~ Auf Eis gelegt ~

12.07.2009 um 07:36 Uhr

Sendepause

 

Wer mag, kann mich gerne wieder in meinem Blog "Private Investigations" besuchen. 

10.07.2009 um 19:06 Uhr

Das war klar!

 

Kaum ist Michael Jacksons Trauerfeier über die Bühne, womit der Hype absehrbar abzuebben droht, muss dringend was neues Sensationsträchtiges her. Der Rubel soll ja schließlich weiter rollen. Und so wird eben gebohrt und gebohrt, notfalls wird auch gerne was erfunden. Es werden höchstpersönliche Dinge an die Öffentlichkeit gezerrt, fragwürdige Figuren tauchen auf, die plötzlich alles wissen und auch vor Hetzereien schrecken die ersten Schmierfinger so kurz nach seinem Tod nicht zurück. Wäre doch gelacht, wenn sich nicht auch noch für's letzte Käseblatt was findet, das den Umsatz steigern könnte.

Wieviel ist die Ehre eines Verstorbenen in dieser Welt noch wert? 

Ich bin gespannt wie lange es dauert bis DER FILM in die Kinos kommt.

 

10.07.2009 um 08:36 Uhr

Dickmops

 

Mein Pelztier lässt sich ja nicht so gerne auf den Arm nehmen. Deshalb mache ich das selten. Aber manchmal kann ich einfach nicht widerstehen. Und ich weiß ja, wenn sie dann erstmal oben ist, schaut sie sich interessiert um und vergisst, dass sie es eigentlich gar nicht mag. Eine Etage höher sieht die Welt eben doch meist ganz interessant aus. Ich nutze dann die Gunst des Moments und stecke meine Nase in ihr Fell. Mhh... Sie riecht so schön. Wie wir Menschen hat sie ihren ganz eigenen Geruch. Na jedenfalls konnte ich heute nicht widerstehen und hab sie mal wieder hochgenommen. Und was stelle ich fest? Mein Pelztier fühlt sich viel schwerer an als sonst. Also rauf auf die Waage. Nee oder? 8 Kilo?! Als sie mir zulief war sie auch schon ein kleines Dickerchen aber wog gerade mal 4Kg mit geschätzten 4-5 Jahren. Okay, das ist mittlerweile 10 Jahre her aber ich habe sie in all den Jahren nie überfüttert und vom Tisch gab es maximal mal ein Probierhäppchen von gesundem Fisch oder magerem Hühnchen. Bei dem Geruch wird sie fast verrückt und schnurrt als gäbe es keinen Morgen mehr. Da zu widerstehen schaffe ich einfach nicht. Ansonsten gibt es 2X 100g Futter üder den Tag verteilt (Lt. Empfehlung sollten es sogar 100g pro Kg Körpergewicht sein also in ihrem Fall 8x 100g - was gar nicht geht.) und etwas Trockenfutter als Leckerli (weil sie mir zu wenig trinkt). Mit Letzterem spielen wir unser Lieblingsspiel - ich werfe und sie jagt es, damit es nicht doch noch unter irgendein Möbelstück huscht. Die einzige Chance, sie überhaupt zu bewegen weil sie sonst nur sehr selten Lust zum Spielen hat.

Inzwischen liegt sie neben mir, dicht angekuschelt. Sie liebt es wenn ich den Laptop auf dem Schoß habe und manchmal räkelt sie sich lang ausgestreckt über die halbe Tastatur. Das sind schöne Momente, in denen wir uns bei all ihrer Unabhängigkeit besonders nah sind.

 

 

09.07.2009 um 21:25 Uhr

Wortwirken

 

 

Ein Treffen auf Eis gelegt.

Luft zum Atmen verschafft.

~ Ein klares Wort gesprochen ~

 

 

09.07.2009 um 09:36 Uhr

Ungleichgewichte

Es gibt Gesetzmäßigkeiten, denen man sich einfach nicht entziehen kann.

Ambivalenzen entstehen.

Ich lieb' es nicht wie Du mich liebst.

Je mehr ich mich zurück ziehe, desto mehr rückst Du nach. Hast Du denn keinen Stolz?!

Eine Liebe zwischen uns wird es nie geben.

08.07.2009 um 10:06 Uhr

Viel Wind um Jacko

 

Eigentlich gab es ja schon genug Kommentare über Michael Jacksons Tod...

