk von Cyber-Sexisten? Lustvoller Sex ist mir persönlich lieber.
Trotzdem konnte unsere Bundesfamilienministerin diese Woche die Botschaft verkünden, dass die Geburtenrate um 0,03 angestiegen ist. Nicht viel, aber immerhin etwas, obwohl nicht in jedem Fall gleich lustvollem Sex unterstellt werden kann.

19.02.2009 um 09:40 Uhr

Pendlerpauschale

von: JOblogt

Seit Januar gibt es wieder die alte Pendlerpauschale. Aus lauter Freude darüber fahren jetzt manche 3-mal täglich zum Arbeitsplatz.

18.02.2009 um 09:37 Uhr

Sozial ist nur ein Wort

von: JOblogt

Sozial ist nur ein Wort und obendrein ein sehr abstraktes. Der neue hessische Ressortchef Jürgen Banzer streicht deshalb als erstes Bundesland das Wort „Soziales". Sein Ministerium heißt fortan: Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit. „Sozialministerium" wie sein Haus bisher hieß „...klingt zu abstrakt, theoretisch und nach Metaebene".

Wie aus hessischen Unionskreisen dazu noch nicht vermeldet wurde, stand das „Soziale" noch nie mit der Politik von Roland Koch in einem unmittelbaren Zusammenhang. Koch werde das Wort „sozial" künftig nie wieder in den Mund nehmen. Das würde zur schwarz/gelben Politik seiner Regierung nicht passen. Alles andere wäre ja „Wortbruch" und dafür ist laut BILD, dem amtlichen Mitteilungsblatt der Koch-Regierung, Ypsilantie zuständig. Der Tilgung in Hessen fallen auch die Wortverbindungen „Sozialstaat" und „soziale Marktwirtschaft" zum Opfer die Koch durch „Bankenstaat" und „ungezügelte Marktwirtschaft" umbenennt.

Inzwischen soll Koch seinen bayrischen Amtsbruder Horst Seehofer aufgefordert haben, seinem hessischen Beispiel zu folgen und das „S" aus dem Parteinamen der bayrischen Schwesterpartei zu tilgen. Inwieweit auch das „C" gestrichen werden kann, weil der Begriff „christlich" ja auch sehr abstrakt und theoretisch sei, ist noch umstritten. Vieles spricht aber dafür. Dann könnte Kochs Union künftig unter dem Kürzel „X" firmieren. Schließlich macht die Union den Bürgern oft ein „X" für ein „U" vor.

17.02.2009 um 07:05 Uhr

weiterhin Winter

von: JOblogt

Es bleibt weiterhin winterlich kalt. Deshalb empfehle ich die Augen zu schließen und an Obstbrände zu denken. Dagegen wird vor dem Verzehr von Müsli mit Frostschutzmittel abgeraten. Man sollte nach wie vor Milch zum Müsli nehmen.

16.02.2009 um 17:03 Uhr

Wechsel einer durchgeknallten Glühbirne

von: JOblogt

Geht es Euch wie mir?. Mich verfolgt in diesen Tagen die Westerwelle. In allen Nachrichtensendungen und Talkshows grinst der Typ selbstzufrieden und überheblich vor sich hin. Forsa hat ermittelt, dass die FDP 18 % der Wählerstimmen erhalten würde. Dazu ist frei nach Wilhelm Busch zu sagen:
Wenn einer, der mit Mühe kaum gekrochen ist auf einen Baum, schon glaubt, dass er ein Vogel wär, so irrt sich der.

Westerwelle kann man vieles nachsagen. Nur eines nicht. Für die Überversorgten in der Republik, die Besser- und Bestverdienenden, die Immobilien- und Börsenspekulanten hat er immer ein Herz. Das zeigt sein Ratschlag, die Betuchten und Bestverdienenden im Lande mit Steuersenkungen zu beglücken, also genau diejenigen, die die Spekulationsblase am üppigsten genährt haben. Das was bei dieser Schicht, die immer reicher wird, an Steuergeldern verloren geht, kann man ja beim Normalverdiener und beim Hartz IV Empfänger wieder reinholen.
Die neoliberale Ideologie, für die die FDP steht, hat mit Deregulierung, Privatisierung und ungebremstem Markt direkt in die schwere Wirtschafskrise geführt. Aber: Die Neoliberalen wollen Krisen nicht verhindern, sie wollen nur aus ihnen profitieren.

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten FDP-Kreisen noch nicht verlautete, ist bei Westerwelle eine Glühbirne durchgeknallt. Deshalb fand am Wochenende eine geheime Sitzung des FDP Parteivorstand statt. Der Parteivorstand beschäftigte sich mit der Frage, wie viel FDP-Parteimitglieder notwendig sein, um die Glühbirne beim Parteivorsitzenden zu wechseln? Nach mehrstündiger Beratung kam der Parteivorstand einstimmig zur Auffassung dass man kein einziges FDP Mitglied benötigte. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, die Steuern für die Reichen gesenkt werden und der Wettbewerb spielt, wird der Markt dafür sorgen, dass die Birne sich selbst wechselt.

16.02.2009 um 10:39 Uhr

Pistensau

von: JOblogt

Die CDU in Thüringen erhält ihren kranken Parteivorsitzenden zurück. Dieter Althaus „sei überm Berg" heißt es aus Parteikreisen.
Für alle, die unbedingt alpine Naturschutzgebiete mit ihren Brettern abpflügen müssen, gilt nach wie vor folgende Ansage: Zuerst Helm ab zum Gebet, dann Helm auf. Der Ministerpräsident der gerne ungewöhnliche Wege einschlägt, kann überall lauern.