JOblogt

31.12.2012 um 11:09 Uhr

Guten Rutsch

von: JOblogt

Musik: Happy New Year!

Nur noch wenige Stunden. Dann geht das Jahr 2012 zu Ende. Habt ihr bereits gute Vorsätze gefasst? Wie immer an solchen Tagen bin ich noch unschlüssig. Soll ich im neuen Jahr andere Menschen dabei beobachten, wie sie mehr Sport treiben oder soll ich vielleicht doch selbst sportlich so fit werden um die Erstbesteigung der oberrheinischen Tiefebene wagen zu können? Ich kann mich nicht entscheiden. Aber vielleicht lasse ich das mit den guten Vorsätzen und arbeite erst mal an besseren Nebensätzen, denn so richtig gute Vorsätze fangen bekanntlich ja erst bei 75C an.

Ab Morgen schreiben wir 2013. dieses Jahr muss ein ganz besonderes sein. Schließlich ist es seit 25 Jahren das erste Jahr, in dem nicht zwei gleiche Ziffern vorkommen. Geht es euch auch so wie mir? Nach Neujahr dauert es immer einige Zeit bis ich beim Datum das richtige Jahr schreibe. Bin sehr gespannt, wie lange es dauert, bis ich im neuen Jahr ohne Korrektur 2003 schreibe.

Ich wünsche allen meinen treuen Leserinnen und Lesern ein gutes Jahr mit vielen Gelegenheiten für ein herzhaftes Lachen. Kommt gut rüber und passt in der Silvesternacht gut auf Euch auf. Nach all den „Brot statt Böller" Aufrufen besteht nämlich die Gefahr, dass ihr mit Baguette, Ciabatta oder sogar Fladenbrot beworfen werdet.

30.12.2012 um 15:27 Uhr

Wenns um Geld geht...

von: JOblogt

Nachdem Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidat nominiert wurde hab ich gedacht: "Mag sein, dass der nicht alle meine politischen Wunsch-vorstellungen im Gepäck hat, aber was ist die Alternative? Doch nicht schon wieder Merkel und Rösler!".

Ich will eine andere Politik, denn der schwarz-gelbe Kurs lässt die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklaffen. Die Mittelschicht bröckelt. Immer mehr Menschen arbeiten zu Niedriglöhnen und in ungeschützen Arbeitsverhältnissen, immer mehr werden von Armut bedroht. Trotzdem, so ergeben Meinungsumfragen stehen nahezu 2/3 der Bundesbürger auf Angela Merkel. Nüchtern betrachtet ergibt das alles keinen Sinn.

Aber was reitet in einer solchen Situation den Kanzlerkandidaten Steinbrück, wenn er jetzt feststellt, gegenüber einem Sparkassendirektor sei das Kanzlergehalt zu gering. Häää? - das ergibt erst Recht keinen Sinn. Hat der keine anderen Sorgen? Vielleicht verdienen Sparkassendirektoren und Vorstände großer Unternehmen zu viel. Wäre ja mal ein Ansatz.

Bevor ich darüber nachdenke, ob das Gehalt von Spitzenpolitikern erhöht werden sollte, wäre es angebracht zuerst mal darüber nachzudenken, welche Maßnahmen einzuleiten sind, damit die Gehälter der Geringverdiener und die Renten sich erhöhen und an die steigenden Lebenshaltungskosten angepasst werden. Dazu gehört auch die Einführung eines verbindlichen und einheitlichen Mindestlohns der existentsichernd ist.

Wenn Steinbrück weiterhin zielgenau mitten in alle Fettnäpfchen springt, und politischen Selbstmord betreibt, dürfte er eine Karriere als bester Wahlhelfer von Angela Merkel machen.

29.12.2012 um 12:37 Uhr

Immer diese Rechtschreibung

von: JOblogt

Erst haben wir den Weltuntergang überlebt, dann Weihnachten.
Und schon wartet die nächste große Herausforderung auf uns.
Die Feierlichkeiten am letzten Tag des Jahres.

Wie jedes Jahr stellt sich zu diesem Ereignis am Jahresende wieder die „I" oder „Y" Frage.
Schreibt man nun „Silvester „ oder doch „Sylvester"?
Mir wird gerade zugerufen, man schreibt es mit „I".
Ich bin skeptisch, schließlich sieht „Iylvester" sehr seltsam aus.

28.12.2012 um 10:27 Uhr

Abgesang auf den Weihnachtsmarkt...

von: JOblogt

Musik: Hey hey baby, I wanna know if you'll be my girl...

