Synapsensalat

30.09.2007 um 16:52 Uhr

Eine fette Lüge

von: Kiddolu

Letzten Mittwoch definierte Brian Kinney, was seiner Ansicht nach eine "fette Lüge" sei. Eine fette Lüge sei nicht etwa, wenn man ein Buch positiv bewertet, dass man in Wahrheit grottenschlecht findet.

"Eine fette Lüge ist zu sagen: Ich komme nicht in deinem Mund!"

Haben wir doch wieder was Unnützes (und Ekliges) gelernt. FröhlichFröhlich

25.09.2007 um 19:26 Uhr

QueerCon

von: Kiddolu

Woohoooo, die erste Queer as Folk- und The L-Word Convention Deutschlands, nächstes Jahr Ostern in Bonn! Da ich besonders die erst genannte Serie vergöttere, freue ich mich wie ein Äffchen auf dieses Event. Fröhlich

 

24.09.2007 um 21:23 Uhr

Ilio-Sakral-Gelenk

von: Kiddolu

Hier habe ich schon einmal erwähnt, dass ich unter einer nicht allzu kleinen Skoliose leide. Diese Rückenkrankheit hält mit fortschreitendem Alter immer neue, wunderbare Annehmlichkeiten für mich bereit wie beispielsweise Muskelverschiebungen und -verhärtungen, Rippenverschiebungen, angebrochene Rippen usw. Doch das für mich persönlich neueste Geschenk meiner Skoliose an mich ist ein blockiertes Ilio-Sakral-Gelenk. Was das ist? Hier bitte:

Was ist eine Blockade des Sakro-Iliakal Gelenks (ISG)?

Die Blockade des sogenannten Ilio-Sakral-Gelenks ist keine Blockade der knöchernen Strukturen des ISG selbst. Sie ist eine muskuläre Störung, die in der Regel in der Hüftbeugemuskulatur zu suchen ist, deren Zusammenspiel gestört ist und die aus diesem Grund krampft bzw. hakt wie Sand im Getriebe.
Die Diagnose- und Therapieansätze rund um dieses Gelenk laufen aus diesem Grund ins Leere. Therapiert werden muss an der Muskulatur selbst, meist an der Bauchmuskulatur und / oder dem Muskel Ilio-Psoas.

Es ist zum Glück nicht so, dass ich permanente Schmerzen habe, aber diese Blockade traktiert mich seit beinahe vier Wochen und auch meine Krankengymnasten kriegen es nicht weg. So, wie die Schmerzen auftauchen und das Gelenk Amok läuft, so einfach verschwindet der abgefahren Spaß auch wieder. Aha. Also abwarten und hoffen, dass es Morgen weg ist und nicht wieder kommt. Toll.
Noch ist es da und es erinnert mich daran zu den unpassendsten Gelegenheiten, z.B. vorhin im Schuhgeschäft beim Hochheben eines Schuhkartons; joa, dann steht man halt mal so rum als hätte man einen plötzlichen Hexenschuss, macht ja nix.Fröhlich Aber nun denn, jammern nutzt bekanntlich nix und daher ertrage ich die Launen meines Gelenks einfach weiter- irgendwann wird ihm die Zankerei auch zu öde und es sagt sich: "Langweilig! Meld ich mich eben in ein paar Jahren noch mal und quängele rum". Liebes Gelenk, tu das, aber lass mich jetzt in Ruh'!

18.09.2007 um 23:33 Uhr

"Sex ist dem Jakobsweg sein Genitiv"

von: Kiddolu

So lautet der grandiose Titel des neuen Harald Schmidt- Buches! Klingt wie immer super und ich musste spontan lachen, so dass kein Weg für mich an diesem Buch vorbei führt. Wieder einmal ist dieses Buch nur eine Best of-Sammlung seiner Focus-Kolumnen, was mich allerdings bisher nie gestört hat.
Ich liebe Harald Schmidts Bücher und ich bin mir sicher, dass ich das neue Werk auch lieben werde. Die nächsten Tage wird es gekauft und gelesen: Juuhuuuuu!

15.09.2007 um 20:37 Uhr

Edes Abgang

von: Kiddolu

Edmund Stoiber legt nun in Kürze endlich sein Amt als bayrischer Ministerpräsident nieder (und hat einen adäquaten Ersatz bekommen...). Und wieso? Weil er Mist gebaut hat oder hat bauen lassen.
Nun sollte man annehmen, dass die politische Welt genug von ihm hat. Aber nein, dieser alternde Bayer, der Artikulationsschwierigkeiten hat, bekommt als Belohung für seinen Abgang eine Stellung in Brüssel bei meinem Lieblingsverein, der EU, angeboten. Und zwar soll er ein Gremium leiten, das sich für einen Bürokratieabbau einsetzt, was irgendwie absurd ist, denn so ein Gremium bedeutet neue Bürokratie. Dennoch: Wieso? Ich will auch, dass Brüssel mich will! Wenn die Kommission zu mir sagen würde: Komm doch, würde ich keine drei Sekunden überlegen müssen! Aber nein, wen wollen sie? Herrn Stoiber. Er hat ohnehin schon ausgesorgt, aber so haben auch seine Enkelkinder ausgesorgt. Sowas stinkt doch. Ich konnte ihn noch nie leiden, aber jetzt sorgt mein Neid beinahe für Hass seiner Person gegenüber.
Darüber hinaus wird er noch für andere nicht unwichtige Ämter gehandelt, u.a. für den offiziellen Botschafter für die Olympischen Spiele 2018 in München. Wer weiß, ob er dann überhaupt noch lebt? Der weiß doch jetzt schon teilweise nicht mehr, wo er sich gerade befindet und was er tut, wie soll das dann erst 2018 aussehen?
Wie auch immer, dafür, dass er politischen Mist gebaut hat, ist sein Abgang und sein weiterer Fortgang doch relativ würdevoll. Damit ich nun nicht in wilde Fäkalverfluchungen verfalle, sage ich abschließend zu Ede schlichtweg: Ich mag dich nicht, du Idiot!

06.09.2007 um 13:14 Uhr

Todeswochen

von: Kiddolu

Hm. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass seit Elvis' 30jährigem Todestag alles, was prominent ist, im Zeichen des Todes steht.
Erst wurde Elvis eine Woche lang beweihräuchert, was zumindest kultig war. Anschließend diese Diana-Sondersendungen, was zuviel war.
Das ist aber nicht das Kuriose! Kurios ist, dass seitdem und währenddessen andauernd Berühmtheiten starben und versuchten zu sterben. Hansjörg Felmy, Ben Becker, Owen Wilson und heute dann Luciano Pavarotti- das sind die vier, die mir spontan einfallen, aber ich bin mir sicher, dass es mehr gibt.
Übrigens habe ich mich erschrocken, als ich vorhin hörte, dass Pavarotti tot ist, denn ich habe letzte Woche noch zu meinem Krankengymnast, der begeisterter Opernfan ist, scherzhaft gemein gesagt, dass der Pavarotti doch eh schon 102 Jahre alt und so gut wie tot sei. Wäääh!
Nun denn, mal sehen, ob Pavarotti diese Todeswochen wortwörtlich abgerundet hat.