Augen...
Blitzeblank haben sie heute gestrahlt. Und wie gut, dass ich hineingesehen habe. Vom Perlenhuhn hast du mir erzählt und vom ausgestopften Mammutbaum, dessen Rinde man zu Taschen und zu Mützen verarbeiten kann. An den Mützen sind 'Bömbel' dran, so hast du mir erzählt, und die sind 'sehr praktisch', weil sie Fliegen vertreiben. Eine Frau, deren Namen du nicht mehr weißt, hat euch durchs Museum geführt, und ihr hattet Spaß. Du hast ein Schokoladeneis gegessen, während du mir das alles erzählt hast, und dein ganzer Mund war verschmiert und auch ein bisschen deine weiße Jacke, weiß der Geier, wie die Oma darauf kam, dir eine weiße Jacke zu kaufen. Dann war dir ganz schrecklich kalt. Von innen, das hat sich komisch angefühlt. Wir blinzelten in die Sonne und beschrieben die orangenen Kreise, die sie uns auf die Netzhaut malte, du fragtest, warum man auch mit geschlossenen Augen sehen kann.
Und mir fiel ein, dass das nicht jeder kann. Das es eine Kunst ist, seine Augen blitzeblank zu putzen, eine Kunst, die du spielerisch beherrschst. Und ich lerne, lerne von dir und deinen Freunden, lache mit dir und staune.
Schön, dass du da bist.

Dann möchte ich mal ihre blitzeblanken Teenie-Augen sehen!