schmerzlicher Morgen
Ich höre sie. Sie lachen zusammen. sie duschen zusammen. Jetzt wird gefrühstückt. Die Nacht hatten sie zusammen. Den Abend auch.
Warum darf ich so etwas nicht auch erleben?
Ich höre sie. Sie lachen zusammen. sie duschen zusammen. Jetzt wird gefrühstückt. Die Nacht hatten sie zusammen. Den Abend auch.
Warum darf ich so etwas nicht auch erleben?
Manch einer verschließt die Augen, die Ohren.
Streckt mir sein geöffnetes Herz entgegen. Umhüllt mich mit Zärte und Ernstgefühltem.
Und doch mit der Hinnahme des schon so oft Gesagten.
Ich sende Signale aus. Sehbar, fühlbar, hörbar. Und doch: Eine Art Selbstmitleid und Hilflosigkeit ist alles, was dies auslöst. Nicht alles ist so in Ordnung, wie es scheinen mag.
Und das bringt Angst und Aua.
Schließlich ist das hier doch kein Tauschgeschäft - geb ich dir mehr hiervon, lass ich dieses weg. Und im Herbst ist Ernte und dann bringe ich nichts als Unverständnis und Undankbarkeitsvorwürfe in meine Scheune. Oder wie?
Blockaden. Das stoppt mich, behindert mich, behindert mich in meinem spontanen Handeln ohne zu überlegen. Ich überlege und denke vielleicht zu viel. Wie oft habe ich gehört: Worte des Unverständnis, und leichter Zweifelklang. Beruhigend und verteidigend meine Haltung. Wen beschütze ich da eigentlich? Blockaden. Ich stehe mitten auf der Straße, doch die einzige Gefahr in diesem Moment ist ihr Ende. Die Sackgasse. Eigentlich möchte ich überhaupt nicht so schreiben. Aber es steckt mir wie ein Kloß im Hals und ich muss raus damit. Ich habe auch Angst. Wahrscheinlich mache ich mir zu viele Sorgen. Aber warum werde denn nicht auch ich einmal ernst genommen? Immer wieder dieses Schweigen. Und immer wieder Vertröstungen. Ich komme mir ehrlich bescheuert vor. Muss ich denn betteln, muss ich denn klammern? Ich dachte und ich hoffe da wäre ein Gleichgewicht. An dem Punkt wären wir uns einig.Eigentlich wünsche ich mir, dass du das gar nicht liest. Aber ich glaube auch nicht, dass es richtig wäre, wenn ich einfach nichts mehr sage weil davon der Blick traurig und hilflos wird. Ich bin doch ein Sonnenkäfer, dessen Panzer in der Sonne glänzt. Und du hast mich doch dazu gemacht. Und die Sonne scheint auch jetzt. Und doch ist es immer so, als möchte ich über die Brücke zu dir gelangen, aber ich kann niemals ankommen. So warm die Sonne auch scheint und das Wasser unter mir durch sie glitzert. Meine Sehnsucht wird nie enden, weil die letzten Bretter der Brücke einfach fehlen. Sie sind nicht da. Ich kann sie sehen. Aber sie liegen an deinem Ufer. Bereit um sie einzufügen. Siehst du nicht, dass ich es ernst meine, wenn ich sage: Du fehlst. Und wenn ich dir die Hände reiche. Und muss ich mich denn schlecht fühlen, muss ich denn ein Schuldgefühl haben, wenn ich das Gefühl wachsen lassen möchte und nicht etwa ein Gefühl der Einforderung. Das kann nicht richtig sein. Ich bemerke dich. Ich weiß was du mir da sagst und ich verstehe schon längst dass ich vor dir keine Angst haben brauche. Aber ich möchte dir nahe sein. Es gibt mehr, als du dir vielleicht vorstellen kannst. Aber dass du das niemals gefühlt haben sollst,kann ich mir nicht vorstellen. Ich will zu dir. Ich werde gezogen, tut mir leid, und immer wieder bleibe ich stehen, weil mir der letzte Schritt verwehrt bleiben muss.
was ich heute begriff, war mir nicht etwa unbekannt.
