*~*Aus meinem Leben möcht ich erzählen*~*

25.03.2008 um 19:32 Uhr

Nun würd ich gerne

Das Design ein bisserl ändern, aber wenn ich in der Gestaltung die Schrift ändere, passiert - nix  Fröhlich  Also werde ich wohl wieder dazu übergehen und die Schrift oben abändern - wie ich mich kenne, werd ich das die meiste Zeit vergessen Fröhlich

  

Ich hab mich noch ein bisserl mehr umgeschaut und es sind wirklich sehr viele weg hier. Was ist passiert? In "ErLeben" steht, dass hier immer öfter etwas nicht funktioniert hat.

Ich glaube ja, dass es irgendwie eine Modeerscheinung war ein blog zu haben. Man muss schon etwas exibitionistisch veranlagt sein um hier wirklich private Dinge niederzuschreiben.  

 

25.03.2008 um 14:03 Uhr

Katze

Jetzt war ich schon so lange nicht mehr hier, dass ich völlig vergessen hab, wie ich diese Katze in meien Seitenleiste bekommen hab. Im Modzilla nervt die nämlich extrem. Traurig

 

Gefunden Fröhlich

25.03.2008 um 12:27 Uhr

Zurück

Nach einem Jahr bin ich zurück und wundere mich. Wo seid Ihr alle? Habt Ihr alle aufgehört zu schreiben?

Da ich heute frei hab, sitze ich am PC um ein paar Dinge zu erledigen und da dachte ich, ich schau mal vorbei.

Es ist viel passiert bei uns. Ich bin nach wie vor mit meinem Freund zusammen.
Inzwischen begleite ich ihn hin und wieder zu seinem Sport, weil er sich das so sehr wünscht.

Leider kommen die alten Gewohnheiten zu uns zurück.  Vielleicht sollte man nicht permanent versuchen sich zu ändern, sondern sich so zu lieben wie man ist? Sollte der Partner akzeptieren wie man ist? Das würde dann aber auch bedeuten, dass ich meinen Partner akzeptiere wie er ist. Das versuche ich - wirklich - aber es fällt mir sooo schwer.

08.03.2007 um 10:03 Uhr

Mein Kleiner

Mein Kleiner ist seit nun 2 Wochen Zuhause, weil er Mumps hat. Ich liebe meine Kinder, aber irgendwann ist auch für mich die Zeit gekommen, wo ich mich nach dem Kindergarten sehne   Fröhlich  

Heute werd ich ihn mir schnappen und mit ihm Einkaufen gehen - Jippie - er hat immer viel Spass dabei - mich mit Sonderwünschen zu bombadieren - Mami, die Gumibärchen büüüüdde Fröhlich 
und Eis brauchen wir auch uuuuunbedingt Mami  Fröhlich 

Und was macht eine pädagogisch wertvolle Mami? "Ok Süßer, ich kann verstehen dass Dir die Entscheidung schwer fällt, wir nehmen ein Extra für Dich mit, der Rest bleibt hier und Du kannst es Dir für nächste Woche wünschen" Sonstige   

 

04.03.2007 um 14:07 Uhr

2 Jahre

Seit über 2 Jahren schreibe ich an diesem blog. Viele meiner Gedanken sind hier festgehalten, evt. für die Ewigkeit.
Ich denke über den Tod nach, ernsthaft, mit Angst, denn ich will nicht sterben. Bei Micha hab ich aber nun gesehen, wie schnell es gehen kann und wie machtlos wir sind, wenn der Tod vor der Tür steht.

Ich sollte anfangen, jeden Tag so zu leben, als wäre es mein Letzter. Aber wie macht man das? Reicht es, einfach nur glücklich zu sein? Glücklich bin ich im Moment. Ist das das Ziel des Lebens?

Ich merke beim Schreiben, dass ich weiter nachdenken, vielleicht auch lesen muss, um mir über diese Dinge klar zu werden. Wie bei allem gibt es auch hier nur meine ganz persönliche Wahrheit, für einen Anderen mag meine Wahrheit völlig unzureichend sein.
Aber ich werd mich nicht mehr daran orientieren, was für andere die Wahrheit ist, ich möchte meine finde.
Vielleicht ist das ein lebenslanger Prozess, ich weiß es nicht....

