Es ist doch erstaunlich, wie schnell sich aus einem sich übergebenden Kind (4 x in zwei Stunden!) ein mampfendes Etwas entwickeln kann, dass nachmittags wieder quietschvergnügt auf dem Spielplatz rumtobt (und auch am nächsten Tag keinerlei Spuren einer Krankheit mehr zeigt). Wie können die das??
Es kam mir um 6.30 Uhr gleich komisch vor, als statt "Mama, Frühstück" ein "Mama, kuscheln" von ihm kam... Dann ist er auf meinem Schoß immer wieder eingenickt, wollte schließlich sogar ins Bett. Kurzdrauf hat er Wasser getrunken und plötzlich kam dieses als Riesenschwall wieder raus. Dann lag er nur noch auf der Couch und hat nichtmal Wasser bei sich behalten. Mir gings natürlich auch ganz schlecht. Er war dann so verschwitzt, zittrig und schlapp (wir kennen das ja, wenn man selbst über der Kloschüssel hängt). Auch im Wartezimmer beim Arzt hat er sich übergeben müssen (man gut, dass wir eine Schüssel dabei hatten).
Der Arzt hat das aber alles nicht kritisch gesehen. Wir haben Vomex-Saft gegen Übelkeit bekommen und eine Elektrolytlösung (die aber laut Arzt fast kein Kind mag).
Nach einer Dosis Saft hatte Kjell Durst und Hunger, wollte Banane, Knäcke, Zwieback und Nudelsuppe - und irgendwie alles durcheinander. Nun sind aber nach aktuellen Studien alle Diäten bei Magen-Darm-Problemen überholt - man soll essen, was man möchte.
Es ging ihm zusehends besser, nach dem Mittagsschlaf wollte er raus und hat auf dem Spielplatz getobt, als wäre nichts gewesen.
Ach ja, und von der Elektrolytlösung - die ja angeblich kein Kind mag - hat er 800 ml getrunken :-)