JOblogt

30.04.2009 um 17:35 Uhr

Wir stellen uns QUER

von: JOblogt

30.04.2009 um 17:01 Uhr

Wort zum 1. Mai

von: JOblogt

Zum 1. Mai eine Botschaft für Bankmanager, Unternehmens- und Konzern-
vorstände und Finanzhaie:

Es gibt kein Grundrecht auf 25 % Rendite, noch nicht einmal ein Grund-
recht auf eine schwarze Null in der Bilanz.
Aber es gibt den Artikel 14 im Grundgesetz und der lautet:
„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen."
Geht Euch doch mal selbst an die Börse!

Ich fürchte die Zielgruppe tummelt sich nicht bei blogio. Also sagt es weiter!

30.04.2009 um 16:27 Uhr

Alter Virus - Neuer Name

von: JOblogt

Mein Schwein hustet nicht mehr. Aber Speedy Gonzales ist stark verschnupft.

Auf Druck des Bauernverbandes soll die Schweinegrippe in Mexico Grippe umbenannt werden. Das beweist: Die Lobby des Bauernverbandes ist der Lobby der Mexiko-Gastronomen und der Tequila-Hersteller klar überlegen.

Schweinchen Dick, das alte Ferkel, grunzt wieder froh und lässt Speedy Gonzales ganz dumm aussehen.

30.04.2009 um 09:26 Uhr

Schweinsgallopp

von: JOblogt

Noch ne Krise kommt im Schweinsgallopp. Passend dazu erwähnen die Medien stets das Pharmaprodukt „Tamiflu" und suggerieren Knappheit. Der Staat kauft fleißig dieses Medikament und hortet es auf Vorrat. "Wir prüfen alle Prozesse, um zu sehen, wie wir die Produktion erhöhen können." so eine Sprecherin des Schweizer Pharmakonzerns Roche.

Die Pharmaaktien steigen. Schwein gehabt - Zumindest die Pharmaaktionäre. Da die Mehrzahl der Bürger keine Pharmaaktien besitzen, sondern Krankenkassenmitglied ist, dürfen wir uns schon mal auf die Erhebung von Sonderbeiträgen einstellen. Ich glaub, mein Schwein hustet... äh, pfeift!

29.04.2009 um 11:36 Uhr

Blumenkinder

von: JOblogt

29. April 1968:
Broadway-Uraufführung der "entschärften" Fassung des Musicals „Hair".
Sein Inhalt war ein Aufbegehren gegen den Krieg in Vietnam, für Black Power gegen das Establishment und für sexuelle Befreiung. Das Motto: Love and Peace.

Auch wenn die Flut des konservativen Denkens vieles weggewischt hat und aus vielen Blumenkindern Trockensträußen gemacht hat, die Flower-Power Bewegung der späten 60iger hat das politische Denken und den Moralkodex im Land verändert.
Für alle die noch immer, oder wieder in Gedanken Blumenkinder sind, und für die Jungen die das „Love and Peace Feeling" neu entdeckt haben die Eröffnungshymne aus Hair:

"Wenn der Mond im siebten Haus steht
und Jupiter auf Mars zugeht,
herrscht Friede unter den Planeten,
lenkt Liebe ihre Bahn.
Dann beginnt das Zeitalter des Wassermanns,
Harmonie und Recht und Klarheit,
Sympathie und Licht und Wahrheit.
Niemand wird die Freiheit knebeln
und den Geist umnebeln.
Der Mensch lernt wieder denken
dank dem Wassermann."

28.04.2009 um 21:14 Uhr

Soweit ist es gekommen...

von: JOblogt

Heute verlangen Bankendirektoren und Börsenspekulanten als ,Bettler im Nadelstreif‘, dass der Steuerzahler ihnen aus der Patsche hilft.

Und Franz-Josef Leven vom Deutschen Aktieninstitut erklärt den arbeitsplatz-
sichernden Effekt der Dividenden: „Dividenden sichern auch Arbeitsplätze. Schließlich geben Aktionäre das Geld zum Teil wieder aus."

