Synapsensalat

28.01.2008 um 23:39 Uhr

Waldmenschen, die Zweite!

von: Kiddolu

http://www.n-tv.de/905439.html

Es geht schon wieder um die Waldmenschen, besser bekannt als Orang-Utans. Fröhlich Anlass ist eine tolle Bilderserie von n-tv.de, die man sich auch als Nicht-Orang-Liebhaber anschauen sollte, da sie sehr informativ (und mit Al Gore-mäßigen, d.h. erschreckenden Prognosen gespickt, [die zugegeben bei uns Al nicht immer ganz richtig sind]) ist! Hat allerdings was von "Blame the EU!!", womit ich mich noch nicht allzu sehr anfreunden kann.

http://www.n-tv.de/905439.html

22.01.2008 um 23:33 Uhr

Heath Ledger tot!!!

von: Kiddolu

NEW YORK (CNN) -- Actor Heath Ledger was found dead Tuesday of a possible drug overdose in a Lower Manhattan apartment, the New York Police Department said.

art.ledger.gi.jpg

Heath Ledger was found dead in his Manhattan apartment.

The Academy Award nominated actor was 28.

"Pills were found in the vicinity of the bed," police spokesman Paul Browne told CNN.

"This is being looked at as a possible overdose, but that is not confirmed yet."

Ledger was found by a housekeeper who had gone to wake him for an appointment with a masseuse in the Soho apartment, Browne said.

He was declared dead at about 3:30 p.m., Browne said.

In 2005, the actor played Ennis Del Mar in "Brokeback Mountain," about two cowboys who had a secret relationship.

The role earned him the Oscar nomination.

Ledger was born in Perth, Australia. He has a young daughter with actress Michelle Williams, his co-star in "Brokeback Mountain."

Quelle

Was sagt man dazu außer WHÄÄÄÄ? Von ihm hätte noch soooo viel Gutes kommen können- das ist wirklich ein schrecklicher Jammer!
Brokeback Mountain halte ich zwar für einen absoluten überschätzten und maßlos langweiligen Film, aber 10 Dinge, die ich an dir hasse hingegen liebe ich, wegen Heath Ledger! (Ritter aus Leidenschaft finde ich aber wieder sehr doof)
Kürzlich habe ich noch Tipps abgegeben, wer dieses Jahr von den Berühmtheiten von uns gehen wird; ja, das ist makaber, aber mir und meinen Gesprächspartnern war einfach langweilig. An Heath Ledger hätte ich dabei nie gedacht, zumal ich nichts von einer Drogensucht (die nicht allzu überraschend ist) wusste. Ich wusste nur von der Scheidung mit der zauberhaften Michelle Williams.
Jedenfalls: S C H A D E !!!

21.01.2008 um 19:24 Uhr

Britney und Quentin

von: Kiddolu

Über Folgendes haben wir heute im Tarantino-Seminar gesprochen:

"Rollenangebot

Tarantino will Spears für Sexfilm

Los Angeles (RPO). Kult-Regisseur Quentin Tarantino will Britney Spears die Hauptrolle in seinem neuen Filmprojekt anbieten. Bei dem Remake eines Werks von Sexfilm-Ikone Russ Meyer müsste der Popstar allerdings auch die Hüllen fallen lassen.

Neben Kim Karadashian und Eva Mendes wünscht sich Tarantino Britney Spears in der dritten Hauptrolle. "Sie würde sich in dem Streifen ganz toll machen. Es wäre fantastisch, sie dabei zu haben", sagte der Regisseur der Zeitung "Variety".

Der Originalfilm lief 1966 unter dem Titel "Faster Pussycat! Kill! Kill!" und hieß in Deutschland "Die Satansweiber von Tittfield". In dem Werk von Busenfetischist Russ Meyer, das zu Tarantinos Liebelingsfilmen gehört, werden drei Stripperinnen zu Highway-Killern und wollen einen gehbehinderten Farmer sowie seine beiden Söhne berauben.

