Südamerika-News von Jakob

14.05.2005 um 12:21 Uhr

1 Woche Pazifik - relaxen und schnorcheln

von: JaMue

Stimmung: Mein Ruecken brennt
Musik: nicht identifizierbar

Weil in Puerto Lopez das Internetcafé so unverschaemt teuer war, kommt heute ein kleiner zusammengefasster Wochenbericht. Im grossen und ganzen haben wir, um ehrlich zu sein, nicht viel in dem kleinen verschlafenen Fischerdorf am Pazifik gemacht. Am Dienstag hatten wir eine kleine Wanderung durch die Bucht gemacht und am Abend haben wir dann mit Xavier, L.G., David und Carlos im CLandestino gechillt, bevor wir die Party spaeter dann mit Rum und Seven Up an den Strand verlegten - feine Geschichte. Achso, damit ihr Euch mal ein Bild vo Puerto Lopez machen koennt, gibts, wie versprochen wieder ein paar Fotos.

(Photo: Daniel Josten)

Das ist also die Bucht von Pto. Lopez.

(Photo: Daniel Josten)

Das ist die Strandstrasse, eine von zwei asphaltierten Strassen in diesem Nest, wenngleich auch das kaum noch zu sehen war. Am Donnerstag haben wir uns dann doch zu ein bisschen Aktivitaet durchringen koennen. Am Abend zuvor hatten wir gemeinsam mit einem Amerikaner (David), einer Englaenderin (Yat), einem Deutschen (Hannes)und zwei seiner Spezie weiblicher Natur (Mira und Sophie) eine Schnorcheltour zu einer vorgelagerten Insel gebucht. Dadurch, dass wir so viele waren, hatten wir es geschafft, bei der Agentur einen Preis von 10 Dollar p.P. durchzusetzen, statt der eigentlich gaengigen 25 Dollar, was uns allen sehr entgegen kam. Am Donnerstag haben wir uns dann also gegen halb zehn am Strand getroffen und sind dann mit unserem Capt´n auf einem kleinen Touristenkutter auf Meer gefahren.

 

(Photos: Daniel Josten)

Die Isla Salango war bloss eine halbe Stunde entfernt. Und auf der Insel hatten sich jede Menge Pelikane niedergelassen, die auf dem Bild hier leider kaum zu sehen sind.

(Photo: Daniel Josten)

Wir waren bestimmt fuenf Stunden am Schnorcheln, haben blau-gelb gestreifte Fische gesehen und interessante Muscheln und Korallen. Am Abend hatten wir uns dann fast alle einen guten Sonnenbrand zugezogen - der Fuehrer luegt also nicht, wenn er sagt, dass ueber Ecuador das Ozonloch nicht ohne sei. Den Tag liessen wir dann mit einem Brahma auf unserer Dachterasse ausklingen. Spaeter haben wir noch im Hostel der anderen gekocht und noch ein paar Bierchen getrunken. Gestern war dann wieder ausgiebiges Ausruhen angesagt - um 11 aus den Federn (wie herrlich das ist) und dann gleich an den Strand. Mein Ruecken liess aber nicht viel mehr als 2 Stunden Strandfrisbee zu, so dass wir dann spaeter noch ein ausgiebiges Mittagsschlaefchen einfuegten. Mit unseren finanziellen Berechnungen waeren wir in Pto. Lopez beinahe auf die Nase gefallen, weil wir fest damit gerechnet hatten, dass das Nest eine Bank mit Automaten hat - Pustekuchen! So hatten wir gestern Nachmittag bereits unsere letzten Dollar fuer Hotel, Fruehstueck, Bustickets nach Quito und einen Kanister Wasser ausgegeben, als uns der Abendhunger packte. Weil lediglich das Hotel Pazifico VISA akzeptierte, mussten wir mal etwas besser Essen gehen - und der Gaumen hats gedankt. Gegen 8 stiegen wir dann gestern Abend in unseren Reina del Camino-Bus und wollten eigentlich heute morgen um halb 6 in Quito sein - daraus wurde nix. Nachdem der Fahrer schon von anfang an gewisse Probleme mit Kurven hatte und ich Befuerchtungen hegte, nicht vollstaendig in Quito anzukommen, war es dann gegen fuenf so weit, dass der Bus den Geist aufgab. 3 Stunden durften wir dann auf einen Ersatzbuswarten, der uns dann gegen halb neun in Quito rausschmiss. Heute werden wir es eher ruhig angehen, ich werd Daniel morgen Mitad del Mundo und das Inti-Ñan-Museum (siehe Eintraege im April) zeigen. Am Montag setzen wir uns dann in Quito in die naechste TAME-Maschine in Richtung Norden. Unser naechstes Ziel ist schon unangenehm nahe an der kolumbianischen Grenze, so dass sogar mein Guide eigentlich vor Trips in diese Gegen warnt. Aber wir haben nun mal eine Dschungel-Abenteuer-Tour gebucht, die in Lago Agrio startet. Ich freu mich auf jedsten schon auf die Selva (so nennen die Ecuadorianer hier den Dschungel) und hoffe, dass wir Geldfieber und Co. umgehen koennen. Demzufolge wird es auch naechste Woche kaum Berichte hier geben, da die Internetcafés im Dschungel entweder grad nicht vorhanden, oder wenn dann viel zu teuer sind. Wenn allerdings in zwei Wochen heir noch kein neuer Eintrag zu finden ist, dann duerft ihr die Botschaft verstaendigen oder Joschka anrufen - Danke.

(Photo: Daniel Josten)

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Deef schreibt am 16.05.2005 um 16:18 Uhr:Was für ein Leben! Mach weiter so und Du hast es bald so schön wie ich.



    Kleiner Scherz. ;-)

    Aus mir spricht der in Ironie verpackte Neid. Denn hier ist es bewölkt! Und KALT! AAAAHH!!!

Einloggen zum Kommentieren:

Hinweis: viele Funktionen von blogigo (z.B. Einträge kommentieren) stehen Dir erst nach einer kostenlosen und unverbindlichen Registrierung zur Verfügung. Hier kannst Du Dich in Sekundenschnelle registrieren.