Die Zeit der Weihnachtsmärkte in Deutschland ging am 23. Dezember zu Ende. Aber warum 11 Monate warten, dachte sich der Ausrichter des Weihnachtsmarktes hier bei uns vor Ort.

Während der Feiertage wurden die wenigen Weihnachtsramschbuden hurtig beiseite geräumt und die Glühweinstände und Fressbuden vom weihnachtlichen Schmuck befreit. Und schon war der Weg dafür geebnet, dass die Glühweinsaison nach Weihnachten in Verlängerung gehen kann.

Der Markt heißt jetzt zwar nicht mehr Weihnachtsmarkt sondern Neujahrsmarkt  aber der ist bis 5. Januar geöffnet. Statt besinnlicher Weihnachtslieder dröhnen ab sofort Apres Ski Hits aus allen Lautsprechern. Dort wo früher die Regensburger Domspatzen zu hören waren, erklingt jetzt DJ Ötzi. Eine echte Innovation, dieses Geschäftsmodell. Und das Beste, es ist noch nicht einmal ganz ausgereizt.  Bestimmt träumt der Ausrichter davon, die Glühweinsaison als Winter- oder Faschingsmarkt bis Mitte Februar zu verlängern.

26.12.2012 um 13:41 Uhr

Weihnachten geht zu Ende

von: JOblogt

Musik: Last Christmas

Alles hat ein Ende. Weihnachten auch. Deshalb lohnt es sich heute auch irgendwie nicht mehr, einen Weihnachtsbaum zu kaufen. Heute solltet ihr noch einmal die letzten "Last Christmas"-Einsätze im Radio. Die Sender werden es bestimmt sechs Monate nicht mehr spielen.

Und was hat sich so alles während der Feiertage ereignet? In Rom hat der Papst im goldenen Gewand zu weniger Materialismus aufgerufen. Jetzt frage ich, warum beginnt der Vatikan damit nicht gleich mal in Deutschland? Hierzulande zahlt nämlich der Steuerzahler, nicht der Kirchensteuerzahler, die Gehälter der Bischöfe. Für die päpstlichen Abgesandten werden jährlich 460.000.000 € aus dem Bundeshaushalt aufgewandt. Aber ich denke, so konkret hat es der Papst nicht gemeint. Schade eigentlich.

Und dann hat sich, zu allem Überfluss, auch noch der FDP Parteivor-sitzende zu Wort gemeldet. Fipsi Rösler will das Tafelsilber der Republik verhökern. Das erfreut die Bankster, die schon kräftig mit den Füßen scharren. Meine Bitte an den Engel von Bethlehem: „Lieber Weihnachtsengel, bitte steig doch noch einmal vom Himmel um den Rösler kräftig abzuwatschen damit er endlich begreift, das Staatseigentum und die Steuergelder gehören dem Volk und nicht dem schwarz-gelben Klientel.

Die Weihnachtsfeiertage neigen sich dem Ende entgegen. Ich weiß zwar immer noch nicht, wo dieses inne ist, das ich halten soll? Aber was soll's. Ab Morgen geht es vom Besinnlichen geht es übergangslos zurück zum ganz normalen alltäglichen Wahnsinn. Die Erleichterung könnte größer nicht sein!

22.12.2012 um 17:07 Uhr

Hurra wir leben noch!

von: JOblogt

Musik: Süßer die Glocken nie klingeln....

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,
es ist der 22 Dezember 2012. Ein Tag nach der Apokalypse und ich stelle fest, jedem Weltuntergang wohnt auch ein Anfang inne.

Gerade war noch Weltuntergang und jetzt nur noch zweimal schlafen, dann ist Weihnachten. Jetzt heißt es aber Endspurt. Am Besten ist, man verkracht sich noch heute mit der Verwandtschaft. Dann muss man es zu Weihnachten nicht tun.

Wie jedes Jahr, plagen sich viele mit der Frage: „Was schenke ich der lieben Verwandtschaft?" Mein Tipp: Schenkt jedem Verwandten einen Ring Blutwurst mit den Worten „Was Selbstgemachtes ist doch immer am Schönsten". Da kommt Freude auf.

Habt ihr schon euren Baum geschmückt? Ich wurde heute dazu gedrängt, es endlich zu tun. Schließlich soll ja Weihnachten bereits vor der Tür stehen. Dabei durfte ich die Feststellung machen, es gibt mehrere Arten von Lichterketten. Da sind zunächst einmal die verschollenen, dann gibt es noch die kaputten. Aber der richtige Ärger beginnt erst mit den verknoteten Lichterketten. Ganz fest hab ich mir vorgenommen, nächstes Jahr Weihnachtsbaumkerzen ohne Kabel anzuschaffen.