 

 

28.04.2009 um 09:27 Uhr

Zurück in die Vergangenheit

von: JOblogt

Die taz hatte ihn auf ihrem Ostertitelblatt bereits symbolisch ans Kreuz genagelt. Gestern um 11:29 Uhr war der Traum vom ewigen Sommermärchen in München ausgeträumt. Der FC Bayern zeigte Jürgen Klinsmann die Rote Karte.
Klinsi, der Sonnyboy unter den Trainern, hat es nicht geschafft, eine Truppe von Millionären, die alle ihr eigenes Süppchen kochen, zu einer erfolgreichen Mannschaft zu formen. Dem Weißwurst-Uli ist der Kragen geplatzt.
Jetzt soll Rentner Jupp Heynckes in fünf Spielen die Meisterschale retten. Mit diesem Trainer, machen die Bayern einen Griff in die 80iger Jahre.
Einige fragen sich bereits, was passiert, wenn auch das misslingt. Greifen die Bayern dann noch weiter zurück in die Vergangenheit? In die 50iger Jahre? Muss Sepp Herberger mit Helmut Schön als Co-Trainer wieder auferstehen um der Millionärstruppe der Bayern den Marsch zu blasen? In der Münchener Frauenkirche wurden bereits die ersten Kerzen angezündet.

27.04.2009 um 10:19 Uhr

Warnhinweis

von: JOblogt

Jetzt sollen auch Warnhinweise auf Alkoholflaschen gedruckt werden.
Als Symbol ist die durchgestrichene Silhouette einer schwangeren Frau im Gespräch.
Find ich blööööd!.
Es weiß doch jeder, das Frauen von Alkohol nicht schwanger werden.

26.04.2009 um 18:19 Uhr

Wort zum Montag

von: JOblogt

Der Montag wäre halb so schlimm,
wenn er nicht immer am Anfang der Woche wäre.

25.04.2009 um 19:45 Uhr

Nachfolger

von: JOblogt

Seit heute steht fest:
Der Nachfolger von Hartmut Mehdorn wird Bahnchef.

25.04.2009 um 17:29 Uhr

Wort zum Sonntag

von: JOblogt

Wer die Abneigung des Papstes gegen Kondome verstehen will, der muss wissen: Als Verhütungsmittel hat die katholische Kirche doch das Zölibat!
Aber keine Angst: Zölibat, der Mord am ungezeugten Leben, ist keinesfalls erblich
.

24.04.2009 um 19:27 Uhr

Bahnschnüffler

von: JOblogt

Enthüllungsjournalist Günter Wallraff bringt Licht in das hochkriminelle Überwachungssystem der Bahn. Da sollen Kontaktdiagramme erstellt, auf Festplatten geschnüffelt und Dokumente gefälscht worden sein. Sogar vor dem Auswerten illegal besorgter Videoaufnahmen von Tankstellen und dem unterschieben falscher Beweise, wie Porno Dateien, auf den Festplatten der Bahnbeschäftigten sollen die Verantwortlichen beim Bahnvorstand nicht zurückgeschreckt haben. Es scheint fast so, als hätte die Bahn Stasi-Kader übernommen.

In Bahnkreisen wird gemunkelt, der Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn sei jetzt aussichtsreichster Kandidat für den Posten des Datenschutzbeauftragen bei Lidl.

24.04.2009 um 10:05 Uhr

Dickmacher

von: JOblogt

Die Geburtenrate in Deutschland sinkt weiter. Doch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen lässt nicht locker. Beharrlich verfolgt sie ihr Ziel, diese negative Entwicklung zu stoppen und umzukehren.
Ihr ehrgeiziger Plan dieses Ziel zu erreichen, indem alle in Deutschland verfügbaren Kondome einkassiert und kostenlos in Afrika verteilt werden, ist am Protest des Vatikans gescheitert.

Doch unsere Bundesmutti gibt nicht auf. Schon werden im Ministerium neue Pläne geschmiedet. Wie aus dem Familienministerium noch nicht zu hören war, soll das Gerücht verbreitet werden, die Anti-Baby Pille hätte total viele Kalorien. Ganz schön clever unsere Familienministerin

 

23.04.2009 um 17:58 Uhr

Fast-Food und die Folgen

von: JOblogt

Mc Donalds, Burger King, Kentucky Fried Chicken setzen der Weltbevölkerung zu. Statistisch gesehen hat die Gewichtszunahme der amerikanischen Bevölkerung seit 1990 zu einem Mehrverbrauch von 1.300 Millionen Liter Kerosin geführt.