02.03.2007 um 13:22 Uhr

Neuigkeiten

Nachdem meine Stimme nicht besser wurde, hab ich mich im November entschlossen, meine HNO Ärztin zu fragen, was da los sein könne. Sie meinte, ich habe eine Entzündung des Kehlkopfes und der Stimmbänder und muss sofort zur Magenspiegelung.

Bei der Magenspiegelung wurde dann festgestellt, dass ich einen Reflux habe. Nichts Schlimmes. Gegen die Beschwerden bekam ich ein Magensäureveringerndes Medikament.

Anfang des Jahres bin ich 3 Wochen in Reha und dort wurde die Magengeschichte so schlimm, dass ich erneut zur Magenspiegelung musste. Nach der Spiegelung hab ich den Befund meiner behandelnten Ärztin vorgelegt udn die meinte nur, dass sie mir andere Tabletten geben wird. In der 3. Woche wurde ich zur Prof- Sprechstunde geladen. Ich hab mich gewundert, aber die anderen Patienten und auch die Pfleger meinten, das wäre nichts besonderes.

Ich da also rein und mich über das Gesicht des Profs gewundert, aber gut, vielleicht schaut der immer so...

Wir haben dann verschiedenes besprochen und er fragte mich, wann der nächste Termin zur Magenspiegelung sei. Ich meinte daraufhin, dass ich keinen hätte, weil doch alles ok sei. Da schaute er mich noch komischer an und meinte, dass die Polypen im meinem Magen nicht ok seien und sofort entfernt werden müssen, dass sie potentiell krebsverdächtig wären   Traurig   ich hab meine Ärztin angeschaut und meinte nur noch zu ihr: "Ich denke, alles ist ok?". Sie hat mir nicht geantwortet.

Die Polypen seien im November schon da gewesen, ob mich denn keiner aufgeklärt hätte.
Nein, keiner hat mich aufgeklärt - scheiß Gesundheitssystem! Hat doch keiner Zeit mehr was zu erklären. genau so haben sie meinen anderen Krebs verschlampt.
Zudem müsse unbedingt Gewebe aus der Speiseröhre entnommen werden, diese wäre auffällig und er wunderte sich, dass bei beiden Spiegelungen dort nichts entnommen wurde.

Ich werde jetzt zu dem Internisten gehen, der mir damals gesagt hat, dass ich unbedingt zur OP muss. Dem vertraue ich wenigstens noch ein bisschen.

Klar, mein Leben geht weiter, aber wie? Ich will doch nur gesund werden, warum kommt immer wieder etwas Neues dazu?

Und dann sagen mir Menschen, die keine Ahnung haben wie es ist mit Krebs zu leben auch noch ständig: "Kopf hoch, das wird schon wieder!". Da könnt ich laut los schreien.
Oft werde ich dann (leider) unhöflich und frage, wie viele Krebserkrankungen sie schon hinter sich gebracht haben um so nen dummen Satz sagen zu können.

Natürlich versuche ich positv zu denken, aber es ist an manchen Tagen so schwer....

17.10.2006 um 08:52 Uhr

Zurück?

Da es mir zur Zeit etwas besser geht, möchte ich wieder anfangen zu schreiben.
Ich merke zwar immer wieder, dass ich schnell krank werde, aber ansonsten bin ich fit. Meine Stimme macht mir Gedanken, denn sie ist um einiges tiefer geworden. Aber was solls? Ich bin dafür gesund  Fröhlich

Mein Leben plätschert so vor sich hin, nichts bewegendes passiert.
Den Kindern geht es gut - manchmal zu gut Fröhlich 

Seit ich auf die Hormone eingestellt bin, bin ich nicht mehr depressiv gewesen trotz massiger Probleme und Herausforderungen. Man hat das ja schon oft gelesen, dass Depressionen duch einen nicht stabilen Hormonhaushalt verursacht werden können. Ich denke mal, bei mir war es so.

Mein nächstes größeres Ziel habe ich mir ein Seminar vorgenommen. Titel ist "Heile dein inneres Kind". Ich denke, dass ich wirklich von unten anfangen muss, vom Anfang um völlig "normal" zu werden. Um meine Seele und damit meinen Körper heilen zu können.

Ich glaube, dass ich auf einem guten Weg bin.

