Synapsensalat

22.03.2008 um 20:29 Uhr

Distribution von Gedankenfetzen

von: Kiddolu

Die universitären Verpflichtungen ließen es bisher nicht zu, dass ich ausführlich zu diversen Dingen blogge, die ich allerdings alle 'bebloggenswert' finde. Daher nun eine schlagsatzartige Verteilung meiner Gedanken zu den (persönlichen) Ereignissen der letzten Wochen.

  • Das Ende der Gilmore Girls: Schönes, rundes Serienende! Perfekt wäre es gewesen, wenn Lorelai und Luke sich lediglich auf den platonischen Freundschaftsstatus geeinigt hätten. Daher schafft es die Serie lediglich unter die Top 10 meiner Lieblingsserienenden. [Platz 1 belegt übrigens die von mir vielfach bejubelte Serie Six Feet Under.] Familie Gilmore fehlt mir schon jetzt... 
  • Queer as Folk nähert sich ebenfalls dem absoluten Finale. Darüber bin ich mehr als traurig und aufgrund der letzten Serienereignisse etwas verstört.
  • Grey's Anatomy finde ich mittlerweile so schlecht, dass ich die Eiskunstlauf-WM am Mittwoch vorgezogen habe.
  • Eiskunstlauf halte ich nun für eine der unfairsten Sportarten wegen der zu subjektiven Bewertungen in der B-Note! Ist ja schön, dass die Deutschen im Paarlauf Weltmeister wurden, aber technisch waren die Chinesen den Deutschen haushoch überlegen. Die Deutschen harmonierten angeblich schöner (und waren wohl netter anzusehen). Sportarten, bei denen der Geschmack den Sieger kürt, stinken!
  • Desperate Housewives haben schwulen Zuwachs bekommen. Finde ich schön und lustig, wenn man bedenkt, dass viele Zuschauer der Zielgruppe schwul sind. Dennoch: Warum ist die Serie für Schwule so interessant?
  • Fatih Akins Meisterwerk Gegen die Wand habe ich hier sicherlich auch schon oft gelobt. Mittlerweile ist der Film zu meinem deutschen Lieblingsfilm avanciert. Der Film gehört zu Akins Liebe, Tod und Teufel-Trilogie, von der ich nun quasi Teil 2, Auf der anderen Seite, gesehen habe. Auch diesen Film halte ich für ein leise schockierendes, und dennoch schönes Meisterwerk. Diese Beweihräucherung der Filme ersetzt die Aufforderung "Angucken!!"
  • Das Leben der Anderen habe ich nun auch endlich, endlich gesehen. Traurig-schöner Film, dessen Endsatz grandioser nicht hätte sein können! Ich zitiere zur Erinnerung mal Ulrich Mühe in der allerletzten Sequenz im Buchladen, wenn er die Sonate vom guten Menschen kauft und sagt: "Das ist für mich." Da hatte ich etwas Pipi in den Augen.
  • Die neue Rechtschreibung stinkt immer noch, wie ich beim Verfassen meiner Hausarbeiten feststellen musste. Aufwändig mit diesem fiesen Ä anstelle des gewohnten, schönen Es [jaja, kommt von Aufwand, so die haarsträubende Begründung für die Änderung] verursacht bei mir persönlich Augenkrebs!
  • Dass Magdalena Neuner den Biathlon Gesamtweltcup gewonnen hat, kotzt mich immer noch an. Ich mag das "Biathlon Wunderkind" nicht, denn der Hype um ihre junge Person geht mir auf die Nerven. Außerdem war sie in der Saison nicht konstant gut. Gemein von mir, aber hoffentlich geht's ihr wie Sven Hannawald, dass ihr der Ruhm schnell zu viel wird und sie dann am Burn Out-Syndrom leidet, weswegen sie leider, leider kürzer treten muss.
  • Die Ostertage sind tote [haha!], öde Feiertage, die mich nerven, weil öde.
  • Nur noch ein Semester, dann bin ich scheinfrei, woohooo!
  • Ich stecke momentan mal wieder in einer R.E.M.-Phase. Dass ich E-Bow the letter aktuell rauf und runter höre, ist repräsentativ für meine aktuelle Stimmung. Wörtlich kann ich diese Stimmung nicht beschreiben, nur anhand von Lauten: Buuhmäähmööpbääh.
  • Wann wird's endlich Frühling? Hier schneit es permanent, was mir stinkt. Ich will meine Pullover endlich weglegen können und nicht mehr vor Oktober sehen müssen.

Das war's vorerst. Abschließend zitiere ich The Great Beyond von R.E.M., das ebenfalls gut zu meiner Stimmung passt und das zudem ein wunderschönes Lied ist.

And all this talk of time
Talk is fine
And I dont want to stay around
Why cant we pantomime, just close our eyes
And sleep sweet dreams
Being here with wings on our feet

Im pushing an elephant up the stairs
Im tossing up punchlines that were never there
Over my shoulder a piano falls
Crashing to the ground

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 16.04.2008 um 20:20 Uhr:Ich hasse aufwändig und Stängel.
    Sie haben uns das E geraubt.
    Kommt zwar von Aufwand, mag ja sein..aber ich sehe da immer die Wand vor mir..es ist halt aufwändig.
    Nun gut, von Wende kommt es ja nicht gerade, so gesehen lofisch, aber trotzdem Augenkrebs!
    Liebe Grüsse

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