Küsse im Regen

04.09.2006 um 15:38 Uhr

Leben

Es ist dunkel. Seine Schritte umhüllen mich in der warmen Nacht. Seine Hand in meiner. Unsere Schuhe schlagen dumpf auf dem Holz auf, als wir den Steg entlang gehen. Der Mond verfärbt sich langsam rot. Die Sterne werden heller.
Er setzt sich an den Rand, seine Füße über dem Wasser baumelnd. Mein Kopf liegt auf seinem Oberschenkel und ich blicke zu den Sternen. Sterne haben für uns immer viel bedeutet. Wir sprechen nicht viel, genießen einfach nur die Stille. Das Plätschern des Wassers beruhigt mich. Ich flüstere ihm etwas zu und er küsst mich. Ich spüre meine Tränen. Sie rinnen aus meinen Augen über meine Wangen und trocknen in seiner Hose. Ich lass sie laufen. Es sind keine traurigen Tränen. Freudentränen. Ich darf lieben.
Als er sich zu mir runterbeugt, spüre ich eine Träne aus seinem Gesicht fallen. Sie nimmt den Weg über meine linke Wange. Ich nehme ihn in den Arm und sage nichts.
Ich schaue ihn an. Seine Augen sind wunderschön. Langsam fahre ich mit meinem Finger über seine nasse Wange. Ich drücke mein Gesicht an sein Gesicht. Seine Tränen, meine Tränen, unsere Tränen.
Sein Leben, mein Leben, unser Leben…

08.03.2006 um 14:35 Uhr

Die wunderbarsten Augen der Welt

Sie lag in ihrem Bett und dachte nach. Warum tun ihr immer Menschen weh, die ihr so viel bedeuten?
Sie hatte sich heute mit ihrem besten Freund gestritten. Warum wusste sie schon gar nicht mehr. Es war wie immer einer der kleinen Lappalien. Es lief am Ende darauf hinaus, dass sie ihn anschrie, er zurück keifte und sie sich beide ignorierten. So gingen sie heute nach Schulschluss auseinander. Als sie im Bus saß, rannen ihr ein paar Tränen über die Wangen, aber es hatte niemand gesehen.
Jetzt lag sie in ihrem Bett und weinte wieder. Er bedeutet ihr doch so viel, sie will sich nicht mit ihm streiten.
Er ist für sie einer der wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Sie braucht ihn.
In dem Moment tat ihr der Gedanke daran, ihn zu verlieren, so sehr weg, dass sie aufstand und nach dem Messer griff, das auf ihrem Nachttisch lag. Sie schob langsam den linken Ärmel ihres Pullovers hoch und setzte das Messer an. Sie schnitt tiefer und tiefer. Als sie das Messer ein zweites Mal ansetzen wollte, wurde die Tür aufgestoßen. Sie sah mit ihren verheulten Augen in seine braunen Augen. In dem Moment entriss er ihr das Messer und schmiss es in eine Ecke. Dann nahm er sie fest in den Arm und drückte sie beruhigend an sich.
Vor Erleichterung strömten ihr die Tränen über die Wangen...

24.02.2006 um 16:27 Uhr

Innerliche Schmerzen

Ich bin verzweifelt. Ich spüre die kalte Klinge auf meinem Arm und merke wie sie weiter eindringt. Ich sehe den Schnitt und es tut gut, zu sehen, das da was ist. Es hilft mir. Es löst mich von den Schmerzen. Den innerlichen Schmerzen.

Ich lehne meinen Kopf gegen die kühle Wand. Mir laufen Tränen über die Wangen. Und wieder habe ich es getan und ich weiß, das es das falsche war. Ich fühle mich danach nur schlechter. Warum ich das tue? Das weiß ich selber nicht. Immerhin muss ich wissen, wie scheiße das ist, weil wenn Leute es tun, die du kennst und gern hast, dann weiß man eigentlich wie sehr die darunter leiden. Aber ich habe es getan. Ich hätte es nie gedacht, so etwas je zu tun, weil ich eigentlich ein fröhlicher Mensch bin, der sehr viel lacht. Wegen einem Kerl habe ich mich so runter ziehen lassen.

Ich bin am Ende, ich kann nicht mehr. Meine Tränen strömen mir über die Wangen. Ich ziehe meinen Ärmel meiner Jacke enger über meinen Arm, damit ja keiner etwas sieht. Meine Mum darf davon nie etwas erfahren, geschweige denn irgend jemand anderes. Ich schließe die Augen und hänge einfach meinen Gedanken nach...

