Nach der Reise ist vor der Reise

27.02.2008 um 10:35 Uhr

Kleine Touren

von: JaMue

Wie angekündigt habe ich die vergangene Woche in meinem Lieblingsleipzig verbracht. Ganz entspannt, teils Party gemacht, teils Kleinkultur in Form Leipziger Kabarets genossen und teils einfach so über die Felder spaziert. Entspannt eben. Am Samstag Morgen gings dann früh wieder in die Luft und Richtung Westen, um nach einem Arbeistzwischenstopp in Bonn per Auto weiter an die Grenze zu Frankreich zu fahren. Unser Betriebsausflug brachte uns diesmal in den schönen Pfälzerwald, mit wunderschönen Sandsteinformationen und prächtigem Wetter. Knapp vier Tage haben wir da in einer Hütte mit den Kollegen entspannt, sind gewandert, haben gespielt, geklettert, und haben Strasbourg genossen. Alles in allem eine gelungene Angelegenheit. Und damit ich aus der Ruhe gar nicht erst so richtig rauskomme, hab ich auch die nächsten Tage frei und kann ein wenig Kleinkram erledigen, der mir den Weg nach Mexiko weiter ebnen wird. Ah jo, da gibts schon noch das ein oder andere zu tun, bevor es in anderthalb Wochen wieder in die Luft geht, und diesmal der Flieger weiter östlich aufsetzt, als beim letzten Mal - nach für mich schon über zehn Jahren geht es mal wieder nach Prag.

17.02.2008 um 23:54 Uhr

Zeit für Anderes

von: JaMue

Die Ferien lassen sich in Bonn gut an. Ein-Zwei Tage musste ich in der vergangenen Woche arbeiten, also alles andere als viel und hatte dabei viel Zeit, mich via Google Earth beispielsweise schon mal nach Mexiko zu beamen oder eben Sachen zu mache, die ich mir schon längst einmal vorgenommen und dann doch nie gemacht hatte: Mein Südamerika-Blog beispielsweis emal sichern und mir persönlich offline verfügbar machen und damit auch die Möglichket haben, falls ebi blogigo mal die Server durchbrennen, nicht dabei eine Masse an an Erinnerungen im Kabelbrand verloren gehen zu lassen. Am Freitag war es dann nach 6 Stunden getan: Mein Blog war in Word-Dokument-Form gebracht worden, und mit Fotos versehen worden, die nicht im Internet liegen, sondern auf meiner Festplatte. So entstand dann ein nicht weniger als 269 Seiten umfassendes Tagebuch meines halbjährigen Südamerikaaufenthaltes 2005. Und dabei kam das Kitzeln dann auch wieder und ich freu mich seitdem noch viel viel mehr, ab Sommer wieder in Lateinamerika zu sein und vor allem auch für ein Jahr.

Und weil grad alles so schön ist und ich nicht wusste, wann ich meiner Lieblings-Heimatstadt Leipzig mal wieder einen Besuch abstatten soll, entstand heute folgende Idee. Weil ich viel Zeit diese Woche habe und meine Arbeitszeit inzwischen schon meinen Interessen unterworfen habe, habe ich mich spontan dazu entschieden, mich für den Dienstagflieger einzubuchen und meiner Heimatstadt eine Stippvisite abzustattten. Samstag werde ich dann rechtzeitig nach dem Frühstück wieder in den Flieger steigen und pünktlich zum Arbeitsantritt wieder in Bonn sein. Ein guter Plan, wie ich finde. Und wer, meiner Leipziger Freunde dies hier gerafe vielleicht liest, der darf sich aufgefordertfühlen, mich anzuklingeln, sich Zeit zu nehmen und mit mir ein Bierchen, Käffchen oder Weinchen zu trinken. In diesem Sinne - bis gleich in Good-old-LE!

13.02.2008 um 13:42 Uhr

El mejicano - the mexican - der Mexikaner!

von: JaMue

Endlich bekommt der Titel meines Blogs nun wieder seinen allertiefsten Sinn zurück. Nun ja, man wird sich fragen - Was will uns der Autor heute mit der Überschrift sagen? - und der geneigte Leser und Kenner des Autors wird es bereits erraten haben: JA, es geht wieder los! Auf große Reise! Ins Ausland und vor allem: Weit weit weg!

Nachdem ich ja im vergangenen Jahr wegen eines Daumenbruchs meinen geplanten Auslandsaufenthalt im Land des Tequilas, der Fajitas und des leckeren Chilis verschieben musste, steht er nun für dieses Jahr fest! Anfang des Jahres war die ganze Aktion noch einmal ins Wackeln geraten, aber gestern sicherte mir der DAAD zu: Jepp - Sie gehen nach Mexiko! Muchas Gracias - sagte ich und lief grinsend und freudig davon. Das Beste an der ganz Verschiebungsaktion: Im vergangenen Jahr hatte ich noch nur mit einem halben Jahr geplant: Nun lass ich es aber so richtig krachen und sage: Un ano por favor - por lo menos :-)

Bild geliehen bei weltatlas.info

Und ab Sommer werde ich mein neues zu Hause in Puebla aufschlagen und dann dort ein Jahr lang an der Benemérita Universidad de Puebla studieren, in México leben, feiern, trinken, tanzen, lesen und vor allem: REISEN! Hach ja - I frei mi!

