JOblogt

30.01.2013 um 12:04 Uhr

Offene Frage

von: JOblogt

Bundesministerin Ursula von der Leyen hat gestern der Presse den Stressreport 2012 vorgestellt.

Demnach fühlen sich 75 Prozent den Anforderungen ihres Jobs gewachsen. Wen genau das jetzt in der Angela Merkels Bundeskabinett betrifft, dazu gab die Arbeitsministerin leider keine Auskunft.

29.01.2013 um 15:52 Uhr

Tragisch

von: JOblogt

Schon aufgefallen?

Parallele Linien haben so viel gemeinsam.
Es ist schon tragisch, dass sie sich niemals treffen werden.

28.01.2013 um 12:41 Uhr

Besser nicht fragen!

von: JOblogt

Fragen, die man sich besser verkneifen sollte:

Frage an eine Prostituierte:
     "Was kostet eigentlich Händchenhalten?"

Frage an einen Messie:
     "Wie findest du deine Freundin?"

Frage an einen Gerichtsmediziner:
     "Hatten sie schon mal Sex mit einer ihrer Patienten?"

25.01.2013 um 13:21 Uhr

Spuren im Schnee

von: JOblogt

Musik: Schneewalzer

Seit letztem Wochenende hat es hier mehrfach geschneit. Meist kam der Schneefall in der Nacht und so schweift in dieser Woche morgens mein erster Blick immer hinaus durchs Fenster um die aktuelle Schneelage zu erfassen. Denn auf die Schneehöheangabe im Radio kann man sich nicht verlassen. Am Montag faselten die so was von 20 Zentimeter Neuschnee. Aber so hoch war es auf keinem Fall. Ich denke Schnee ist es wie bei den Penissen. 20 Zentimeter sind selten wirklich 20 Zentimeter.

Heute Morgen stellte ich fest, dass die Autos den Schnee der letzten Tage auf der Straße inzwischen zu einer hässlich grauen Fläche verwandelt haben. Vor der Haustür hat der Hausmeister ganze Arbeit geleistet. Der Gehweg ist gänzlich schneefrei. Nur hinterm Haus, im kleinen Garten, liegt sie noch die weiße Pracht.

Beim Anblick der weißen Fläche erwische ich meine Gedanken, wie sie um Kunst des in den Schnee pinkeln kreisen. Mit Schreibschrift lassen sich mit Sicherheit längere Worte in den Schnee pinkeln als mit Druckbuchstaben. Gut dass ich nicht „Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg" heiße. Soviel Wasser kann doch kein Mensch auf einmal trinken damit er diesen Namen in den Schnee pinkeln kann. Im Übrigen ist der Garten hinterm Haus auch gar nicht so groß. Aber was mach ich mir Gedanken: JO hat nur zwei Buchstaben, das ist locker zu schaffen. 

Heute liegt nicht nur Schnee vor der Tür, sondern auch wieder das Wochenende. Macht was draus und habt Euch lieb.

24.01.2013 um 11:21 Uhr

Stimmungslage Ende Januar

von: JOblogt

Ich weiß nicht wie es Euch geht. Bei mir jedenfalls will, trotz des vielen Schnees in den letzten Tagen, keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen.

Gestern musste sogar mein letzter Schokolade-Nikolaus dran glauben. Meinetwegen kann jetzt Ostern kommen.

23.01.2013 um 12:48 Uhr

Hat Frau Schavan geguttenbergt?

von: JOblogt

Es wird verdammt eng für Bildungsministerin noch "Dr" Annette Schavan.Sie muss um ihren Doktortitel fürchten nachdem die Universität Düsseldorf gestern ein Entzugsverfahren eingeleitet hat. Für den Antrag stimmten 14 Mitglieder des zuständigen Fakultätsrats; ein Mitglied enthielt sich. Jetzt fragen sich Viele, ging die Bundesbildungsministerin in derselben Klasse wie Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg?

Einem weiteren Mitglied von Angela Merkels Kabinetttisch droht der Entzug des Doktortitels. Entsetzten in der Bundeszentrale der Union. Deshalb versucht der Parteivorstand den CDU Imageverlust in Grenzen zu halten. So heißt es, es bestehe kein Grund zur Aufregung, Frau Schavan sei doch nicht Angela Merkels Fahrerin sondern lediglich für Bildung zuständig. Im Übrigen solle man die alte Frau in Ruhe lassen. Annette Schavan hätte schließlich nicht absichtlich getäuscht, sondern war nur zu blöd für eine korrekte Doktorarbeit.