Dermaßen eingespannt in die Festvorbereitungen vergeht die Zeit wie im Fluge. Liebe Leserinnen und Leser, lasst Euch durch die Hektik dieser Tage nicht unterkriegen. In zwei Tage ist Weihnachten. Dies ist aber absolut kein Grund für Panik, denn der wahre Lebenskünstler weiß, auch Weihnachten geht vorbei.

In diesem Sinne: Frohes Fest! Genießt die Feiertage und habt Euch lieb!

21.12.2012 um 09:46 Uhr

Apokalypse

von: JOblogt

Musik: Eve of Destruction

Es ist soweit! Wir schreiben den 21. 12. 2012.
Ich weiß nicht wie es Euch heute geht.
Mir jedenfalls kommt dieser Weltuntergang heute sehr ungelegen.

Glücklicherweise hat sich inzwischen die Bahn dieser Angelegenheit angenommen. Danke DB!

20.12.2012 um 14:25 Uhr

Weltuntergang am Glühweinstand

von: JOblogt

Musik: Wir kommen alle, alle in den Himmel...

Wir nähern uns dem Winteranfang. Statt Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts haben wir Tauwetter. Es gibt keinen Schnee. Schade, denn Weihnachtsmarkt ohne Schnee ist ein bisschen wie Strand ohne Meer. Aber das hat auch viel Gutes. Es erübrigt sich, den Glühweinstand mit einer Fußbodenheizung auszustatten. Gut auch, in Deutschland besteht aktuell keine Waldbrandgefahr. Außerdem ist es zurzeit völlig unbedenklich sich auf dem Weihnachtsmarkt der Sonnenbestrahlung auszusetzen.

Natürlich wird in kommunikativer Runde am Glühweinstand über den von den Mayas angekündigten Weltuntergang philosophiert. Bei diesem Thema sieht man, wie unterschiedlich die Leute sind. Es gibt Menschen, die räumen schon seit längerem zu Hause nicht mehr auf, weil sie meinen, es lohnt sich definitiv nicht mehr. Andere haben vor Wochen damit begonnen, den Inhalt ihrer Tiefkühltruhe und ihres Kühlschrank leer zu essen und den Biervorrat abzubauen. Wieder Andere sind so nervös, dass sie bereits beim Fund eines herrenlosen Gebäckstücks am Glühweinstand Terroralarm auslösen wollen.

Ich dagegen sehe dem 21. Dezember mit Gelassenheit entgegen. Nein, ich hab keine Weltuntergangsausfallversicherung abgeschlossen. Ich hab nur entdeckt, bereits zehn Tage nach dem Weltuntergang feiern wir Silvester. Alles wird gut...

18.12.2012 um 11:43 Uhr

Weihnachsmarkt-Dilemma

von: JOblogt

Gestern wurde mir deutlich vor Augen geführt: In der Behauptung, Deutschland sei eine Servicewüste steckt ein Stück Wahrheit. Oder warum sind morgens um 8 Uhr alle Glühweinbuden auf dem Weihnachtsmarkt noch geschlossen?

Vielleicht liegt es daran, dass am frühem Morgen, wenn alle Buden geschlossen sind und die festliche Beleuchtung aus ist, Weihnachtsmärkte  etwas trostlos wirken. Wer die Weihnachts-geschichte nicht kennt, könnte fast den Eindruck gewinnen, das Christkind sei in einem Imbisswagens neben einem Nippesladen zu Welt gekommen.

In späten Nachmittag dagegen erstrahlte der Weihnachtsmarkt wieder in vollem Glanz. Auch die Glühweinbuden hatten wieder geöffnet und luden zum verweilen ein. So hab ich dann auf dem Nachhauseweg eine neue Erfahrung machen können. Stellt Euch vor, nach sechs Tassen Glühwein mit Schuss sitzen auf dem Heimweg im Bus ausschließlich attraktive Frauen um mich herum.

Was meine Freude hierüber inzwischen aber trübt ist, der Hälfte von ihnen möchte ich heute nicht mehr begegnen. Aber das ist noch nicht das ganze Dilemma. Viel schlimmer ist, die andere Hälfte wird mich wohl heute nicht mehr wird kennen wollen.