Billigflieger Ryanair, der bereits über die Einführung einer Toilettengebühr bei seine Flügen nachdenkt, schließt inzwischen auch über eine zusätzliche Gebühr für dicke Passagiere nicht aus. Ob Magersüchtige dagegen einen besonderen Rabatt erhalten, ist noch nicht bekannt..

In Kinderkreisen macht folgend Fassung eines traditionellen Tischgebets inzwischen die Runde:

Komm Herr Jesu, sei unser Gast,
wenn du Lust auf Fast-Food hast.
Doch willst du danach weiterfliegen,
lass den Burger besser liegen.

 

 

23.04.2009 um 11:51 Uhr

Telekom-Gau

von: JOblogt

Telekom-Gau am 21. April. Millionen Handys waren ab 16:09 Uhr für über 5 Stunden lahmgelegt. Nichts ging mehr. Auf den Straßen und Plätzen, in den U- und S-Bahnen spielten sich fürchterliche Szenen ab. Überall hilflose, kopflose Menschen auf Handy-Entzug die nahezu süchtig flehten: „Gib mir meinen Klingelton wieder!".
Versuche, ersatzweise mit Rauchzeichen zu kommunizieren, scheiterten kläglich. Die Beendigung von Beziehungen via SMS war nicht mehr möglich. Sogar in Bussen und Bahnen mussten die Menschen wie in Urzeiten direkt mit anderen Fahrgästen reden um überhaupt zu kommunizieren. Ein Schiksalschlag auch für tausende Kinobesucher. Sie hatten völlig umsonst ihr Handy abgeschaltet.

Die Telekom arbeitet mit Hochdruck daran, die Ursache für den Totalausfall zu finden. Das Gerücht, das der Zentralcomputer ausfiel, weil er mit der Aufzeichnung von Mitarbeitergesprächen überfordert war, wird von der Telekom zur Zeit noch energisch dementiert.

Etwas Gutes hatte der Telekom-Gau trotzdem: Die ober-coolen Business-Typen, die auch noch während des Totalausfalls mit Overhead-Micro, lässig durch die City liefen und lauthals sprachen, konnten endlich als Wahnsinnige, die Selbstgespräche führen, enttarnt werden.

22.04.2009 um 20:07 Uhr

Haarsträubend

von: JOblogt

Meine "Matte" hatte es mal wieder bitter nötig. Deshalb stand heute Morgen Friseurbesuch auf meinem Programm. Meine „Hairstylistin" durfte mich mal wieder richtig schön „strubbelisch mache".
Besuche bei ihr nutze ich auch immer auch zum Stöbern in alten Zeitschriften. Und da kam mir der Stern von vorletzter Woche in die Hände, in dem Harald Schmidt ein Interview gab.

Natürlich kam der Stern auch auf die aktuelle Wirtschaftskrise zu sprechen. Schmidt äußerte sich dazu sinnentsprechend: Von der Wirtschaftskrise seien nur Aktionäre betroffen. Menschen ohne Aktien, und das sind die Mehrheit in Deutschland seien von der Krise nicht betroffen. Das würde man daran merken, dass die Saturn und Media Märkte immer sehr voll seien.

Harald Schmidt, der du unter Lore Lorentz deinen Ritterschlag als Kabarettist erhalten hast, was ist in dich gefahren? Wie habe ich deine Schlagfertigkeit und dein Wortwitz geschätzt. Zugegeben deine Polenwitze bei Sat 1, waren mir suspekt. Ich dachte aber, du Schelm erschrickst uns mit unseren eigenen Lachern. Beim Naziometer bei „Schmidt und Pocher" dachte ich, das war ein peinlicher Ausrutscher. Aber jetzt dieses Stern-Interview.: Menno: Bist du blind geworden. Wer oder was verstellt dein Blick auf die tatsächlichen Opfer der Krise:

  • Auf die Menschen, die um ihren Job zittern weil ihnen das Schicksal droht, bald zu den über 4 Millionen Menschen zu gehören deren Arbeitsplatz vernichtet wurde.
  • Auf die Kurzarbeiter, die Menschen in ungesicherten Arbeitsverhältnissen oder die Beschäftigten in Mini oder Billigjobs mit Löhnen, die zum Leben nicht ausreichen.
  • Auf die Menschen die monatlich mit nur wenigen hundert Euro aus Hartz IV klarkommen müssen.
  • Auf die Kinder die in Armut leben, und und und...

