Küchenlatein: Brote

27.08.2005 um 19:37 Uhr

Schweizerle aus dem Muffinblech

Hier kommt nun das zweite Rezept aus dem Kochbuch "Alles aus der Muffinform", das ich kürzlich erstanden habe.

Die Wahl fiel diesmal auf die Schweizerle, wobei ich nicht weiß, warum die so heißen. Leckere, gut sättigende Brötchen.



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.5

     Titel: Schweizerle aus dem Muffinblech
Kategorien: Brötchen, Hefe
     Menge: 12 Stück

    600     Gramm  Weizenmehl 550
     20     Gramm  Frischhefe oder 2 TL Trockenhefe
    200        ml  Warme Milch
      1      Teel. Salz
      2      Teel. Melasse *
      2            Eier Größe M
                   Mehl zum Bestreuen
                   Butter oder Margarine für die Backform
==========================QUELLE============================                   
  Alles aus der Muffinform
             
   ISBN 3-89736-092-6

                   -- Erfasst *RK* 25.08.2005 von
                  
-- Ulrike Westphal









Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mehlmitte eine Mulde
eindrücken. Die Hefe in etwas warmer Milch auflösen und in die Mulde
schütten. Zugedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Salz, Melasse, Ei und restliche Milch dazugeben und alles zu einem
glatten Teig kneten. Den Teig schlagen, bis er Blasen wirft.
Nochmals zugedeckt 30-40 Minuten ruhen lassen.

Den Teig in 12 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Noch einmal
abdecken und weitere 10 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 200° C (Umluft: 180° C) vorheizen. Die Muffin-
Backform fetten.

Die Teigkugeln in die Backformvertiefungen setzen und mit Mehl
bestreuen. Mit einem scharfen Messer 2- bis 3-mal einschneiden.

    
Auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen. Die fertigen
Brötchen aus der Backform lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen
lassen.


    
Anmerkung:

* Ich habe Zuckerrübensirup genommen.

Im Buch ist das Rezept für die halbe Menge an Zutaten angegeben, das
reicht aber nie  für unsere Familie :-).

=====



25.08.2005 um 21:38 Uhr

Brotverbrauch

An manchen Tagen - schon gar wenn es den Kindern schmeckt - ist der Brotverbrauch in unserer Familie enorm.

Gestern Morgen, der Teig war über Nacht im Kühlschrank , habe ich das Stout und Haferbrot abgebacken und da sah es so aus:

Heute Nachmittag war nur noch ein kleiner Rest übrig:


Offensichtlich hat das den Geschmack getroffen. Henning hat heute Morgen 2 Scheiben davon verfrühstückt. Ich konnte gerade noch die Krume dokumentieren:


Für das Rezept habe sogar Murphy's Stout verwendet. Wie immer ist Sandy's für britische Spezialitäten eine gute Adresse.

Wer sich wie ich beim ersten Mal über die sich in der Dose befindende Plastikkugel wundert, kann hier nachlesen: klick

Doch nun endlich zum Rezept:
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.5

     Titel: Stout und Haferbrot - Stout And Oat Bread
Kategorien: Brot, Hefeteig, England
     Menge: 2 Mittlere Laibe oder 1 Brotlaib

      5     Gramm  Frische Hefe oder 1/4 TL Trockenhefe
     30     Gramm  Rübenkraut
                   (orginal: 2TL firmly packed molasses sugar or
                   -- dark brown sugar)
    325        ml  Murphy's Stout
    400     Gramm  Weizenmehl Type 550
    100     Gramm  Gemahlener Hafer; Konsistenz wie Bulgur
    100     Gramm  Haferflocken;geröstet;  5-6 Minuten auf 190 °C
      1      Teel. Salz
     15     Gramm  Fett
                   Haferflocken zum Bestreuen

=============================QUELLE============================                  
   
Country breads of the world
    Linda Collister & Anthony Blake
   
ISBN 1-58574-112-4
     -- Erfasst *RK* 22.08.2005 von
     -- Ulrike Westphal







Hefe in einer Schüssel zerkrümeln, den Zucker uns das Stout
dazugeben und solange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Das Mehl mit den gemahlenem Hafer, den gerösteten Haferflocken und
dem Salz in einer zweiten Schüssel vermischen, das Fett in Flocken
mit in die Schüssel geben.

Die Stoutmischung zu der Mehlmischung geben und zu einem weichen
Teig verkneten. Den Teig auf eine gemehlte Oberfläche geben und ca.
10 Minuten weiterkneten.