heute, gestern und weit und oft davor durchzuckte mich ein wundergefühl wie auch heute.
getragen werde ich.
ach – ich lache! Ich springe umher! ich hüpfe auf und ab und schließe die augen, während ich mich im kreis drehe. ich bin glücklich. ich bin so glücklich. es ist richtig und es ist mit den farben aus schlummer- und wachträumen gemalt. was kann ich anderes sagen, als: genauso. danke.
eine wärme ist da.
entgegen aller vernunft handele ich. schlafen sollte ich. mein bauch krampft sich zusammen. tee hat nur vorübergehend geholfen.
lange hab ich nichts mehr gelesen auf der anderen seite.ich möchte nicht anfangen. ich möchte einfach nichts kaputt machen. soll ich deshalb still einfach so weiter leben?
zusammenhänge, die mir unklar sind, die ich nicht verstehen kann machen mir große angst. große angst macht mir auch die plötzlich eingekehrte ruhe. besser nichts sagen, besser sich nicht bewegen. dann kann alles so weiter gehen. es gibt ja nichts greifbar vorwerfbares. oder vielleicht doch? sind hier wem die waagschalen nicht offensichtlich ungleich genug gefüllt? rechtfertigt die rücksicht auf das eine die un-rücksicht auf das andere? und was soll da schon die basis sein? woran sich heften? wofür das alles? geht es einfach nicht anders- dann wäre es wohl an der zeit sich das endlich einzugestehen. könnte es nicht anders gehen? rhetorische frage! mit welchen konsequenzen hätte man zu rechnen? könnte es nicht sogar eine längst fällig gewesene entscheidung in die richtige richtung sein? habe ich lust - besser kraft -noch länger mich total veralbert zu fühlen? wer macht hier wem was vor? am ende jeder sich selbst eine fette portion? wie glaubhaft ist in diesem kontext all das woran ich so gern glauben möchte, macht es nicht auch über morastige umwege sinn? was eben nicht mehr geht, behält man sich besser noch in bruchstücken und sucht sein glück woanders und redet es sich ein???könnte auch stimmen.
und eigentlich vertraue ich dir doch aber siehst du nicht dass es mir schlecht geht?sparen können hätte ich mir all diese worte.
denn du weißt es.
etwas rührt sich in mir. es hat kraft. ich kann gar nicht sagen...gerade noch wollte es zu dummer wut werden, dann richtungsänderung. traurigkeit, hilflosigkeit, alles andere als freiheit. meinst du, so geht das ewig weiter?
eine trennlinie ziehe ich in gedanken.dieses mulmige gefühl passt doch gar nicht. es passt weder zu dem was passiert, noch passt es zu dem was ich weiß.
aber diesmal ist doch alles anders. diesmal ängstigt mich allein der gedanke so sehr, dass ich beginne nicht mehr vernünftig zu fühlen. vernünftig zu fühlen. vernunft und fühlen. im geichen atemzug, sogar sinnzusammehngend.das schließt sich aus.ganz klar.aber ich gefalle mir nicht in dieser rolle.ich mag mich nicht so. ich merke angst in mir aufsteigen. kann vor mir hilflos blickende augen sehen. ich denke darauf herum. ich möchte ihm auf den grund gehen. ich will verstehen, was es ist und es mir klarmachen. damit ich zurechtkomme. "es läuft gut" könnte man sagen. stelle ich mir vor, ein zahnrad vielleicht, dass ins andere greift. das läuft gut. das so dahingestellt. und dann. es passiert einfach immer wieder. dann hängt da dieses sandkorn. es knirscht ich ärgere mich über mich selbst. und dann läuft es weiter.als wäre nichts geschehen.
in meiner einbildung geschehen dinge. sie machen mir angst. sie machen mich eifersüchtig. so einseitig begründbar diese angst. allein durch die gewissheit. durch alles vergangene, von dem ich ausgeschlossen bin.es gibt nur einen grund und der ist so einseitig. aber das reicht schon.
ich werde nun tief durchatmen. mal frische luft schnappen, um nicht überzuschnappen. es gibt ja immer 2 seiten einer medaille.oder manchmal sogar 3?
