JOblogt

29.02.2012 um 11:42 Uhr

Bonustag

von: JOblogt

Heute ist Schalttag. Mir ist das egal, ich fahre trotzdem weiter Automatik und suche nicht die Kupplung in meinem Auto. Denn ich verstehe den ganzen Wirbel um den 29. Februar nicht. Würde der Bonustag auf einen Montag fallen und wäre dann auch noch Freitag der 13. - das wäre dann echt was Besonderes.
Aber so, bei so einem Wetter wie heute braucht die Menschheit den
29. Februar nicht mal alle vier Jahre. Und wäre, wenn wir kein Schaltjahr hätten, morgen nicht schon Freitag?
Denkt mal darüber nach, oder lasst es einfach sein.

28.02.2012 um 13:28 Uhr

Die Frühlingsröllchen müssen wechhh!

von: JOblogt

Musik: ...weil Marmor, Stein und Eisen schmilzt, wenn du deinen Body buildst

Die Temperaturen liegen wieder über Null. Heute Morgen + 10 Grad. Es hätte so ein guter Tag werden können.
Doch dann das: Um Zeit zu sparen stelle ich mich beim Zähneputzen auf die Waage. Was für eine Überraschung. Meine Zahnbürste wiegt rund 2 Kilo. Doch das stellt sich nach einem Blick in den Spiegel als gewaltiger Irrtum heraus. Mehr als deutlich haben die närrischen Wochen ihre Spuren an meinem Body hinterlassen. Schnell wird mir klar, das Frühjahr steht vor der Tür und der Winterspeck geht in Frühlingsröllchen über.

Im Stimmungstief überlege ich, ob ich den Spiegel abdecke und meine Waage aus dem Bad verbanne. Denn schließlich erkennt der wahre Fachmann, dass er zugenommen hat, wenn das Duschgel schneller leer wird. Ich verwerfe diese Pläne. Stattdessen beschließe ich ein Anti-Frühlingsröllchenprogramm. Ich werde mein Lauftraining im Wald, dass ich während der kalten Jahreszeit eingestellt habe, pünktlich zum 1. März wieder aufnehmen und außerdem regelmäßig das Sportstudio aufzusuchen.
Aber dann noch das: Meine Fitnesstrainerin rät mir in den nächsten Wochen verstärkt etwas für die Fettverbrennung tun. Das irritiert mich doch etwas. Soll ich vielleicht beim nächsten Trainingstermin mit meinem Grill anrücken?

27.02.2012 um 13:18 Uhr

Die unglaubliche Wulff-Story geht weiter!

von: JOblogt

Musik: Ein bisschen Wahnsinn und vielleicht ein bisschen mehr...

Ich dachte die Wulff-Story sei gegessen. Aber wenn neue haar-sträubende Behauptungen öffentlich werden, da muss ich einfach meinen Senf dazugeben.

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel" in seiner heutigen Ausgabe berichtet, behauptet Christian Wulff er hätte im August 2008 mit einem Geldgeschenk das seine Schwiegermutter seiner Gattin zu Weihnachten 2007 gemacht hat, die vom Filmproduzenten David Groenewold vorgestreckten Kosten für seinen Sylt Urlaub in bar erstattet. Klar doch, obwohl Wulffs Konto mit saftigen Dispozinsen überzogen war, lag das Geld über 8 Monate in irgendwelchen Schubladen und verschimmelte bis just zu diesem Zeitpunkt. Ich muss mich festhalten, damit ich nicht vor Lachen vom Schreibtischstuhl falle und mit dem Kopf auf der Tastatur aufschlage. Eine Woche nach Ende seiner Immunität fällt Wulff seine Schwiegermutter ein. Das ist noch besser als die Ausrede vom italien-ischen Kapitän Francesco Schettino: "Ich bin ins Rettungsboot gefallen".

Wulffs Schwiegermutter hat aber Glück im Unglück. Stellt Euch vor, ihr Schwiegersohn wäre nicht Bundespräsident sondern Finanzminister gewesen. Dann hätte die alte Dame das Haushaltsdefizit ausgleichen müssen.

