Tour de Dings
Auf der abendlichen Erfrischungsradfahrt nach
dem reinigenden Kurzorkan,
der die Pflanzenwelt auf und vor dem Balkon zwar arg gebeutelt,
das Klima hingegen angenehm korrigiert hat, pausieren wir kurz an einem
am Wegesrand liegenden, uns bis dato jedoch gänzlich unbekannten
Kiosk namens "Drugstore" um ein Fläschlein Gerstensaft zur gehaltvollen
Durstlöschung käuflich zu erwerben.
Beim Betreten der Verkaufsfläche fällt der geneigten Kundschaft
dort sofort eine handbeschriftete Tafel mit froher Botschaft ins Auge:
"Bier 0,5 l -,70 Cent"
Donnerwetter, das ist wahrlich ein unerwartet christlicher Preis –
und das, obwohl sich der Laden ganz eindeutig in muselmanischer
Hand befindet.
Der grauhaarige Methusalem schlurft aus seinem Wohnzimmer
direkt hinter der Kasse heran und beantwortet die klar formulierte
Frage "Gilt das für alle Sorten, 70 Cent?" mit deutlich vernehmbarem
und nickend unterstütztem "Ja, egal", worauf die Wahl auf 2 Markenbiere
in der Kühlung fällt, für die er nun einen Kassenbetrag von 2,60 €
einfordert, den er, auf überraschte Nachfrage hin, damit erklärt,
dass der ausgelobte Preis natürlich nur für die (an dieser Stelle nicht näher
genannt sein sollenden) beiden Sorten unterster Qualitätsstufe
(Kenner nennen es "Schädelbier") gelten könne, aber keinesfalls
für die von uns gewählten Markenprodukte.
Vielleicht sollte man an dieser Stelle anfangen zu handeln wie auf einem
orientalischen Markt, aber die Erfahrung zeigt, dass in dieser Hinsicht
die migrationshintergründigen Kioskbesitzer allesamt bereits aufs Heftigste
integriert sind und ihre Preise daher ehern und unverrückbar feststehen.
So bleibt uns am Ende und beim teuren Markenbier die Erkenntnis,
dass es besser ist, auf der nächsten Etappe nur bekanntes Terrain in Form
des Stammkiosks mit bewährtem Preisgefüge anzusteuern, um uns ohne
überflüssige Überraschungen dieser Art das Flüssige zu verschaffen.
So ist das im Leben.
der die Pflanzenwelt auf und vor dem Balkon zwar arg gebeutelt,
das Klima hingegen angenehm korrigiert hat, pausieren wir kurz an einem
am Wegesrand liegenden, uns bis dato jedoch gänzlich unbekannten
Kiosk namens "Drugstore" um ein Fläschlein Gerstensaft zur gehaltvollen
Durstlöschung käuflich zu erwerben.
Beim Betreten der Verkaufsfläche fällt der geneigten Kundschaft
dort sofort eine handbeschriftete Tafel mit froher Botschaft ins Auge:
"Bier 0,5 l -,70 Cent"
Donnerwetter, das ist wahrlich ein unerwartet christlicher Preis –
und das, obwohl sich der Laden ganz eindeutig in muselmanischer
Hand befindet.
Der grauhaarige Methusalem schlurft aus seinem Wohnzimmer
direkt hinter der Kasse heran und beantwortet die klar formulierte
Frage "Gilt das für alle Sorten, 70 Cent?" mit deutlich vernehmbarem
und nickend unterstütztem "Ja, egal", worauf die Wahl auf 2 Markenbiere
in der Kühlung fällt, für die er nun einen Kassenbetrag von 2,60 €
einfordert, den er, auf überraschte Nachfrage hin, damit erklärt,
dass der ausgelobte Preis natürlich nur für die (an dieser Stelle nicht näher
genannt sein sollenden) beiden Sorten unterster Qualitätsstufe
(Kenner nennen es "Schädelbier") gelten könne, aber keinesfalls
für die von uns gewählten Markenprodukte.
Vielleicht sollte man an dieser Stelle anfangen zu handeln wie auf einem
orientalischen Markt, aber die Erfahrung zeigt, dass in dieser Hinsicht
die migrationshintergründigen Kioskbesitzer allesamt bereits aufs Heftigste
integriert sind und ihre Preise daher ehern und unverrückbar feststehen.
So bleibt uns am Ende und beim teuren Markenbier die Erkenntnis,
dass es besser ist, auf der nächsten Etappe nur bekanntes Terrain in Form
des Stammkiosks mit bewährtem Preisgefüge anzusteuern, um uns ohne
überflüssige Überraschungen dieser Art das Flüssige zu verschaffen.
So ist das im Leben.