Wer mein anderes blog verfolgt hat, der weiß, dass mein Freund und ich einen neuen Weg gefunden haben. Der ist für ihn nicht immer schön, weil ich eben "aufmüpfiger" werde, weil ich meine Bedürfnisse durchsetze ohne auf ihn Rücksicht zu nehmen. Natürlich klappt das bei einer räumlichen Trennung auch viel besser. Wenn ich ihn nicht sehen will, dann kommt er eben nicht. Das geht nicht, wenn man zusammen wohnt.
Für mich ist die Situation so wie sie ist sehr gut, er fühlt sich oft einsam und will gerne wieder einziehen. Aber für mich gibt es noch zu viel aufzuarbeiten und zu bewältigen als dass ich ihn jetzt schon wieder permanent an meiner Seite haben wollte.

 

22.08.2006 um 14:08 Uhr

Neue Möglichkeiten?

Das hier:

 "...Wenn Sie von ihren Schwierigkeiten berichten, sollten sie nicht von einem Problem reden, sondern einfach von bestimmten Situationen aus ihrem Leben sprechen. Etwas als Problem zu benennen bedeutet, dass Sie sich schon entschieden haben, diese Angelegenheit negativ einzustufen. Statt dessen könnten sie es aber auch einfach als eine Lernerfahrung, eine Herausforderung, ein Ereignis sehen, das notwendig war, um sie in ihrer Arbeit oder persönlichen Entwicklung weiter zu bringen. Probleme können getrarnte Geschenke an uns sein, auch wenn es uns evt. schwer fallen mag, sie emotional zu bewältigen..."

hab ich in einem Buch gelesen. Ja, ich bezeichne vieles als Problem und seit ich versuche es so zu sehen wie beschrieben, fällt es mir leichter meine Gedanken frei zu machen für eine Lösung.

 

(Ich habe den Text etwas ungeschrieben, in meine Worte gefasst, damit ich keine Probleme wegen dem (c) bekomme) 

15.08.2006 um 09:08 Uhr

Heute etwas Zeit

Ich hab heute etwas Zeit, da ich noch im Urlaub bin. Darum möchte ich verschiedene Dinge aufschreiben.

Man sagt ja, dass eine solche Krise Menschen weiter bringt in ihrer Entwicklung.
Mich hat es eindeutig weiter gebracht. Ich habe Fähigkeiten ausgebaut, die mir vorher so nicht bewusst waren. Mein guter Draht zu anderen Menschen war mir schon immer bewusst, aber dass er in eine solche Richtung laufen würde, das hätte ich nie gedacht. Durch die Krankheit, die Trennung ist mir bewusst geworden, dass ich Hellsichtig bin. Ich sehe Dinge, höre Wörter, die andere nicht wahrnehmen, die dann eintreffen - zeitnah.
Ich wollte das nicht, hab einfach nicht zugehört, aber es wurde immer schlimmer. Inzwischen höre ich zu, sehe hin und kann es ganz gut steuern.

Ich interessiere mich für Chakren und die menschliche Aura. Wenn ich mich konzentriere, kann ich die Aura wahrnehmen.
Ich habe mich mit dem Phänomen der Indigo-Kinder und dem Regenbogenzeitalter befasst. Habe angefangen selbst Karten zu legen, nach Lenormand und Tarot. Habe Bücher über Engelkontakte gelesen. Ich hab mich auf die Suche nach einem Pendel gemacht, aber keines will mich haben :o( Eine Freundin meinte, dass ich keines brauche, weil meine Hellsichtigkeit zu ausgeprägt ist. Beschäftige mich zur Zeit mit dem Räuchern und Heilsteinen.

Es ist erstaunlich, in welch kurzer Zeit ich diese Mengen an Informationen aufnehmen kann. Ich fühle mich manchmal wie ein Schwamm, der sich nun vollsaugt.

Gleichzeitig kümmere ich mich intensiv um meinen Körper. Ich werde in ein Studio gehen um mich wieder in Form zu bringen. Werde auch die Power Plate ausprobieren. Habe Termine bei Kosmetikerin und Masseur. Meinen Haaren hab ich eine Dauerwelle verpassen lassen. Ich hab mich komplett neu eingekleidet. Seit etwas 4 Wochen fühle ich mich recht gut. Mein Herz hängt zwar noch an ihm, aber ich kann ohne ihn leben.

Ich weiß nicht, ob ich ihm jemals verzeihen kann, was alles passiert ist. Das wird die Zeit zeigen....