Den Teig in einer geschlossenen Schüssel an einem kühlen Ort über
Nacht aber mindestens 8 Stunden gehen lassen.

Am nächsten Tag den Teig auf die Arbeitsfläche geben und abschlagen.
Den Teig in zwei Teile teilen und jeden eine Minute kneten um die
Luftblasen zu verteilen und dann zu einer runden Kugel formen. Die
Kugeln mit der Oberseite in die großen Flocken drücken.

Die Kugeln mit den Flocken auf der Unterseite in zwei bzw. 1 Gärkorb
setzten und auf doppelte Größe aufgehen lassen, ca. 1 Stunde.

Währenddessen den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Brote auf ein mit
Reismehl bestreuten Schieber stürzen und in den Ofen einschießen.

Die Laibe ca. 25 Minuten backen, Temperatur mindestens 90 °C.

Anmerkung Ulrike: Ich habe einen großen Laib geformt und ca. 50
Minuten gebacken.

=====


23.08.2005 um 18:03 Uhr

Brioches aus der Muffinform

Hier ist also das erste Rezept aus meinem neuen Kochbuch:





bei Amazon mit diesem Link zum Vormerken zu erreichen.



Die Brioches aus der Muffinform sind schnell gemacht und schmecken gut mit Käse oder selbstgemachtem Fruchtaufstrich.



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.5

     Titel: Brioches aus der Muffinform
Kategorien: Brötchen, Hefeteig
     Menge: 12 Stück

    600     Gramm  Weizenmehl
     40     Gramm  Frischhefe; alternativ 2 TL Trockenhefe
    100        ml  Warme Milch
      4            Frische Eier
      1      Teel. Salz
      2      Essl. Zucker
    200     Gramm  Weiche Butter

=========================ZUM-BESTREICHEN=========================
      1            Frisches Eigelb

=========================FÜR-DIE-BACKFORM=========================
                   Butter oder Margarine

==============================QUELLE==============================
                   Alles aus der Muffinform
                   ISBN 3-89736-092-6
                   -- Erfasst *RK* 21.08.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mehlmitte eine Mulde
eindrücken. Die Hefe in warmer Milch auflösen und in die Mulde
schütten. Zugedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Eier, Salz, Zucker und die in Stücke geschnittene Butter dazugeben
und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig schlagen, bis er
Blasen wirft. Den Teig in 14 Stücke teilen und zu Kugeln formen.
Nochmals abgedeckt 30-40 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° C (Umluft: 160° C) vorheizen. Die Muffin-
Backform fetten.

12 der Teigkugeln in die Backformvertiefungen setzen und mit einem
bemehlten Kochlöffelstiel jeweils in die Mitte eine Vertiefung
eindrücken.
    

Die anderen beiden Kugeln jeweils in 6 Stücke teilen,
wiederum zu Kugeln formen, in die Vertiefungen legen und alles mit
Eigelb bestreichen.

    

Auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen. Die Brioches nach 5
Minuten aus der Backform lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen
lassen.

    

Anmerkung: Im Buch ist das Rezept für die halbe Menge an Zutaten
angegeben. Dann jedoch 7 Kugeln formen und wie oben beschrieben
weiter verfahren.

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17.08.2005 um 17:00 Uhr

Vollkorn-Gerstenbrot mit Gerstengrütze

Seit dem die Schule wieder begonnen hat, steigt auch der Brotkonsum wieder an.  Das Vollkorn-Gerstenbrot mit Gerstengrütze backe ich gerne, weil man es an einem Abend vorbereiten und am nächsten  Tag backen kann. Auf die Feigen verzichten wir regelmäßig.

                            

Dazu wird das Brot im Gärkorb über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt und dann am nächsten Tag abgebacken.

