Küchenlatein: Brote

13.12.2005 um 20:31 Uhr

Tipps für Roggensauerteig

In  Petras Mailingliste wurde über die Schwierigkeiten bei der Sauerteigzüchtung diskutiert. Ich möchte hier zeigen, wie wenig Platz dieser Zeitgenosse im Kühlschrank benötigt und wie einfach er zu halten ist.


Vom  Sauerteigansatz des Mehrkornbrotes  habe ich eine kleine Menge in ein 125 ml Glas abgefüllt. Den habe ich am 12.12.2005 gegen 21.00 Uhr aus dem Kühlschrank geholt.

Davon habe ich 13 g in ein 1000 ml Glas gefüllt. Wie man sieht,  ist der Boden kaum bedeckt. Dann kamen gemäß Rezept noch 250 g Roggenvollkornmehl und 208 g Wasser hinzu. Dieser Sauerteigansatz soll 14 - 16 Stunden reifen, bevor er zu einem Brot verbacken wird.

    

12.12.2005 21.00 Uhr                                                    13.12.2005 13.00 Uhr

                                     
Man sieht deutlich Blasen, der Sauerteig hat sein Volumen vergrößert. Auch von oben ist klar erkennbar, wie  es  nach  16 Stunden blubbert.

Erneut einen kleinen Klecks in das 125 ml Glas, darauf 25 g Roggenmehl Type 1150 und 25  g Wasser und  stehen lassen.




Wenn diese Mischung deutlich Blasen wirft,  bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren oder bis zur gewünschten oder benötigten Menge weiterzüchten.

13.12.2005 20:00 Uhr



Von 13.00 Uhr bis 20:00 Uhr hat der Sauerteig sein Volumen vergrößert. Jetzt stelle ich den so aufgefrischten Roggensauerteig bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank.




Nachtrag: Der Sauerteig hält sich so mehrere Wochen, wenn nicht Monate,  ohne Fütterung.  Vor dem Backen nach oben beschriebener Methode auffrischen, den Rest entweder verwerfen oder in kleinen Schritten auf die benötigte Menge heranzüchten.