24.02.2006 um 16:26 Uhr

Am Strand

Was verdammt ist los mit mir? Ich weiß es nicht. Ich bin so unheimlich durcheinander. Die Worte meiner Freundin am Telefon finden keine Reihenfolge. Sie entweichen mir. Ein paar Worte von mir beruhigen sie. Ich kann ihr jetzt nicht richtig zuhören. Ich liebe sie, aber ich weiß nicht, wie ich denken soll. Ich bin völlig durch den Wind. Sie verabschiedet sich. Sie muss Hausaufgaben machen. Ich kann gar nicht dran denken. Ich lege auf. Mein Blick fällt auf das Messer. Ich murmle Worte vor mich hin. Warum tut mir immer wieder jemand weh? Warum lasse ich mich so verletzen? Warum? Ich weiß es nicht...

Ich lasse den Blick vom Messer ab, schlüpfe schnell in meine Schuhe, werfe mir die Jacke über, rufe meiner Mum ein paar Worte zu und ziehe die Haustür hinter mir zur.

Es ist dunkel. Ich setze einen Fuß vor den anderen. Ich sinke ein wenig im Sand ein. Im weichen, weißen Sand. Ich schaue übers Wasser, auf den Horizont hinaus. Ich schlucke und spüre den Kloß in meinem Hals. Ich kann nicht mehr...

Ich gehe langsam auf den Steg, setze mich und umklammere meine Knie.

Ich starre vor mich hin und mir läuft eine Träne über meine Wange.

Jemand hockt sich zu mir runter, wischt mir die Träne von meiner Wange, zieht mich hoch und drückt mir einen Kuss auf die Stirn. Ich brauche nicht aufzuschauen, ich merke an seinem Geruch, wer es ist. Ich schlinge meine Arme um ihn und weine...Wir stehen lange so da. Als wir aufschauen, wird es hell...

05.02.2006 um 16:58 Uhr

Distanz

Ich möchte ehrlich sein,
dir die Wahrheit sagen.
Es ist okay,
nach dem "Warum" zu fragen.

Nichts ist wie früher,
und das wissen wir.
Aber ich möchte nicht,
dass ich dich verlier.

Wir waren uns mal so nah,
jetzt sind wir uns so fern.
Die Zeit, die war,
hatte ich so gern.

Es ist nicht schwer für mich
dich los zu lassen.
Gibt es etwas,
dann lass es mich wissen.

06.01.2006 um 22:27 Uhr

Einer

Ich kann es nicht vergessen
Die Gedanken werden nie gehen
Sie gehören zu mir
Ich muss mit ihnen leben.

Ich habe Angst,
Angst davor, was kommt
Aber ich werde sehen
Was die Zeit mir bringt.

Werde ich es schaffen?
Frage ich mich
Kann ich es lassen?
Ich weiß es nicht

Es gibt einen,
Der mich versteht.
Bei ihm kann ich weinen
Bis alles vergeht.

05.01.2006 um 00:55 Uhr

Die Zeit bringt irgendwann Antworten

Alle sagten
Tu es nicht wieder
Alle meinten
Es tut dir nicht gut

Aber wissen sie,
was in mir vorgeht?
Wissen sie
Was ich fühle?

Ich habe nicht auf sie gehört
Tat es wieder
Und ich weiß
Das es mir gut tut.

War es das richtige
Oder doch das falsche?
Ich werde sehen
was die Zeit bringt.

25.12.2005 um 01:32 Uhr

Mit dir...

Ich bin froh,
das ich dich kenne.
Mit dir würde ich
Ewig durch mein Leben rennen.

Mit dir kann ich reden,
über alles.
Mit dir kann ich lachen,
über jedes.

Danke,
dass du für mich da bist.
Danke,
dass es dich gibt.

25.12.2005 um 01:29 Uhr

Danke für alles

Ich danke dir
für deine Freundschaft,
deine Liebe,
einfach für alles.

Wir hatten es schwer
- nicht immer leicht
Aber wir schaffen es.
Wir müssen nur daran glauben.

Ich habe viel gelitten,
viel geweint,
aber ich liebe dich
- und ohne dich könnt ich nicht.

25.12.2005 um 01:21 Uhr

Deine Hand

Es tat weh,
mein Herz weinte.
Ich konnte dich so nicht sehn,
ich tat etwas was ich nicht wollte.

Am Anfang
war es gewollt.
Am Ende
hat es nicht mehr geholfen.

Ich hatte Angst
weiter zu rutschen.
Jemand gab mir seine Hand
Half mir, nicht zu sinken.