Hier die einzelnen Schritte:
                            
                            
                            

Und jetzt das Rezept:

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.4

     Titel: Gerstenvollkornbrot mit Gerstengrütze
Kategorien: Brot, USA
     Menge: 2 Brote a 680 g

==================== EINGEWEICHTE GERSTENGRÜTZE ====================
    180     Gramm  Gerstengrütze*
    165     Gramm  Kochendendes Wasser

=========================== FÜR DEN TEIG ===========================
    165     Gramm  Gerstenvollkornmehl*
    650     Gramm  Weizenmehl Type 550
  1 1/2      Teel. Trockenhefe
    510     Gramm  Warmes Wasser
                   Gesamtmenge eingeweichter Gerstengrütze
     20     Gramm  Salz
     40     Gramm  Honig
    400     Gramm  Getrocknete, weiche  Calimyrna Feigen, oder
                   -- ungefähr 23 Mittelgroße Feigen, entstielt und
                   -- in grobe Stücke geschnitten,
                   -- optional

==============================QUELLE==============================
                   Maggie Glezer in bread-bakers.v104.n031.
                   -- Erfasst *RK* 12.07.2004 von
                   -- übersetzt  Ulrike Westphal

Zubereitungszeit: 4 Stunden

EINWEICHEN  DER GERSTENGRÜTZE: Die Gerstengrütze (grob geschrotete
Sprießkorngerste) mit kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten in
einer kleinen Schüssel einweichen oder bis alle Flüssigkeit
aufgesaugt ist.

AUTOLYSE In der Zwischenzeit in einer großen Schüssel die Mehle und
die Hefe mischen. Das warme Wasser hinzufügen und glatt rühren. Die
Schüssel abdecken und 20 Minuten stehen lassen (Autolyse).

Teig:  Salz, Honig und die eingeweichete Gerstengrütze zu dem
Autolyseteig hinzufügen und 7 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit
in der Küchenmaschine kneten bis der Teig glatt und weich ist. Die
Schüssel reinigen und leicht einölen. Den Teig wieder in die
Schüssel zurückgeben, mit einer leichten Ölschicht überziehen und
abdecken. Der Teig soll sich weich und ein wenig klebrig anfühlen,
aber er sollte leicht zu handhaben sein und leicht glänzen.

Die Feigen sollten nach Beendigung des Teiges per Hand zufügt werden.
(Habe ich weggelassen)

TEIGFERMENTATION: Den Teig etwa 2 Stunden gehen lassen, bis sich das
Volumen in etwa verdoppelt hat.

TEIG FORMEN UND GEHEN LASSEN: Den Teig auf eine leicht bemehlte
Arbeitsfläche bringen. Den Teig in zwei Teile teilen und in runde
oder längliche Form bringen. Den Teig mit der Nahtseite nach unten
für ca 1 Stunde im Gärkorb so lange geen lassen, bis sich das
Volumen verdreifacht hat.

OPTION LAIBE KÜHLEN: Die Brote erreichen einen intensiveren
Geschmack, wenn diese für 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank gehen,
wenn sie geformt sind. Bevor man zu backen anfängt, sollte überprüft
werden, ob die Brote sofort gebacken werden können oder noch bis zu
einer Stunde bei Raumtemperatur gehen müssen. **

OFEN VORHEIZEN: Eine Stunde vor dem Backen den Ofen mit einem
Backstein bestücken und auf 220 ° C vorheizen.

BACKEN: Wenn sich das Volumen der Brote verdreifacht hat und ein
etwa ein 1 cm tiefer Fingerabdruck nicht sofort, sondern langsam
zurückspringt sind die Brote fertig zum Backen. Die Brote auf einen
Brotschieber stürzen und ein dekoratives Muster mit dem Messer
einritzen. Brot mit Wasser einsprühen oder bestreichen, sofern es
nicht bemehlt wurde. Backzeit 45 bis 50 Minuten. Nach 30 Minuten
Backzeit die Brote drehen, damit sie gleichmäßig bräunen und witere
15 bis 20 Minuten backen. Wenn die Brote gut gebräunt sind aus dem
Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

*Ich habe die Gerstengrütze selber hergestellt, in dem ich
Sprießkorngerstenkörner mit meinem Mahlaufsatz für die
Küchenmaschine grob geschrotet habe. Das Mehl wurde entsprechend
hergestellt.

** Ein Brot habe ich sofort gebacken, das zweite für ca 12 Stunden
in den Kühlschrank gestellt und anschließend direkt aus dem
Kühlschrank auf einen Brotschieber gestürzt und gebacken.

=====

10.08.2005 um 21:17 Uhr

Cheddar & Chili Cornbread

Frisch auf den Tisch kam bei uns heute dieses  Maisbrot.

  

Statt der im englischen Originalrezept vorgeschriebenen ofenfesten Pfanne habe ich einfach eine Springform entsprechender Größe genommen. Gut und schnell vorzubereiten. Sowohl warm als auch kalt ist es ein Genuss. Für mich  besonders nach dem Training für den "Frauenlauf"...