Für Britney hat Tarantino eine der Rollen als Killerin vorgesehen. "Welcher Film ist besser als der über drei Stripperinnen, die in der Wüste eine Mord-Orgie veranstalten?" "

Quelle

Ob das so stimmt, weiß man nicht, aber Fakt ist, dass ich das grandios finden würde, würde es zu einer Quentin-Britney-Kollaboration kommen! Davon mal abgesehen, dass ich zu Britney stehe (nein, ich finde ihre Musik nicht toll; ich finde sie lediglich als Person bzw. Produkt der Mediengesellschaft hochinteressant - ja, liebe Menschenfreunde, ich habe sie Produkt genannt, denn das ist sie, und dazu noch ein ganz armes) und auch darauf wette, dass sie spätestens Ende 2008 ein fulminates Comeback feiern wird (seltsam, niemand will diese Wette halten), ist das der erste Schritt zur Genesung des Fräulein Spears. Sollte sie wirklich mit meinem persönlichen Regiegott arbeiten, ist sie spätestens beim Ausstrahlen des Films rehabiliert oder/und feiert auch erst dann ihr grandioses Comeback (s. David Carradine, John Travolta, Michael Keaton, Pam Grier, Michael Madsen, Daryl Hannah), womit zwar mein Tipp nicht aufgeht, aber das macht dann nichts, hauptsache Filmrolle. Fröhlich
Also, der Titel ist Programm, kommt in die Puschen, Quentin und Britney, damit es bald heißt "Faster Pussycat! Kill! Kill!"

Zuvor wird es höchstwahrscheinlich noch einen Kriegsfilm namens "Inglorious Bastards" (voraussichtlich 2009) aus der Feder des berühmten Herrn T. geben, was sicherlich auch hochinteressant wird. Ich freu mich...

 

18.01.2008 um 18:55 Uhr

"Lost in Translation"

von: Kiddolu

"Der alternde US-amerikanische Filmstar Bob Harris reist für eine Woche nach Tokio, um dort seine schwindende Popularität für eine Whiskey-Werbung zur Verfügung zu stellen. In der Hotelbar trifft er die Amerikanerin Charlotte, die junge Ehefrau eines angesagten Fotografen. Ohne sich einander vorzustellen, beginnen die Beiden, Nacht für Nacht in ihrem Hotel und auf den Straßen der Metropole gemeinsam zu verbringen. Sie führen Gespräche über das Leben, die Ehe und die Zukunft und beginnen so eine intensive Freundschaft, die aber nur von kurzer Dauer sein wird.

Die Freundschaft nimmt erst Schaden durch einen One Night Stand von Bob mit einer Sängerin. Als Charlotte durch Zufall davon erfährt, reagiert sie zunächst enttäuscht. Erst bei einem Feueralarm im Hotel versöhnen sie sich wieder als Bob ihr erzählt, daß er sie vermissen wird.
Als Bob am nächsten Morgen abreist, sieht er Charlotte noch auf dem Weg zum Flughafen in einer belebten Straße. Er läuft zu ihr und sie umarmen sich. Bob flüstert der weinenden Charlotte etwas ins Ohr und küßt sie."

Quelle ;-)

http://www.moviezine.se/filmbilder/004/lost_in_translation.jpg

Das ist mit Abstand einer der großartigsten Filme, die ich jemals gesehen habe, was maßgeblich an Bill Murray liegt! Allerdings muss ich zugeben, dass ich den Film erst beim zweiten Anschauen zu schätzen begann- keine Ahnung warum. Also, wer den Film blöd findet, sollte ihn vielleicht noch mal gucken.
Scarlett Johansson finde ich auch besonders ansprechend; wäre ich ein Kerl, wäre ich wohl verknallt in sie. Achwas, egal, ich bin auch so verknallt in sie. FröhlichDer Film hat einige großartige Momente. Meine Lieblingsszenen sind das Karaoke-Singen (Bill Murray singt "More than this" von Brian Ferry- eine grandiose 80er Ballade) und das Ende, an welchem ein ebenfalls tolles Lied, "Just like honey", ertönt. Das Ende gefällt mir ohnehin so gut, weil es traurigschön ist und dennoch den Film nicht als sog. Schnulze klassifiziert. Letztlich gefällt mir noch das wörtliche Thema des Films, also die für uns westliche Kulturbewohner Fremdartigkeit der östlichen Kultur und wie der moderne, bequeme Westländer darauf reagiert.
Genug gelobt!

