Ja ja ja!!!
Stimmung: gut
Musik: Kronehit Radio
Es schneit, es schenit es schneit!
Jaaaaahaaaaa, hier in Bonn!
Schnee, schnee, schnee - schneehehehehehehehe!!!!!!!!
Muss nur liegenbleiben....
Stimmung: gut
Musik: Kronehit Radio
Es schneit, es schenit es schneit!
Jaaaaahaaaaa, hier in Bonn!
Schnee, schnee, schnee - schneehehehehehehehe!!!!!!!!
Muss nur liegenbleiben....
Stimmung: jo.
Musik: Keimzeit!
So unproduktiv, wie das vergangene Wochenende war, so produktiv folgte dann die Woche auf den Tritt. Parties und Abendveranstaltungen waren weitesgehend abgesagt worden, nachdem ich bemerkt hatte, dass ich doch das WE hätte ein wenig besser nutzen sollen. Aber gut. Das spornte mich dann an, progressiv an meinen ersten zwei Referaten zu arbeiten, die es dann gestern und heute zu halten galt. Meine Vorarbeit war sogar so effektiv, dass ich es mir am Abend dann doch noch (trotz Sturm) erlaubte, die Geographenparty aufzusuchen. Okay, anafngs war ich mir noch nicht ganz sicher, ob das nicht doch ein wenig zu risikoreich ist, bei diesem Wetter aus dem Haus zu gehen. Die Idee, mit dem Fahrrad zu fahren, verwarf ich dann auch flink wieder, als ich am Eingang meiner Strasse einen Baum umstürzen sah. Das Fahrrad rollte daraufhin wieder in den Keller - und naja, wer fährt schon gern bei einem echt zugigen Gegenwind... Später entschied ich mich aber doch noch, mit der Straba aufzubrechen - Passagen unter Bäumen wurden mit Blick-nach-oben im Laufschritt absolviert und irgendwie war ich dann auch froh, als ich letztendlich in der Bahn saß. Ein paar Strassen weiter war dann auch der nächste Baum ins gegenüberliegende Haus gestürzt - eine überzeugende Demonstration der natürlich Kräfte. Kurze Zeit später war der Spuk aber dann weitesgehend vorbei - die Party war, dank Sturm, gar nicht sooo voll, also man konnte sich bewegen und atmen...
Heute durfte ich dann in meinem Lieblingsseminar in Geschichte endlich allen was über die Geschichte des Reisens erzählen. Offenbar hatte ich mich im populär-wissenschaftliche Stil doch ganz gut geschlagen, so daß dem Dozenten nicht viee Kritikpunkte blieben, und er zu dem Fazit kam: Sie haben ihre innere Distanziertheit zum Thema mit einem überzeugendem Vortragsstil wieder wett gemacht. Super - das freut einen. Jetzt bleibt im Semester nur noch ein Referat - und dat schaukeln wir dann auch noch. Der Jakob und ich. Schönes Wochenende!Und: Sachsen: Isch komme!
voller Feiern, also:
Donnerstag: Feiern.
Freitag: Feiern.
Samstag: Feiern!
Sonntag: naja...
...da fühlt man sich dannwirklich, als sei man älter geworden. ;-)
Vielen Dank an alle Gratulanten auf elektronischem Postwege, per Funk, StasiVZ oder Telephono!
Auf zum Endspurt - und dann sind gleich Ferien ;-)
Geburtstag hab
Bitte heute keinen giftigen Nebel,
keinen Unfall im Atomkraftwerk,
keinen Schwefelschnee im Erzgebirge,
weil ich Geburtstag hab'.
Bitte heute keinen Toten in Beirut
und kein Blut heut' in Afghanistan,
keinen Anschlag heute auf Nicaragua,
weil ich Geburtstag hab'.
Weil ich Geburtstag hab' und mir was wuenschen darf.
Vielleicht 'ne Flasche Sekt aus der SU,
'ne Tuete Gummibaerchen dazu,
vielleicht im Bett ein Rendezvous,
weil ich Geburtstag hab'.
Doch bitte heut' kein Attentat in Neu-Delhi,
bitte heute keinen Giftskandal,
bitte heute keine Flugzeugentfuehrung,
weil ich Geburtstag hab'.
Bitte heute keine Oelpest an der Nordsee,
keine Folter heut' in der Tuerkei,
keine Kinderarbeit in Taiwan,
weil ich Geburtstag hab'.
Weil ich Geburtstag hab' und mir was wuenschen darf.
Keinen Polenwitz in Frankfurt an der Oder,
keinen Tuerkenwitz in Frankfurt am Main,
keinen Schlagstock auf die Kinder Sowetos,
weil ich Geburtstag hab'.
Bitte heute keine Ruestungserfolge,
kalten Kriegern heute keinen Trumpf.
kein Manoeverspiel im Kinderzimmer,
weil ich Geburtstag hab'.
Weil ich Geburtstag hab' und mir was wuenschen darf.
Vielleicht, dass mir ein Lied gelingt,
die Postfrau gute Briefe bringt,
vielleicht, dass uns der Mut nicht sinkt,
weil ich Geburtstag hab
Gerhard Schöne
Stimmung: müd
Musik: helden
So, vor drei Tagen sind die Weihnachts- und Neujahrsferien nun zu Ende gegangen. Und - ich habe sogar schon damit begonnen, meine guten Vorsätze fürs Bondjahr in Angriff zu nehmen. Nachdem mein tolles Blockseminar vergangene Woche ins Wasser gefallen war, hab ich mich dazu entschieden, beim Steppenwolf meine Zeit zu investieren. Das Wochenende wollte ich dann endlich mal mit bereits lang geplanten Besuchen im Großraum NRW beginnen. Mein erster Mini-Trip führte mich also nach Düsseldorf zu meinem Patenonkel, den ich wohl nachweislich (Gästebuch) das letzte mal 1994 (das ist 13(!) Jahre her) zu Hause besucht habe. Das war also mal allerhöchste Eisenbahn und hatte sich doch auch in jeglicher Hinsicht gelohnt. Lecker Weinchen, angenehme Gespräche und Geplauder, fein Essen gegangen und ein schöner Sonntags-Stadtspaziregang waren, kurz gesagt, das Programm.