13.08.2006 um 19:31 Uhr

Wie die Zeit vergeht

Mir geht es meistens gut, ab und zu hab ich ein kleines Tief, aber das hab ich dann in der Regel schnell im Griff.

Dieser Tage ist mir aufgefallen, dass ich trotz all der Dinge die geschehen sind in den letzten Wochen, nicht in eine Depression abgerutscht bin. Ich bin super stolz auf mich, dass ich das so toll gemeistert hab.

Die Gefühle meinem "Freund" gegenüber sind sehr gespalten. Gerade heute früh haben wir wieder darüber geredet, wie sehr mich sein Verhalten getroffen hat und wie tief verletzt ich bin. Trotzdem suchen wir nach einem Weg, der uns wieder zusammen bringen kann. Ob ich ihn zu Ende gehe, weiß ich noch nicht. Zur Zeit fühle ich mich so, wie es ist, ganz wohl.
Ich denke ab und zu darüber nach, wieder in meine Heimat zu gehen, aber ich weiß noch nicht, ob ich es auch tun werde. Vielleicht wenn ich zufällig genau die richtige Wohnung für uns finde...

 

 

04.07.2006 um 21:42 Uhr

Back again

Es geht mir gut. Die erste Therapie liegt hinter mir, ich hab sie trotz Nebenwirkungen gut überstanden.

Nun merke ich, dass es aufwärts geht. Auch psychisch.

Viel mehr kann ich im Moment nicht schreiben, weil mein Kopf oft noch sehr leer ist.

Heilungschancen liegen nach der nächsten Therapie bei ca. 90 % laut Arzt. Mal sehen...

04.06.2006 um 11:25 Uhr

What matters?

So close, no matter how far
Couldn't be much more from the heart
Forever trusting who we are
and nothing else matters

Never opened myself this way
Life is ours, we live it our way
All these words I don't just say
and nothing else matters

Trust I seek and I find in you
Every day for us something new
Open mind for a different view
and nothing else matters

never cared for what they say
never cared for games they play
never cared for what they do
never cared for what they know
and I know

So close, no matter how far
Couldn't be much more from the heart
Forever trusting who we are
No, nothing else matters

31.05.2006 um 14:36 Uhr

Ein Tag

Ich leb den Tag!
Ich öffne die Augen
Und fang' ihn von vorne an.
Einen Tag,
ganz in dem Glauben,
dass er alles bedeuten kann.

Manchen hab ich verschenkt
Manchen hab ich verdrängt
Viele Tage ließen mir zu wenig Zeit
Mancher hat mich geliebt
Ein and'rer hat mich betrübt
Manchmal war der Tag eine Ewigkeit...

(Laith Al-Deen)

31.05.2006 um 14:26 Uhr

Frieden

"Unsere Gefühle einfach zu empfinden und nicht zu bewerten, ist die einfachste Form des Heilens. Die meisten Probleme, Muster, Krankheiten und Mangelzustände sind die Folge von mitgeschleppten, unabgeschlossenen Konflikten und von Emotionen aus der Vergangenheit.

Wenn wir bereit sind, all unsere Gefühle zuzulassen, auch die
schmerzhaften und unangenehmen, dann bringen wir problematische Angelegenheiten zum Abschluß und ersetzen sie durch Frieden."

-- Chuck Spezzano

31.05.2006 um 14:20 Uhr

Entdeckungen

 

Eigentliches entdecken
in der Vielfalt

Eindeutiges
im Undeutlichen

Befreiendes
in der Anbindung

Gewichtiges
im Leichten

Sich selbst entdecken
im Gegenüber...

(Annemarie Schnitt)

31.05.2006 um 12:48 Uhr

Erkenntnis

Ich dachte, ich hab eine gute Freundin.

Wir haben uns vor einem Jahr kennen gelernt, seither sehen wir uns mehr oder weniger häufig, haben aber regen eMail Kontakt und telefonieren viel.

Als es mir jetzt so schlecht ging, hab ich an 6 Menschen einen "Notruf" geschickt, 5 waren da, sie nicht.

Sie hat mir in der Früh gestern geschrieben, dass sie nur noch schnell ihren Sohn fertig machen muss, weil er zur Schule muss, dann meldet sie sich sofort wieder. Gemeldet hat sie sich bis jetzt nicht wieder, obwohl sie online war.