15.12.2012 um 11:29 Uhr

Die Lage wird zunehmend ernster

von: JOblogt

Musik: Dirty Old Man

Noch bin ich recht rüstig und vertrage sogar noch feste Nahrung. Trotzdem, die Lage wird zunehmend ernster. Es lässt sich nicht länger verheimlichen, bald werde ich schon wieder ein Jahr älter. Das sind Momente, in denen dir Fragen durch den Kopf gehen, auf die jeder Mann irgendwann im Leben nach Antworten sucht und zwar:

Erstens:    Werde ich ein alter Mann? und
Zweitens:  Kann ich was dagegen tun?

Ich denke, ich hab die Antworten auf diese einschneidenden Fragen gefunden, nämlich

Erstens:     JA! und
Zweitens:   NEIN!

Ja, liebe Leserinnen und Leser ich muss gestehen, ich werde ein alter Mann. Die Evolution vom jungen Hengst zum alten Sack lässt sich nicht mehr stoppen. Es ist zwar angenehm, dass ich vor dem Stadiontor nicht mehr nach Waffen gefilzt werde. Aber es gibt auch Bedenkliches. Längst habe ich bemerkt, wenn eine junge Frau mich im Bus anlächelt um mir danach ihren Sitzplatz anzubieten, ist nicht spontaner Paarungswille sondern ausschließlich pures Mitleid ihre Antriebsfeder.Traurig

Kaum hab ich eine Antwort auf eine Frage gefunden, quälen mich schon wieder neue Fragen, die beantwortet werden wollen:

  • Bin ich jetzt „Best-Ager" oder doch schon „Rest-Ager"?
  • Wenn mir die Werbung im ZDF-Vorabendprogramm suggeriert, ich sei im „besten Alter" dann frage ich, für was denn bitteschön?
  • Schon lange lese ich den Playboy nicht mehr. Soll ich jetzt die Apotheken-Rundschau abonnieren?
  • Was meinen die in der Werbung eigentlich mit „Nachts nicht mehr Müssen müssen" und wie erstrebenswert ist das?
  • Seit fünfzig Jahren höre ich die Stones. Muss ich demnächst Florian Silbereisen gut finden und mich in den Musikantenstadl einliefern lassen?
  • Auf welcher Stufe der nach oben offenen Jopi-Heesters-Skala befinde ich mich eigentlich derzeit?
  • Brauche ich für senile Bettflucht eigentlich einen Asylantrag?
    Und, und und...

Fragen, nichts als Fragen. Wer die Antworten kennt, der melde sich....

14.12.2012 um 16:35 Uhr

And now, the end is here...

von: JOblogt

Dieses Wochenende ist vielleicht das letzte Wochenende vor dem Weltuntergang. Heute in einer Woche wissen wir, wessen Vorhersage richtig war. Ist es der Maya-Kalender, der den Weltuntergang für den 21. Dezember voraussagt. Oder hat doch der Adventskalender Recht, der immerhin 24 Tage im Dezember vorsieht.

Vielen Mitbürgern ist inzwischen aber piepegal, wer Recht behält. Das liegt daran, dass sie kaum noch einen Unterschied erkennen können. Entweder kommt die Apokalypse mit Posaunenklängen, Pech und Schwefel sowie anderen unangenehmen Nebenerscheinungen am 21. Dezember 2012. Oder die Verwandtschaft kommt an Weihnachten zu Besuch.

13.12.2012 um 18:33 Uhr

Schnapszahltermin

von: JOblogt

Musik: Eine weiße Hochzeitskutsche....

Gestern am 12.12.12 war Hochbetrieb in allen Standesämtern.
Soviel Heiratswillige, wie an keinem anderen Tag in diesem Jahr,
gaben sich das JA-Wort.

Wer den gestrigen Schnapszahltermin verpasst hat,
sollte sich nicht grämen.
Dazu gibt es überhaupt keinen Grund.
Der 21.21.21 kommt bestimmt.

10.12.2012 um 14:29 Uhr

Loblied auf das duftende, würzige und wärmende Wintergetränk

von: JOblogt

Musik: Alle Jahre wieder...

Wirst du morgens in der Früh, nicht vom Laubsauger, sondern vom Schaben der Schneeschieber geweckt, dann ist Winter. Mit dieser Erfahrung bin ich am Samstag ins Wochenende gestartet. Ein Winterwochenende ideal für ausgedehnte Streifgänge durch die verschneite Winterlandschaft. Spaziergänge im Schnee zur Winterzeit ziehe ich übrigens den Spaziergängen im Herbstnebel vor. Sind doch Hundehäufchen im Winterschnee leichter zu umgehen als im Herbstlaub.