Natürlich plant die Union schon für den Fall, dass die Bildungsministerin ihren Hut nehmen muss. „Es würde sich zwar eigentlich nicht lohnen", so sagt man hinter vorgehaltener Hand „für acht Monate noch einen neuen Bildungsminister einzuarbeiten". Aber trotzdem hat man wohl einen Trumpf im Ärmel. Zum Glück haben die Niedersachsen am Sonntag David McAllister abgewählt, der jetzt wohl als Nachfolger bereit steht.

 

21.01.2013 um 12:44 Uhr

Leihmutti Angela

von: JOblogt

Musik: Sah den Knaben Rösler gehen...

Da guckt Bundeskanzlerin Angela Merkel aber blöd aus der Wäsche. Schwarz-Gelb wurde gestern auch in Niedersachsen abgewählt. Dumm gelaufen für die Bundesmutti, die im Wahlkampf höchstpersönlich als Leihmutter agierte. Der bisherige Ministerpräsident David McAllister verlor dadurch nicht nur 6,2 Prozentpunkte sondern damit auch die Aussicht neuer Freund von Bettina Wulff zu werden.

Die Überraschung des Abends: 10 Prozent für die FDP. Ein geliehener Sieg! Wie Wahlforscher wissen wollen, basiert dieser Erfolg auf Leihstimmen. Rund 80 Prozent der FDP Stimmen kamen von Wählern die eigentlich CDU wählen wollten. Sie entschieden sich aber mit ihrer Zweitstimme für die zerbröselnde Zwergenpartei um ihren Einzug in den Landtag zu sichern. Schließlich braucht die Union zum Machterhalt einen Koalitionspartner. Aber der Trick ging nicht auf. Eigentlich hätte man das wissen sollen, das mit den Leihstimmen ging auch schon bei Milli Vanilli schief.

Im Ergebnis lässt der CDU-Stimmbringdienst die FDP-Spitze heute mit breiter Brust herumlaufen. Es fehlt nur noch, dass die FDP die Stimmverluste der CDU für den Regierungsverlust in Niedersachsen verantwortlich macht.
Aber auch Philipp Rösler liefert endlich und zwar seinen Kopf. Er hat seinen Rücktritt angeboten, falls Rainer Brüderle es wünscht, die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl zu übernehmen. Jetzt wissen wir es, die Zukunft der FDP heißt Rainer Brüderle. Der nuschelnde Pfälzer soll also die FDP in den Bundestagswahlkampf führen. Na dann Prost!

Ein gut durchdachter Schachzug. Sollte der FDP der Wiedereinzug in den Bundestag gelingen, kann die Partei sich damit brüsten. dass alle ihre Abgeordneten Ex-Parteivorsitzende oder Ex-Minister sind. Wenn aber mit dem Wiedereinzug an der 5-Prozent-Hürde scheitert, hat man ja immer noch einen weiteren jungen Hoffnungsträger in der Hinterhand: Hans-Dietrich Genscher.

19.01.2013 um 12:33 Uhr

Geständnisse

von: JOblogt

Lance Armstrong gibt zu, er hat gedopt. Respekt. Siebenmal total zugedröhnt die Tour de France zu gewinnen, das ist schon eine Leistung, die ihm so schnell keiner nachmacht. Wenn ich so breit wie der Armstrong Rad fahren würde, wäre ich mit Sicherheit im Straßengraben gelandet.

Erst nach langem Zögern und hat Lance Armstrong das Doping gestanden. Viele haben ihm seine gegenteiligen Unschuldsbeteuerungen nie geglaubt. Wie geht es weiter? Vielleicht gibt Armstrong demnächst auch noch zu, dass er nie auf dem Mond war. Schön wärs!