Jedenfalls bin ich mal gespannt ob Wulff die Umzugskosten von Berlin nach Großburgwedel dem Spediteur ebenfalls bar erstattet. Und mit verständnislosem Kopfschütteln betrachte ich Wulffs beharren auf seinen Ehrensold, obwohl er bei Amtsantritt befand, diese Regelung sei überzogen und müsse alsbald verändert werden. Aber was kümmert dem Christian seine dummen Worte bei Amtsantritt. Jetzt soll der 52jährige Wulff mit Unterstützung von Merkel und Co. für nicht mal zwei Jahre Arbeit jährlich 199.000 Euro Rente erhalten. Gleichzeitig soll das Volk bis 67 arbeiten? Ja habt ihr denn noch alle Tassen im Schrank?

26.02.2012 um 18:40 Uhr

Ansichtsache

von: JOblogt

Aus der Sicht einer Bakterie ist Gesundheit eine Krankheit.
Aus der Sicht eines Penis ist Stehen ein Anliegen.

25.02.2012 um 11:52 Uhr

Nur mal so am Rande

von: JOblogt

Wenn zwei sich treffen und nur einer kommt,
dann fehlt einer.

Denkt mal darüber nach, oder lasst es sein.

24.02.2012 um 12:53 Uhr

Ist der Junge wieder zu Hause?

von: JOblogt

Musik: Junge komm bald wieder, bald wieder nach Haus...

Im Radio spielen sie gerade den Hit aus den 60iger Jahren: „Junge, komm bald wieder, bald wieder nach Haus".
Weiß jemand ob dieser Freddy Quinn eigentlich schon wieder zurück ist, zuhaus bei seiner Mama? Oder ist er immer noch nicht zurück und seine Mutter macht sich immer noch Sorgen, Sorgen um ihn?

23.02.2012 um 14:38 Uhr

Kehraus Teil 2

von: JOblogt

Musik: Es ist alles vorbei...

Über die närrischen Tage, fand ich keine Zeit, das aktuelle Zeitgeschehen zu kommentieren. Heute will es nachholen. Denn auch dort gilt der Refrain eines bekannten Karnevalsschlagers: „Es ist alles vorbei".

Es ist alles vorbei....
für Christian Wulff. Ausgerechnet kurz vor dem Höhepunkt der diesjährigen Karnevalssaison ist er zurückgetreten. Eilig mussten viele Karnevalswagen vor den Umzügen umgebaut und hastig so manche Büttenrede umgeschrieben werden. Auch mich hat der Rücktritt zur falschen Zeit getroffen, musste ich mir doch ein neues Kostüm einfallen lassen. Dabei hatte ich so eine geniale Idee. Ich wollte mich als Christian Wulff verkleiden, weil ich dann andauernd einen ausgegeben bekommen hätte. Da wundert es mich schon, dass jetzt einige ausschließlich sich um das finanzielle Auskommen des Ex-Präsidenten sorgen. Entspannt euch, dem Wulff droht kein finanzielles Desaster wie einem Hartz 4 Empfänger. Wie gut unterrichtete Kreise wissen wollen, will Groupon Wulff unter Vertrag nehmen. Das passt!

Es ist alles vorbei...
das gilt auch für meine Bewerbung bei Angela Merkel als Bundes-präsident. Sie blieb, obwohl ich mein Interesse unmittelbar nach dem Rücktritt von Wullff bekundet habe, unberücksichtigt. Dabei schöpfte ich neue Hoffnung als mir am Sonntagnachmittag zu Ohren kam, Frau Merkel wolle Joachim Gauck verhindern, aus Angst ihr Gesicht zu verlieren. Ich verstehe die Ängste der Bundeskanzlerin nicht. Angesichts ihres oft griesgrämigen Gesichtsausdrucks mit den heruntergezogenen Mund-winkeln, wäre ein Gesichtsverlust nicht die schlechteste Lösung gewesen.

Jedenfalls hat in Berlin am Sonntag der Stummelschwanz der schwarz-gelben Koalition mit der Union gewedelt und mit dafür gesorgt, das ein 72jähriger Pastor neuer Bundespräsident wird. Was ist das für eine verrückte Welt, in der die neuen Kardinale, die der Papst beruft, jünger sind als der Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten? Ich bleibe jedoch gelassen und freue mich heimlich auf die Zukunft. Wenn ich im Jahr 2020 frage:  „Wisst ihr noch als damals der Rösler von der FDP den Gauck durchgedrückt hat?" wird man mir achselzuckend antworten: „Wer? Von Was?" Und wie lange wird es dauern, bis ich auf die Frage "Erinnerst du dich noch an Merkel?" nach einer längeren Denkpause die Gegenfrage erhalte „War das nicht die Frau im Hosenanzug mit den vielen Bundespräsidenten?"

