JOblogt

31.05.2009 um 08:47 Uhr

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins...

von: JOblogt

...sang einst der unvergessene Hans Albers. Am vergangenen Freitag war „Auf der Reeperbahn, abends um halb sieben" Endstation für Thomas Wolf. Im „Lehmitz" schnappten Zielfahnder der Hamburger Polizei den Ganoven. Schluss mit „Großer Freiheit".

Das Bundeskriminalamt (BKA) kann jetzt Thomas Wolf von der Liste der meistgesuchtesten Personen streichen. Über 8 Jahre narrte er die Fahnder. Er lebte unerkannt als holländischer Geschäftsmann „ David van Dijk" in Frankfurt. Seine Tarnung war perfekt.
Bei Banküberfällen trug er stets Holzschuhe und nie fehlte der Wohnwagen am Fluchtauto.

30.05.2009 um 21:15 Uhr

Wähle dein Europa

von: JOblogt

http://film.waehledeineuropa.at/?key=63gzs81p68267420rl19063534&marker=62501

30.05.2009 um 13:25 Uhr

Ab heute wird geturnt

von: JOblogt

Heute beginnt das Internationale Deutsche Turnfest in Frankfurt.
Wenn ich es mir so recht überlege: Turnen, war in der Schule nie mein Ding.
Das einzige schöne am Turnen war „Hilfestellung".
Heute heißt das „Busengrapschen".

29.05.2009 um 19:21 Uhr

Warnhinweis

von: JOblogt

Die EU-Gesundheitsministerinnen haben sich auf einen neuen Warnhinweis verständigt.
Selten waren sich die Politikerinnen so einig.

Die EU-Gesundheitsminister/innen:

Die Schweinegrippe bekommt eine neue Dimension.
Männer sind Schweine.

Pig flu gets a new dimension. Men are pigs.

Les porcs de grippe reçoit une nouvelle dimension.
Les hommes sont des porcs.

Pig influenza ha una nuova dimensione. Gli uomini sono maiali.

Pig grypy uzyskuje nowy wymiar. Mężczyźni są świnie.

29.05.2009 um 06:44 Uhr

Stimmenfang

von: JOblogt

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) von allen Schuldkomplexen genesen, ist populärer als vor dem von ihn verschuldeten Skiunfall. Eine Umfrage ergab: 40 % Der Befragten würden sich bei einer Direktwahl für ihn entscheiden. Vor seinem Skiunfall waren es nur 34 %.

Am 30. August ist Landtagswahl in Thüringen und bis dahin muss Althaus noch weitere Wählerstimmen gewinnen.
Es gibt zwar im Sommer keine Skipisten, auf denen Althaus wie einst im Januar entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung hangaufwärts rasen kann. Trotzdem sind die Bürger besorgt.
Viele fragen: "Brettert der Ministerpräsident demnächst mit Vollgas und gegen die Fahrtrichtung durch Erfurter Einbahnstraßen?".

27.05.2009 um 16:52 Uhr

Wichtiger Hinweis

von: JOblogt

Nicht vergessen:

Am 21. Mai war Vatertag.
Am 31. Mai ist  Pfingsten!

 

27.05.2009 um 09:34 Uhr

Schuldenfalle

von: JOblogt

Neues zur Finanzkrise:

Vielen Banken geht es immer schlechter.
Vergangene Woche wurde eine Commerzbank-Filiale überfallen.
Die Täter kamen mit drei Millionen Schulden wieder raus!
Soweit ist es gekommen: Banküberfälle werden zur Schuldenfalle! 

26.05.2009 um 16:32 Uhr

...verleiht Flügel!

von: JOblogt

Das Erfrischungsgetränk „Red Bull-Cola" soll Kokain enthalten. Die Menge ist allerdings so gering, dass man täglich 10.000 Liter trinken müsste, damit sich eine Wirkung zeigt. Trotzdem haben viele Bundesländer ein Verkaufsverbot für die braune Brause angeordnet. Offenbar haben einige Konsumenten versucht, den Inhalt einer Dose „Red Bull-Cola" sich in die Nase zu ziehen.

Jetzt verstehe ich, warum Christoph Daum am Samstag, trotz eines 1:1 zu Hause gegen Bochum, so gut drauf war.

26.05.2009 um 09:45 Uhr

Krisensicher

von: JOblogt

Die Finanzkrise erfasst alle Wirtschaftszweige. Nur nicht die Rüstungs-industrie. Die ist krisensicher.

Deutsche Firmen verdienen Milliardensummen mit Rüstungsexporten. Waffen im Wert von 8,7 Milliarden Euro sind 2007 von deutschen Firmen in alle Welt geliefert worden. Eine Steigerung von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Vorwürfe, deutsche Firmen würden Waffen in Spannungsgebiete liefern werden jedoch scharf zurückgewiesen. „Das werden sie erst danach", so ein Sprecher der Rüstungsindustrie.

25.05.2009 um 19:53 Uhr

Traurig...

von: JOblogt

Die traurige Nachricht des Tages

Kermit der Frosch ist tot.
Er starb an Schweinegrippe.