Bald soll es auch in Deutschland spektakuläre Geständnisse geben, die medienwirksam platziert, den privaten Fernsehsendern hohe Einschaltquoten und gigantische Werbeeinnahmen sichern. Wie zu hören ist, will sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit dazu bekennen, dass er nur den ruhigsten Flughafen der Welt bauen wollte. Bundeskanzlerin Angela Merkel will unter Tränen gestehen, dass sie nicht nur eine Frau, sondern auch die uneheliche Tochter von Helmut Kohl ist. Nur FDP-Chefchen Phillip Rösler ist weiterhin trotzig. Er weigert sich zugeben, dass er immer noch in den Kindergarten geht. Stattdessen behauptet er, Rainer Brüderle sei eine, im Körper eines Mannes gefangene pfälzische Weinkönigin.

16.01.2013 um 19:54 Uhr

Winterhimmel

von: JOblogt

Als ich heute Morgen aus dem Fester schaute und nach dem Wetter sah, wollte ich zuerst sofort wieder zurück ins Bett. Zum Glück hab ich dieser Versuchung widerstanden. Wäre ich liegengeblieben hätte das prächtige und abwechslungsreiche Farbenspiel des Winterhimmels verpasst.

Von Anthrazitgrau über Aschgrau, Basaltgrau Betongrau, Eisengrau, Feldgrau, Fenstergrau, Graphitgrau, Granitgrau, Kieselgrau, Lichtgrau, Mausgrau, Moosgrau, Platingrau, Quarzgrau, Rauchgrau, Schiefergrau, Seidengrau, Silbergrau, Schwarzgrau, Staubgrau, Steingrau bis zu Zementgrau...für jeden war etwas dabei. Was für ein farbenfroher Tag.

14.01.2013 um 12:57 Uhr

Comput r-Probl m

von: JOblogt

M in li b L s rinn n, m in li b L s r,

b im Schr ib n di s s B itrags ging auf inmal d r Buchstab nicht m hr.
Das ist irg ndwi v rwirr nd.
Ich w iß b im b st n Will n j tzt nicht, was m in Comput r uch damit sag n will.

13.01.2013 um 19:51 Uhr

Erfolg jahrelanger Forschung

von: JOblogt

Die Jahre des Bangens sind vorbei.
Endlich.
Der Bundesverband der Gynäkologen hat herausgefunden: 
Jungfräulichkeit ist heilbar!

11.01.2013 um 19:55 Uhr

Intimrasur

von: JOblogt

Gut zu wissen:

Der Bundesverband der Gynäkologen warnt:
Intimrasur führt meist zu Nachwuchs!

10.01.2013 um 11:21 Uhr

Da wackelt der Dom

von: JOblogt


Skandal!!! Der studienleitende Kriminologe will sich nicht zensieren lassen. Deshalb haben die katholischen Bischöfe, die von ihnen in Auftrag gegebene Missbrauchsstudie gestoppt.

Jetzt will die Kirche die Statistik über ihren Stoßverkehr doch lieber von jemand anderen erstellen lassen. Die katholische Kirche traut eben keiner Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, die sie nicht selbst geschönt hat.

In Sachen Transparenz sind die Bischöfe eben nicht zu überbieten.
Heilig, scheinheilig, Bischofskonferenz!
Kein Wunder dass bereits der Kölner Dom wackelt.

Merke:
Wenn Forschung und Glaube nicht vereinbar sind,
dann ist das immer schlecht für die Forschung.  

08.01.2013 um 11:09 Uhr

Betty allein zu Hause

von: JOblogt

Es ist ein guter Brauch. Zum Jahresanfang trennt man sich von überflüssigem Ballast. So machte es auch Bettina Wulff und trennte sich von Christian Wulff.

So hart ist das Leben für den einstigen Bundespräsidenten, den wir unserer Bundesmutti  Angela Merkel zu verdanken haben: Kein Präsident mehr, Ansehen weg, Frau weg, Haus weg. Dabei hat der Schnäppchenjäger Wulff für dieses Haus sehr lange nach einem günstigen Kredit gesucht. Wer aber glaubt, Wulff könnte den Kredit jetzt zurückzahlen, der irrt. Jetzt braucht er das ganze Geld jetzt für die Scheidungskosten. Wir sollten uns aber hüten, über unseren Ex-Präsidenten zu spotten. Schließlich sind es wir alle, wir die Steuerzahler, die seine Alimente zahlen dürfen.

Christian Wulff hat inzwischen das gemeinsame Heim verlassen. Wie zu hören war, wollte Tatoo-Betty von ihm künftig 150 Euro pro Übernachtung kassieren. Da ist es schon günstiger für ihn, sich eine Mietwohnung zu nehmen.