Ich bin froh, dass ich die 5 anderen hatte, sie haben mich aufgefangen und haben sich quasi die Arbeit geteilt. Per eMail, per Telefon, per persönlichem Gespräch. Dafür bin ich so unendlich dankbar, denn ich denke, ohne diese 5 hätte ich es nicht so schnell und gut geschafft.

Keiner hat gesagt "Kopf hoch" oder "So ein Scheißkerl", denn das habe ich nicht gebraucht. Sie haben alle die richtigen Worte für mich gefunden um mich durch diese tiefe Tal zu tragen, haben mich getröstet und ermuntert. Ich denke, dass ich mich glücklich schätzen kann, so viele Menschen zu haben, auf die ich in tiefster Not bauen kann.

Mein Freund meinte vorgestern Nacht zu mir, dass er Angst hätte, dass ich mir weh tu (Ritzen). Da wurde mir schlagartig bewusst, wie fertig ich bin und dass ich das nicht will.
Mir wurde aber auch bewusst, wie gut er mich kennt, denn ich hatte keinen Ton zu ihm gesagt deswegen. Aber ich hab mit mir innerlich gekämpft, damit ich nicht zur Rasierklinge greife.
Ich wusste nicht wohin mit meinem Schmerz, der so stark war. Aber ich hab einen Ausweg gefunden, jemanden, der mich da wieder raus holen kann - MICH! Und meine Freunde, die jederzeit für mich da waren. Dazu gehört auch mein "Freund", den ich jede Nacht geweckt habe und der mich getröstet hat, bis ich wieder ruhiger wurde.

 

31.05.2006 um 08:04 Uhr

Besser

Es geht mir besser. Gestern früh hatte ich noch einmal eine derbe Krise, seither ist es gut. Genau das, was Samson geschrieben hat, waren auch meine Gedanken.

Was mein "Freund" jetzt treibt, muss mir egal sein und ist es mir im Moment auch.

Wir hatten uns vor ein paar Wochen schon darauf geinigt, dass er sich ein Zimmer sucht, was er auch prompt gefunden hat und dort am Freitag/Samstag einzieht. 

Ansonsten habe ich ihn jetzt wohl los gelassen, aber ich kann niemandem erklären, welche Hölle ich durchlebt habe. Ich hatte selbst in meinem schlimmsten Depri Zeiten nicht solche Schmerzen. Ich habe aufgehört zu essen, konnte erst gestern wieder 2 Gabeln warmes Essen zu mir nehmen. Heute früh hab ich schon eine Scheibe Brot geschafft   

Ich habe gestern Abend einer Freundin geschrieben, dass mir jetzt wieder bewusst wurde, wie stark ich bin und mir das einen Schub nach vorne gegeben hat.

Ich weiß, dass ich das alles schaffe und wenn es mir dreckig geht - na und, dann geht es mir eben 2 Tage dreckig und dann geht es wieder weiter. In den Tagen, in denen es mir gtu geht, will ich versuchen, so viel Kraft wie irgend möglich zu sammeln, damit ich davon zehren kann.

Beim Psychologen bin ich angemeldet Samson. Heut Mittag bekomm ich meinen Ersttermin mitgeteilt. 

Gestern fiel mir auf, dass ich uns trotz allem immer als Einheit gesehen habe. Wir waren ein Fleisch wie man so schön sagt. Und nun musste ich dieses Fleisch trennen, das waren meine großen Schmerzen. Ich hab geschrien, so weh hat es getan, es war wirklich die Hölle und ich bin froh, dass ich es hinter mir habe.

Trotzdem glaube ich nicht, dass es Mitleid ist Samson. Wir können immer noch sehr klar reden und uns unsere Gedanken schildern. Auf der einen Seite ist das für mich ein Zeichen, dass wir eine emotionale Distanz aufgebaut haben, sonst ginge das nicht so klar. Vielleicht brauchen wir aber die Distanz, um wieder zueinander finden zu können...

Ich gehe auch von mir aus nur noch selten auf ihn zu, er hängt die halbe Nacht an mir und sucht meine körperliche Nähe. Ich hab damit auch kein Problem, weil ich nicht glaube, dass er schon Sex mit dieser anderen Frau hatte.