Langjährige Leserinnen und Leser meines Blogs wissen, wohin mich diese Winterspaziergänge führen: Zum einem Weihnachtsmarkt. Dort hat die kommunikative Runde am Glühweinstand auf mich eine magische Anziehungskraft. Schließlich folgen wir dort der Aufforderung eines traditionellen deutschen Weihnachtsliedes: „Lasst uns froh und munter sein, pfeift euch mal nen Glühwein rein...". Zu Recht, denn wer den Glühwein nicht ehrt, ist des Winters nicht wert.

Gesundheitsapostel, die uns Glühweintrinkern den Genuss zu vermiesen wollen, behaupten gerne Glühwein macht dick. Liebe Leserinnen und Leser, ich kann euch beruhigen. Diese Behauptung ist absoluter Unsinn. Wie jetzt wissenschaftlichen Untersuchungen zweifelsfrei belegen, macht nicht der Glühwein, sondern die gebrannten Mandeln, die fetten Bratwürste und der Stollen, den manche Zeitgenossen zum Glühwein essen, dick.

Aber aufgepasst, es gibt nicht nur Glühwein der schmeckt. An manchen, nicht empfehlenswerten Ständen wird auch Glühwein ausgeschenkt, der an altes Spülwasser erinnert und aus minderwertiger Traubenplörre besteht. Es genügt eben nicht, ein paar Nelken und Orangenscheiben in Frostschutzmittel aufzukochen und dann im Becher für 3,50 Euronen als Winzerglühwein zu verkaufen. Der erfahrene Weihnachtsmarktbesucher hat deshalb, auf jedem der Weihnachtsmärkte, die er ansteuert, den Glühweindealer seines Vertrauens. Dort kennt man sich und wird obendrein noch freundlich und zuvorkommend bedient. So auch letzt, als der Glühwein im Topf zur Neige ging, und nur noch eine dreiviertelvolle Tasse für mich übrig blieb. Kurzerhand füllte meine Dealerin die Tasse mit Rum auf und uns beiden war geholfen. Seither weiß ich auch, der Alkohol im Glühwein versteckt sich ganz unten im Topf.

07.12.2012 um 17:01 Uhr

Angie toppt Erich, Kate kotzt umd am Sonntag brennt das zweite Lichtlein

von: JOblogt

Eigentlich sollte die Sendepause dieses Blogs länger dauern. Aber diese Woche war ereignisreich. Da konnte ich nicht nur am Bleistift kauen. Da musste ich einfach mal wieder bloggen.

Zunächst hätte die CDU mal wieder ihre Tage. Ein harmonisches Treffen in Hannover. Angela Merkel wurde mit 98 Prozent der Stimmen erneut zur Parteichefin gewählt. Damit übertrumpft IM Erika sogar Erich Honecker, der es einst nur auf 97,5 Prozent brachte. Anscheinend hat die Union mehr mit Nordkorea gemeinsam als viele vermuteten.

Die Parteitagsdelegierten folgten auch ihrer Chefin in Sachen gleichgeschlechtlicher Beziehungen. Die mögen die Christdemokraten nicht. Überrascht? Nicht wirklich! Schaut euch doch die Merkel mal genau an. Da wundert man sich doch, dass die CDU überhaupt irgendeine Form der Sexualität befürwortet.

Und dann lag da in Großbritannien eine Frau, die offenbar Sex hatte, mehrere Tage mit schwerer Schwangerschaftsübelkeit im Krankenhaus. Wer hätte gedacht, dass man mit einer kotzenden Herzogin zig Stunden TV-Programm und jede Menge Seiten von Frauenzeitschriften füllen kann.

Aber das ist noch nicht alles. Am Rande der Innenministerkonferenz war zu hören, dass Mitglieder der schwarz-gelben Bundesregierung dem vom Bundesrat beabsichtigen Verbotsantrag gegen die Neonazi-Partei skeptisch gegenüber stehen. Klar, dass eine Regierung, die es immer wieder schafft, dass von ihr erlassene Gesetze vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig verurteilt werden, Bedenken hat, eine verfassungsfeindliche Partei zu verbieten.

Und dann ist am Sonntag bereits der 2. Advent. Da das Geld in vielen Haushalten knapp ist, sollte man sich anbietende Sparmöglichkeiten nutzen. Jedenfalls verschleudern man mit vier Kerzen am Adventskranz seine sauer verdiente Kohle. In diesem Jahr genügen drei Kerzen. Schließlich gibt es den 4. Advent 2012 nicht, sagen zumindest die Mayas.
Deshalb nehmt Euch was vor, habt Euch lieb und genießt das 2. Advents-wochenende. Wir lesen uns....