Was mich aber an dem Ganzen aufregt, ist das heuchlerische Getue der Medien, die damals, als die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen ihn laut wurden noch drauf gehauen haben. Ich persönlich habe nie daran geglaubt, dass er sowas getan hat. Eher empfand ich ihn immer als sexuelles Neutrum. Dieses Kindliche in ihm - im Herzen nie erwachsen geworden zu sein und die Trauer um die eigene verlorene Kindheit erzeugte seine besondere Nähe zu Kindern. Verdorbenen Geistes mit der Gier nach Sensation und Profit warf sich die Presse über ihn. Nur weil er anders war...

Ähnlich war es schon 1997 beim Tod von Lady Diana. Kurz vor ihrem Tod wurde in den Medien noch über sie hergezogen... Plötzlich war sie eine Heilige.

Heute ist die Presse wieder dabei... mit der Nase im Wind.

Beide sind nun an einem besseren Ort...

 

08.07.2009 um 09:10 Uhr

Hat jemand 'ne Idee?

 

Heute hab' ich mal ein wirkliches Problem:

Ein Hauch von einem Schuh...

da steht er nun in seiner Schönheit und lockt... "komm' und trag mich endlich".

Würd' ich ja gern!!!

Leider ist er mir 'ne Nummer zu groß.

Von Einlegesohlen, Antirutschpads bis Watte vorne rein habe ich schon alles versucht. Ohne Strümpfe funktioniert es einigermaßen aber sobald ich welche anziehe rutsche ich wieder raus. Ich könnt' ja die Strümpfe weg lassen, passt aber nicht zu diesem Schuh. Weg geben kann ich ihn nicht. Ist ein Geschenk und außerdem finde ich ihn total schick.

Was mach' ich denn jetzt?

 

 

07.07.2009 um 20:58 Uhr

Warten

 

 

Ich will ja nicht unken.

...noch nicht.

 

 

04.07.2009 um 08:16 Uhr

Im Wandel

 

 

Positiv denken

und Visualisieren.

Das Schöne fühlen

und überzeugt davon sein.

 

Was sind wir nur für eine merkwürdige Spezies, die sich selbst so manipulieren kann?

Aber das hat was!

 

 

 

03.07.2009 um 09:25 Uhr

Viel Hoffnung

... habe ich mittlerweile nicht mehr.

Zu dem hoch dosierten Antibiotikum, welches ich seit nun mehr 3 Wochen nehmen muss, gesellt sich seit gestern noch ein weiteres. Das heißt im Klartext: 4 volle Dröhnungen am Tag. 2x2 Breitspektrum Antibiotika! Hallelujah rufen die bis hierher noch verbliebenen nützlichen Bakterien mir zu und schwenken die fliehenden Fahnen. Und das bei nur geringen Chancen, den eingenisteten vermutlich resistenen Keim wieder los zu werden. Wenn das nicht hilft, geht das ganze Procedere von Neuem los. Werkzeug raus und wieder drauf los geschnippelt.

Mit solchen Aussichten fällt es mittlerweile echt schwer noch positiv zu denken - zumal der Schmerz ganz subtil dafür sorgt, dass ich kaum noch was anderes denke. Dabei sind positive Gedanken so wichtig. Sich vorstellen, dass alles gut wird und dieses immer wieder visualisieren. Wenn man gesund ist funktioniert das ganz prima...

 

02.07.2009 um 09:37 Uhr

Ungeduld

Heute gehts nochmal in die Klinik...

Ich will ja nicht jammern aber so langsam könnte es auch wieder besser werden. Schon zweimal an der gleichen Stelle rum operiert und die Hoffnung darauf, dass es kein drittes Mal sein muss.

Ich will wieder gesund sein und zurück in meinen Alltag.

Ich will, ich will, ich will!

01.07.2009 um 13:49 Uhr

Gedankenfluss

Ich bin zu Hause und habe schon seit gestern Lust zu schreiben.

Einfach mal alles durch meine Finger strömen lassen und schauen was passiert. Nicht so viel Kopf... und so lass ich meinen Gefühlen und Gedanken freien Lauf...

Es fühlt sich gut an. Das Pelztier scharwänzelt unentschlossen um mich herum. Noch hat sie ihren Platz nicht gefunden aber schließlich verkrümelt sie sich unter dem Zweisitzer - nein doch nicht. Ein kurzes Meckern dann ein Schnaufen mit kombiniertem Plumps auf die Seite. Ob sie nun ihre Ruhe findet?

Wir sitzen beide draußen und es ist warm - fast schon schwül. Die Vögel zwitschern. Alltagsgeräusche von irgendwo her - Musik und entfernte Stimmen. Ich nehme es wahr und fühle mich wohl dabei. Ich bin ein Teil davon.

