Das Herz schlägt Sekunde für Sekunde. Doch schlägt es für Nichts.
Es möcht so gern höher schlagen, schlagen für ein anderes Herz.
Doch findet es nur graue Herzen, hart wie Stein.
Lange bleibt es ihm verwehrt für ein anderes Herz zu schlagen und Schwermut macht sich auf dem Herzen breit.
Das Herz fühlt sich verloren in der weiten Welt. Und ganz ohne Halt beginnt es auszurutschen.
Es gerät aus dem Takt und findet nicht mehr zurück.
Eine Stimme sagt dem Herzen es muss zu sich selbst finden und zur Ruhe kommen.
Das Herz nimmt sich die Zeit zu sich selbst zu finden. Es kommt wieder in den richtigen Takt, doch was es in sich selbst findet löst nicht die Schwermut. Was es vor findet ist eine leere von unsagbarer Größe.
Mit der Zeit findet sich das Herz damit ab eine Hülle zu sein, deren Inhalt noch nicht gefunden ist.
Schlag für Schlag, schwer von der Bürde schreitet seine Zeit vorran.
Eines fernen Schlages begegnet das Herz einem anderen Herzen. Dieses ist ganz und gar nicht wie die anderen Herzen schal und grau, es strahlt in tiefem Rot.
Das andere Herz fragt warum das Herz so schwermütig sei. Und das Herz erzählt was ihm auf der Seele lastet.
Nach einiger Zeit sagt das andere Herz, es würde gerne dem Herzen helfen. Doch es wüsste nicht wie.
Das Herz entgegnete das es das schon längst tue. Doch das andere Herz verstand nicht, was das Herz ihm sagen wollte.
Als das Herz für sich allein war, da sagte es sich:
"Natürlich verstehst du es nicht, du siehst es nicht. Aber ich fühle es. Die Schwermut die abfällt, die Leere die sich füllt.
Ach könntest du es nur sehen..."