 http://amysrobot.com/files/lostintranslation.jpg

 

 

 

"Walking back to you
Is the hardest thing that
I can do
That I can do for you
For you"

 

08.01.2008 um 18:15 Uhr

Die Orang-Utans auf Borneo - Meine Herzensangelegenheit!

von: Kiddolu

http://www.planet-wissen.de/pics/IEPics/tempx_lachen_orang.jpg

Letzte Woche sah ich wieder einmal eine Dokumentation über Orang-Utan-Waisen, die in einer speziellen Aufzuchtsstation auf Borneo am Leben gehalten und schließlich, wenn sie so weit sind, (wieder) ausgewildert werden. Die BOS kümmert sich um die Waisen - eine wirklich tolle Organisation! Seit längerem weiß ich von dieser Foundation, die übrigens auch den Wiederaufbau des Regenwaldes unterstützt. Genauso weiß ich, dass ich dort spenden werde, sobald ich ein regelmäßiges Einkommen habe, denn Orang-Utans liegen mir sehr am Herzen! In mir steckt also auch ein kleiner BonoBob, allerdings mit anderen Prioritäten.
Es bricht mir regelrecht das Herz, wenn ich sehe/lese/höre, dass Menschen Orang-Utans essen oder, genauso schrecklich, die Orang-Mama töten und essen, aber das kleine Baby dann als privates Spielzeug bzw. Haustier halten! Wirklich, dafür habe ich keinen Funken Verständnis. Im Gegenteil, es macht mich so rasend, dass ich die Haustierhalter oder besser: Tierquäler dafür einsperren lassen würde, nur, damit sie einmal merken, wie das ist. Diese Menschen machen es sich aber auch einfach: Weil wir 'nur' zu 99% identisches Erbgut mit Menschenaffen haben, denken die Unmenschen, dass sie wegen dieses einen Prozents besser sind und über die Affen bestimmen können! Der Sozialdarwinismus kann mir persönlich dabei gestohlen bleiben, denn er bietet keine hinreichende Rechtfertigung für solch ein Verhalten. Wer einen Menschenaffen als Haustier hält, ist nach meiner persönlichen Ansicht einfach ekelhaft, respektlos, widerwärtig und verachtenswert.

http://www.wolfgang-bauer.info/pages/reportagen/affenliebe/gfx/gfx_content_text_2.jpg

Wenn ich solche Bilder sehe, fehlen mir die Worte! Das ist einfach nur traurig...

Menschenaffen liegen mir generell sehr am Herzen; die Orang-Utans habe ich hier und heute erwähnt, weil ich vorhin noch einmal dran gedacht habe. Natürlich ist das nicht die einzige Tierart, mit der soviel Schindluder getrieben wird, ganz im Gegenteil. Aber würde man alle im Rahmen eines privaten Internetblogs aufführen, käme man leider an kein Ende mehr.

"Die Erde ist freundlich- Warum wir eigentlich nicht?"

