Faroer Inseln und Belfast
Die Faroer Inseln liegen zwischen Schottland und Island. Hat man bestimmt schonmal gehoert - aber da gewesen sind noch nicht so viele Leute die ich kenne. Wir hatten die Moeglichkeit, von 16. bis 27. April dort zu sein. Es leben nur 48000 Leute dort - es ist ein eigenstaendiges Land, auch wenn es noch zu Daenemark gehoert, und die Leute sind sehr stolz darauf. Trotzdem ist es ein bisschen wie in einem Dorf, jeder kennt jeden und alle sind auch irgendwie miteinander verwandt. Die Logos Hope hat ihren Heimathafen dort (Torshavn), und da jeder Faroer das Schiff kennt, hatten wir viele Besucher, die zum Teil das Schiff besser kannten als einige unserer neuen Leute (dadurch dass sie bis zu 20 Jahre an bord gearbeitet hatten!). Ein Highlight waren viele Kuchen und Torten jeden Abedn im Speisesaal - die Faroer Leute wollte uns was Gutes tun, und so gab es jeden Abend Nachtisch fuer jeden der wollte! :)
Jetzt sind wir seit dem 29. April in Belfast und fahren morgen Abend ab.Viel gesehen hab ich hier leider nicht, da es viel Arbeit gab - aber dafuer ein paar gute Bekanntschaften gemacht. Die letzten 2,5 Tage war ich auf meinem ersten Overnight team (sowas hat man normalerweise 2-4 mal im Jahr... aber da wir ja so lange in der Projekt-phase waren, war es fuer mich nach 1,5 Jahren das erste mal :). Dabei wohnt man fuer ein Wochenende bei Leuten aus einer Gemeinde, in unserem Fall waren es ex-Schiffsleute was sehr entspannend war weil sie genau wussten wie man sich fuehlt, was man braucht... und tagsueber waren wir in verschiedenen Gemeinden um das Schiff vorzustellen, in Teen und Jugendkreisen um die Leute dort zu motivieren und anderen Sachen.
Nachdem mir in Scheveningen ja wie erwaehnt das Hinterrad geklaut wurde, habe ich hier in Belfast einen Laden fuer gebrauchte Fahrradteile gefunden und letztendlich ein neues Hinterrad! Der Inhaber hatte schon vom Schiff gehoert, wollte sowieso vorbeikommen und so konnet ich ihn einladen. Er hat das Hinterrad einfach mitgebracht und eingebaut, ist aber lange an Bord geblieben da wir gute Unterhalteungen ueber alles moegliche hatten, und ist sogar noch 2mal wiedergekommen. Im Endeffekt hat er mir das Rad geschenkt und umsonst eingebaut, und dazu gab es eine gute neue Bekanntschaft. Wenn es mir nie geklaut worden waere, waere es dazu nicht gekommen! Ist schon toll, was Gott selbst aus den negativen Dingen gutes machen kann...!