22.02.2012 um 13:23 Uhr

Kehraus

von: JOblogt

Musik: ...so schön es auch sei, es ist alles vorbei...

Gestern war ich noch Vater der Prinzessin und blaublütig. Kurz vor Mitternacht gehört der vorletzte Tanz der Prinzessin mir. Da Faschings-schunkelhits nicht so mein Ding sind, spielte die Kapelle einen Rock 'n' Roll. Rock 'n' Roll tanzen hab ich nie gelernt. Aber, so sagt man, mir liegt der der rebellische Rhythmus im Blut, wenn meine Promillewerte über „Fahruntüchtig" liegen. Was mir erst heute Morgen aufgefallen ist, es war der allererste Rock 'n' Roll den ich jemals mit meiner Tochter tanzte. Komisch? Hätte ich viel früher tun sollen.

Der allerletzte Tanz mit der Prinzessin ist natürlich dem Prinzen vorenthalten. Um 23:58 Uhr drehen sich die Beiden zu Heintjes „Ich bau dir ein Schloss - so wie im Märchen..." im Walzertakt. „Eyyy was ist denn das für ein kitschiges Stück, das geht doch gar nicht", denke ich. Dann nehme ich die viele strahlende Gesichter und das Wasser in den Augen von Menschen war, bei denen ich das zuvor nie vermutet hätte. Die emotionale Wirkung der Melodie hab ich total unterschätzt. Kaum war der letzte Takt verklungen folgt die Entkrönung und aus die Maus - wieder ganz normale Bürgerliche. Ich drück Beide ganz fest an mich und flüstere der Ex-Prinzessin ganz leise, damit es niemand anders hören kann, ins Ohr: „Gut gemacht Kleines, ich bin stolz auf Dich."

Heute ist alles vorbei. Für viele ist es nur Aschermittwoch. Für mich ist es der Schnupfen-Halsweh-Grippe Mittwoch, bei dem ich noch mit einem ausgewachsenen Kater zu kämpfen habe. Den Kampf mit Schwieger-mutter hab ich jedoch gewonnen. SM hat heute Morgen die Heimreise angetreten und es kehrt nach den närrischen Tagen hoffentlich langsam so was wie Normalität wieder ein.

 

19.02.2012 um 11:25 Uhr

Vater der Prinzessin

von: JOblogt

Ich weiß nicht, ob ich es meiner geschätzten Lesergemeinde bereits mitgeteilt habe. Vorübergehend bin ich blaublütig, denn meine Tochter wurde in dieser Saison zur Karnevalsprinzessin gekrönt. Das bringt viel Gutes für mich mit sich. Seit einigen Wochen hab ich das, was sich Väter wünschen, deren Töchter flügge geworden sind und das Elternhaus verlassen haben. Ich sehe meine Tochter fast täglich. Gut meist nur morgens in den Lokalseiten der Tageszeitung oder auf den Plakaten im Einkaufzentrum und bei Kaufhof, manchmal sogar im Fernsehen. Aber immerhin.

Aber, und das ist die andere, eine dunklere Seite. Jetzt  sehe ich auch meine Schwiegermutter öfters. Aber im Gegensatz zu meiner Tochter, nicht überwiegend in der Zeitung sondern livehaftig. Denn natürlich will sie, sich die Auftritte der Prinzessin

Melanie II von Lederanien - 
Erzherzogin von der Perle der Elbe - 
Marquise de de l'ecole élementairel,

wie ihr Enkelchen mit vollem Titel heißt, nicht entgehen lassen. Deshalb reist sie, seit Beginn der Karnevalssaison, trotz ihres Alters fast jedes Wochenende die 80 km an und ist Übernachtungsgast bei mir. Inzwischen kürze ich Schwiegermutter nur noch mit „SM" ab. Trost für meine derzeit nicht einfache Situation sprach mir, am Rande der Inthronisation meiner Tochter, ein geschätzter hessischer Comedian zu. Er merkte an: „Mit Schwiegermüttern ist es so, wie wenn man sich die Zehnägel zwei Zentimeter zu kurz abscheidet. Es tut scheiß weh, aber es ist nicht tödlich". Gut zu wissen, denn heute ist SM wieder auf der Anreise und bleibt bis Aschermittwoch.