es ist sommer. meine fenster stehen offen, vielleicht bewegt ein lüftchen die vorhänge. sonne.wärme.sonne. ich liebe die sonne. ich liebe den sommer. leichtigkeit der lebendigkeit. kurze hosen, kratzer, mückenstiche, aufgeschürfte knie...kurze hosen.barfuß.schmetterlinge.eis.wiese.warme steine.
ich lege mich auf den boden. auf die erde. und sie lebt. ich kann es spüren. ich schmiege mein gesicht an den trockenen lehmboden. wärme. pure schönheit. wahrheit. ich liebe es, draußen zu sein. ich liebe es auf den ganzen schnickschnack zu verzichten. mich zu besinnen, was wichtig ist. was wirklich ist. was wirklich wichtig ist. ich liebe es, meinen blick zu weiten, wie meine pupille sich verengt, weitet, verengt. ich mag den salzigen geschmack auf meiner haut. ich mag es, wie ich vom sommer gezeichnet werde, ganz natürlich, ganz selbstverständlich. bekomme ich farbe und schöne kontraste zu meinen kleidungsstücken entstehen. diese freiheit! dieses einfach los. einfach los. lange abends draußen sein. kaum drin in den wänden, das verlangen wieder raus zu müssen. draußen. an der luft am leben. am urpunkt.
ins schwärmen gerate ich. es ist draußen alles andere, als meine kleine träumerei. meine ode an den sommer. ich bin ein sommerkind. und winter macht mich vorübergehend krank.matt. so bin ich nicht. so bin ich. aber das bin ich im ausnahmezustand. denn ich bin ein lebemädchen. mit klingenden fußkettchen springe ich am flussufer entlang.
ich liebe das leben. ich kann es so gut spüren.
ich fühle.
ich bin kein stein. ich bin ein fühlding. mir steigen fast die tränen in die augen. so schöne musik. mein herz. seit noch nicht so langer zeit gebannt. gefesselt. ich kann nicht glauben, dass das wahr ist.
auf meinem fensterbrett sitze ich. würde lieber über gelbe weizenfelder blicken. blicke auf gelbe weizenfelder. doch blicke die lauchstädter hinauf und hinunter.
ich bin eine kleine zigeunerin. sitze auf meinem fensterbrett. so wie ich da sitze.mir kommen fast die tränen. ich habe es zurück! ich habe es ganz nahbeimir, ganz FEST in mir. hilf mir doch, ich bin so überwältigt.
kann das wirklich alles echt sein? was habe ich gutes getan, um so belohnt zu werden?
auf meinem fensterbrett sitze ich, der wind bewegt die vorhänge. in meinem herzen schaukeln wellen.
nur für dich sitze ich dort. nur aus diesem einen grund.nur deshalb.mein herz rast. meine augen füllen sich mit tränen. ich bin so glücklich.
und bin auch die bag lady. so viele päckchen zu tragen.
ich weiß wieder so viel. was sehnsucht ist. was alles ist. all das. meine gedanken rasen.ich traue mich nicht es zu schreiben.
aber ich kann es fühlen. es ist immer da.
immerimmerimmerimmer.erschöpft liege ich da.schaue in den blauen himmel mit wolken. da die sonne, dort eine katze. und du.schüttel mich, mach doch irgendwas!
der wind spielt mit meinen haaren.
geheimnisvoll vollendest du den tag. die nacht. den tag. die nacht.
lässt spielraum für gedanken. viel raum für viele fragen. mysterium du. gefangen genommen mich.
in wieweit lässt du mich sein, was du mir sagst, ich sei's für dich? unergründbar.
was lässt du mich erkennen, wieviel von dir legst du mir vertrauensvoll in meine hände.? was verbirgst du, was davon für immer, was davon einfach eben noch für jetzt und den moment und für den morgen und übermorgen auch noch.? hast du angst? hast du angst dich mir zu zeigen? hast du angst, wovor? darf ich deine vertraute werden, darf ich all das für dich sein, kannst du aufhören theater zu spielen in sensiblen momenten um mir zu zeigen wer du bist.