Ein Rettungshubschrauber schneidet sich durch die Idylle. Ganz kurz - wahrscheinlich auf dem Weg zur Unfallklinik - aber eindringlich genug, um mir vorzustellen, welche Tragödie vielleicht dahinter lauert. Hoffentlich geht es gut aus und es kann geholfen werden.

Derweil wird mir bewusst, wie klein der Mensch mit seinen begrenzten jeweiligen Perspektiven ist. In der Gesamtheit aber so vieles bewegt. Jeder hat nur sein ganz individuelles Umfeld. Und doch sind wir alle ein Stück vom großen Ganzen...

In der Wohnung eben habe ich noch gefroren - nun werde ich mich gleich auspellen und die wärmenden Sonnenstrahlen meine Seele streicheln lassen. Überhaupt kann ich die Natur vor meiner Nase sehr genießen und mich daran erfreuen. Wieso wollte ich eigentlich noch mal so unbedingt ausziehen? Okay etwas eng ist es ja aber es muss schon ganz was Tolles sein, um dieser Oase den Rücken zu kehren.

Schon damals habe ich mich entschlossen hierher zu ziehen, noch bevor ich die Wohnung überhaupt gesehen habe. Nachdem ich sie dann gesehen habe, habe ich dann eine Stunde vor der Verwaltung gesessen - Für und Wider abgewogen, um mich letztlich doch dafür zu entscheiden.

Abends sitzt hier öfter ein ziemlich heftig meckernder Vogel direkt vor mir auf dem üppigen Pflaumenbaum. Es ist wohl seine Natur sich so aufzuspielen. Wozu sonst gab sie ihm ein derartig imposantes Organ. Leider weiß ich nicht, wie dieser Vogel heißt - zumal ich ihn auch nur hören statt sehen kann. Ich habe nicht soviel Ahnung davon - bin in einer Großstadt aufgewachsen. 

Ich liebe Tiere - egal, wie groß oder klein oder welche Namen sich Menschen einmal für sie ausgedacht haben. Sie gehören ALLE dazu - zum großen Ganzen und jedes hat seine Daseinsberechtigung.

Manchmal denke ich, sie sind die wirklich begnadeten Geschöpfe - in ihrer Unbedarftheit, ehrlich und nicht berechnend - zumindest außerhalb Ihres Sättigungstriebes. Und wie durch Zufall höre ich gerade jetzt einen Hund bellen. Er hört sich traurig an, fast bittend... eher ein Jammern. Was er seinem Menschen wohl sagen will? Alles mündet in einander und hat seinen Sinn...

Und welchen Sinn hat des Menschen Fähigkeit zum bewussten Denken? Wohin hat uns unser Verstand gebracht? Sollten wir uns der Erde bemächtigen - so ohne Rücksicht auf Veruste? Ohne Rücksicht auf das Leben der Tiere? Sie werden geduldet wo Platz ist, den der Mensch (noch) nicht braucht. Oder wo sie dem Menschen nützlich sind. Und was ist mit den Zoo's? Wem nützen diese? Den Tieren etwa? Denen, die außerhalb ihres natürlichen Klimas auf vergleichsweise geringstem Platz ihr Leben in Gefangenschaft fristen müssen, um sich tagtäglich von hunderten von Menschen angaffen zu lassen?

Ein Affe zum Beispiel hat einen natürlichen Lebensraum von etwa 20 Quadratkilometern. Im Zoo hat er in seiner Zelle gerade mal 20 Quadratmeter zur Verfügung! Von den grausigen kalten Hallengeräuschen und dem schweren Schlagen der Eisentore sowieso mal abgesehen.

Ein Elefant wird über Nacht in seiner Zelle angekettet und hat nicht einmal genug Platz sich darin zu drehen...

Der Anruf eben hat mich raus gebracht. Aber vielleicht ist es ganz gut so. Irgendwann in einer meiner "belesenen Phasen" habe ich mal gelernt, das alles gut ist wie es ist und dass wir es lieben sollen. Dass alles, aber auch alles, egal wie wir es aus unseren individuellen Prägungen heraus empfinden und entsprechend individuell bewerten, seinen Sinn hat.

Wir sind als Menschen mit unseren begrenzten Fähigkeiten einfach unfähig, um die ultimative Wahrheit zu kennen. Zumindest hier - in der stofflichen Welt.

Zuviel Macht durch beschränktes Wissen. Wem kann es nützen?