Wer aber glaubt, Bettina Wulff geht's jetzt besser, der irrt. Sie muss jetzt alleine in dem hässlichen Klinkerhaus in Großburgwedel wohnen. Das ist im Grunde schon Strafe genug. Aber das eigentliche Drama für sie an der Geschichte ist, das Casting für das Dschungelcamp 2013 ist bereits beendet.

07.01.2013 um 13:45 Uhr

Dreikäsehochauftrieb

von: JOblogt

Musik: Spiel mir das Lied vom Tod

Gestern war es wieder einmal soweit. Die erste karnevalistische Prunksitzung ging über die Bühne. In Stuttgart traf sich die FDP zu ihrem traditionellen Dreikönigstreffen. Wie immer, so waren auch in diesem Jahr, Weinhauch und Murren die traditionellen Mitbringsel der Delegierten.

Der Dreikäsehochauftrieb der sozial Inkompetenten stand jedoch unter keinem guten Stern, Es scheint fast so, als würde das Jahr 2013 zum Jahr der Trennungen werden. Erst trennte sich Sylvie van der Vaart von ihrem Rafael, dann Bettina Wulff von ihrem Christian. Und jetzt wollen sich immer mehr Wähler von der FDP trennen. Kein Wunder, das auf den Gängen und im Foyer während des Dreikönigstreffens die Frage diskutiert wurde: „Wann trennt sich die FDP von Philipp Rösler, hat Fiepsi endlich ausgefiepst?".

Jedenfalls hat sich Klein-Phillip vorsorglich entschlossen, in seinem Arbeitszimmer fortan nur noch auf einem Sitzball zu hocken. „Dann" so der FDP-Chef trotzig, „kann keiner meiner Parteifreunde mir mehr an meinem Stuhl sägen.".

03.01.2013 um 12:32 Uhr

Abbrecher

von: JOblogt

Das Bundesverteidigungsministerium gibt bekannt:
Inzwischen schmeißt bereits jeder dritte Freiwillige bei der Bundeswehr hin und scheidet vorzeitig aus dem Wehrdienst aus.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière findet die steigende Abbrecherquote nicht besorgniserregend. Dem kann ich nur zustimmen, denn „vorzeitig ausgeschieden" ist auf jeden Fall besser als „im Kampf gefallen".

02.01.2013 um 16:50 Uhr

Der Kater nach Silvester

von: JOblogt

Der Kater, der immer hinter Tweety her ist, schreibt sich nicht mit „i" sondern mit „y. Deshalb hat Silvester mit Kater nichts zu tun, so hat mir eine Bloggerin in einem Kommentar hier letzte Woche verraten. Aber kaum war Silvester vorbei, war der Kater da. Obwohl im Wort "Neujahrstag" kein einziges „Y" versteckt.

Menno hatte ich gestern, am ersten Tag des neuen Jahres,  ein Brummen im Schädel und ein Grummeln im Magen. Heute geht's mir wieder danke. Trotzdem, der heutige Mittwoch hat sich für mich als ein unter Decknamen agierender Montag entpuppt.

Wie ich zu dieser Feststellung komme? Heute Morgen stand ich zum ersten Mal seit gut drei Wochen wieder auf meiner Waage. In der Weihnachtszeit hab ich das Ding im Badezimmer einfach ignoriert, genau so wie mein Fitnessstudio. Ich fasse diese drei Woche kurz zusammen:

Weihnachten an, Weihnachten aus,
Silvester an, Silvester aus
= 3 Kilo mehr.

Also lautete der Beschluss, dass ich ab sofort wieder regelmäßig das Fitnessstudio zwecks Muskeltrainings aufsuchen werde. Muskelaufbau ist dringend notwendig. Das bemerkte ich bereits, als ich heute Morgen nur mit großer Kraftanstrengung die Tür zum Studio öffnen konnte.

Meine Trainerin, der ich mich anvertraute, meinte, Muskeltraining wäre zwar zielführend, aber allein nicht ausreichend. Wichtig wäre eine grundlegende Umstellung meiner Ernährungsgewohnheiten. Also lautet der Beschluss, ab sofort stelle ich die Chips rechts neben den Fernsehsessel, nicht links. Dafür wir jetzt das Glas Rotwein, das bisher immer rechts stand, links von mir platziert. Alles wird gut....