Aber vor allem, und das will ich nicht verheimlichen, bin ich natürlich ganz der stolze Papa, wenn Töchterchen bei Sitzungen auftritt, zum Mikrofon greift und gemeinsam mit ihrem Prinzen ein Lied anstimmt, als hätte sie bisher nie etwas anderes bisher getan. Und natürlich fühlt es sich für Papa saugut an, wenn Menschen auf mich zukommen und mir sagen, so eine schöne Prinzessin hätte es im Karneval schon lange nicht mehr gegeben. Wobei diese Augenblicke können auch schmerzhaft sein; zumindest für mich. Kann ich mir doch dann nie die Bemerkung verkneifen, die Kleine kommt eben auf ganz auf Papa raus. In diesen Momenten des Vaterglücks gibt es meist eine nicht ganz unbeteiligte Person, die mir ihren Ellbogen in die Steite stößt und zwar so feste, dass ich in dieser Karnevalssaison bereits eine stattliche Anzahl blauer Flecken mein Eigen nennen darf.

Allen meinen geschätzten Leserinnen und Lesern wünsche ich tolle närrische Tage mit viel Spaß an der Freud, wo und wie immer ihr diese Tage verbringen werdet.

18.02.2012 um 12:04 Uhr

Die Schlagzeile des Tages

von: JOblogt

Musik: Alles hat ein Ende, auch der Wulff hat eins...

Der Oskar für die beste Schlagzeile des heutigen Tages zum
Abgang von der Merkel ihrem Bundespräsidenten geht an die 
Hamburger Morgenpost: Ein Brüller!

17.02.2012 um 11:55 Uhr

Bewerbung

von: JOblogt

Musik: König von Deutschland

Christian Wulff hat geköhlert, Angela Merkel hat sich erklärt und ich habe mich beworben. Ich möchte meine geschätzten Leserinnen und Lesern davon in Kenntnis setzen, dass ich mich soeben, bevor über andere Kandidatinnen und Kandidaten spekuliert wird, bei Bundeskanzlerin als Kandidat für das Amt des 11. Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland beworben habe. Zur Eurer Information meine Mail an Frau Dr. Angela Merkel:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
liebe Frau Dr. Angela Merkel,

soeben habe ich ihre Erklärung zum Rücktritt des Bundespräsidenten gehört. Ich darf Ihnen versichern, ich bewundere Ihre bemerkenswerte Begabung. Vor einer halben Stunde ist ihr zweiter Bundespräsident zurückgetreten und sie schaffen es den Anschein zu erwecken, sie hätten damit eigentlich gar nichts zu tun.

Es ist eben dumm gelaufen für Christian Wulff. Wie kann man sich nur so in die Scheiße reiten, ganz ohne Doktorarbeit? Anfang Dezember hätte ich noch nicht gedacht, dass Herr Wulff sich noch vor der FDP abschafft. Ist schon irgendwie blöd für ihn. Wegen eines Kredites für ein spießiges Einfamilienhaus und kostenlosen Urlaub auf Sylt fliegt der Ärmste jetzt aus einem mehrflügeligen Schloss.

Um Sie vor einer weiteren Blamage bei der Auswahl ihres Bundespräsidenten zu ersparen, hab ich mich spontan entschlossen, mich bei Ihnen für dieses Amt zu bewerben. Ich bin ihr Mann, denn

- ich habe keine reichen Freunde
- ich kann betroffen aus der Wäsche gucken und bin des Wortes
  mächtig
- ich versichere, keiner meiner Freunde hat mir bisher einen Sylt
 Urlaub spendiert
- ich spreche niemals auf eine Mail-Box
- ich reise gerne durch die Welt und wäre ein guter Ersatzmonarch
- ich kann Sternsingern über den Kopf streicheln und Karnevals-
  prinzessinnen küssen.
-ich kann Händeschütteln, feiere gerne Feste und bin mit dem dafür
  vorgesehenen lebenslangen Ehrensalär in Höhe von 20.000 €
  einverstanden.

Sehr geehrte Frau Merkel, sie werden zugeben, meine Eigenschaften sind einfach unschlagbar für das zu vergebende Amt. Ich stehe bereit! Setzten Sie auf mich, sie werden es nicht bereuen. In Erwartung Ihrer positiven Rückmeldung verbleibe ich

Mit freundlichem Grinsen

Ihr neuer Bundespräsident JO

16.02.2012 um 16:11 Uhr

Schnipp, Schnapp - Krawatte ab!

von: JOblogt

Musik: Du kannst nicht treu sein...