denn woran soll ich sonst alles was du in mir entstehen lassen hast messen, festmachen. wie mir sicher sein, dass das was ich in mir trage für dich für dich da ist. nicht für eine illusion die mir und dir so gut steht.wenn du dich traust, jetzt gleich, morgen, bald, noch nicht, später: ich möchte dich in deiner reinen schönheit betrachten. in unverfälschter rohform.
denn auf ehrlichkeit und vetrauen kann ein zuckerwattebaum dem licht entgegenwachsen.
und poch poch poch
das auch
zuckerwattefäden. immer mehr und traumhaft süß. gesponnen zwischen uns.grundlegend bist du. zaghaft, schüchtern, lebhaft, greifbar, wahrhaft-ig. das zu begreifen, anzufassen, erleben. das ist es. das ist es.
ich bin glücklich
was wird ihm da zuteil, dem mädchen.
die tage werden kälter, so auch die nächte. doch trotzdem erschienen die blätter seit ewigkeiten nicht mehr so goldig und zuzwinkernd. kopfüber hinein in das große, vielversprechende es. auch sie kennt den punkt, an dem du bist. sie hat ihn nur bereits hinter sich gelassen und woanders gehofft. zum teil zum teil und zum teil erfüllend blätterten sich diese seiten in ihrem jungen leben weiter, sicherlich fände man auch ein paar eselsohren. es gab eine zeit, da war alles ganz einfach. mit einer mischung aus kindlicher unbekümmertheit, neugier, hingerissenheit, überwältigung und naivität. diese mischung, so denkt im moment das mädchen, hat ihre würze nur dieses eine mal zu dieser einen zeit. danach ist der mensch eingeweiht und vertraut nicht mehr einfach darauf, dass alles gut ist. nein, der mensch beginnt zu denken. die großen menschen wollen immer alles zerdenken. aber es gibt wohl dinge im leben, die sollte man nicht mit dem kopf zermalmen, noch ehe die blume ihr köpfchen aus der erde reckt.
hin zur kindlichen unbekümmertheit! hin zum urvertrauen!
der selbstversuch zum nachmachen für zuhause: lass dich fallen...auf einer weißen wolke wirst du landen und gewiss nicht am erdboden zerschellen.
und warm wird es und die blätter funkeln mit guter laune. und sie haben recht.
I'm a one way motorway
I'm the one that drives away
then follows you back home
I'm a street light shining
I'm a wild light blinding bright
burning off alone
It's times like these you learn to live again
It's times like these you give and give again
It's times like these you learn to love again
It's times like these time and time again
I'm a new day rising
I'm a brand new sky
to hang the stars upon tonight
I'm a little divided
Do I stay or run away
and leave it all behind?
ein funken von oder wenigstens ein eindeutiges
zumindest jedenfalls die gewissheit, dass
dann könnte man alle barrieren überwinden, man könnte einfach drüberfliegen.
und ich müsste mir nicht immer wie ein dummer teenie vorkommen.
umkehrung:
wäre da die gewissheit, dass
oder wenigstens ein eindeutiges
vielleicht ein funken von. gesehen hab ich ihn. ich habe ihn doch gesehen?
aber andererseit. das möchte ich gar nicht. ich möchte gerne noch länger so dahintreiben. keine veränderung.bitte.es ist doch grad so schön!
Wenn ich die Pfade in meinem Kopf betrete, droht immer Gefahr sich zu verirren.
Und Björk sagt dazu vielleicht emotional landscapes.
ach hätte ich doch nur diese Geschmeidigkeit! Knote ich hingegen immer alles zu diesen Hacksätzen.
ein fingerzeig in bezug auf...
nein nein, ganz echt jetzt: ich möchte nur in ruhe betrachten und zarte zuckerwattefäden entstehen lassen. und mich nicht vom fleck bewegen.
was könnte sonst (nicht) alles passieren
des Seins!
Wie doof.Heut bin ich jemand anderes. Löschen wäre leugnen, die Tage vergehen und heute bin ich nicht mehr letzter Eintrag.