Ich stand wieder auf,
konnte wieder lachen.
Und ich danke der Hand,
die mir half wieder zu leben
.

25.12.2005 um 01:19 Uhr

Deine Freundschaft

Du hörst mir zu,
wenn es mir schlecht geht.
Es lässt dir keine Ruh,
wenn mein Schmerz nicht vergeht.

Du trocknest meine Träne,
gibst mir deine Hand.
Heilst meine Seele,
wenn ich nicht mehr kann.

Du bist für mich da,
du lässt mich reden.
Deine Freundschaft
- du könntest mir nichts besseres geben.

25.12.2005 um 01:17 Uhr

Nicht aufgeben

Es tut mir so Leid,
aber jetzt
sind wir schon so weit.

Nicht aufgeben,
sondern jetzt,
wieder anfangen zu leben.

Ich bin für dich da,
vertrau mir,

Wir schaffen es,
glaub mir.

25.12.2005 um 01:17 Uhr

~Atemnot~

Es nimmt mir die Luft zum Atmen.
Es geht nicht mehr,
aber ich kann nur warten.

Ich mache mir Sorgen,
denn ich weiß nicht,
was passiert morgen.

Gehe nicht zu weit,
Dich zu verlieren,
dafür bin ich nicht bereit.

Ich liebe dich.
Sei stark,
für dich und mich.

25.12.2005 um 01:15 Uhr

Liebesbeweis

Hilflosigkeit und Angst.
Und ich weiß,
dass du nichts tun kannst

Kann nur mit dir reden.
Und glaub mir,
es gibt Gründe um zu leben.

Ich brauche dich.
Geh nie wieder,
verlass mich nicht.

Ich liebe dich.
Und glaub mir,
wir schaffen das...

25.12.2005 um 01:14 Uhr

Wir bleibt wir...

Alles ist anders,
nichts ist wie früher.
Die schöne Zeit ist gegangen,
kommt nicht wieder.

Es war so schön,
aber auch sehr schwer.
Viel gelitten,
viel geweint.

Verstehe dich nicht,
aber respektiere es.
Muss es,
will es aber nicht.

Ich brauche dich,
verlass mich nicht.
Wir bleibt wir.
- Für immer.

25.12.2005 um 01:13 Uhr

Abschied

Ich habe dich geliebt,
Vielleicht tu ich es immer noch,
Aber ich muss mich damit abfinden
Dass du vielleicht nie wieder kommst.

Vielleich habe ich das schon.
Meine Hoffnung ist weg.
Für immer?
Das wird sich zeigen.

Wir hatten eine schöne Zeit,
aber es ist zu Ende.
Sie hat mein Leben geprägt.
Positiv sowie negativ.

Ich muss mich von dir lösen,
dir tschüss sagen.
Ich wünsche dir alles Gute.
Für dein weiteres Leben.

25.12.2005 um 01:12 Uhr

Was dich von mir trennt...

Angst, Wut, Trauer,
all das
- in mir

Wie eine Mauer
- zwischen uns.
Enttäuscht von dir.

Ich könnt weinen,
ich könnt schreien.
- bin so sauer.

Fühl mich so allein.
Will das nicht.
- die Mauer.

25.12.2005 um 01:11 Uhr

Hilflos

Wie ein Schlag kam es,
was du mir erzähltest.
Nicht damit gerechnet.

Fühle mich hilflos,
würde dir so gerne helfen,
weiß aber nicht wie.

Ich kann nur reden,
aber obs was bringt?
Das weiß ich nicht

Ich kann dir nicht helfen
und das tut so weh.
Es tut so verdammt weh.

25.12.2005 um 01:02 Uhr

Hab Geduld!

Tage, Wochen, Monate
und dir geht´s nicht gut.
Ich würde dir so gern helfen,
weiß aber nicht wie.

Fühle mich hilflos,
weiß nichts zu sagen.
Und wenn,
dann nur das, was nicht wahr ist.

Ich hoffe mit dir.
Aber du musst Geduld haben.
Ich bin für dich da.
Du kannst dich auf mich verlassen.

25.12.2005 um 01:01 Uhr

Für immer vorbei

Es ist vorbei.
Zu Ende.
Für immer.
Da bin ich mir sicher.

Es war Internet.
Du war nicht real.
Es gab dich nie.
Es waren nur Träume.

Jetzt weiß ich was wichtig ist.
Das Leben zu leben.
Freunde zu haben, die einen lieben.
Und zu lachen.

Ich habe mich verkrochen.
Das war falsch.
Jetzt kehre ich zurück
zurück in mein richtiges Leben.