Ich weiß, wer ihn angesteckt hat.
Miss Piggy war auf Urlaub in Mexico. Mehr sag ich dazu nicht!

25.05.2009 um 10:30 Uhr

Geschichte wird gemacht...

von: JOblogt

Karl-Heinz Kurras, der Mann, der 1967 den Studenten Benno Ohnesorg, in einem dunklen Hinterhof „in Notwehr" mit einem Schuss in den Hinterkopf tötete, ist als Stasi Mann enttarnt.
Für Hans-Herrmann Tiedje, Ex BILD Chefredakteur und persönlicher Wahlkampfberater von Helmut Kohl, steht fest: Die Geschichte muss umgeschrieben werden:„ ...Manche Lenker der öffentlichen Meinung müssen sich komplett neu orientieren. Die Deutungshoheit über die Frage, was gut oder schlecht für Deutschland sei, lag bei Typen, für die man sich nur entschuldigen kann... selbst der Tod von Rudi Dutschke haben ihren Ursprung im Einfluss und Aufgabenbereich von Erich Mielke, dem Stasi-Minister der SED." tönt Tiedje in einem Bild-Kommentar.

Jetzt wird mir klar warum BILD bereits im Jahr 1966 empfahl „Polizeihiebe auf Krawallköpfe, um den möglicherweise doch vor-handenen Grips locker zu machen" Und jetzt begreife warum BILD mit Schlagzeilen wie „Jetzt wird aufgeräumt", „Man darf nicht die ganze Drecksarbeit der Polizei überlassen" die „Stimmung" in Berlin gegen demonstrierende Jugendliche aufgeheizt hat. Endlich verstehe ich die massive körperliche Gewalt der Berliner Polizei gegenüber den Demonstranten beim Besuch des persischen Diktators. Der damalige Polizeipräsident Duensing spricht später von der "Leberwursttaktik": "Wenn man in der Mitte hinein sticht, platzen sie an den Seiten auf."

Da hat Erich Mielkes Stasi die Hand nicht nur am Polizeiknüppel gehabt. Da gelang es sogar Walter Ulbricht unbemerkt in der BILD Redaktion die Schlagzeilen zu entwerfen. Sicher werden diese Stasi Leute auch bald enttarnt damit die Geschichte so umgeschrieben wird, dass BILD endlich eine „blütenweiße Weste" hat.

Oder hat der Journalist Günter Wallraff recht, dem es 1977gelang mit falscher Identität als BILD Redakteur anzuheuern: „Bei BILD hatte ich oft den Eindruck, in einer zynischen, fast kriminellen Einrichtung gelandet zu sein."

24.05.2009 um 08:49 Uhr

Nicht alles blieb beim Alten

von: JOblogt

Bei der Bundespräsidentenwahl blieb alles beim Alten. Wir haben Horst Köhler wieder, den Mann, der seine mit Allgemeinplätzchen gefüllten Reden zwar nicht selbst schreibt, aber immerhin vom Teleprompter ablesen kann.

Im Fußball ist das ganz anders. Wir haben einen Neuen. Nach dem über Wochen spannendsten Saisonfinale aller Zeiten wurde gestern, zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte, der VfL Wolfsburg Deutscher Fußballmeister.
Das alles ist der Leistung des Trainers und des Managers zu verdanken.
Danke Jürgen Klinsmann. Danke Uli Hoeness.

23.05.2009 um 17:46 Uhr

Bundesvision Präsidenten-Contest

von: JOblogt

Der Bundesvision Präsidenten-Contest ist zu Ende. Die Bundes-tagsabgeordneten, verstärkt durch TV Kommissare, Olympiasieger und Schauspieler haben entschieden. Es bleibt beim Alten. Horst Köhler, der Mann, mit dem, so belegen Umfragen, die Mehrheit der Deutschen eine Currywurst essen würden, bleibt Staatsoberhaupt.

Was viel nicht wissen, bevor Köhler Bundespräsident wurde war er Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverband und der Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Er ist damit der erste verstaatlichte Bänker in Deutschland.

23.05.2009 um 10:25 Uhr

Ach du dickes Ei

von: JOblogt

FDP-Chef Guido Westerwelle (47) hat am Mittwoch, bei einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei in Rostock ein Ei an den Kopf bekommen.

Der oder die Täter(in) entkam unbekannt. Ergriffen wurde dagegen ein mittelgroßes Huhn, dem man vorwirft, für das Ei verantwortlich gewesen zu sein. Die Rostocker Polizei tappt jedoch weiterhin im Dunkeln und ist ratlos. Dem Huhn war, selbst nach stundenlangem Verhör außer wüstem Gegacker nichts zu entlocken.

Die Meinungen über den Eierwurf gehen auseinander. Einerseits, sagt man, sei es doch ein gutes Zeichen Richtung Wirtschaft. Solange das Volk noch mit (teuren) Eiern schmeißt. Kann es doch nicht so weit her sein mit der Krise.

Andererseits werden Forderungen nach Verschärfung der Gesetze für Eierbesitz immer lauter. Unangemeldete Kontrollen in allen Privathaushalten sollen jederzeit die ordnungsgemäße Lagerung dieser Wurfgeschosse überprüfen. Und wenn es ganz dick kommt droht ein Verbot von Ü-Eiern, damit unsere Kinder nicht spielerisch den Umgang mit Wurfgeschossen lernen.