Am Dienstag war Valentinstag, der Tag an dem ein kleiner dicker Engel mit Pfeilen auf Männer schießt um uns zu nötigen, Frauen mit Blumen zu beschenken. Und heute bereits der der zweite Angriff auf die Männerwelt in dieser Woche: Weiberfastnacht! Wobei die Meinungen unter uns Männern auseinandergehen. Der eine mag Weiberfastnacht der andere Weiberfastnackt! Jedem Narr seine Pappnas eben!

                                                                     Fröhlich

Was der Valentinstag für Floristen ist Weiberfastnacht für die Krawatten-industrie. Überall lungern heute verkleidete Frauen, um Businessmännchen ihre Krawatten abzuschneiden. Zum Glück gehört eine Krawatte nur noch zu meinem Beerdingungsoutfit. Da für mich heute definitiv keine Trauer-feier angesagt ist, falle ich nicht ins aktuelle weibliche Beuteschema.

Der Brauch, Männern die Krawatte abzuschneiden, soll übrigens dem weiblichen Penisneid entsprungen sein. Und wieder einmal irrt das Weib und zwar gewaltig. Wenn Krawatten tatsächlich Phallussymbole wären, würde man sie bestimmt nicht verknoten.  

15.02.2012 um 11:03 Uhr

Der Doofmann der Woche

von: JOblogt

Eigentlich dachte ich immer, Namen beeinflussen nicht die Person. Aber heute muss ich zugeben, ich hab mich geirrt. Der Doofmann der Woche aus der Bundestagsfraktion von Angela Merkel kommt aus Sachsen und ist ein Newcomer: Herzlichen Glückwunsch: Marco Wanderwitz.

Der Vorsitzende der Jungen Gruppe der Unionsabgeordneten im Deutschen Bundestag schlägt vor, Kinderlose zur Kasse bitten. Erst ab dem Zweitkind solle die Zwangsabgabe entfallen. Was würden da für Zeiten anbrechen. Stellt Euch vor ihr kommt nach Hause und der oder die Liebste empfängt Euch mit den verführerischen Worten: „Schatz, lass uns Steuern sparen". Unwillige können sich dann nur noch mit der Ausrede retten: „Geh doch zum Steuerberater und lass dir zeigen, wie das geht".

Hallo ihr Eumel aus der Jungen Gruppe der CDU, es gibt viele Leute, die kinderlos sind und es besser auch so bleiben. Seid ihr denn wahnsinnig geworden, diese auch noch zu ermuntern. Wie wäre es mit einer Sonderabgabe für alle, die eine Zwangsabgabe für Kinderlose fordern. So eine grenzenlose Dummheit muss besteuert werden.

Jetzt warten wir mal ab, wer als nächster aus den Reihen der Regierungskoalition in den unerschöpflichen Fundus des neokonser-vativen Irrsinns greift. Sicher wird bald ein Hinterbänkler die Erhebung einer Kindersteuer ab dem Zweitkind fordern. Schließlich kosten Aufwuchs, Ernährung, Krankenversorgung und Ausbildung des Nach-wuchses der Gesellschaft viel Geld. Warum soll der Staat die Erzeugung des Kostenfaktors Kind fördern? Müsste in diesem Fall nicht schon der Zeugungsversuch strafbar sein und verfolgt werden?

14.02.2012 um 11:04 Uhr

Gedanken zum 67. Jahrestag der Bombadierung Dresdens

von: JOblogt

Stimmung: satirefrei

Spricht einer vom Verbot, erklärt prompt ein anderer, dass es keine Chance hätte und so lässt man sie marschieren. Wie gestern wieder in Dresden. Grotesk: Eine Demokratie ist nicht in der Lage, die zu verbieten, die sie abschaffen wollen.

Wer sich Querstellt, wer das Gewissen über Paragraphen stellt, wurde in den Vorjahren kriminalisiert und von der sächsischen Justiz verfolgt. Trotzdem riefen Mutige gestern wieder zur Blockade auf. Sie konnten zwar den Zug der Braunen Horden durch ihre Stadt nicht gänzlich verhindern. Aber immerhin verzögerte sich der kümmerliche Nazi-Aufmarsch um eine reichliche Dreiviertelstunde und war über zwei Stunden früher als geplant  zu Ende. Parallel zu den Aktionen von "Dresden-Nazifrei" hatten sich um 18 Uhr mehr als 13.000 Dresdner zu einer Menschenkette um die Innenstadt zusammengeschlossen, um sie symbolisch vor den Neonazis zu schützen und zu zeigen, diese Stadt hat Nazis satt.