Trotz meines kleinen Düsseldorf-Ausfluges hatte ich dann auch noch mein erstes Referat in Sack und Tüten gebracht, so dass ich morgen reinen Gewissens in meinem Proseminar auftauchen kann und dort über die Rolle von Medien in der Demokratie schwadronieren kann.
Gestern wollte ich den Abend eigentlich auch noch für andere Referate nutzen - aber die Realität sah anders aus. Unser Fachschaftskneipen-Wirt Holger hatte Geburtstag und in seine Kneipe eingeladen - Ergebnis: Viel zu spät im Bett, aktuell Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten in der Uni und und und...
Aber: Schöner Abend. So, und da ich heut auch nochmal in die Uni muss, is hier jetzt wieder Schluss. Mehr will und kann ja auch keiner lesen. Is ja schließlich nur ein Blog.
Musik: Lüfterrauschen...
... und keiner geht hin. Außer Dir.
Gibt's nicht in Zeiten überfüllter Hörsäle, vergriffener Seminarplätze und viel zu knappem Kursangebot?
Gibt's doch! Und zwar an der Uni Bonn. Aber von vorn. Zu Beginn des Semesters hatte ich mir, bei der Zusammenstellung meines Stundenplanes gedacht: 'Weniger is mehr, mach halt ein Blockseminar in den Weihnachtsferien!'. Soweit so gut, gesagt und angemeldet für eine Veranstaltung mit dem Namen "Gesprächsanalyse". Platz Sechs von 16 konnte ich immerhin bei der Online-Anmeldung ergattern und freute mich, einen etwas luftigeren Stundenplan im laufenden Semester zu haben.
Das erste Mal sollte dann jenes Seminar am 16. Dezember stattfinden. 11 bis 16 Uhr, so stands im Vorlesungsverzeichnis. Also stand ich denn auch um 11:20 Uhr vor dem Hörsaal und trat ein. Drei junge Damen verteilten sich im Saal, zwei zu meiner Linken, und eine, die nicht sofort als die Dozentin zu erkennen war an der Front. Ein wenig verunsichert fragte ich nach, ob ich richtig beim Seminar "Gesprächsanalyse" sei. Ja, soweit sei alles richtig, versicherte man (Frau) mir. "Dann wird es ja ein kuscheliges Seminar", warf ich lapidar in den Raum und hoffte, auf weiteren Zuwachs. Gegen 12 entschieden wir, dass wohl keiner mehr kommt, und wir somit beginnen könnten. Als wir um 15 Uhr das Seminar zu Ende brachten, kam natürlich die Frage auf, wer denn (für den Teilnahmeschein), welches Referat übernehmen wolle. Diese Frage klärte sich schneller, als es mir lieb war. Die beiden anderen Damen teilten uns (mir und der Dozentin) mit, dass sie gar nicht auf der Liste stünden und auch keinen Schein wollten. Blöd. Dachte ich mir! Und ich, Blödmann, brauch einen Schein. Shit. Naja, da kann man sich dann auch nicht mehr rausreden.
(Bild: von der HP der Uni Gießen)
Ich sollte also eine Transkription vorbereiten und in den nächsten Sitzunngen präsentieren. Frau Dozentin gelobt, noch einmal eine Mail an ALLE Teilnehmer, die sich angemeldet hatten, zu schreiben, um eine höhere Beteiligung im Januar zu erzielen. Achja, und freundlicherweise sollte ich dann einfach eine Stunde später kommen, weil sie ja das alles mit den "Neuen" noch einmal wiederholen würde. Gut dachte ich mir, und ließ Weihnachten und Silvester ins Land gehen.
Als ich nun heute, frisch geduscht und mit der Ausrede auf den Lippen, dass mein Transkript noch nicht ganz fertig sei, da ich zwischen Weihnachten und Silvester viel um die Ohren gehabt habe, wieder vor dem Hörsaal stand, war dieser abgecshlossen. Ich wunderte mich kurz, weil ich erst am Morgen noch eine Mail von meiner Dozentin bekommen hatte, dass ich doch bitte nur EINE und nicht, wie von mir vorgeschlagen, 1,5 Stunden später kommen sollte.
So stand ich also vor dem Hörsaal, als Frau Dozentin aus dem Sekretariat kam und mich grüßte. Wir hätten ein Problem, meinte sie. Aha, dachte ich. "Welches denn?", fragte ich und dacht es mir irgendwie schon! "Sie sind der einzig verbleibende Teilnehmer in meinem Seminar!" "Ah..??!" "Ja und ich glaube nicht, dass es Sinn macht, dass Seminar fortzuführen!" "Ah!" "Aber wir werden eine Möglichkeit finden, dass Sie dennoch zu ihrem Schein kommen." "Ah..- ja."
Nach einem kurzen Plausch war schnell klar, ich hab die Woche frei, werde eine kleine schriftliche Arbeit machen müssen und soll dann dafür mein Scheinchen bekommen.
(Photo: Jakob Mueller)
Sage mal einer, es gäbe keine Seminar-Plätze.... Ts ts ts