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.4

     Titel: Cheddar & Chili cornbread - Ceddar und Chili Maisbrot
Kategorien: Backen, Pikant, Mais
     Menge: 8 Portionen, 1 Springform ø 24 cm

    100     Gramm  Butter
    250     Gramm  Buttermilch
      2            Eier Größe L
    140     Gramm  Maisgrieß
    140     Gramm  Weizenmehl Type 405
     25     Gramm  Zucker
      2      Teel. Backpulver
    1/2      Teel. Natron
      1      Teel. Salz
     85     Gramm  Maiskörner
    100     Gramm  Cheddar, gerieben
      1            Paprikaschote, grün, entkernt und in feine
                   -- Würfel geschnitten
      1            Chilischote, rot, entkernt und in sehr feine
                   -- Würfel geschnitten
      4            Frühlingszwiebeln, dünn geschnitten

==============================QUELLE==============================
                   abgewandelt nach
                   GoodFood Magazine, August 2005
                   -- Erfasst *RK* 10.08.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Butter schmelzen und eine
Springform mit 24 cm ø großzügig mit einem Teil der Butter ausfetten.
Buttermilch und Eier verquirlen. Maisgrieß, Mehl, Zucker, Backpulver,
Natron und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

Die Buttermilchmischung über die trockenen Zutaten gießen,
anschließend  die verbliebene Butter. Alles vermischen, dann die
Maiskörner und Käse, den Chili und die Frühlingszwiebeln - etwas
zurückbehalten unterrühren.

Die Mischung in die Springform füllen und mit den zurückbehaltenen
Chilies und Frühlingszwiebeln dekorieren. Im Ofen 40 Minuten backen,
bis die Oberfläche gebräunt ist und ein Holzspieß ohne Rückstände
wieder herauskommt.

Warm oder bei Raumtemperatur servieren.

=====


08.08.2005 um 18:20 Uhr

Experimente

Petra hatte neulich granary flour = Kornkammermehl angefragt. Heute habe ich mich daran gemacht ein Ersatzmehl gegen das Original zu testen.

 So sieht das Original in der Schüssel aus:



Zunächst habe ich zwecks Angleichung des Farbtones die Weizenflocken bei 200 °C auf einem Backblech im Backofen geröstet. Dabei verlieren diese etwas Feuchtigkeit.


Links vor dem Rösten, rechts nach dem Rösten.


Weizenmalzmehl (Backmalz) der Firma Adlermühle

Mein Ersatz besteht aus:
     85     Gramm  Gerösteten Weizenflocken; 17 %

     85     Gramm  Weizenmalzmehl der Adlermühle; 17 %
     50     Gramm  Weizenvollkornmehl; 10 %
    100     Gramm  Hovis strong white bread flour; 20 %
     50     Gramm  Weizenmehl Type 550; 10 %
    130     Gramm  Weizenmehl  Type 1050; 26 %

Nach Mischen sah mein „Ersatz“ in der Schüssel so aus:


Rein optisch konnte ich keine großen Unterschiede erkennen.


Ich bin nach folgendem Rezept vorgegangen:

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.4

     Titel: Kornspeicher-Brot Granary-Bread
Kategorien: Backen, Hefeteig
     Menge: 1 Brot

============================== ERSATZ ==============================
     85     Gramm  Gerösteten Weizenflocken; 17 %
     85     Gramm  Weizenmalzmehl der Adlermühle; 17 %
     50     Gramm  Weizenvollkornmehl; 10 %
    100     Gramm  Hovis strong white bread flour; 20 %
     50     Gramm  Weizenmehl Type 550; 10 %
    130     Gramm  Weizenmehl  Type 1050; 26 %

============================= ORIGINAL =============================
    500     Gramm  Hovis Granary malted brown bread flour;
                   -- bestehend aus wheat flour, 17 % malted wheat
                   -- flakes

========================== WEITERE ZUTATEN ==========================
     25     Gramm  Butter
  1 1/4      Teel. Salz
  1 1/2      Teel. Trockenhefe
    275        ml  Wasser

============================== QUELLE ==============================
                   Mehlpackung "Hovis Granary malted brown bread
                   flour"
                   -- Erfasst *RK* 08.08.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

In einer Rührschüssel werden 500 g Mehlmischung (Original oder
Ersatz) mit Salz, Hefe und Butter vermischt. Wasser unter kneten auf
niedriger Stufe Stufe in der Küchenmaschine zugeben und 5 Minuten
kneten.