Draußen ist mieses Wetter, zwar warm...aber mies.Ich muss viel tun und fange einfach nicht an. Kiste aus und los!
Hinfälligkeit baumelt über mir.
Da ist es wieder.Ein zerbrechliches, zerbrochenes Mädchen, jung, voller Lebenslust, Unwissenheit, Naivität, guter, abstoßender, widerlicher Hoffnung, verblendetem Verstand, Selbsthass und Selbstliebe, Sehnsucht, Schwäche, Stärke mit 1000 Fragezeichen, Schüchternheit, Lebensmut, Übermut, Wut. Ein wirrer Kopf gefüllt mit Wirrem.
Wie es da auf Stelzen wandert. Hoch oben in der Luft, in der frischen, hält es seine Nase, möchte Dinge mit Abstand betrachten, möchte über den Dingen stehen, was kann es da sehen?More Than Expected.
Es läuft sich erstaunlich gut auf diesen Holzteilen, es ist gar nicht so schwer wie es aussieht. Gefährlich? Ach was!
Ach was!
Ach was...Wiederholungstaten und ihre Täter. Ach was! Menschlichkeit und Schrecklichkeit.
Da stolpert das Mädchen. Taumelt, schwankt, fängt sich wieder. Wagt einen hochmütigen Blick zum Himmel, muss wie immer über sich selbst lachen bei der Vorstellung jemand könne es gesehen haben und wie dumm das doch aussieht.
Dann stakst es weiter,das Mädchen. eine kleine Zigeunerin ist sie. Ja. Guckt sich um, sieht etwas, das ihre Aufmerksamkeit erweckt...sie muss stehenbleiben. Steigt herunter von ihren Stelzen. Wie interessant, was sie da erblickt! Eine Weile nur hinschauen. Nur kurz. Nett. Später wird sie wiederkommen, unverhofft.noch später wird sie wiederkommen, erhofft. Dann wird sie (sie wusste, sie hätte es lassen sollen) wieder auf die Stelzen steigen und weiterlaufen. Wohin?Wohin nur? Denkt an Lethargie. Sehnt sich nach Ruhe. Nach Frieden. Nach einer Zeit ohne Missverständnisse, voller Klarheit.
Träum weiter, sagte sie schon einmal. Nicht der Rede wert sagte sie schon einmal. Rede ist vielleicht der falsche Ausdruck. (ich wusste ich hätte es lassen sollen) swcuhsrsiteeb sie doch auch schon.
ganz sicher I´m On The Mend
tipp lösch tipp lösch.
mit kalten, steifen fingern. es wird noch viel kälter. die kapuze wärmt den kopf, bald werde ich wohl zu heizen beginnen. die symbolik spricht bände. einfrieren-und nie wieder auftauen.
aber es ist doch ein gutes gefühl und wenn auch erahnt so doch überraschend real und glaubwürdig, dass ich damit leben kann. dass ich damit sehr gut leben kann. dass nun endlich alles doch einen sinn macht. die ganze wahrheit ist nicht immer vorteilhaft zu wissen. lass mich in meiner scheinwelt weiterleben, so sie eine ist. es geht doch nicht um die ganze wahrheit. wahrheit ist für jeden einzelnen letztlich immer anders. meine wahrheit ist nicht deine.und wenn auch die wahrheit, so sie eine andere sein sollte, etwas ins andere licht rücken sollte, so bleibt ein unwohlsein ein unwohlsein und ein fehlen von basissubstanz eben auch dieses. eine schöne silhouette wird sichtbar nur durch licht aus dem inneren.
erloschen.
erfroren.
nicht der rede wert
ein neuer tag beginnt. morgenwangenröte.
ich freue mich hier zu sein.
zurück.
verlegenheit unangenehm. dem blick halt ich nicht stand.
die nacht bricht ein, gedankenflug und abendröte hüllt mich ein.
the pharcyde.
ich bin oh mann es ist mir eher unangenehm wohl bereits um diese uhrzeit leicht angetrunken. rotwein.waehrend des essens das sich ueber 3 stunden hinzog.