Dies ist ein Testlink zu meinem mexikanischen Blog "El mejicano"  

12.02.2008 um 10:27 Uhr

Blog sichern? Wer hilft...?

von: JaMue

Immer wieder einmal überkommt mich die Frage, wie ich die hier über Jahre angetippten Informationen einmal wirklich wirksam sichern könnte. Da ich bei google nicht so richtig weiter kam, dachte ich mir, ich stell die Frage jetzt mal hier. Es geht mir also um eine art Programm, um die Inhalte meine Weblogs (inkl. Bilder) bei mir auf die Festplatte zu holen, ohne dass ich eine Drag&Drop-Schlacht in ein Worddokument vornehmen muss. Der httwebsitetracke oder wie das Ding heißt, war bislang noch nicht das Wahre. Würde mich sehr über hilfreiche Kommentare freuen.

Herzlichen Dank im Voraus!

10.02.2008 um 15:01 Uhr

Katrin!

von: JaMue

Frau J., falls Du doch ab und zu hier vorbeischauen solltest - dann höre meine Worte! Bitte leer Dein Postfach, damit ich Dir eine Mail zustellen kann! Merci Dir!

Und für die anderen tut es mir Leid, dass die hier wirklich überhaupt keinen Informationsgehalt hat.

Sorry, aber genießt die Sonne. Weitermachen.

09.02.2008 um 09:14 Uhr

Winterwanderung und verdiente Stressfreiheit

von: JaMue

Wandern gehen, oder nicht? Hmmm, Du solltest eigentlich lernen. Aber eine Hand voll Kollegen wollten den Lieserpfad in Angriff nehmen. Na gut, ich bin ihn schon gelaufen und den ersten Teil sogar schon zwei Mal. Aber am Ende siegte dann vergangenes Wochenende doch die Vernunft - und ich entschied mich für die Flucht vor Karneval und gegen das vorzeitige Lernen für meine Prüfung.

Sonntag Morgen schnürten wir los und fuhren mit Autos zunächst nach Daun, wo wir uns dann am Vormittag in die Spur begaben. Bei strahlender Sonne meisterten wir die ersten Kilometer und genossen einen nahzu komplett Wandererbefreiten Lieserpfad.

Das es doch auch hier in der Eifel "tiefster" Winter ist, durften wir nicht nur auf der Hinfahrt an den Schneebepuderten Bergen sehen, auch am Wegesrad säumten Eiszapfen unseren Weg.

Am Nachmittag, kurz vor dem Etappenziel Manderscheid gönnten wir uns dann eine Pause.

Um dann die letzten Meter des Pfades zu genießen.

Am Montag meinte es das Wetter dann leider nicht so gut mit uns, wie am Vortag. Über Nacht hatte es am frühen Morgen mit starkem Wind und Regen begonnen und wollte gar nicht mehr aufhören. So verhangen und nass, wie der HImmel dann aussah, entschiedenwir uns dann doch für einen Abbruch und für ein späteres Wiederholen unseres Unterfangens.

Der Rest meiner Woche stand dann ganz im Zeichen meiner Geschichtszwischenprüfung, also unter dem Stern Amerikanischer Geschichte im 20. Jahrhundert. Ab Mittwoch letztendlich setzte ich mich so richtig auf den Hosenboden und der fruchtbare Druck wurde nocheinmal erhöht, als ich feststellen musste, dass meine Prüfung schon Freitag, und nicht, wie zuvor vermutet (oder gar als Wissen angenommen) am Samstag sei. Naja, gestern Abend zur besten Sendezeit durfte ich dann im Historischen Seminar zum Raport antreten und über dei Amerikanische Geschichte berichten. Kurz zuvor befielen mich noch Zweifel, ob meine Blitzvorbereitung nun wirklich ausreichend gewesen sein sollten. Und am Ende stellte sich heraus, um es frei nach Franklin D. Roosevelt zu sagen: The only thing we haveto fear, is fear itself. Mit einer Eins vorm Komma stolzierte ich absolut überrascht udn sehr zufrieden wieder in die Nacht und freue mich nun auf die Semesterferien. Ach Quatsch, ich bin ja Student und muss auf die korrekte Bezeichnung verweisen: Vorlesungsfreie Zeit natürlich. Ferien...püfff...sowas gibts doch für Studenten gar nicht... :-)

Obwohl, eigentlich schon... Verrückt

Alle Bilder: (c) Jakob Mueller.

02.02.2008 um 11:54 Uhr

Weiße Premiere

von: JaMue

Seitdem ich im Rheinland residiere, versuchen mich Rheinländer davon zu überzeugen, daß es hier durchaus Schnee geben würde. Nix da, behauptete ich bislang hartnäckig, weil ich es einfach noch nicht erlebt hatte. Angeblich hatte es zwar schon 2005 hier Schnee gegeben, aber eben gerade dann, als ich mich im schönen Freistaat Sachsen aufhielt. Also galt dies natürlich nicht. Dann folgte jetzt im Januar eine Kältephase, die hier durchaus dei Hofgartenwiese in Bonn weiss anhauchte. Aber wieder kein Schnee, diesmal handelte es sich um Raureif.

Heute morgen dann passierte das Unglaubliche. Als ich gegen 9:42 und 21 Sekunden durch meine Vorhänge nach außen blickte, traute ich meinen Augen nicht. Dicke, weiße Flocken fielen vom Himmel, um vom viel zu warmen Boden gleich wieder geschluckt zu werden. Und so lag hier in Bonn für dei Dauer einer halbe Stunde eine zarte Schneedecke auf der Wiese. Unglaublich. Auf dem Weg zum Bäcker sah ich dann gleich noch eine Premiere. Unterrhalb des Venusberges kreuzte ein Schneepflug meinen Weg. Etwas ungläubig dachte ich mir aber dann doch: Der gehört wohl eher zum Karneval.

In diesem Sinne: Alaaf und Helau!

 

PS: Ohh, mir fällt grad auf, dass nach halbjähriger Abstinenz der Zähler des Blogs wieder funktioniert. Hut ab, blogigo, ihr habts im Griff :-)