Den Teig zu einer Rolle formen und in eine 2-Pfund-Brotform geben
(Kastenform mit Deckel von 25x12x9,5 cm Größe). Abdecken und etwa
1,5 bis 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Unabgedeckt in den auf 230 °C vorgeheizten Ofen schieben und ca 30
Minuten backen.

Das Brot aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

=====

Dem Mehl wurden 55 % Wasser zugesetzt, aber schon beim Kneten zeigten sich bei der Ersatzmischung Unterschiede ab. Der Teig mit dem Originalmehl war wesentlich fester und überhaupt nicht klebrig.


Hier sieht man die Unterschiede nach dem Kneten. Links wurde das Originalmehl verarbeitet, rechts die Ersatzmischung. Farbliche Unterschiede und Konsistenzen sind erkennbar.



Hier die Teige vor dem Gehen.






Die beiden Teige sind in etwa gleich hoch aufgegangen.




Nach dem Backen…




und dem Entfernen der Form zeigte sich, dass mit der Ersatzmischung (auf allen Bildern rechts) kein „Stand“ zu erreichen war. Obwohl das Brot hohl klang, würde es wahrscheinlich nicht richtig durchgebacken sein.




Klitsch….



und nochmal Klitsch.

 

Wahrscheinlich verhalten sich 17 % Weizenmalzflocken anders als 17 % Weizenmalzmehl….

 

Das einzig Stimmige ist in etwa die Farbe. Aber  wie  heißt es so schön: Versuch macht  kluch!

Ich habe bei „bread-baker’s digest“ noch ein andere Ersatzmischung für granary flour  gefunden, die ich als nächstes ausprobieren werde.





07.08.2005 um 20:11 Uhr

Schwarzbrot mit Leberwurst und Gürkchen

Der Spießertest brachte es an den Tag. Ich sollte zu meiner Vorliebe für Graubrot mit Leberwurst und Gürkchen stehen. Nun gut, stimmt nicht ganz, aber ich liebe Schwarzbrot (selbst gebacken) mit Leberwurst und Gürkchen. Aber nicht irgendwelche Leberwurst sondern am liebsten eine von 

Pfeifer's feinen Leberwürsten im Golddarm





  mit den Dill-Cornichons von Gut Lindau.



In etwa so genossen:



Und nun das Schwarzbrot-Rezept:

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.4

     Titel: Bullerbeeks Roggenvollkornbrot
Kategorien: Brot, Roggensauerteig
     Menge: 1 Rezept




                   Für 1 Kastenform mit Deckel von 25x12x9,5 cm,
                   Inhalt 2,4 l passend für etwa 1230 g Roggenteig:

============================B)VORTEIG============================
    235     Gramm  Sauerteig
    194     Gramm  Grobes Roggenschrot
    147     Gramm  Wasser

============================C)BROTTEIG============================
    253     Gramm  Roggenschrot fein gemahlen
     15     Gramm  Salz
    250     Gramm  Wasser
      1      Teel. Brotgewürz

==============================QUELLE==============================
                   Brotrezepte aus ländlichen Backstuben
                   ISBN 3-78420164 X
                   -- Erfasst *RK* 28.02.2004 von
                   -- Ulrike Westphal

b) Vorteig: Ein Tag vor dem Backen: Den fertigen Sauerteig mit den
Zutaten für den Vorteig in einer Schüssel verrühren Den Vorteig 18
Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

c) Brotteig: Backtag: Die Zutaten für den Brotteig mit dem fertigen
Vorteig ca. 30 Minuten in der Küchenmaschine (mit dem Rührteighaken,
nicht mit dem Knethaken) verkneten. Der Teig wird wie ein fester
Rührteig und wird etwas heller. Den Teig 20 Minuten ruhen lassen.
Den Teig in eine gefettete Kastenform mit Deckel füllen und mit
nassen Händen glattstreichen. Mit Holspießen Löcher in den Teig
stechen. Anschließend den Teig in der mit dem Deckel geschlossenen
Kastenform 2 bis 3 Stunden gehen lassen. Die Brote in den
vorgeheizten Backofen schieben. Backzeit: 4 Stunden Hitze 140 ° C
(untere Schiene) Nach dem Backen die Brote aus der Form nehmen. In
ein Geschirrtuch gewickelt das Brot auskühlen lassen.