Haarsträubend was du da in deinem Interview von dir gibst; ich fass es nicht. Fühlst du dich wohl als Hofnarr der Aktionäre? Vorerst sitzt du jedenfalls bei mir nicht mehr in der ersten Reihe!

22.04.2009 um 12:26 Uhr

Morgengrauen

von: JOblogt

Kommt Euch die Szene bekannt vor: Morgens im Bad, beim ersten Blick in den Spiegel stellt man sich oft  fassungslos die Frage: „Wer ist mir heute Nacht mit dem Panzer übers Gesicht gefahren?"
Zur Abwehr dieses Morgengrauen wünscht man sich, dass Badezimmerspiegel mit einer „Reset-Taste" ausgestattet werden.

Solange das nicht erfolgt ist sind Menschen, die regelmäßig in den Spiegel gucken, nicht unbedingt eitel. Es kann auch mit Tapferkeit zu tun haben.

21.04.2009 um 09:11 Uhr

Phallussymbol

von: JOblogt

 Seit 10 Monaten kann ich es mir leisten. Es gibt für mich weder berufliche noch gesellschaftliche Zwänge, dass ich mir eine Krawatte um den Hals legen muss. Meine 37 Krawatten hängen einsam im Kleiderschrank ab. Bei Familienfesten spüre ich, wie mich Krawattenträgern heimlich wegen der wieder gewonnenen „Freiheit des offenen Hemdkragens", heimlich beneiden. Der eine oder andere schafft es inzwischen sogar, sich heimlich auf der Toilette von seiner Krawatte zu befreien. So müssen sich die Feministinnen in den späten 60igern gefühlt haben, als sie ihre BH´s verbrannten.

Die heutigen Feministinnen behaupten, Krawatten würden Phallussymbole darstellen, Den Vorwurf, ich würde mit einem Phallussymbol um den Hals durch die Gegend zu ziehen, kann man mir nicht mehr machen. Trotzdem zur Ehrenrettung aller Krawattenträger, die schon genug am Hals haben, sei angemerkt: Diese Unterstellung entbehrt jeglicher Grundlage. Wären Krawatten tatsächlich Phallussymbole, würde man(n) sie bestimmt nicht verknoten.

20.04.2009 um 21:02 Uhr

Comback des Tages

von: JOblogt

Wer die Skipiste mit 40 Stundenkilometern entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung hangaufwärts rast und ohne zu bremsen einen Mitmenschen umbrettert und ihn tödlich verletzt, nennt man gewöhnlich Pistenrowdy. Pistenrowdys werden üblicherweise aus dem Verkehr gezogen. Nicht so der thüringische Ministerpräsident. Seit heute ist Dieter Althaus wieder auf der Piste.

Erst Skiunfall an den er sich nicht erinnern kann, darauf Blitzprozess zu dem er vernehmungsunfähig war, dann Blitzheilung nicht ohne das Exklusivinterview bei BILD zu vergessen und heute die seelenlose Comeback-Inszenierung: Generalstabsmäßig vorbereitet, perfekt getimt: 26 Minuten hat Althaus geredet, nix gesagt aber alles gut formuliert.

20.04.2009 um 10:44 Uhr

Kotzbrocken

von: JOblogt

Gerne inszeniert sich Roland Pofalla als verträumter, konservativer Kotzbrocken. Aber von Verträumtheit ist zurzeit keine Spur: Mit Leichenbitterer Mine verkündet er uns seine „Horrorbotschaft": Der Sozialismus droht!

Was ist der Grund für Pofallas Alpträume:: Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier will den Eingangsteuersatz von 14 auf 10 Prozent senken. Als Ausgleich soll der Spitzensteuersatz für Spitzenverdiener von 45 auf 48 Prozent erhöht werden.

Ja so was kommt bei Pofalla einem Umsturz gleich. Komisch?
Damals 1998, unter Helmut Kohl, lag der Spitzensteuersatz bei sage und schreibe 53 Prozent. Hab ich da was verpasst? Herrschte zu den Kanzlerzeiten des pfälzischen Urschrats der Sozialismus?
Vielleicht hat Roland Pofalla zu häufig das Pippi-Langstrumpf-Lied gehört, in dem heißt es ja so schön:

 "Ich mach' mir die Welt, widdewidde, wie sie mir gefällt..."