was fuer ein tag! und gestern erst! gestern mit micka in bologna.heute bin ich mit micka wiedermal auf seinem zu 100 % verkehrsunzulaessigem motorrad, das jetzt uebrigens nicht mal mehr ein nummernschild hat, da das selbstgemalte was da vorher war, einfach weggeflogen ist...zu pazzo gefahren. seine eltern haben da einen garten und allerlei viehzeug. ein pferd namens peavi, 2 esel, ziegen, hunde, enten, huehner, schafe. und da musste heut micka beim enten die feden abrupfen helfen. ein dienst aus freundschaft. ich bin vielleicht naiv und wusste auch, dass die entenbrust auf meinem teller nicht vom himmel gefallen ist, aber ich muss schon sagen, mir sind traenen in die augen gestiegen, als ich gesehen hab, wie die armen federviecher da noch herumgehampelt haben (ich weiss es klingt verdammt herzlos) aber ich musste trotzdem schon wieder fast lachen wie dumm das aussah als die ente da noch so rumgetanzt ist wie komplett durchgeknallt...klar das waren die letzten nervenzuckungen, aber das sah einfach aus wie eine ente die nen breakdancekurs mitgemacht hat...oh oh... egal. vielmehr stiegen mir jedenfalls die traenen in die augen als dass ich gelacht haette. danach musste das arme tote tier ein heisses bad nehmen, kopfueber um dann gerupft zu werden.ich war lieber das pferd streicheln. und mich von ziegen anknabbern lassen.
und dann sassen wir ungefaehr bis jetzt draussen und haben gespeist und nicht zu wenig getrunken wie ich feststellen musste.
....if you're listenin'.....life is just a moment in time.....
ich hier. meikyo in leipzig. gern waere ich dabei gewesen.
aber nun sitze ich wieder bei micka in villafranca im hof zusammen mit pazzo,marco,sebastiano, francesco und emil und wir warten auf die zweite pizza.
da faellt mir auf, dass ich mal wieder das huhn im haehnchenstall bin. irgendwie schaff ich das immer wieder.
nun ist es 22uhr.vielleicht klatschen gerade die leute, vielleicht muss jemand seine gitarre stimmen oder eine neue saite aufziehen.
neue zeiten ziehen auf.
white sun, where did you come from?
and....
why?
ich.
ein stein oder ein blatt ein irgendwas im irgendwo.
solange bis ich mich veraendere. veraendert werde.
es koennte regnen.ich koennte nass werden. glaenzend die oberflaeche, innen zerfallen.
es koennte sonne scheinen. das letzte nass noch glitzern bis sie mich getrocknet hat. schroff aussen.innen erwaermt.
wind koennte aufkommen. bin ich stein schau ich zu und werde mich freuen, bis ich vielleicht friere.
bin ich blatt, koennte ich davongepustet werden. irgendwo haengen bleiben.bis es wieder anfaengt.
ich bin hier. bald werde ich weiterziehen.gezogen werden.
bei mir bin ich immer. geformt und geschliffen, gewaermt und zerrissen von wem.!?
ein stein oder ein blatt freut sich in seiner schoenheit erkannt und aufgehoben zu werden.
ich bin auf reisen.
aber das ist eigentlich ja egal. das interessiert gar nicht. das aendert nichts. woran.?!
bitte keine falschen einbildungen, bitte keine luftspruenge, bitte mich einfach machen lassen, mich "sein" lassen.
es ist doch eigentlich was schoenes, wenn man sich aufs heimkommen freut.ich habe das gefuehl frueher oftmals gehasst heimzukommen mit bauchschmerzen. naja. ein bisschen bauchschmerzen hab ich sicher dann auch. heimkommen. dabei denke ich schon nach so kurzer zeit an leipzig. das ist doch ein gutes zeichen. heim.heimat.dort, wo sie ist, da werde ich bauchschmerzen bekommen.vom hundertsten ins tausendste kommen.gekommen.
ich bin ein einziger zusammenbruch.ach koennten mich doch viele sachen unberuehrt lassen. ein segen kann es sein, so empfindsam zu sein, ein leid wohlgleich genauso.
und hiermit verweise ich noch einmal auf zeile 4.