Männersammlung

26.11.2010 um 00:52 Uhr

Der heilige Bund der Ehe...

Gerade erst habe ich darüber gesprochen , die Ehe. Ganz nebensächlich erwähnt meine Cousine, "Ah hast du's schon gehört?! N. und J. haben sich scheiden lassen." Wie kommt es dazu das Statistisch gesehen 40% der Ehen wieder geschieden werden? Ist es nur der Reiz einen neuen Schritt zu wagen weil alles andere einfach nur noch Routine geworden ist? Ehe hat in der heutigen Gesellschaft kaum noch etwas "heiliges". Der Gedanke Ehe war bei mir noch ziemlich weit entfernt , bis ich mich vor kurzem mit John, einem guten Freund von mir unterhalten habe. Ein Bekannter von ihm  fährt ins Ausland um sich eine Frau zu suchen und sie zu heiraten weil er bestimmte persönliche Probleme nur durch eine Heirat umgehen kann. Natürlich fragte John mich ob ich ihn denn heiraten würde wenn er das Selbe Problem hätte wie sein Bekannter. Ich muss ehrlich zugeben- ich musste kaum überlegen um zuzusagen. Meine ersten Gedanken in dem Moment waren weder weißes Kleid, Blumen , Kirche noch Standesamt. Mein erster Gedanke war das es ja im Grunde nur ein wertloses Stück Papier ist auf das ich meine Unterschrift setze um sozusagen "offiziell" verheiratet zu sein. Woher diese Einstellung kommt? Ich denke unbewusst wird diese negative Einstellung zur Ehe von jedem aufgenommen. Ich habe mehrere Bekannte in der Altersgruppe 40+ , 50 + und sogar 60+ die einfach nicht heiraten wollen. Ihre Frauen liegen ihnen Tag für Tag in den Ohren mit Heiratsplänen und damit das sie sich durch eine Heirat einfach sicherer fühlen würden und ihre Männer denken nicht einmal daran diesen Schritt zu gehen. Jeder von ihnen sagt ungefähr das Selbe aus, nämlich das sie ihre Frau lieben aber heiraten doch einfach nur formeller Unsinn wäre den man nicht braucht. Wenn man noch hinzurechnet wieviele Männer ihren Frauen fremdgehen nur weil sie irgendwann das Gefühl bekommen alt zu werden und sich beweisen müssen das es eben nicht so ist. Vor ein paar Monaten habe ich genau solche Exemplare kennengelernt, und nicht nur sie sondern gleichzeitig wie dreist offensichtlich man seine Frau betrügen kann...

 

23.11.2010 um 00:16 Uhr

Anfang...

Alle wollen ihn. Prince Charming. Der Held der uns aus dem Turm befreit , uns wach küsst aus einem hundertjährigen Schlaf,der Held der uns unseren verlorenen Schuh bringt, dann mit uns auf seinem weißen Ross in sein Königreich reitet und uns bis an sein Ende unsterblich liebt. Das Märchen von dem perfekten Mann das uns seit unserer Kindheit verfolgt und wir alle einmal für Realität gehalten haben. Als Kind lag ich nach der Gutenachtgeschichte noch lange wach und habe von meiner eigenen perfekten Märchengeschichte geträumt. Doch irgendwann hören wir alle auf an Märchen zu glauben und erkennen das Prince Charming die verdammt nochmal fiktivste Person aller Märchen ist. Im Gegensatz zu ihm wirkt sogar die Hexe die in dem Lebkuchenhaus wohnt noch halbwegs real. Ich habe wirklich kein besonders gutes Männerbild wenn es um Beziehungen geht. Ich habe schon relativ früh gemerkt das man sich besser nicht vollkommen auf Männer verlassen sollte. Sowas merkt man einfach nach dem 3. Stiefvater. Als Teenie war ich wirklich ziemlich oft unglücklich verliebt - die Pubertät hat bei mir wirklich schreklich eingeschlagen. Pickel , fettige Haut, feste Zahnspange, schrekliche Frisur mit dicken blonden Strähnen. Kein Wunder das ich für ältere Jungs mehr ein Kumpel war als ein Mädchen in die man sich verliebt. Der einzigste Vorteil war das ich auch behandelt wurde wie einer von ihnen und mit mir alles besprochen wurde. Der Traum jeder 14 jährigen - wissen was Jungs denken :) Aber auch die Schlimme Phase ging irgendwann zu Ende und aus dem hässlichen Entlein wurde doch noch was ;) Und die Kumpels die ich nach Jahren wiedergesehen habe wollten mich auf einmal auf einen Kaffe oder zum Essen einladen. Die wirklich schönsten Erfahrungen dieser Zeit sind doch immer die wenn man als Frau merkt dass, das was man will eigtl garnicht so schwer zu bekommen ist. Ich muss ehrlich zugeben das Beziehungen mir damals schon nicht wirklich lagen. Das Problem ist das Männer bei mir das Bedürfniss haben über mich zu bestimmen und wegen ihrer manischen Eifersucht auch dazu neigen mir vieles verbieten zu wollen - und ehrlich gesagt passt mir das einfach nicht.Warum sollte ich mir etwas verbieten lassen das sie selbst nicht einhalten? Und mal ernsthaft weshalb sollte ich mir diese ganzen sinnlosen Streitereien antun wenn es auch ohne geht? Männer machen das schon seit Jahrtausenden , sie laufen durch die Welt und wollen nur ihren Spaß ohne eine feste Bindung einzugehen. Warum sollten Frauen das nicht können? Ich liebe "Sex and the city"  und wirklich jede der 4 ist mir nach Jahrelangem gucken ans Herz gewachsen - aber Samantha ist immer noch meine größte Liebe. Carrie sucht 6 Staffeln lang die Liebe ihres Lebens... Samantha hingegen hat sie von der ersten Folge an schon gefunden: Sex ! Ich bin Anfang 20 und ich glaube das ist eindeutig kein Alter in dem man sich krampfhaft darum kümmern sollte eine Familie zu gründen. Ich habe gern meinen Spaß und ich gebe das ehrlich zu. Für mich sind Männer entweder gute Freunde oder gute Liebhaber. Das faszinierende ist das wenn man ehrlich zugibt das man nichts festes will , Männer anfangen wirklich ehrlich zu werden und JA dabei tun sich so manche Abgründe auf die ich auch nicht erwartet habe.