Es ist an der Zeit, dass sich endlich die Auffassung durchsetzt, dass das Schlimmste an den Naziaufmärschen nicht die Blockade, sondern der Naziaufmarsch ist. Eine Politik, die den Nazis das Recht einräumt, gesellschaftlich in Erscheinung zu treten, versagt. Denn ein Nazi ist einer, der die Verbrechen der Nationalsozialisten leugnet und gleichzeitig davon träumt, Ähnliches tun zu können. Genau so muss man die braunen Marschierer betrachten: Als SS-Schergen und KZ-Wächter.

13.02.2012 um 17:02 Uhr

Was wird aus der Liebe?

von: JOblogt

Wieder mal im Cafe gesessen und mangels anderer Presse gelangweilt in einem Frauen-Magazin mit Kochrezepten geblättert. Ein Artikel zum morgigen Valentinstag ist mit „Liebe geht durch den Magen" über-schrieben.
Ich nehme das zur Kenntnis, aber gleichzeitig frage ich mich, was wird aus der Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?

12.02.2012 um 12:27 Uhr

Weibliche Singles - Uffgebasst!

von: JOblogt

Liebe Single-Frauen:
Nächste Woche ist bereits Valentinstag!
Jetzt aber flott auf die Piste! Es bleibt gar nicht mehr viel Zeit, einen Freund zu finden, den ihr an diesem Tag ausbeuten könnt.

Wer jedoch auf die Schnelle zum Valentinstag keinen Freund mehr findet, sollte nicht jammern. Es gibt Schlimmeres, es gibt zum Beispiel Menschen, die haben am Buß- und Bettag kein Bett!

11.02.2012 um 12:27 Uhr

Lob

von: JOblogt

Bundeskanzlerin Angela Merkel lobt die „Transparenz" des Bundes-präsidenten. Das hat er verdient, durchsichtiger geht's wirklich nicht mehr.

Wer dagegen die erotische Ausstrahlung der Bundeskanzlerin lobt, sollte wissen, Merkel wirkt auch in HD nicht schärfer...

10.02.2012 um 11:43 Uhr

Griechisches Spardiktat

von: JOblogt

Musik: Akropolis Adieu

Die Armen werden zum Sparen verdonnert.
Die Reichen haben schon genug gespart!

Irgendwie kommt mir dieses Programm bekannt vor. *grübel*Traurig
Was ich gerne wissen will:
Hat Wulff eigentlich auch Geld von Griechenland geliehen?

09.02.2012 um 15:53 Uhr

Christian der Geschmierte

von: JOblogt

Eigentlich war alles gesagt, auf jeder nur denkbaren Weise. Aber denkste! Wieder etwas mit Urlaub, Sylt, reichen Freunden und mittendrin Christian der Geschmierte. Für die einen ist der erste deutsche Bundespräsident, den man straffrei Lügner nennen darf, für die anderen der wahrscheinlich längste Rücktritt Deutschlands. Wahrscheinlich hat er sich mittlerweile sogar auf seinem Amtssessel festtackern lassen. Das einzige was meine Freude derweil trübt ist die Tatsache, dass ausgerechnet BILD es ist, die Wulff in seiner Erbärmlichkeit vorführt.

Währenddessen tut Bundeskanzlerin Angela Merkel so, als hätte sie mit alledem nichts zu tun. Immer wieder stellen Journalisten die Frage:„Wer hat denn eigentlich diesen Christian Wulff ins Amt gehievt?" Die Beschäftigten der CDU-Parteizentrale haben die Order, auf diese Frage mit „Wir wissen von nichts!" zu antworten. Ebenfalls sollte betont werden, dass Wulff nie gelogen hat. Es seien nur seine Anwälte, die die ganze Zeit Scheiße erzählen.

08.02.2012 um 09:42 Uhr

Gerade festgestellt...

von: JOblogt

Uhr kaputt, das macht fast gar nix!
Auch eine kaputte Uhr, zeigt zweimal am Tag die richtige Uhrzeit.