Ich verstehe die ganze Aufregung um das Ei, dass auf Westerwelles Hinterkopf gelandet ist nun gar nicht. War es nicht Westerwelle selbst, der den Begriff „Spaßpartei" kreierte. Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und anderswo haben im Falle einer Regierungs-verantwortung der FDP schlimmere Dinge zu befürchten als nur ein rohes Ei vor den Kopf zu bekommen.

23.05.2009 um 08:38 Uhr

60 Jahre

von: JOblogt

Die Republik wird sechzig. Das ist Anlass für viele gähnend langweilige Staatsakte und Geburtstagfeiern mit nostalgisch verklärten Rückblicken.

Das muss nicht so sein! Für die geschätzten Leserinnen und Leser meines Blogs ein exklusiver Service: Die absolut kürzeste Zusammenfassung der ersten 60 Jahre der Bundesrepublik Deutschland:


1949, 1950, 1951, 1952, 1953, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009!

Geht doch! 

 

22.05.2009 um 14:30 Uhr

Das Volk hat frei

von: JOblogt

Bitte nicht vergessen:

Morgen wird in Deutschland das Staatsoberhaupt gewählt. Trotzdem: Geht am 23. Mai nicht ins Wahllokal. Um die Wahl des Bundespräsidenten kümmert sich die Bundesversammlung.
Das Volk hat frei!

Die Wahl des Bundespräsidenten, ist eine praktische Wahl. Sie kommt ganz ohne Wahlplakate aus. Wir müssen nicht wochenlang Kandidaten ertragen, die grinsend auf Plakatwänden auf uns herabblicken. 
Darüber hinaus ist die Bundespräsidentenwahl die einzige Wahl, bei der man nicht im Nachhinein dem Volk Schuld für das Ergebnis in die Schuhe schieben kann. Das ist doch irgendwie beruhigend.

22.05.2009 um 09:40 Uhr

Was vom Vatertag übrig blieb

von: JOblogt

Vom gestrigen Vatertagsausflug blieb neben zwei leeren Bierfässchen, etlichen Schnapsfläschchen und einem Bollerwagen, an dem das Birkengrün heute schlapp herunterhängt noch folgende Lebenserfahrung übrig:

Lieber zu viert trinken
als für zwei arbeiten!

 

21.05.2009 um 07:17 Uhr

Vatertag

von: JOblogt

Muttertag war gestern, heute ist Vatertag:
Mami ist die Beste, Papi ist die Bestie.

Laut „Men's Health" feiern rund zwei Drittel der Männer den Vatertag ausgiebig mit Freunden und Alkohol - immerhin betrinken sich zwölf Prozent dabei bis zur Halskrause.
Ich bin dann mal wechhhhh......

...und immer daran denken:

Was der Papst so gar nicht mag,
sind Glückwünsche zum Vatertag.

20.05.2009 um 07:48 Uhr

Sex ab 35

von: JOblogt

Wir werden alle älter. Aber das ist kein Grund zum verzweifeln. Es gibt auch gute Botschaften.
Neuste Studien belegen, Sex ab 35: Weniger aber besser und nicht mehr ganz so oft allein.

19.05.2009 um 16:19 Uhr

Da hört niemand zu, was?

von: JOblogt

Diese Woche ist Bundespräsidentenwahl. Amtsinhaber Horst Köhler ist für sein langweiliges, präsidiales Gesülze bekannt, das er so hervorragend beherrscht. Ganz im Gegenteil dazu Heinrich Lübke. Die Älteren werden sich sicher noch an den Unionspolitiker aus dem Sauerland erinnern; die Jüngeren werden es nicht glauben. Dieser Kauz mit der unfreiwilligen Komik, war wirklich 10 Jahre lang, von 1959 bis 1969 Bundespräsident.

Heinrichs Lübkes Reden erzeugten zwar meist nicht die gewünschte Wirkung, aber oft Heiterkeit, insbesondere wenn er frei sprach. Meist bekam er schon Beifall wenn er ankündigte, heute „nur kurz reden zu wollen". Und fast frenetischer Beifall brandete auf, wenn er den Schluss seiner Rede ankündigte. Hier, wie versprochen, einige Perlen aus den „Worten des großen Vorsitzenden Heinrich" - alles belegte Originalzitate zum Thema „Rede":

  • „Ich werde jetzt zu Ihnen sprechen, dann können wir uns unterhalten und etwas trinken"
  • „Meine Mutter gab mir vor Reden immer Rotwein mit Ei, damit meine Stimme besser klingt"
  • „Ich bin erstaunt über das Niveau der Vorträge, die hier gehalten werden. Aber man ist ja auch nicht verwöhnt."
  • „Es ist schwierig, jedes Mal eine neue Rede zu erfinden"
  • „Sie müssten eigentlich mehr Beifall spenden, weil ich zwischendurch trinken muss, um meine Stimme zu schonen"
  • „Da hört niemand zu, was? Können Sie meine Stimme hören?"