07.01.2008 um 15:21 Uhr

Julia ist "Effi"

von: Kiddolu

Wer von meinen Lesern hat schon einmal "Sophie Scholl" gesehen? Also, ich schon, und ich muss sagen, dass ich diesen Film sehr bewegend und grandios fand, nicht zuletzt wegen Julia Jentsch. Eigentlich finde ich Julia Jentsch mittelmäßig, aber das war wahrscheinlich wirklich die Rolle ihres jungen Lebens! Wenn ich nun an Sophie Scholl denke, habe ich ausschließlich Julia Jentsch im Kopf. Sehe ich beispielsweise "Die fetten Jahre sind vorbei", so sehe ich nicht Julia Jentsch, sondern Sophie Scholl als Hauptdarstellerin, obwohl der Film älter ist als "Sophie Scholl - Die letzten Tage". Nun ja, sie wird die Rolle sicherlich nicht mehr los, wobei sie es hätte schlechter treffen können [man denke nur an Romy Schneider, die ewige "Sissi"].

http://www.cineastentreff.de/teleschau/200726/3/200726_185972_1_006.jpg

"Effi Briest" wird momentan verfilmt, was ich mit Sicherheit hier schon erwähnte. Jedenfalls weiß ich seit ca. drei Monaten davon, genauso wie ich bereits wusste, dass mein besonderer Lieblingsschauspieler Sebastian Koch meine Roman-Lieblingsfrigur Geert von Instetten darstellen wird. An dieser Stelle ein ernst gemeintes JUCHU meinerseits! Wer die Effi spielt, war mir bis gestern [aufgrund vergessenen Googelns] unbekannt, aber nun weiß ich es: Julia Jentsch, natürlich. Sie als naive Nervkuh Effi Briest macht mich mindestens so skeptisch wie die Tatsache, dass Iris Berben die Konsulin Buddenbrook darstellt. Für mich ist Julia Jentsch schauspielerisch die geborene Kämpferin, die Amazone, die anspruchsolle Charakterdarstellerin. Also genau das Gegenteil von Effi, wobei es sicherlich anspruchsvoll ist, die Effi zu verkörpern. Nun denn, so ist es und bald wird man sie im Kino als Effi bewundern [hoffentlich] dürfen. Teresa Weißbach wäre übrigens mein optimaler Besetzungsvorschlag für die Rolle des jungen Fräuleins von Briest gewesen. Nichts desto trotz bin ich sehr gespannt auf den Film, und Sebastian Koch wird das sicherlich traumhaft meistern. Er sieht auch schon traumhaft als Geert aus:

http://www.moviegod.de/kino/galerie/461/effi

Juliane Köhler gibt übrigens Luise Briest. Auffällig, dass Julia Jentsch, Sebastian Koch und Juliane Köhler jeweils eine in der NS-Zeit bedeutsame Figur verkörpert haben: Sophie Scholl, Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Eva Braun. Jaja, ein schmaler Grat von den Nazis zu Effi; ob diese Aussage zu weit gegangen ist? Das Frauenbild ist bei beiden immerhin ziemlich identisch - ich vermute, dass "Effi Briest" Eva Hermans Lieblingsbuch ist. Bevor ich mich nun völlig verzettele: Ich will den Film sehen!!!

02.01.2008 um 20:50 Uhr

Wie ein lauwarmes Bad

von: Kiddolu

Letztens habe ich bewusst Jazz-Musik gehört. Ich kam zu dem ernüchternden Ergebnis, dass mir Jazz gar nichts gibt, aber ich diese Art von Musik auch nicht gänzlich ätzend finde- Jazz ist wie ein lauwarmes Bad für mich, d.h. perfekt ist anders, aber dennoch kann man sich im Zweifel damit anfreunden! Dann fiel mir ein, dass viele Dinge wie ein lauwarmes Bad für mich, wovon ich einige hier einmal wahllos aufzähle:

  • Kohlrabi
  • Robert Rodriguez' Filme
  • Absatzschuhe
  • Karneval
  • The Simpsons
  • Sauerkraut
  • Uno Spielen
  • Iced Coffee (Ich glaube, sowas nennt sich Frappé?!)
  • Ski Langlauf
  • Sissi Teil 2
  • Kellerkneipen
  • Dokumentationen über die NS Zeit

Das reicht fürs Erste! Für weitere lauwärme Bäder bzw. Vorschläge bin ich offen. Fröhlich

Achja: Frohes 2008!!!