LUCKY NUMBER SLEVIN (Paul McGuigan, 2006)
Im Anschluss an besagte Werbung lief übrigens LUCKY NUMBER SLEVIN, ein Kracher à la JAMES BOND meets LOCK, STOCK AND TWO SMOKING BARRELS (BUBE, DAME, KöNIG, GRAS). LUCKY NUMBER SLEVIN lohnt sich schon allein wegen der fetten Besetzung, u.a. bestehend aus Schauspielkoryphäen Ben Kingsley, Morgan Freeman und Bruce Willis, sowie den etwas frischeren Kollegen Josh Hartnett and Lucy Liu.
Durch eine dumme Verwechslungsgeschichte gerät Slevin (Hartnett) zwischen die Schwergewichte der New Yorker Unterwelt "The Boss" (Freeman) und "The Rabbi" (Kingsley). Slevin schuldet beiden angeblich Unmengen Geld, wird als Auftragskiller engagiert und verliebt sich in die süße Quasselstrippe und Möchtegerndetektivin Lindsey (Liu). Letztere ist nach ihren Rollen als schwerbewaffnete (Anti)heldin in CHARLIE'S ANGELS (2003) und KILL BILL (2003) hier mal überraschend lieb und spaßig, um nicht zu sagen, albern, ja wirklich süß. Die Plotwendungen im Film sind zwar manchmal etwas holprig, machen das Rätselraten um wahre Absichten und Motive der Hauptpersonen aber spannend. Das Beste am Film sind aber zweifellos die coolen Sprücheklopfereien und gepfefferten Maulgefechte - allesamt spruchreif und zum Sammeln und Einkleben ins Buch für rekordverdächtige Oneliner.