Ob ich ihm verzeihen kann, was er mir angetan hat, wie er mich im Stich gelassen hat, dass weiß ich jetzt noch nicht, darüber denke ich auch zur Zeit überhaupt nicht nach. Das wird die Zeit zeigen.

Aber ich rechne es ihm sehr hoch an, dass er gleich zu Anfang zu mir gekommen ist. Es wäre für mich noch schlimmer gewesen, wenn er es hätte laufen lassen und nach 3 Monaten Affäre gekommen wäre um zu beichten.

Für mich ist das ein enormer Vertrauensbeweis, auch wenn ich gerade gesundheitlich so angeschlagen bin.

 

 

Liebes Giftchen

nein, es ist nicht die Angst alleine zu sein, ich liebe diesen Mann. Im Moment blockiere ich zwar meine Gefühle, aber er ist mein Mann, den ich behalten will.

Ich kann auf eigenen Beinen stehen, bin finaziell unabhängig. In dieser schweren Krise hab ich gemerkt, dass hier sehr viele Menschen für mich da sind und mich halten, wenn ich falle. Es ist keine Abhängigkeit, es ist Liebe.
Wir müssen beide dringend einen Weg finden, wieder miteinander reden zu können, diesen Weg haben wir verlassen, weil wir zu viele Probleme mit den Kindern/Beruf/Familie hatten. Das hier alles im einzelnen aufzuschreiben, wäre zu viel, aber uns ist ganz klar, wo unsere Probleme liegen, wir wissen nur nicht, wie wir sie in den Griff bekommen sollen.

Glaub mir, er ist sehr verzweifelt und leidet. Ich sehe seine Augen, wenn wir reden... Er wollte mir nie so weh tun, wie er es jetzt getan hat, aber er ist auch nur ein Mensch.

Versteh mich nicht falsch, ich will sein Handeln nicht verteidigen, ich will es nur erklären, zumindest so, wie ich es wahrnehme.

Ob ich ihm verzeihen kann, weiß ich nicht, aber das hab ich oben schon geschrieben.

30.05.2006 um 07:57 Uhr

Ohne Worte

Nimm bitte diesen Schmerz weg von mir,
ich weiß nicht, wie ich es ertragen soll....

29.05.2006 um 09:26 Uhr

Schmerz


 

Schmerz, du ungebetener Gast,
wie oft holst du mich aus tiefstem Schlaf,
um mir zu zeigen, daß du wieder da bist.
Am Tage verfolgst du mich auf Schritt und Tritt,
machst so manches Vorhaben zunichte.
Rücksichtslos zeigst du mir
stetig meine Grenzen.
Manchmal betäube ich dich,
was du mir später doppelt heimzahlst.
Wenn ich stumm werde,
weil du jede Freude,
jedes Lächeln in mir ersticktst,
wenn ich mich schließlich
in mich verkrieche,
können nur noch meine
stillen Tränen ausdrücken,
was ich fühle.

 
(Annegret Kronenberg)

29.05.2006 um 09:16 Uhr

Und es geht noch schlimmer...

...mein Freund hat mir gestern früh gesagt, dass er vor 2-3 Wochen jemanden kennen gelernt hat und sich für sie interessiert.

Wum....

Ich hatte gestern das Gefühl, mich im freien Fall zu befinden und hab mir gewünscht, dass das Loch endlich zu Ende ist.  Auch wenn ich froh bin, dass er zu mir kommt, bevor da etwas tiefes entstanden ist, ich weiß nicht, ob ich ihn jetzt doch verliere. Oder hab ich ihn schon verloren? Er sagt Nein, mein Gefühl sagt mir Nein. Aber diese Frau ist alleinstehend, hat alle Zeit der Welt, keine großen Sorgen am Hals und kann ihre Zeit natürlich voll für meinen Freund einsetzen, des sich die letzten Monate permanent von mir vernachlässigt gefühlt hat.

Ich bin völlig kraftlos, darum hab ich jetzt alle meine Freunde um Hilfe gebeten. Ich kann jetzt nicht mehr stark sein und brauche Hilfe.

Ich werde heute bei der psychologischen Nothilfe anrufen, bevor ich dazu nicht mehr in der Lage bin.

Mein Krebs ist absolut heilbar, ich bin bei den besten Ärzten die Berlin zu bieten hat.

Wie viel kann ein Mensch ertragen?