Anmerkung:

Wenn man keine Kastenform mit Deckel hat, kann man die Kastenform
auch fest mit Alufolie verschließen. Ich habe schon morgens vor der
Arbeit die Brote geknetet, mit Deckel in den Backofen gestellt und
dann die Automatik vom Herd so eingestellt, dass der Backofen nach 3
Stunden auf 140 °C aufheizt und nach 4 Stunden abschaltet. Nach 7
Stunden bin ich immer zu Hause.

Eine andere Variante: Ich habe eine Kastenform in einen Bratschlauch
gefüllt, den Bratschlauch - wie bei einem Braten - verschlossen, auf
ein kaltes Rost gestellt, 3 Stunden gehen lassen und dann für 4
Stunden in den vorgeheizten Backofen geschoben. Ich habe mit der
Stecknadel 1 Loch in den Bratschlauch gepiekt.

=====





02.08.2005 um 18:40 Uhr

Parker House Rolls

Nachdem  ich unfreiwillig bei den Senf- und Maisbrötchen die Optik von Parker House Rolls erreicht hatte, wollte ich dann die "echten" backen.

Die Parker House Rolls wurden irgendwann um 1856 herum im „Parker House“ kreiert. Die Parker House Rolls sind Tradition zum Thanksgiving-Fest. Diese luftigen Brötchen zeichnen sich durch die „Falte“ in der Mitte aus.

Weitere interessante Anmerkungen zum Parker House habe ich hier gefunden. Da heute irgendwie "Küchentag" angesagt war, habe ich losgelegt.

Wirklich leckere luftige Brötchen, die gut mit Käse schmecken.



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.4


     Titel: Parker House Brötchen
Kategorien: Brot, Hefeteig, USA
     Menge: 20 Stück

      3      Essl. Wasser, handwarm
      3      Essl. Zucker
  2 1/2      Teel. Trockenhefe
    115     Gramm  Butter
    250        ml  Milch
    240     Gramm  Weizenmehl Type 550
  1 1/2      Teel. Salz
    250     Gramm  Weizenmehl Type 405

==============================QUELLE==============================
                   aus verschiedenen Quellen wie
                   http://www.epicurious.com
                   http://www.chefdecuisine.com
                   http://www.utahholidayguide.com
                   -- Erfasst *RK* 02.08.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

Wasser mit 1 El Zucker vermischen und 5 Minuten stehen lassen, bis
die Hefe anfängt zu schäumen.

In der Zwischenzeit 85 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen und
die Milch hinzufügen und auf ca. 30 °C erwärmen. Die Butter-
Milchmischung zur Hefemischung geben und die anderen Zutaten, bis
auf das Weizenmehl Type 405  darüber geben. In der Küchenmaschine
auf langsamer Stufe verkneten, dann so viel von dem Weizenmehl Type
405 hinzugeben, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entstanden
ist, der sich vom Schüsselrand löst. Weitere 10 Minuten auf höherer
Stufe verkneten.

Den Teig für 1,5 Stunden gehen lassen bis sich das Volumen
verdoppelt hat. Aus dem  Teig 20 ca. 50 g schwere Teigkugeln formen
und für 45 Minuten abgedeckt gehen lassen. Die restlichen 30 g
Butter schmelzen.

Die Teigkugeln mit einem Teigroller zu ovalen formen, mit Butter
bestreichen und das Oval zusammenklappen, so dass die Rundungen
aufeinandertreffen. Die so geformten Teiglinge  auf ein mit
Backpapier belegtes Backblech setzen und für weitere 45 Minuten
gehen lassen.

Den Backofen auf 190 °C vorheizen.

Die gut aufgegangenen Teiglinge mit der restlichen Butter
bestreichen und für 20 bis 25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Auf einem Rost abkühlen lassen.

=====



01.08.2005 um 15:43 Uhr

Kasseler Brot

Die beste Schwiegermutter von allen versorgt uns häufig mit selbst angebautem Gemüse. Dafür gibt es im Austausch von mir selbst gebackenes Brot.
Heute habe ich die Kinder aus der "Sommerfrische" von Oma wieder abgeholt und  dafür Kasseler Brot gebacken. Leider ist die Krume nicht gleichmäßig geworden, aber dem Geschmack tut das keinen Abbruch.




Das Rezept habe ich von Petras Brotkasten, aber davon abweichend habe ich 2 Brote  geformt.

Übrigens hat John Wright dieses 60/40-Weizenmischbrot als englische Version nachgebacken.

P.S. Es gab frische grüne Bohnen, die verarbeite ich natürlich zu  Salat!