Kleine Erdnuss

11.05.2011 um 11:57 Uhr

Nachtrag zu 'Irgendwie Anders'

Bei 'Irgendwie Anders' muss ich immer an das gleichnamige Kinderbuch denken... Eigentlich eine nette Geschichte, über ein seltsam aussehendes Wesen namens 'Irgendwie Anders', das von allen anderen, die nicht irgendwie anders sind verstoßen wird. Eines Tages findet er dann einen Freund, der auch komisch aussieht, und ist nicht mehr allein.

Mich hat das ins Grübeln gebracht. So schön ich es finde, dass ein Buch über eine solche Problematik existiert, fand ich es immer befremdlich, dass Irgendwie Anders auf jemanden warten musste, der auch irgendwie anders war, und dass er niemals mit den anderen Kindern spielen durfte...

Vielleicht, ja, vielleicht ist das sogar realistisch...

Aber die Message. Die Message gefällt mir nicht.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenwbidi schreibt am 11.05.2011 um 16:35 Uhr:Das ist absolut realistisch! Es rührt wohl daher, dass uns Menschen alles, was wir nicht kennen - also alles was irgendwie anders ist - i.d.R. zuerst einmal Angst macht. Somit wird es erstmal weit weggeschoben, um sich ja nicht damit beschäftigen zu müssen.

    hm... beim Lesen fiel mir das sofort das Lied "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern..." ein. Das ist natürlich die andere Seite. Da stört nicht das Fremde, da sind es Kontostand, Fuhrpark, Eigenheim usw.
    Und wer lernts den Kindern so? Tja...
  2. zitierenZwischenweltler schreibt am 12.05.2011 um 22:49 Uhr:Wenn wir es schaffen, unsere Kinder dahin zu führen, mit dem Herzen zu sehen, wird dieses Thema gegenstandslos.
    Nein, auch mir gefällt die Message nicht.

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